FRFrankWThemenstarterGast06. März 2005 · #1Hallo,
wir haben für unsere 1. Namibiareise für September/Oktober eine Route zusammengestellt, sind uns aber bei einigen Punkten noch unsicher.
Anbei erstmal die Route mit Übernachtungen:
1.: Ankunft und Übernachtung in Windhoek - Immanuel Wilderness Lodge
2.+3.: Tsauchab River Camp
4.: Sesriem - Sossusvlei Lodge
5.+6.: Swakopmund - Beach Lodge
7.+8.: Palmwag Lodge
9.: Opuwo - Ohakane Lodge oder Camp Aussicht
10., 11. + 12.: Kunene River Lodge
13.: Etosha - Namutoni
14.+15.: Etosha - Halali
16.: Etosha - Okaukuejo
17.: Windhoek
18.: Abflug
Ist die Strecke Swakopmund - Palmwag an einem Tag zu schaffen (mit einem Zwischenstopp bei den Robben in Cape Cross)? Wir würden die Route durch den Skeletton Coast Park nehmen.
Kann man die Strecke Palmwag - Opuwo - Kunene allein fahren oder ist dies nicht empfehlenswert. Ich habe in den Reiseführern hierzu unterschiedliche Angaben gefunden.
Es wäre sehr nett wenn ihr uns helfen könntet.
Viele Grüße
Frank
WWwww.dt800.deThemenstarterGast06. März 2005 · #2Hallo,
ich gehe mal nur auf die letzten beiden Fragen ein.
Swakop Palmwag ist überhaupt keine Problem, auch mit Stop bei den Seehunden.
Die Strecke nach Epupa geht auch alleine, es sollte allerdings ein etwas höheres Fahrzeug sein. Einige trockene, etwas sandige Flussdurchfahrten sind unterwegs, aber dem Grunde nach auch für eine normales Fahrzeug machbar. Voraussetzung ist aber, daß Ihr nicht von der Strecke abweicht.
Trotzdem hat man in solchen Gebieten immer einen grossen Vorrat an Wasser und auch sonstigen Lebensmitteln dabei.
Einige Infos finden sich auf meiner Seite.
Gruss
www.dt800.de
FRFrankWThemenstarterGast07. März 2005 · #3Hallo,
danke für die Info. Einen Besuch der Epupa Falls haben wir auch schon ins Auge gefasst. Entweder als Tagesauslfug von der Kunene River Lodge aus (müssten ca. 160km einfach sein). Oder direkt ab Opuwo mit einer Übernachtung im Omarunga Camp, und dafür eine weniger auf der Kunene River Lodge.
Viele Grüße
Frank
WAwanetabaThemenstarterGast07. März 2005 · #4Hallo Frank,
plant lieber eine Übernachtung an den Epupas ein, es gibt da einen wunderbaren Zeltplatz. Die Strecke Opuwo -> Epupa ist wie vom Vorschreiber schon gesagt relativ gut mit einem hochbeinigen Kfz zu bewältigen. Fahrzeit für die knapp 200km ca. 3-4h. Zur Kunene-River-Lodge dann am besten zurück und via Epembe (D3700 -> D3701) zum Ziel. Die D3700 direkt am Kunene zur Kunene-River-Lodge ist eine anspruchsvolle 4x4-Strecke, bei der man für die gut 90km 10-12h Stunden rechnen sollte.
DUdundeeThemenstarterGast07. März 2005 · #5Hallo Frank
Kann mich dem nur anschliessen. Die Epupa sind toll und das Omarunga Camp einmalig gelegen. Als ich letztes Jahr oben war, wurde mir heftig abgeraten, am Kunene entlang zur Kunene River Lodge zu fahren. Hab's denn auch nicht gemacht. Eure ganze Routenwahl ist von den Fahrzeiten her machbar, wenn auch etwas sportlich. Gruss, Thomas
GAGastThemenstarterGast07. März 2005 · #6Ich war letztes Jahr Ende Mai an den Epupa Falls und die Strecke ist nicht mehr so klasse. Wir haben trotz 4x4 für die Strecke Qpuwo zu den Epupa Falls fast sechs Stunden gebraucht. (Und wir sind relativ erfahrene 4x4 Fahrer) Aber trots alle dem ist es ein beeindruckendes Erlebnis und schon alleine deshalb sollte man eine Übernachtung einplanen.
JOjoliThemenstarterGast07. März 2005 · #7Hallo Frank,
mir macht Deine Tagestour von der Kunene River Lodge nach Namutoni etwas Sorgen: wenn Du erst mal auf der C 46 bist, ist das alles kein Problem - aber von der Lodge bis zur C 46 scheint es nach Vorstehendem doch "etwas" länger zu dauern. Und dann kanns knapp werden. Da solltest Du vielleicht doch noch eine Zwischenübernachtung einplanen - in Oshakati oder Ondangwa z.B.
