JKjkhomThemenstarter14 Beiträge · seit 201316. März 2013 · #1Hallo Leute,
ich hab mal eine Frage ist folgende Strecke mit einem VW Polo machbar:
Windhoek - nähe Kalkrand (Gras Hunting Ranch bzw. Gras Game Lodge)
Von der Lodge - sossusvlei
Von der Lodge ev. auch zum Hardap
Kann die Straßenverhältnisse überhaupt nicht einschätzen. Kann man die Straßen in Namibia mit Waldwege in Österreic vergleichen??
Danke schon mal
jaw2'048 Beiträge · seit 200717. März 2013 · #2Hallo jkhom,
es kommt auf deine Reisezeit an.
In der Regenzeit werden Schotterpisten oft sehr weich, dadurch hast du sowas wie Schmierseife auf der Straße und schwere Fahrzeuge machen darin Spurrinnen, die nach abtrocknung hart wie Beton sind und sich mit weichem Material füllen. Darauf rutscht du dann rum, wenn die Straße wieder trocken ist,springst evtl. ständig von einer Rille in die andere etc. Also würde ich sagen: Vergleichbar mit Feldwegen hier, nachdem die Holzmacher am Werk waren.
Irgendwann kommt dann wieder der Straßenhobel durch und macht alles wieder schön.
Was du hier nicht hast sind die Reviere, also Trockenflüsse. Abfahrten und Auffahrten haben oft tiefere Querrillen, oft sind dort größere Steine im Belag, auf denen du abheben kannst, wie auf einer Schanze.Da du fast automatisch bremmst, ist die Gefahr groß, dich zu drehen und dann rollt das Auto über die Seite weg, sobald ein Reifen ein Hindernis im Belag findet.
Dein größtes Problem dürfte die Zufahrt zu deiner Gästefarm sein. Im Süden können das auch mal 10 bis 20 km über sehr schlechte Wege sein, die auch mal durch solche dann wenig befestigten Reviere führen können. Hier solltes du die Gastgeber fragen, ob das mit eine Polo möglich ist, der ja kaum Bodenfreiheit hat.
Für solche Aktivitäten würde ich daher eher den City-Golf oder einen SUV empfehlen, wobei es nicht um den 4WD sondern um die Bodenfreiheit geht.Sehr viele große Autovermieter verbieten daher solche Strecken komplett, Südafrikanische Autovermieter z.T. sogar Schotterstrecken für normale PKW.
Wenn du auf der Lodge stationär, z.B. für Aktivitäten dort überwiegen bleiben willst, dann lass dich doch abholen und buche bei denen einen Ausflug ins Vlei etc. Was das mehr kostet ist unwesentlich im Vergleich zu einem Schaden am Mietauto, den keine Versicherung bezahlt.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200917. März 2013 · #3Hallo,
normalerweise ist das kein Problem. Wann willst Du denn fahren? Die Straßen in Namibia sind k e i n e Waldwege
wie Du sie aus Österreich ennst.
Gruß Klaus
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. März 2013 · #4Hallo jkhom,
Du kannst 90 % der namibischen Straßen in der Trockenzeit (und die ist da im Süden wo Du hinwillst praktisch leider immer) mit einem PKW befahren. Es handelt sich um 8-15 m breite Sand-/Sals-/Kiesstraßen, also eher mit einer normalen Landstraße in Österreich (nur breiter) zu vergleichen, nur eben ohne Bitumen/Teer.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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piscator1'483 Beiträge · seit 200917. März 2013 · #5Hallo Jkhom,
ich habe gesehen, seit wann du registriert bist und welche Fragen dich interessiert haben.
Ein kleiner Tip: Klick dich doch mal durch die Fotos einiger Reiseberichte. Da siehst du oft einschlägige Bilder, die dir für die normalen Pads weiterhelfen können. Farmpads sind oft etwas Spezielles. Frage dann, wie von Jaw vorgeschlagen, direkt oder im Forum nach.
