Malaria

5 Antworten · 1'387 Aufrufe · gestartet 08. Dez. 2006 von Irmi
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Themenstarter12 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #1
Hallo Zusammen

als ich mir heute bei meinem Hausarzt das Malaronerezept abgeholt habe, meinte der Doc. es wäre seines Erachtens nicht notwendig für Namibia Malarone prophl. einzunehmen.
Zumindest nicht für die Gebiete die wir bereisen.Wir fahren bis zum Rand Etosha nicht weiter.
Wie sind Eure Erfahrungen bzw. Handhabungen. Wir fahren Ende Dezember.

Gruß Irmi
413 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #2
Hallo Irmi,

frag am besten einen Tropenmediziener oder rufe in der Apotheke in Windhoek an.

herzliche Gruesse Kitty
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466 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #3
Hallo Irmi,

Du hast einen merkwürdigen Arzt, der Dir Medikamente verschreibt, die seiner Meinung nach nicht notwendig sind.

Ich kenne Tropenmediziner, die es empfehlen; aber keine, die es nicht empfehlen! Siehe Kitty! Ruf einfach an und frage einen Experten und nicht den, der für gewöhnlich mit Husten und Durchfall zu tun hat.

LG und schönen Advent
Jürgen
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2'462 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #4
Hallo Irmi,

klingt wirklich komisch. Habe noch nie von einem Arzt gehört, der einem etwas verschreibt (das natürlich schon), aber gleichzeitig meint, es sei unnötig.
Im afrikanischen Sommer in Etosha etc. Urlaub zu machen, bedeutet für unseren Arzt (Tropenmediziner) immer möglichst die Prophylaxe durchzuführen. Wir reisen deshalb immer im afrikanischen Winter, nach dem wir mit Lariam doch Probleme hatten.
Frag noch mal einen anderen Arzt, aber entscheiden mußt Du es halt leider allein.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
108 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #5
ich darf einmal die tropenmediziner hier in münchen zitieren:

Kein Malariarisiko: Städte und Süd-Namibia

Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby)
(d.h. nimm etwas mit, nehmen brauchst du es nicht)

das gilt für:

Juli - Oktober: in den übrigen nördlichen Gebieten, auch Etoscha Pfanne, Oshana, Oshikoto, Omusati, Ohangwena, Otjozondjupa und Omaheke


ansonsten gilt für den norden:

Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe)

November - Juni: in den übrigen nördlichen Gebieten, auch Etoscha Pfanne, Oshana, Oshikoto, Omusati, Ohangwena, Otjozondjupa und Omaheke

Quelle:

http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/reiseziele/index.html<br><br>Post geändert von: Geonews.net, am: 08/12/2006 17:35
http://www.geonews.net
24 Beiträge · seit 200610. Dez. 2006 · #6
Hallo Irmi,

muß Geonews in allen Punkten recht geben. Er hat es sehr schön zusammengefaßt.

Dein Arzt hat das aber im Grunde auch so gemeint, Malarone mitnehmen und vor Ort je nach Situation entscheiden. Ihr könnt Euch ja zu Beginn eurer Reise in Whk bei anderen Reisenden erkundigen wie es im Norden aktuell so aussieht. Gute infos bekommt man auch immer auf folgender Seite:
www.CRM.de

Diese Centrum für Reisemedizin gib alle par Monate ein Handbuch für Ärzte raus, das auch mir vorliegt. Die Homepage ist zwar nicht ganz so gut wie das Buch, ab dort bekommst Du vielleicht noch so manche Fragen beantwortet.

Und um die Ehre Deines Hausarztes wiederherzustellen: Allgemeinmediziner behandeln nicht nur Erkältungen !!! Bei ca 30-40 Patienten täglich, sind in den Wintermonaten nur 5-10 Patienten dabei die im weitesten Sinne an einer Erkältungen leiden.

Gruß Till