HOHoyaThemenstarter3 Beiträge · seit 201202. Jan. 2013 · #1Hallo,
wir sind Neulinge was Namibia betrifft.
Wir haben im Spätjahr 2013 3 Wochen Zeit um das Land kennenzulernen.
Da ich beruflich viel im Auto unterwegs bin, habe ich nicht unebdingt Lust, im Urlaub auch noch selbst zu fahren. Aus diesem Grund ist eine organsierte Reise in einer Kleingruppe geplant. Was unbedingt drin sein sollte, sind die Viktoriafälle, auch was die Unterkünft betrifft sind wir flexibel, Camping ist kein Problem, auch Wanderouren sind angedacht.
Hat da jemand eine Idee, was ggf. den Veranstalter betrifft, oder sagt jemand, lasst es sein und macht das doch selbst:-)
Bin nicht sehr Forenerfahren, also wenn ich da jetzt irgendwelche Fehler gemacht habe, dann bitte melden.
Grüße Hoya
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200602. Jan. 2013 · #2Moin Hoya,
ich fahre beruflich auch viel mit dem Auto. Deshalb bevorzuge ich im Urlaub das Fahrrad. 😉
Ich finde passives Mitfahren irgendwie anstrengender als selbst fahren. Ich finde es sogar anstrengender als mit dem Rad zu fahren. Wenn ihr es euch grundsätzlich zutraut, würde ich eine Selbstfahrerreise immer bevorzugen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
joli3'491 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #3Hallo Hoya,
Bestimmt ein guter Vorsatz, den Ihr Euch für das neue Jahr vorgenommen habt. ICh bin zwar der Meinung, dass man als Selbstfahrer von Namibia am meisten mitbekommen - aber es geht auch anders. Meine Empfehlung wäre in Eurem Fall: nehmt Euch die Prospekte der einschlägigen Veranstalter vor. Da bekommt Ihr nicht nur Anregungen über den möglichenReiseverlauf, sondern auch gute Angaben zu den Kosten eines solchen Unterfangen. Besonders zu empfehlen sind m.E. Afrika.de, Abendsonne Afrika, Umfulana, DSAR und bwana tucke tucke tucke.
Gruß Juli
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #4ich würde noch gerne ergänzen, dass solche geführten Touren oft sehr viel Fahrerei beinhalten (oft jeden Tag), vor Allem wenn die VicFalls mit dabei sein sollen. Unter Jolis Empfehlungen fehlen noch die größeren Overlandanbieter, oder Deutsche Unternehmen, welche ähnliche Pakete Verkaufen. Chameleon, Djoser, etc.
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200803. Jan. 2013 · #5Hallo Hoya,
Bei unserer ersten Namibiareise 2008 wollten wir auch zu den Vic Falls.
Da wir keine Zeit hatten durch den Caprivi strip zu fahren, sind wir einfach von Windhoek aus gleich nach Ankunft weiter nach Vic Falls. Wir sind ab Frankfurt mit Air Namibia geflogen. Die Extension nach Vic Falls kostete damals 200 Euros mehr. Der Anschlussflug war 2 Stunden später.
Ich würde auch selber fahren. In einer Gruppe ist es nicht immer einfach.....B) Und es wird viel gefahren.
Es grüsst
Annick
Joerg3'175 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #6@ Joli!
koenntest du mir bitte einmal erklaeren ,wie ein Selbstfahrer der das Land nicht kennt mehr mit bekommen kann als wenn er gefuehrt wird???
Vielen Dank
Gruss aus Rundu
Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200803. Jan. 2013 · #7Hallo Jörg,
Ich weiss nicht wie Joli sich organisiert.B)
Vor jeder Reise lese ich einige Reiseführer über das Land. Ich weiss genau was ich besuchen möchte und wo es entlang geht!!!!😄
Einen Reiseleiter brauche ich nicht unbedingt. Einen Koch schon eher!!!!:P
Es grüsst
Annick
Joerg3'175 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #8Hallo ANnick!
Das mit dem Reisefuehrer lesen ist ein Ding. Aber weisst du wieviel Sachen da nicht drinnen stehen??? Und Ohne Guide weiss man ja nicht was man verpasst??;)
Ich gehe jede Wette ein dass ich euch hier Dinge zeigen kann von denen ihr alle noch nicht im Traum gedacht habt dass es sie gibt.
Man kann auch Gesetzesbuecher und Kommentare lesen und braucht doch einen Rechtsanwalt, bzw. ersetzt der Pschyrembel keinen Arzt, oder???
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
joli3'491 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #9Hallo Jörg,
vorweg: ein gesundes neues Jahr Dir und Deinen Lieben.
Du hast sicher recht, dass ein ortskundiger Führer einem sehr viel mehr zeigen kann als wenn man sich alles aus einem Reiseführer selbst zusammensucht. Gerade bei einem Erstbesuch ist ortskundige Führung eine große Hilfe. Dennoch: bei allen geführten Reisen geht es nach meinen Erfahrungen viiiiiel zu schnell durchs Land. Namibia ist ja nun mal ein Land, wo man nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen sollte, sondern wo man die wundervolle Erfahrung der Entschleunigung machen kann.Dazu: Einsamkeit und Ruhe sind Erlebnisse, für die ich weder einen Führer noch eine Reisegruppe brauche. Und zudem: Namibia ist für uns eine Reiseland, dass sich einem sehr gut auch ohne Führer erschließt - wenn man dem Land die Chance dazu gibt und seine eigenen Antennen auf Empfang stellt.
