ANAndi25Themenstarter19 Beiträge · seit 201307. Jan. 2013 · #1Hallo liebe Community!
Ich habe noch keine Erfahrungen mit GPS-Navigation und bitte daher um eure Hilfe.
Vielleicht kann ich mit diesem Aufruf eine kleine Kontroverse auslöen 😉
Also hier meine Frage:
Welches Kartenmaterial würdet ihr bevorzugen? T4A etwas ganz Anderes?
Bei der Gelegenheit würde mich außerdem interessieren, ob mir jemand ein bestimmtest Navi-Gerät oder zumindest eine Firma empfehlen kann.
Danke schonmal im Voraus!
Gruß Andi
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200807. Jan. 2013 · #2Hallo Andi,
ich benutze seit Jahren ein Garmin Nüvi mit T4A-Kartenmaterial und ich hatte noch nie einen Grund zu Klage.
Liebe Grüße
Gerd
Burschi4'140 Beiträge · seit 200907. Jan. 2013 · #3Hallo Andi,
ich bin seit 15 Jahren in Namibia unterwegs und habe noch nie ein Navi gebraucht. Eine einfache Karte für 3 Euro, wie man sie in jedem Laden in Namibia bekommt reicht völlig. Da muss es nicht mal die teurere von Reise know how für 9 Euro sein. Auf der "Namibia map" sind exakte Kilometerangaben drauf, die absolut zuverlässig sind und alle befahrbaren Straßen mit den Bezeichnungen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
joli3'491 Beiträge · seit 200607. Jan. 2013 · #4Hallo Andi,
ich gebe Burschi insoweit recht, dass man für Namibia, solange man nicht offroad fährt, kein Navi braucht. Die überall erhältlichen Karten reichen völlig aus, zumal die Beschilderung recht hilfreich ist. Dennoch empfehle ich 2 verschiedene Karten, weil Karten normalerweise alle rigendwo Macken haben. Bei 2 Karten weißt Du an der fraglichen Stelle zwar immer noch nicht, welche Karte den Fehler hat, aber die Tatsache, dass sie an dieser Stelle unterschiedlich sind, hilft auch schon.
Dennoch fahre ich stets mit Navi - weil es einfach Spaß macht, immer exakt zu wissen, wo man gerade ist. Ich benutze das TomTom mit der Karte "Südliches Afrika". Hier werden iaR die Garmin-Geräte bevorzugt, weil auf ihnen Track4africa installiert werden kann und das ist wirklich ein sehr gutes Programm, weil es sehr viel mehr bietet als bloße Navigation.
Gruß Joli
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200807. Jan. 2013 · #5Hallo Zusammen,
da haben Burschi und Joli auf jeden Fall Recht - es geht auch ohne Navi, wenn man nicht off-road fährt. Ich benutze es auch mehr zur Vorbereitung, da ich daraus dann voraussichtliche Fahrzeit etc gut abschätzen kann. Außerdem hilft es mir, wenn ich mal nach alternativen Strecken suche.
Liebe Grüße
Gerd
ANAndi25Themenstarter19 Beiträge · seit 201307. Jan. 2013 · #6Super das hier so schnell schon Etwas wie eine Diskussionsrunde entstanden ist.
Eure Antworten haben meinen bisherigen Eindruck schonmal soweit bestätigt, vielen Dank dafür 🙂
Da wir auf jeden Fall viel Off-Road und auch ins Kaokoveld und den Khaudum-Park fahren wollen, denke ich allerdings, was ihr im Prinzip auch bereits bestätigt habt, dass wir nicht ohne GPS-Navi fahren sollten.
Gibts eurer Meinung nach lohnenswerte Alternativen zu T4A?
Hat die Karte für das TomTom auch alle Off-Road-Strecken mit drin?
Gruß Andi
Rocky1964709 Beiträge · seit 201107. Jan. 2013 · #7Hi,
als Karten hatten wir aus D mitgebracht:
"Namibia" von T4A und von ReiseKnowHow
und vor Ort von unserer Reiseagentin:
"The Namibia Tourist Map" von Tasa
bekommen.
Die T4A ist sehr gut für die Vorplanung, da hier an den Strecken auch die Fahrzeiten stehen.
Von verschiedenen Einheimischen sind wir auf viele Mängel in den Namibiakarten von T4A und von ReiseKnowHow hingewiesen wurden.