Gruß Piscator
Stender4 Beiträge · seit 201329. Apr. 2013 · #6Hallo Jkhom,
nun ja, man kann vieles mit einem VW Polo fahren.... Ich gebe meinen Vorrednern recht, daß die Pad recht gut ist. Von Kalkrand bis Maltahöhe ist Asphalt, dann kommt Gravel. Gerade wenn man von der Teerstrasse kommt (ca 100km von Kalkrand bis Maltahöhe) und dann hat man noch mal ca. 270km Gravel nach Sossus, das kann schon eine echte Umstellung sein, weil man versucht ist, immer schneller zu fahren. Das kann schon mal ins Auge gehen (die Vermieter, die ich kenne schreiben auf Gravel max 60km/h und auf Teer max 100km/h vor) Die Tour würde ich mit so einem kleinen Auto nicht fahren. 😎
P.S. Waren gerade im März 2013 da, hatten teilweise Wellblech....
Gruss
Kai
BIBigfatmichi4 Beiträge · seit 201315. Mai 2013 · #7Auch wir sind frisch zurück aus Namibia und standen vor der Frage Polo oder doch Allrad. Wir haben uns für einen Hilux entschieden und waren jeden Tag aufs neue froh, dass wir kein Auto mit kleinen Reifen und ohne ausreichende Bodenfreiheit hatten. Auf den gravel roads liegen genug größere scharfkantige Steinchen so um 5 cm Durchmesser, die man nicht immer umfahren kann. Damit kann man sich recht schnell die Reifenflanken zerstörtem. Ein Allrad beruhigt doch sehr beim Fahren.
andreas4069972 Beiträge · seit 201215. Mai 2013 · #8Hallo jkhom
ich würde nicht mit einem VW Polo durch Namibia fahren - die Etango Ranch gegenüber vom Flughafen schickt Leute, die für die erste Nacht dort gebucht haben, zurück zum Mietwagenschalter zum Umtauschen.
Es reichen doch ein paar Meter Strasse, wo die Bodenfreiheit nicht ausreicht und schon geht der Stress los.
Ein SUV sollte es schon sein.
Gruß Andreas
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200615. Mai 2013 · #9Hallo zusammen,
ich bin damals, bevor man eine Asphaltstraße zum Sossusvlei gebaut hat und dort zum Teil kopfgroße Steine rumlagen, mit einem VW Citi (= Golf 1, kaum größer als ein Polo heute) ungefähr 2.700 km durch Namibia gefahren, davon auch ein gutes Stück Pisten (eben u.a. auch zum Sossusvlei). Ich würde es wieder machen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Thatch306 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 · #10wir sind gerade zuruck aus Nam. Und die strecke nach die Sossusvlei ist schrecklich slecht! Mann kannst mit eine Normale wagen dort fahren, aber langsam. Wir hatte eine Toyota Hillux und auch fuer uns war the streckte slecht!
Wir waren so froeh dass wie die Hillux hatte und keine normale wagen die ganze reise durch namibia.
Ein gutes Auto muss mann haben dort!
Schöne Grüssen aus Kyalami
Annemieke
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #11Jedes Fahrzeug ist nur so gut wie sein Fahrer. Setzt man einen deutschen Autobahnrowdy in einen Hilux, fährt er auch den kaputt, oder legt sich auf den Rücken.
Mit langsamer bedachter Fahrt eines erfahrenen Fahrers kann man mit Polo & Co. ohne weiteres nach Sesriem oder längs der Naukluft fahren. Dann braucht derjenige aber auch Erfahrung, Spuren und Aufwerfungen schneiden zu können, und nicht wie blind in der Spur entlang zu rasen und das Auto mittig von unten auf zu schlitzen.
Nur mal vergleichsweise: Bereits Mitte der 60iger Jahre ist mein Vater sowohl mit dem Austin Mini Pickup, als auch mit der etwas größeren Austin 1100 Limousine, diese Strecken gefahren, und da waren sie sehr viel schlechter als heute, ohne daß die Fahrzeuge Schaden genommen haben. Es liegt am kompetenten Fahrer, nicht am Fahrzeug. Weder der Mini, noch der 1100er, waren Paradebeispiele für hochliegende Fahrzeuge (6" Bodenhöhe).
