W.w.steinerThemenstarter50 Beiträge · seit 200603. Dez. 2006 · #1
Abend,
wie lange muss man für die Fahrt von Pont Drift nach Kasane (840km) einplanen (reine Fahrzeit) und welche Schwierigkeiten (Verzögerungen sollte man einplanen. Eigentlich möchte ich von der Mashatu Game Lodge zu den Vic Falls, aber eine genau Enfernungsnagabe von und zu diesen Punkten finde ich nicht.
Ach ja, mit einem Allradgetriebenen Fahrzeug versteht sich.
Herzlichen Dank schon mal für Eure Hilfe.
Liebe Grüße
Wolfgang
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #2
HalloWolfgang, der Grenzübergang Pont-Drift ist nur in der Trockenzeit offen, bzw. dann, wenn der Wasserstand im Limpopo es erlaubt, da es hier keine Brücke gibt, sondern man durch das Flussbett fahren muss. Wir sind im Oktober Teile dieser Strecke gefahren. Die Strasse ist sehr gut, allerdings ziemlich langweilig. Wenn Dir lange Strecken nichts ausmachen, kannst Du an einem Tag bis Nata kommen und am zweiten Tag zu den VicFalls (wenn Du rechtzeitig an der Grenze zu Simbabwe bist). Aber warum hast Du es denn so eilig? Gruss Beate
Vor allem wenn du dich nur wegen der Vic Falls nach ZImbabwe faehrst, wuerde ich das als organisierte Tagestour machen. Mit allen den Formalitaeten und Gebuehren, kommst du auch nicht recht viel billiger weg.
Hallo Wolfgang, ich hoffe ja nicht, dass Du vorhast, die gesamte Strecke an einem Tag zu fahren. Eine Zwischenübernachtung in Nata ist da bestimmt empfehlenswert, zumal nach Nata einige üble Schlaglochpassagen kommen, wo man hellwach sein muss. Ist zwar alles Teerstraße, aber die urplötzlich auftretenden Löcher sind dann um so gemeiner, weil man nicht damit rechnet. Ein Loch richtig getroffen, kann das Aus für die weitere Reise bedeuten. Weiter ist auf der Strecke Nata-Kasane häufig mit Elefanten zu rechnen. Gruß Joli
Ich würde mir die Strecke auf GAR KEINEN FALL an einem Tag zumuten ! Ich stimme Joli völlig zu, da sind Strecken mit übelsten Schlaglöchern dabei (man tue etwas Teer auf Sand ...) selbst wenn man langsam und Slalom herumfährt, wird man von rasenden Einheimischen überholt. Der helle Wahnsinn.
Irgendwie bin ich ins Mashatu Game Reserve von Serowe aus kommend gefahren OHNE den Limpopo zu durchqueren (die Wegbeschreibung hätte dies vorgesehen). Dieser führte nämlich seinerzeit recht viel Wasser und an der Flussdurchquerung stand ein Schild, dass man ggfs. mit einem Trecker rausgezogen werden müsste (no CASH, no TOW) ! Es war eine irre Fahrt unter leichtem Zeitdruck durch irgendwelche Orte, die auf keiner Karte standen, und über eine klapprige Holzbrücke hinweg. Wir sollten eigentlich vom Pont Drift Grenzpunkt abgeholt werden, standen dann aber plötzlich mit unserem Auto vor dem Rezeptionsgebäude. War wirklich eine irre Tour. Hat von Serowe nach Mashatu etwas mehr als 4 Stunden inkl. Verfahren gedauert...... 😗
Gruss A/T
AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort)
Namibia-die Perle Afrikas
W.w.steinerThemenstarter50 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #6
Hallo,
erstmal herzlichen Dank für Eure Antworten.
Mein Problem ist nämlich folgendes: Zuerst bin ich in der Mashatu Game Lodge im Süden Botswanas (Nahe der Grenze bei Point Drift) und soll dann am 28.06 binnen einem Tag rauf zu den Vic Falls wo mein nächster Auftrag ist.