Gruß Joli
Joerg3'175 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #10Hallo Joli!
Danke fuer deine Wuensche , dieselben moegen euch gelten.
Da gebe ich Dir recht, mit der Schnelligkeit.
Das ist ein Punkt gegen den ich als Guide seit ueber 20 Jahre versuche anzukaempfen. Die Standard antwort der Touroperator ist : Das will der kunde so! Und das ist leider WAHR!! ich habe es zu oft auf Messen in Deutschland erlebt dass die Kunden ankamen und einen Prospekt eines anderen Veranstalters dabei hatten und uns dann den Tourverlauf in derselben Zeit zum selben Preis mit drei Highlights mehr gezeigt haben.
Wenn man es versuchte zu erklaeren, stiess man nur auf taube Ohren.
Dann kommen diese Touristen an und fahren mit mir. Na was meinste was nach zwei Tagen passiert???
Ach haetten wir nur auf SIE gehoert!!!!
Tja was will man da machen
Gruss
Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
joli3'491 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #11Hallo Jörg,
da sagst Du was !! Ich ärgere mich regelmäßig, wenn ich mir die vollgestopften Katalog-Programme der Reiseveranstalter ansehe. 14 Tage Namibia mit 10.000 km und 10 verschiedenen Unterkünften - und das sind keine Ausnahmen. Da bekomme ich die Krise. Und wenn man den Veranstalter darauf anspricht, dann bekommt man genau das zu hören, was auch Du sagst: die Kunden wollen es so. Ich halte das noch nicht mal für eine Ausrede. Um so mehr aber sehe ich in einem Forum wie diesem hier die Möglichkeit, auf die Planung der Namibiareisenden "mäßigend" einzuwirken - auch auf die Gefahr hin, dass man zum "Bremser" abgestempelt wird.Der Planung nach sollte eine Reise stinklangweilig sein - dann hat man eine gute Chance dafür, dass sie hochinteressant wird. Aber wem sag ich das ?!
Gruß Joli
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200803. Jan. 2013 · #12Hallo Jörg,
Joli hat schon das Wichtigste gesagt.:)
Was mich anbelangt: manchmal verzichte ich gerne auf einige Sehenswürdigkeiten! Ist mir viel lieber als mich vielleicht mit einem blöden Führer oder unangenehme Mitreisende herum zu ärgern.....B)
Es grüsst
Annick
Mabe1'068 Beiträge · seit 201303. Jan. 2013 · #13Hallo Hoya,
wir waren letztes Jahr als Selbstfahrer unterwegs. Im Vorfeld der Reiseplanung hatten wir auch mal mit einer Gruppenreise geliebäugelt. Und ich bin sooo froh, dass wir selber gefahren sind. Der Luxus überall dort anzuhalten, wo man möchte (Fotostopps, Pausen...) oder morgens einfach mal den Tag zu geniessen und nicht gleich im Morgengrauen losdüsen- herrlich!
Aber das ist natürlich eine Typfrage. Wenn man sich um nichts kümmern möchte und auch bereit ist, sich tagelang mit mehr oder weniger Gleichgesinnten zu umgeben ->Gruppenreise. Wenn man aber doch sehr individuelle Vorstellungen hat und gerne selber entscheidet -> selber fahren
Hängt natürlich irgendwie vom generellen Urlaubsverhalten ab.
Mit einer entsprechenden Vorbereitung und offenen Augen und Ohren wird man ohne Guide sehr gut in Namibia zurechtkommen und auch nicht allzuviel verpassen oder besser gesagt, manches einfach anders wahrnehmen
Ich möchte keinen unserer 4000 km missen. Als Mitfahrer irgendwo in einem Bus, hätte ich wahrscheinlich viele km verdöst und verschlafen...
Gruß
Mabe
WWWaltraud WolfGast03. Jan. 2013 · #14Hallo Hoya,
natürlich ist das immer eine persönliche Auffassung, was man sehen, was man tun möchte, in welcher Zeit überhaupt.
Ich gebe Jörg, den ich vom sehen her kenne, denn ich bin seit 2004 in Nam unterwegs.
Selbstfahren ist schön, wenn ich das Land kenne. Wenn ich schon lese, habe mir alles im Reiseführer durchgelesen und weiß wohin ich möchte. .. na,ja,
Gerade bei einer Gruppenreise ( ich kam im November erst mit meiner geführten schweizer Gruppe zurück) wenn sie gut geplant ist, hat man genug Zeit auch mal einige Tage selbst zu entscheiden, was man machen möchte. So war das mit meiner Gruppe. Wir sind auch vor 9.00h morgens nicht losgefahren, haben oftmals mehrere Nächte in einer Lodge verbracht, denn die Gäste hatten ja Urlaub. Trotzdem haben wir eine wunderbare Rundreise durchgeführt. Es ist auch wie Jörg sagt, es hängt an den Touroperators, er selbst hat da wenig Möglichkeiten etwas zu ändern. Aber sind wir doch mal ehrlich - die meisten Urlauber haben zwei Wochen Zeit und wollen da ganz Nam kennenlernen, natürlich noch das billigste Angebot - und wenn das dann nicht so klappt, wird dann geschimpft. So gehts nicht. Deshalb schau Dir doch mal die einzelnen Anbieter genau an, es gibt durchaus sehr gute Gruppenreisen, wo man auch ein bißchen mitplanen kann.
Ich wünsche Dir viel Glück und Spaß bei der Planung.
Liebe Grüße Waltraud