Die Karte "The Namibia Tourist Map" von Tasa wird von Prof. Jäschke vom Fachbereich Vermessungswesen/Kartographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden betreut. Von Einheimischen wurde diese Karte als die beste verfügbare angesehen.
Ob man wirklich ein Navi benötigt, sei dahingestellt. Auf den Pisten auf denen wir unterwegs waren, war Alles gut ausgeschildert.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
joli3'491 Beiträge · seit 200607. Jan. 2013 · #8Hallo Andi,
das TomTom ist offroad nicht zu gebrauchen - das muss ich ganz klar sagen. Wo kein Weg, da keine Koordinateneingabe.
Es gibt allerdings Strecken, die in vielen Karten unter "offroad" laufen, tatsähclich aber keine sind. Aber das kann für Dich keine Hilfe sein, wenn du in den Kaudom oder ins Kaokoveld willst.
Gruß Joli
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201207. Jan. 2013 · #9Verlasse Dich auf keinen Navi, wenn Du im nördlichen Botswana oder in Zambia unterwegs bist, den es hängt davon ab, zu welcher Jahreszeit die Routenaufzeichnungen statt gefunden haben und wieviel es jeweils geregnet hat. Von Jahr zu Jahr gibt es neue und andere Tracks.
Nutze den Navi für die Richtung, und fahre benutzten Spuren hinterher. Und: Frage die Einheimischen, am besten die Tourie-Guides. Oder fahre denen hinterher.
T4A ist für Offroad gut, für städtische Gebiete ist das Kartenmaterial von Garmap vorzuziehen. Da wir nie vorbuchen, ist das Material von Garmap mit Beherbergungseinrichtungen/ Campingplätzen ergiebiger. Wir fahren mit dem Garmin 276C, und sind immer mit 2 Speicherchips mit Kartenmaterial beider Hersteller unterwegs, und verwenden die nach Bedarf.
Man kommt dennoch um eine anständige Papierkarte nicht herum. Außer in einigen Bereichen des Damara- und Kaokolandes benötigt man in NAM eigentlich keinen Navi, weil alle Straßen gut ausgeschildert sind. Navis haben vor allem manchmal eine absurde Routenwahl, und wer immer seinem Navi blind hinterher rennt, fährt so manchen Umweg (wie in Europa auch).
TOtoumtoum319 Beiträge · seit 201207. Jan. 2013 · #10Kann Swakop nur zustimmen. Will man in größeren Städten eine Adresse anfahren ist Garmap besser. Dort sind auch Geldautomaten, Tankstellen etc. auch viel mehr vermerkt. T4A ist abseits der Piste meist besser, aber nicht immer.
Wir hatten ein Navigationsgerät mit einem Kartenslot, um immer zwischen dem Kartenmaterial schnell zu wechseln.
Für richtig offroad und um Tracks oder vorher ausgearbeitete Routen nachzufahren sind die Navis für die Autos aber nicht richtig verwendbar. Wenn das Kartenmaterial für dieses Gebiet keine Strasse hat, kann dich das Navi auch nicht führen, da solche Navis immer die Route neu berechnen und nur eine Route auf Strassen berechnen können.
Im richtigen offroad-Bereich werden dafür Handhelds verwendet, auf die man Routen und Tracks aufspielen kann und dann "genau dieser Route!!!" exakt folgen kann. Habe ich gerade wieder in der Wüste in Tunesien erlebt. Aber das wird wohl die meisten nicht betreffen.
toum-toum
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201207. Jan. 2013 · #11toumtoum schrieb:
Im richtigen offroad-Bereich werden dafür Handhelds verwendet, auf die man Routen und Tracks aufspielen kann und dann "genau dieser Route!!!" exakt folgen kann. Habe ich gerade wieder in der Wüste in Tunesien erlebt. Aber das wird wohl die meisten nicht betreffen.
toum-toum
Deshalb verwende ich ja den Garmin 276C, der ja eigentlich ein maritimes Gerät ist. Der folgt jedem eingezeichneten Track. Es gibt ja auch die Modelle von Garmin aus der Luftfahrt, die dafür geeignet sind.
Den Garmin 2820 von meinem Motorrad kann ich z.B. für Tracks nicht verwenden, er sucht nur immer Straßenrouten, und spielt ansonsten "blinde Kuh".
Rocky1964709 Beiträge · seit 201107. Jan. 2013 · #12Hi,
unser Sohn hatte auf seinem Smartphone aus dem Android Smartphone Playstore Mapfactor Navigator beta kostenlos die Namibia OSM 2MB Karte.