Gruß Joli
WAwanetabaThemenstarterGast07. März 2005 · #8@joli/Frank
Die Strecke von der Kunene-River-Lodge nach Ruacana sind noch ca. 50km Piste/Gravel aber nicht mehr so schlimm wie die Strecke von Epupa kommend. Mir hat der Streckenabschnitt dann auch besser "gefallen" weil er entspannter und flüssiger zu fahren ist. Es geht immer ein bisschen oberhalb des Flußlaufes durch teilweise Galeriewälder mit schönen Ausblicken auf den Fluß. Nach einer letzten Steigung steht man unvermittelt vor einer soliden Teerpad... C46...
Letzte (sichere) Tankmöglichkeit in Opuwo. Erste dann wieder in Ruacana, etwas abseits der C46.
WAwanetabaThemenstarterGast07. März 2005 · #9P.S. die Strecke Kunene River Lodge - Ruacana wird wahrscheinlich öfter befahren, deshalb ihr besserer Zustand. Öfter - wir haben in den 1 oder 2 Stunden Fahrzeit eins oder zwei Autobegegnungen... 😉
GAGastThemenstarterGast07. März 2005 · #10Hallo wanetaba,
wie aktuell sind denn deine Infos bzgl der Strecke D3700 am Kunene? Wir beabsichtigen diese Strecke in etwa 3 Wochen in Angriff zu nehmen. Vor etwas 4x4 ist uns nicht bange, jedoch wären wir uns schon gerne recht sicher, dass die Strecke Ruancana-Epupa (falls keine Panne etc) an einem Tag (Sonnenaufgang-Sonnenuntergang) recht sicher zu schaffen ist.
Grüße
Markus
WWwww.dt800.deThemenstarterGast07. März 2005 · #11Hallo,
Ruacana - Epupa geht an einem Tag. Aber nicht unterschätzen, die Strecke ist schwer.
Infos: www.dt800.de
Gruss
www.dt800.de
WAwanetabaThemenstarterGast07. März 2005 · #12Hallo Markus,
meine Kentnisse stammen aus dem Jahr 2000. Wir sind damals im Oktober unterwegs gewesen und haben die Strecke von Epupa kommend befahren. Es gab zwei Abschnitte die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, die eine war gleich in Nähe der Epupa-Fälle (Steintreppe) und dann kurz vor der Kunene-River-Lodge (auch eine Art Steintreppe). Dazwischen gab es auch kurzzeitig relativ gut befahrbare Abschnitte. Ich bin mir aber fast sicher das sich der Zustand im Laufe der fünf Jahre geändert hat, schon alleine durch die Regenzeit(en). Da ihr am Ende der Regenperiode fahrt, auf alle Fälle mal versuchen genauere Infos vor Ort (in der Kunene-River-Lodge?) zu bekommen. Ansonsten ist es landschaftlich eine schöne Strecke, aber fahrtechnisch schwierig. Wir haben teilw. auch mal Steine beiseite gerollt oder eingesetzt... Das drosselte die Geschwindigkeit (die sollte sowieso eine untergeordnete Rolle spielen) auf 10km in der Stunde... Stückweise ging es auch nur mit Einweisungshilfe des Beifahrers weiter...
Ansosnten bin ich auch an einem aktuellen Streckenzustand interessiert, da ich die Strecke von Ruacana kommend, im Mai diesen Jahres befahren will.
WAwanetabaThemenstarterGast07. März 2005 · #13... wenn ich nur wüßte wie man eigne Artikel bearbeitet...
P.S. es sind wie gesagt, 90km,
unsere Fahr-Zeit lag damals bei 10 - 12 Stunden.
Hinterher waren wir dann auch entsprechend "erledigt"
und das Windhoek-Lager schmeckte besonders gut.... 😉
Übrigens besteht unterwegs die Möglichkeit gut zu campen.
Man kann sich auch dem Interesse der einheimischen Bevölkerung an dieser Auto(to)tour sicher sein 😉
GAGastThemenstarterGast07. März 2005 · #14Danke ihr beiden,
ja ich gehe auch mal stark davon aus, dass sich die Strecke geändert hat. Na ja..ich werde dann mal für euch den Vorkoster spielen und dann hoffentlich 😉 nach meiner Rückkehr genauere Infos geben können.
Markus
SISiegfriedThemenstarterGast07. März 2005 · #15Hallo Frank,
ich bin der Meinung, Ihr seid dabei einen typischen Anfängerfehler zu
machen, indem Ihr zuviel in Euren Reiseplan packt.
Wenn Ihr Namibia genießen wollt, solltet Ihr Euch Zeit nehmen - dies gilt
eigentlich für jede Reise.
Ihr werdet sicherlich an Plätze kommen wo es sich lohnt, länger als eine
Nacht zu bleiben.
