WOW, was eine Menge Beiträge, wobei wir uns anfangs über die Qualität Einzelner gewundert haben. Danke, dass die meisten den Inhalt richtig verstanden haben.
Dirk Heinrich ist ein gewissenhafter Redakteur bei der AZ, der sich FÜR die Tiere in seinem Land einsetzt. Ihm ging es neben etlichen anderen Aktionen hierbei nochmal darum, darauf hinzuweisen, dass die staatlichen Parkbehörden im Etosha (positiv ausgedrückt), zu passiv (geworden)sind. Laut seiner Aussage fielen bei einem Grossbrand in Etosha und einer fraglichen „Eindämmung“ des Brandes seitens Behörden allein mehr als 30 Rhinos zum Opfer. Zuletzt wurden wieder black Rhinos im Norden gewildert und abgeschlachtet, keiner will was mitbekommen haben, bis die Hörner auftauchten.(Findet man auch in der AZ von letzter Woche)
Wir waren im Jahr 2000 das erste Mal in Etosha. Damals musste man die Tiere noch an den Wasserlöchern während der Trockenperiode suchen. Heute laufen einem die meisten der big 5 schon ab Eingang entlang der Hauptverbindung über den Weg. Zufall? Ich denke, wir sind hier ALLE ein bisschen schuld. Ein Staat, der mit Tourismus sein Geld verdienen will, Touristen die natürlich die big 5 ablichten wollen, und das nicht im Zoo, ....
Ein Park will organisiert sein, was derzeit wohl nur noch mässig bis schlecht stattfindet. Vorfälle wie unserer interessieren nicht einmal, um sie zu listen. Das Tier war nach dem Angriff zudem verletzt und stellte eine weitere Gefahr für sich und andere da.
2 Wochen vorher fand ein ähnlicher Fall (inoffiziell) statt, nur dass das Fahrzeug herausgeschleppt werden musste nach Doppel-Attacke. Süd-Afrikaner erzählten uns, dasss sich im Krüger NP die Elefanten Attacken derzeit häufen.
Ich bin kein Wissenschaftler, habe aber soviel Verständnis von der Sache, dass man die Ursachen ermitteln und erkennen sollte, um etwas ändern zu können.
Klar weiss man, was passieren kann, wenn man solch einen Park befährt. Es geht hier fast immer um das Fehlverhalten von Menschen, nicht von Tieren. Hätte nicht schon jemand die 2 Nashörner 5 km vor sich hergescheucht, bevor wir um die Ecke kamen, wäre wahrscheinlich gar nichts passiert. Diese Touristen „vermieden“ es zudem standhaft, ihre Kontaktdaten zur Verfügung zu stellen. Vielleicht war unser Verhalten in der Situation, das zumindest von Dirk Heinrich als richtig bezeichnet wurde, das Falsche? Es gibt leider keine perfekte Verhaltensregel.
Das Gespräch mit Dirk Heinrich hat uns geholfen, den Schock des Angriffs, wenn man ihn bei Eingang Park/Land auch billigend in Kauf nimmt, zu verarbeiten. Er war der Erste und Einzige Experte, der sich mit uns darüber unterhielt. Er hat auch bemerkenswerte Ideen, was geändert werden müsste seitens Parkverwaltung, aber leider kämpft hier noch gegen Windmühlen.
Liebe (neue) Namibia Fans, die eventuell über dieses Forum stolpern, denken Sie vor Ihrem (nächsten) Namibia Urlaub über Folgendes nach:
- tun Sie sich einen Gefallen und nehmen Sie nicht das kleinste, billigste Auto für eine individuelle Reise durchs Land. Manche fahren doch tatsächlich zu viert mit einem Opel Corsa über Schotterpisten und durch Etosha
- es ist sicher sinnvoll, mit einem vernünftigen Allrad durch Namibia zu reisen. Bei uns war es ein Toyota Hilux, der uns schlussendlich davor bewahrt hat, nicht „gewürfelt“ zu werden. Haben wir früher auch nicht immer gemacht, heute denken wir anders.
- sicher ist es auch sinnvoll, sich vor einem solchen Zwischenfall Gedanken zu machen, wie man sich in einer ähnlichen Situation verhalten sollte. Echte Verhaltensregeln gibt es unseres Kenntnisstandes leider keine. Sicher ist jede Situation anders, was die Sache erschwert. Wir haben uns in den paar Sekunden daran erinnert, dass uns intuitiv „Ruhebewahren“ bereits bei einem Zusammentreffen mit Elefanten in früheren Jahren geholfen hat. Unterm Strich war es richtig.
Und ja, wir sind froh, dass wir heil aus der Sache mit Leib und Leben herausgekommen sind. Unser Familien "Maskotchen" ist ab sofort das Black Rhino und ja, wir fliegen sicher wieder nach Süd Afrika.
