Namibia mit Victoria Falls und Maun

5 Antworten · 1'185 Aufrufe · gestartet 16. Dez. 2012 von SophieSebastian
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201216. Dez. 2012 · #1
Liebe Foristen,

wir planen im Juli/August 2013 eine 26-tägige Dachzelt-Selbstfahrertour.
Dazu stöbern wir diverse Reiseführer und Forenbeiträge.
Die ertsen Eckpunkte sind Etosha NP, Chobe NP, Vic-Falls und Okavango-Delta.

Bisher wäre unsere grobe Idee:
1 Abflug
2 Windhoek Flughafen, Auto, Übernachtung auf dem Weg zum Etosha NP
3 Fahrt zum Etosha NP, Übernachtung in Okaukuejo
4 Etosha NP, Übernachtung in Okaukuejo
5 Etosha NP, Übernachtung Halali
6 Fahrt mit Popa Falls
7 Fahrt mit Popa Falls, Übernachtung in Kasane
8 Victoria Falls
9 Chobe NP
10 Chobe NP
11 Fahrt nach Maun
12 Okavango Delta
13 Okavango Delta
14 Fahrt nach Ghanzi
15 Fahrt nach Windhoek

Die restlichen Tage als Puffer und gerne auch noch für den Südwesten.

Ist die Reiseroute realistisch und habt ihr vielleicht noch ein paar Reiseroutentipps?
Was sollten wir unbedingt anschauen? Was ist machbar in 26 Tagen?

Wir sind sehr gerne viel unterwegs, d.h. ein bißchen Urlaubsstress darf schon aufkommen.

Schöne Weihnachten
4'140 Beiträge · seit 200916. Dez. 2012 · #3
Hallo Sophie,
die Tour ist nur realistisch, wenn du die "Puffertage" noch mit einbaust.
Ich würde z.B. länger in der Etoscha verweilen, langsamer mit Zwischenstopps durch den Caprivi fahren, z.B. einen Abstecher in den Mahango-Park machen, am Kwando mal übernachten, in Vicfalls den Aufenthalt auf mehr als einen Tag ausdehnen, zwischen Chobe und Maun mindestens nochmals einen Tag oder auch zwei einschieben und wenn der Geldbeutel es hergibt im Delta mindestens 4 Tage verbringen.
Auf keinen Fall würde ich noch den Süden anhängen! Denn dann wird die ganze Reise eine große Hetzerei und artet in eine Afrika-Rallye aus.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter3 Beiträge · seit 201217. Dez. 2012 · #4
Vielen Dank für die Antworten,

die Route die Tom Swiss vorschlägt ist ja im Prinzip das was wir machen wollen. Er hats nur schöner dargestellt 😉
Wir haben auf unseren bisherigen Reisen immer unterwegs entschieden wie, wann und wohin es die nächsten paar Tage gehen soll. Wir wollten das in Namibia/Botswana wieder so machen. Grober Plan eben, mit "viel" Puffer und dann unterwegs über die Etappen entscheiden.
Etosha am Anfang, weil das der einzige Punkt wäre, wo wir vorbuchen wollten.
Wir waren allerdings noch nie in Afrika und fragen uns, ob das mit unserer Asien-Backpacker-Naivität klappt.
4'129 Beiträge · seit 200817. Dez. 2012 · #5
Hallo, SophieSebastian!

Ihr schreibt:
Wir waren allerdings noch nie in Afrika und fragen uns, ob das mit unserer Asien-Backpacker-Naivität klappt.
Tja, das weiß ich dann natürlich auch nicht. Allgemein kann ich euch sagen, dass wir öfters Asien-Backpacker in Afrika getroffen habe, die mit der afrikanischen Mentalität und der dort vorgefundenen Bedingungen nicht gut zurecht kamen.

Sich zu entscheiden, mit „viel“ Puffer unterwegs zu sein, wenn man noch nicht weiß, wo man seine Schwerpunkte setzen will, halte ich für einen guten Ansatz, da ihr noch keine Vorstellungen davon habt, was euch erwartet und wo es euch gefällt.
Viele Entscheidungen werden einem unterwegs durch die Verhältnisse abgenommen.

Zu eurer groben Idee gibt es einige Fragen und Tipps:
2 Windhoek Flughafen, Auto, Übernachtung auf dem Weg zum Etosha NP
(-klassischer Tipp: übernehmt euch nicht am ersten Tag auf einem neuen Kontinent!)

- am Tag 6 fahrt ihr von Halali nach Popa Falls, am Folgetag nach Kasane
ihr benutzt den Caprivi nur zum durchrutschen – da gäbe es eine Menge zu sehen und zu erleben, allein dort könnte man man sich’ne Woche aufhalten


9 Chobe NP
10 Chobe NP (Chobe – wo? River Front oder Chobe/Savuti?)
11 Fahrt nach Maun (durch den Chobe oder über Asphalt?)
12 Okavango Delta
13 Okavango Delta (in welcher Form: – Mokoro o. Fly-in?)

Habt ihr keine Erfahrung im Gelände und im Tiefsand? Dann wäre für die Strecke durch den Chobe nach Maun zuvor ein kleines Training anzuraten.


Ihr fragt, was ihr unbedingt anschauen solltet?
Alles was ihr interessant findet und an dem ihr sowieso vorbeikommt (ihr plant im Moment dran vorbeizurauschen) - da gäbe es unglaublich viel! - das würde Seiten füllen. Niemand hier kennt eure Interessen (außer viel fahren, sodass ein bisschen Urlaubsstress schon aufkommen darf... 🤪 )

Packt euch Ski-Unterwäsche ein, das reduziert den Stress in der Nacht.

Grüßle lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 17. Dez. 2012
Themenstarter3 Beiträge · seit 201221. Dez. 2012 · #6
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Anmerkungen.
Wir wollten am ersten Tag das Auto übernehmen, einkaufen und dann richtung Norden fahren. Nur ein kleines Stück. Am zweiten Tag dann voll hoch zur Etosha und dann für die Übernachtung 2-3 in der Etosha die Übernachtung reservieren.

Über den Caprivi-Zipfel werden wir nochmal ein bisschen stöbern und hier mehr Zeit einrechnen.

Das hintenraus mit Chobe, Maun und Delta war wie gesagt nur so ein grober Plan. 4x4 Erfahrung haben wir nicht wirklich, weswegen ich anspruchsvolle Tiefsandstrecken auch meiden möchte. In Maun dachten wir an eine Mokoro Tour mit Übernachtung im Delta.

Schonmal schöne Weihnachten