Die Karte war extrem detailiert. Z.B. sind die Wanderwege auf Rooiklip, Vingerklip, Ameib und Otjihaenamaparero (Dinosaurstracks) kpl. drauf und hat perfekt funktioniert!
Nur in Windhuk, WB und Swakop empfahl das Programm teils große Umwege.
Internet, Handyempfang usw. sind für die Navigation nicht erforderlich.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
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deemha412 Beiträge · seit 201107. Jan. 2013 · #13Hi
Wir waren im Herbst 2 Wochen im Kaokoveld unterwegs. Ohne mein Oregon mit T4A-Karte wäre es wohl öfter schwierig gewesen, den richtigen Track zu erwischen. Alle Tracks haben recht gut gepasst, auch wenn die Aufzeichnung sicher schon ein paar Regenzeiten zurückliegt.
Wir waren vor ein paar Jahren schon mal in der Gegend unterwegs, damals ohne GPS. Geht auch, aber mit GPS und T4A (inkl. Papierkarte) kann man das Ganze doch um einiges relaxter angehen. Wichtig ist die Vorbereitung, bei welcher du alle wichtigen Wegpunkte setzt. Dann kann man unterwegs die Landschaft geniessen , ohne sich dauernd um die Navigation kümmern zu müssen.
Gruss Dieter
ANAndi25Themenstarter19 Beiträge · seit 201308. Jan. 2013 · #14Danke für die vielen super Anregungen und Tipps die ihr mir gegeben habt. Ihr habt mir wirklich schon sehr weiter geholfen! 🙂
Was mich noch interessieren würde:
Weiß jemand, ob ich die T4A-Karten auf dem eTrex30 oder dem Montana 600 installieren kann? Auf der Seite von T4A werden diese Geräte nicht mit aufgeführt in der Liste der kompatiblen Geräte.
Gruß und Dank,
Andi
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200610. Jan. 2013 · #15Hallo Andi
Ja, T4A laufen auf eTrex und Montana. 🤩
Sonnige Grüsse aus Namibia
Chrigu
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namiblandy78 Beiträge · seit 200825. Jan. 2013 · #16Hallo,
möchte in diesem Zusammenhang kurz auf die in der T4A Papierkarte angegbenen Zeiten eingehen.
Unsere Erfahrung zeigt, daß angebenen Fahrzeiten manchmal wohl recht "sportlich" ermittelt wurden.
Wer also nicht wirklich "zügig" unterwegs ist, oder eben wie ich nicht die nötige Materialverachtung "seinem" Auto gegenüber mitbringt, sollte bei der Zeitkalkulation etwas längere Fahrzeiten als angegeben einplanen.
Wir haben, auch wenn es für die normalen Strassen wirklich nicht nötig ist, ein Garmin Nüvi 1410 mit EcoRoute mitlaufen. Somit auch eine Übersicht über die Fahrzeugdaten und Fehlermeldungen. Wir sind sehr viel im Caprivi unerwegs (Mudumo-, Mamili-NP sowie am "Horse-Shoe"), und dort möchte ich GPS mit T4A nicht mehr missen, vor allem, wenn einige Fahrspuren überflutet sind...
Gruß, Jens
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
Rocky1964709 Beiträge · seit 201125. Jan. 2013 · #17Hallo,
Jens hat recht.
Die Zeitgaben in der T4A sind für die Planung sehr gut!!!
Straßen, Pisten usw können sich je nach Witterung sehr schnell ändern. Jeder hat einen anderen Fahrstil und mehr oder weniger Offroaderfahrungen. Je nach KFZ läßt sich die Strecke unterschiedlich gut fahren. Jeder hat einen anderen Tagesablauf bzgl. Aufstehen, Losfahren, Pausen, Mittagessen, Fotostops usw.
Daher sollte man die in der T4A angegeben Zeiten zzgl. Reserven rechnen.
Wir sind mit spätem Auftehen, Losfahren, kurzen Pausen, kurzen Mittagessen aus der Kühlbox, kurzen Fotostops genau mit den angegebenen Zeiten hingekommen. Dies mit einem voll belandenem 4x4-Hilux mit geändertem Fahrwerk, viel (mit mehreren eigenen 4x4) Pisten-, Sand- und Offroadsporterfahrung.
Gruß
Rocky
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