Aber wie zum Henker soll ich das schaffen?
Ist den dieser Fluss Ende Juni überhaupt zu überqueren...???
Ich war Anfang/Mitte Juni da .....................😳
Gruss A/T
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BEbeate1'450 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #8
Hallo Wolfgang, wenn Du schon in der Mashatu Game Lodge bist, dann bist Du ja schon auf der Botswana-Seite, d.h. Du musst den Limpopo nicht mehr überqueren. Gruss Beate
W.w.steinerThemenstarter50 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #9
Hallo Beate,
damit hast du schon recht, nur löst es mein problem in keinster Weise. Ich schrieb Pont Drift weil ich dachte das dies sehr nahe der Mashatu Lodge ist und jedermann es kenne sollte.
Die Entfernung ist trotz alledem gute 824km und wie ich aus den spärlichen Antworten entnehme dürfte dies in einem Tag nicht zu schaffen sein, oder?
Sind die Strassen asphaltiert oder nur Schotter/Sandpisten? Ich frage bewusst so blöd weil ich solche Entfernungen in Europa schon mehrmals in einem durch hin und retour gefahren bin.
Denkansatz: Abfahrt bei Sonnenaufgang, also um 6:30 Uhr. Gemütliche 70km/h im Schnitt wären maximal 11,7 (12) Stunden Fahrzeit. Mit einer Stunde Pause und ab und zu ein paar Fotos wäre man also um etwa 20:00 an der Grenze zu Zimbabwe, oder?
Natürlich wäre es viel klüger einen tag Rast unterwegs einzulegen und die Fahrerei etwas lockerer anzugehen, aber ich möchte halt ausloten wie es in der Praxis aussieht und ob es überhaupt denkbar ist.
Hallo Wolfgang, ja - die Straße ist geteert. Aber, wie Du selbst errechnet hast, Du wirst erst nach Einbruch der Dunkelheit am Ziel ankommen, d.h. zumindest einen Teil der Strecke im Dunkeln fahren. Und das bei Schlaglöchern und Elefanten ??? - Du musst selbst wissen, was Du tust - ich halte es für grob leichtsinnig. Gruß Joli
W.w.steinerThemenstarter50 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #11
Hi Joli,
also das mit dem bei nacht nicht fahren können ist mir unklar. Wo liegt das Problem?
Werden in Botswana die Bürgersteige um 20:00 Uhr hochgeklappt? 😉 Nein aber Spaß beiseite, man muss ja nicht rasen aber Fahrten bei Nacht können doch kein Problem darstellen wenn die Strassen geteert sind, oder?
Wenn die Gefahr eines Überfalls durch irgendwelche Milizen droht, okay das würde ich ja noch verstehen, aber grundsätzlich keine Fahrten in der Nacht...???
Mit der Bitte um Erklärung an einen Botswana "unerfahrenen".
Hallo w.steiner ! Vielleicht hast Du aus den spärlichen Antworten nicht die Gründe herausgelesen, warum man insbesondere nachts nicht fahren sollte:
Asphaltierte Pisten, in denen Schlaglöcher sind, dass Elefanten drin Verstecken spielen können....
Elephanten und anderes Getier, welches nachts ohne nach rechts oder links zu schauen unbeleuchtet die Strasse überquert...
Menschen, die mit und ohne Fahrrädern ohne Ziel nachts ohne Reflektorjacken durch die Gegend laufen....
Donkey Cars, die beleuchtete Autos zum Wiehern finden ....
etc.
*** ACHTUNG ! IRONIE *** 🤩
Und dazwischen jemand, der angestrengt, weil er morgens gegen 6 Uhr losgefahren ist, mit seinem 4x4 durch die Gegend düst.