Natürlich sind einige Strecken auf Eurer Route in einer gewissen Zeit
"machbar".
Dabei solltet Ihr aber bedenken, dass das Fahren auf Schotterpisten o.ä.
eine andere Fahrweise erfordert, als auf bundesdeutschen Autobahnen.
Gar mancher hat sein fahrerisches Können in Namibia schon überschätzt....
Ich würde den Reiseplan etwas abspecken, denn ich bin mir sicher,
dass Ihr Namibia ein weiteres Mal besuchen werdet....
Gute Reise
Siegfried
FRFrankWThemenstarterGast07. März 2005 · #16Hallo Siegfried,
vielen Dank für den Hinweis!! Das wollten wir eigentlich vermeiden, da wir ja schließlich nicht durch Namibia hetzen wollen. Daher haben wir die Route im Prinzip auf 3 "Hauptziele" beschränkt: Namib-Nakluft Park (mit Soussuvlei und Swakopmund), Kakoveld + Etosha NP.
Wenn ich diese 3 Ziele zunächst einmal so lasse, könnte ich mir vorstellen den Reiseplan wie folgt zu kürzen:
- Indem wir das Tsauchab River Camp auslassen und sofort nach Sesriem fahren.
- Dann die Epupa Fälle auslassen und uns auf die Tour Palmwag-Opuwo-Ruacana beschränken.
- Und schließlich auf der Weiterfahrt zum Etosha noch einen Zwischenstopp in Oshakati oder Ondangwa einlegen.
Dann würde die Tour also so aussehen:
1.: Ankunft und Übernachtung in Windhoek - Immanuel Wilderness Lodge
2.+3.: Sesriem - Sossusvlei Lodge
4.+5.: Swakopmund - Beach Lodge
6.+7.: Palmwag Lodge
8.: Opuwo - Ohakane Lodge
9., 10., 11.: Kunene River Lodge
12.: Oshakati / Ondangwa
13.: Etosha - Namutoni
14. + 15.: Etosha - Halali
16.: Etosha - Okaukuejo
17.: Windhoek
18.: Abflug
Würde das Deiner Meinung nach genügen die Route sinnvoll abzuspecken oder nehmen wir uns damit immer noch zu viel vor?
Anstelle des Opuwo-Tages könnte ich mir auch einen Halt in Seesfontein gut vorstellen, allerdings wäre dann die Strecke bis zur Kunene River Lodge wieder ein Stück länger.
Vielen Grüße
Frank
GAGastThemenstarterGast08. März 2005 · #17die strecke und planung ist m. e. so ok, wuerde sogar in etoscha nur 3 uebernachtungen bleiben, da dies voll und ganz reicht und den zusaetzlichen tag im kaokoveld einplanen
JOjoliThemenstarterGast08. März 2005 · #18Hallo Frank,
also ich finde Deine neue Routenplanung optimal. Auch und gerade mit Opuwo. Sesfontein ist sicher interessant, aber Opuwo ist es allemal und dazu auch noch aufrüttelnd, weil Du wohl nirgendwo sonst das Aufeinanderprallen von 2 Welten so hautnah mitbekommst. In der Ohakane-Lodge wird man Dir bestimmt auch einen sprachkundigen Begleiter mitgeben, der Dich u.a. zum Himbamarkt führt. Ein irres Erlebnis. Auch Etosha würde ich so wie geplant lassen - Gast sagt zwar, 3 Tage würden für Etosha genügen, aber ich halte dagegen und sage, 3 Tage pro Wasserloch könnten genügen - nur so lange ist Euer Urlaub nicht.
Wenn Du in Ondangwa einen Zwischenstopp machst, dann versuche, im Punyu International Hotel unterzukommen, nicht in der Cresta Lodge; die Cresta Lodge ist entgegen ihres Namens ein seelenloses Großhotel für amerikanischen Geschmack - Punyu dagegen ein sehr viel kleineres, kuschliges, ein bisschen verkitschtes Klein-Hotel mit afrikanischem Flair.
Gruß Joli
SISiegfriedThemenstarterGast08. März 2005 · #19Hallo Frank,
da Du mich in Deinem Posting von gestern direkt ansprichst und ich
Dir gerne antworten möchte, müsste ich wissen, ob Ihr nur in festen
Unterkünften übernachtet, oder ob Ihr auch eine Zeltausrüstung dabei
habt.
Gruß
Siegfried
FRFrankWThemenstarterGast08. März 2005 · #20Hallo,
ja, wir haben ein 4x4 Fahrzeug mit Dachzelt. Wir haben noch nicht entschieden wie oft und wo wir campen. Wir haben dies aber insgesamt nicht so häufig vor (3-5 Nächte), also eher dort wo wir nur 1 Nacht bleiben oder keine andere Unterkunft mehr frei ist.
Viele Grüße
Frank