Die Betroffenen des Nashorn Vorfalls in Etosha
Dirk Heinrich ist ein gewissenhafter Redakteur bei der AZ, der sich FÜR die Tiere in seinem Land einsetzt. Ihm ging es neben etlichen anderen Aktionen hierbei nochmal darum, darauf hinzuweisen, dass die staatlichen Parkbehörden im Etosha (positiv ausgedrückt), zu passiv (geworden)sind. Laut seiner Aussage fielen bei einem Grossbrand in Etosha und einer fraglichen „Eindämmung“ des Brandes seitens Behörden allein mehr als 30 Rhinos zum Opfer. Zuletzt wurden wieder black Rhinos im Norden gewildert und abgeschlachtet, keiner will was mitbekommen haben, bis die Hörner auftauchten.(Findet man auch in der AZ von letzter Woche)
Wir waren im Jahr 2000 das erste Mal in Etosha. Damals musste man die Tiere noch an den Wasserlöchern während der Trockenperiode suchen. Heute laufen einem die meisten der big 5 schon ab Eingang entlang der Hauptverbindung über den Weg. Zufall? Ich denke, wir sind hier ALLE ein bisschen schuld. Ein Staat, der mit Tourismus sein Geld verdienen will, Touristen die natürlich die big 5 ablichten wollen, und das nicht im Zoo, ....
Ein Park will organisiert sein, was derzeit wohl nur noch mässig bis schlecht stattfindet. Vorfälle wie unserer interessieren nicht einmal, um sie zu listen. Das Tier war nach dem Angriff zudem verletzt und stellte eine weitere Gefahr für sich und andere da.
2 Wochen vorher fand ein ähnlicher Fall (inoffiziell) statt, nur dass das Fahrzeug herausgeschleppt werden musste nach Doppel-Attacke. Süd-Afrikaner erzählten uns, dasss sich im Krüger NP die Elefanten Attacken derzeit häufen.
Ich bin kein Wissenschaftler, habe aber soviel Verständnis von der Sache, dass man die Ursachen ermitteln und erkennen sollte, um etwas ändern zu können.
Klar weiss man, was passieren kann, wenn man solch einen Park befährt. Es geht hier fast immer um das Fehlverhalten von Menschen, nicht von Tieren. Hätte nicht schon jemand die 2 Nashörner 5 km vor sich hergescheucht, bevor wir um die Ecke kamen, wäre wahrscheinlich gar nichts passiert. Diese Touristen „vermieden“ es zudem standhaft, ihre Kontaktdaten zur Verfügung zu stellen. Vielleicht war unser Verhalten in der Situation, das zumindest von Dirk Heinrich als richtig bezeichnet wurde, das Falsche? Es gibt leider keine perfekte Verhaltensregel.
Das Gespräch mit Dirk Heinrich hat uns geholfen, den Schock des Angriffs, wenn man ihn bei Eingang Park/Land auch billigend in Kauf nimmt, zu verarbeiten. Er war der Erste und Einzige Experte, der sich mit uns darüber unterhielt. Er hat auch bemerkenswerte Ideen, was geändert werden müsste seitens Parkverwaltung, aber leider kämpft hier noch gegen Windmühlen.
Liebe (neue) Namibia Fans, die eventuell über dieses Forum stolpern, denken Sie vor Ihrem (nächsten) Namibia Urlaub über Folgendes nach:
- tun Sie sich einen Gefallen und nehmen Sie nicht das kleinste, billigste Auto für eine individuelle Reise durchs Land. Manche fahren doch tatsächlich zu viert mit einem Opel Corsa über Schotterpisten und durch Etosha
- es ist sicher sinnvoll, mit einem vernünftigen Allrad durch Namibia zu reisen. Bei uns war es ein Toyota Hilux, der uns schlussendlich davor bewahrt hat, nicht „gewürfelt“ zu werden. Haben wir früher auch nicht immer gemacht, heute denken wir anders.
- sicher ist es auch sinnvoll, sich vor einem solchen Zwischenfall Gedanken zu machen, wie man sich in einer ähnlichen Situation verhalten sollte. Echte Verhaltensregeln gibt es unseres Kenntnisstandes leider keine. Sicher ist jede Situation anders, was die Sache erschwert. Wir haben uns in den paar Sekunden daran erinnert, dass uns intuitiv „Ruhebewahren“ bereits bei einem Zusammentreffen mit Elefanten in früheren Jahren geholfen hat. Unterm Strich war es richtig.
Und ja, wir sind froh, dass wir heil aus der Sache mit Leib und Leben herausgekommen sind. Unser Familien "Maskotchen" ist ab sofort das Black Rhino und ja, wir fliegen sicher wieder nach Süd Afrika.
Die Betroffenen des Nashorn Vorfalls in Etosha