Es ist -wie Joli sagt- m.E. nicht nur grob leichtsinnig - es ist FAHRLÄSSIG ! Tu Dir und Anderen einen Gefallen und versuche, die ganze Geschichte anders zu planen ! Das ist echt lebensgefährlich ! Nix für Ungut ! 😏<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 04/12/2006 18:44
Gruss A/T
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W.w.steinerThemenstarter50 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #13
Klingt logisch und ich hab ehrlich auch nicht vor mich und/oder andere zu gefährden.
Jetzt muss ich nur noch meine Auftraggeber davon überzeugen dass ich zwischen den Locations ein zwei Tage Pause (für die vielen Kilometer) brauche 😉
Danke für die gut gemeinten Ratschläge.
lg
Wolfgang
MImintom3159 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #14
Hallo Wolfgang,
ich bin die Streck Kasane Nata letztes Jahr im Januar gefahren und muß meinen vorschreibern recht geben es ist schon eine gewagte Stück 840 Km am Stück durch Afrika zu fahren zudem wenn das Wetter dann nicht mitspielt und ich weiß nicht wieviel Elefanten wir dort vorbeiziehen lassen mussten da geht schnell mal eine halbe Stunde ins Land und letztendlich waren die Schlaglöcher wirklich nicht von schlechten Eltern. Ich bin die 300 Km von Kasane nach Maun ungefähr in 6 Stunden gefahren man kann es deutlich schneller schaffen aber weißt Du ob im nächtesten moment aus dem zum Teil hohen bis an die Strasse reichenden Buschwerk ein 4 Tonnen schwere Elefant rauskommt.
Ich wünsche Dir trotzdem viel Spaß
Reinhardt
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #15
Hallo Wolfgang
Deinen Worten entnehme ich, dass Du wenig Erfahrungen mit Strassen in Botswana hast. Deshalb stelle ich hier noch ein Bild ein. Das ist keine Ausnahme und auch keine Nebenstrasse sondern die sehr schöne Asphaltstrasse zwischen Nata und Maun. Viel grössere Probleme als mit Elefanten wirst Du mit Eseln, Ziegen und Rinder haben. Diese sind Tagsüber schon problematisch. Einheimische erzählten uns, dass nach Einbruch der Dunkelheit die Tiere am Liebsten auf der Strasse liegen, weil die länger warm bleibt. Wir haben es nicht ausprobiert.
Herzliche Grüsse Chrigu
P.S. Vielleicht überzeugt das Foto und diese Berichte ja auch Deine Auftraggeber.
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W.w.steinerThemenstarter50 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #16
Herzlichen Dank an alle, mich habt ihr inzwischen restlos überzeugt, nun gehts daran, all meine Verpflichtungen um tage auseinander zu dividieren was entsprechend schwierig werden wird, da ich mit solchen Komplikationen absolut nicht gerechnet hatte.
Hallo Wolfgang, wir sind die Strecke von der Limpopo River Lodge bis Kasane im Oktober auf einen Rutsch durchgefahren. Es waren rund 836 km, nur die ersten 30 km davon waren Piste. In unsererem Reisebericht hab ich unter "Montag, 25. September" die Fahrt kurz beschrieben.
Ich würde es wieder machen, auch wenn es wirklich hart war. Man muß aber schon wirklich gerne und sehr konzentriert fahren, da es Wildwechsel, Lastwägen, Veterinärkontrollen und sehr viele Schlaglöcher auf der Strecke gibt. Es muß jeder selber wissen, ob es das Risiko auf sich nehmen will,
Viele Grüße Christian<br><br>Post geändert von: Fotofeeling, am: 05/12/2006 07:31
bislamg bin ich 2-mal nachts auf Strassen in Botswana unterwegs gewesen.
Das 1. Mal -damals war die Strasse noch nicht geteert!- bin ich spät abends von Francistown nach Maun gefahren. In Maun habe ich mich dann allerdings verfahren:)
Das 2. Mal von Kasane nach Maun bei einem sehr eindrucksvollen Unwetter.
Beide Male gab es keine Tierbegegnungen und auch keine tiefen Löcher mit denen ich Kontakt gehabt haben könnte.