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200621. Mai 2013 · #12Hi zusammen,
da kann ich Swakop1952 nur beipflichten. Hier fahren seit Jahrzehnten die Leute mit den "unmöglichsten" Fahrzeugen überall lang. Ich bin auch jahrelang mit einem Citi-Golf (Golf I) überall hin gefahren, ohne Probleme. Es rüttelt halt etwas mehr als in einem höheren Fahrzeug, aber das ist ja nicht weiter schlimm. Schlimm ist, wenn man mit 40 km/h auf der Wellblechpad fährt und sich dann wundert... 😉 Aber die Vermieter freuen sich natürlich, wenn jeder einen 4x4 mietet - ich bezweifle, dass 90 % der Mieter mit einem Hilux irgendwie weiter kommen als mit eine Polo & Co. Wenn man nicht weiß wie, dann hilft das beste Fahrzeug nicht! Und ob ich nun vor einem laufenden Rivier mit einem Polo oder Hilux stehe ist dann auch egal 🙂
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Thatch306 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 · #13okay irhem meinung, aber die gravel roads nach dem Sosssosvlei sind wirklich sehr, sehr slecht! Wir sind geubtw fahren, sicher auf gravel roads.
Und the gravelroad Oranje rivier is sicherlich jetzt nur mit 4x4 zu befahren. Ohen kannse nicht durch die tiefer locher sand fahren.
Nur eine warnung, eigene erfarung. Aber fahrt mit ein Polo, viel glueck!
Schöne Grüssen aus Kyalami
Annemieke
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200621. Mai 2013 · #14Hallo Thatch,
okay irhem meinung, aber die gravel roads nach dem Sosssosvlei sind wirklich sehr, sehr slecht! Wir sind geubtw fahren, sicher auf gravel roads
es gibt keine Gravelroads zum Sossusvlei, es führ lediglich eine Teerpad vom Eingang bis zum 2x4-Parkplatz unweit des Sossusvlei.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Thatch306 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 · #15Nicht IN die Sosusvlei, aber zu denn Soususvlei sind kein Teerpad!
C27 ist kein Teerpad, oder?
Schöne Grüssen aus Kyalami
Annemieke
WEwernerbauerGast21. Mai 2013 · #16Hallo, ich bin auch vor Jahren viele der hier beschriebenen Routen mit PKW gefahren und finde, dass Swakop und Christian recht haben. Was sollten außerdem die Namibier und Südafrikaner, die sich keinen SUV oder Allrad leisten können/wollen, anderes machen? Viele der hier beschriebenen Touren wären eigentlich mit PKW (preiswerter) möglich, allerdings mit 2 Enschränkungen/Nachteilen: 1) Manche Strecken in der nassen Jahreszeit und 2) die niedrige Sitzposition in game reserves.
Wenn man sparen möchte/muss, keinen Allrad braucht, aber trotzdem ein etwas robusteres Fahrzeug als einen Klein-PKW haben möchte und Platz für nur zwei Personen braucht, wäre ein ½ t bakkie eine preiswerte Alternative. Das Mietangebot dafür ist aber in Namibia vermutlich gering, oder? In SA sollte rent a bakkie kein Problem sein.
Grüße Werner
PS: Betr. die PKW-Tauglichkeit für solche Fahrten früher und jetzt, muss ich aber schon noch los werden, dass (manche) PKWs früher auch viel robuster waren. Ich bin mit einem Peugeot 404 zig-tausende km auf miesen Wegen gefahren und hatte keine Verschleißschäden an der Vorderachse. An meinem jetzigen Kleinwagen waren nach 25t bis 50t km alle Vorderachsegelenke fällig, auf Teerstraßen und schonender Fahrweise!! Die wären wohl dann im südlichen Afrika nach 10T km hinüber?
nana76156 Beiträge · seit 200921. Mai 2013 · #17Swakop1952 schrieb:Weder der Mini, noch der 1100er, waren Paradebeispiele für hochliegende Fahrzeuge (6" Bodenhöhe).
Uiii, mit dem Mini durch Namibia, das wär mein Traum! 🤪
Ich denke auch, daß es vor allem am Fahrer liegt 😉
Thatch306 Beiträge · seit 201022. Mai 2013 · #18Ich denke auch, daß es vor allem am Fahrer liegt 😉
dream on!
Schöne Grüssen aus Kyalami
Annemieke
Thatch306 Beiträge · seit 201022. Mai 2013 · #19Ein Hillux ist auch ein bakkie!
Schöne Grüssen aus Kyalami
Annemieke