Route Etosha-Caprivi-Kasane-VicFalls

12 Antworten · 5'059 Aufrufe · gestartet 30. Nov. 2006 von Zulani
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Themenstarter36 Beiträge · seit 200630. Nov. 2006 · #1
Hallo Namibianer,

wir planen im Januar von Etosha aus (Namutoni) eine Tour über den Caprivi nach Kasane zu machen,
um dort organisiert von einer Lodge aus Touren zu den Viktoria-Fällen und in den Chobe zu machen.
Wer kann mir hierzu Empfehlungen geben? (Stops auf der Route, Unterkünfte Camping oder Lodge,
allgemeine Tips usw...)
Würdet Ihr über Nata, Maun (dann könnten wir noch eine Tour ins Okavango-Delta unternehmen),
Ghanzi nach Windhoek zurückfahren oder wieder über den Caprivi (ist wohl sehr eintönig)?
Wie lange sollen wir dafür in etwa einplanen? Wir könnten dafür insgesamt ca. 10-12 Tage aufbringen...
Wir sind mit einem 4x4 mit Dachzelt unterwegs, wollen aber generell doch eher auf den Hauptverkehrsstrassen unterwegs sein.
Bin um jeden Tip dankbar.

Vielen Dank schon mal 😉

Neblige Grüße
Zulani
Gast30. Nov. 2006 · #2
moin,

den Rückweg von Kasane aus würde ich auf jeden Fall durch Botswana fahren.

Zunächst über Nogatsaa (Tchinga) nach Savuti, dann weiter durch den Moremi nach Maun und so weiter. Die Strecke über Nogatsaa ist zwar länger, aber landschaftlich viel schöner. Über Kachikau gibt es nicht enden wollende Sandstrcken (bergauf, bergab).
Mit einem Mokoro/Motorboot ins Delta kann man von Xaxanaxa oder Ditschibi, in der Nähe von Maun auf Chief's Island ( kurz vor der Brücke über den Thamalakane links ab in " die Büsche" , bzw. aus Richtung Matlapaneng/Moremi rechts Richtung Gefängnis, dann einmal den Boro queren).

Gruss Gernot

Post geändert von: Gernot Eicker, am: 30/11/2006 13:22<br><br>Post geändert von: Gernot Eicker, am: 30/11/2006 15:07
2'732 Beiträge · seit 200630. Nov. 2006 · #3
Namutoni -> Divundu, Besuch der Popa Falls / diverse Unterkunftsmoeglichekeiten

Divundu - Kasane / diverse Unterkunftsmoeglichkeiten

Kasanae -> Nata / Nata Lodge oder Nata Bird Sanctuary (Besuch letzteren!!)

Nata -> Nxai Pan

Nxai Pan -> Maun

Maun -> Windhoek

Somit sind 6 Tage fuer Fahren reserviert. 6 Tage fuer Vic Falls, Chobe N.P., Nata Bird Sanctuary und Nxai Pan.

Einzig Nxai Pan sind ~60 km Sandpiste.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
3'491 Beiträge · seit 200630. Nov. 2006 · #4
Hallo Zulani,
habt Ihr 10-12 Tage Zeit für die Fahrt bis Kasane ? - Dann würde ich auf jeden Fall versuchen, das Okavangodelta mit einzubauen. Anderenfalls würde ich die Strecke vierteln: Namutoni - Rundu, dann Rundu - MahangoNP, dann MahangoNP - MudumuNP und dann MudumuNP - Kasane. Durch einen Zwischenstop im Mahango- bzw. MudumuNP bekommst Ihr schon sehr viel mit, was Euch sonst im Delta erwarten würde. Die Krone ist dann der Aufenthalt am Chobe, also in/um Kasane. Rundu habe ich nur als Stopstation eingefügt - es lohnt sich m.E. sonst nicht; viele fahren deshalb auch durch bis zum MahangoNP, aber das wäre mir persönlich ein bisschen viel für einen Tag. Die Straße ist sehr gut - alles Teer. Zu einem Großteil jedoch wegen der Elefanten mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h und vor Rundu sehr viele kürzere Beschränkungen auf 90 km/h wegen der vielen Schulen. Ihr werdet Euch wundern, wie andersartig der Caprivi ist - sowohl in Bezug auf die Landschaft als auch bei der Besiedlung; viele kleine Siedlungen in sehr gutem Erhaltungszustand. Für den MahangoNP braucht man eigentlich ein 4x4-Fahrzeug - oder man muss sich auf den linken, kleineren Teil direkt am Kavango beschränken. Die Popa-Fälle sind kein wirkliches Ereignis, eigentlich mehr Stromschnellen - aber sehr hübsch. Kurz vor dem MudumuNP befindet sich ein Showdorf der Caprivianer - Lizauli; viele mögen diese Art der Zurschaustellung nicht, aber uns hat es dort gut gefallen - sehr authentisch und informativ. Und als Höhepunkt des dortigen Aufenthalts 2 ( oder 3 ) Übernachtungen in der Lianshulu Lodge - sehr schön und sehr stimmungsvoll.
Gruß Joli
406 Beiträge · seit 200630. Nov. 2006 · #5
hallo zulani!!!
in kasane war ich mit der toro lodge sehr zufrieden.
haben camping mit dusche - wc und abwaschecke für jeden zeltplatz.
natürlich auch feste unterkünfte.
die chobe bootstour war toll und sie bieten auch touren zu den vic fällen an.
in den chobe nat.park würde ich selbst fahren.
grüsse und viel spass
karl
181 Beiträge · seit 200630. Nov. 2006 · #6
Hallo Zulani!

In Kasane würde ich die Kubu Lodge empfehlen. Für Botswana-Verhältnisse preiswert, Vic-Falls-Ausflug und Sundowner-Bootsfahrt auf dem Chobe 🤩 werden von der Lodge organisiert. Wenn ihr mit 4x4 unterwegs seid, könnt ihr die Riverfront allein abfahren. Bei den Fahrtstrecken möchte ich mich Joli anschließen. Solltet ihr euren Schwerpunkt auf Botswana legen, wäre es denkbar und auch locker machbar, von den Popa Falls bis Kasane durchzufahren!
Übrigens ist es nur öde, wenn man den Caprivi auf der Teerpad durchquert. Baut man jedoch den Besuch von Mahango, Mudumu und Mamili NP mit ein, ist der Caprivi klasse!!!!

Impala
1'457 Beiträge · seit 200630. Nov. 2006 · #7
schaut euch die Popa Falls (die richtigerweiße auch oft als Popelfälle bezeichnet werden) unbedingt auch von der "anderen" Seite an, also nicht vom staatlichen Viewpoint, sondern auch vom Community Campingplatz nördlich des Flusses.
Ich empfehle als Übernachtung hier das NGEPI Camp in der Nähe. Viel los, teilweise auch Overlander (aber abgetrennt von den privaten Sites), nette Bungalows und einzigartige Atmo. Buschduschen und tolle Toiletten ( "the loo with the view" ! ), nette Bar, Internet, Pool wo man sicher baden kann, Kanu und Bootsfahrten und und und.

http://www.ngepicamp.com/ (geht leider nur in inetexplorer gut)<br><br>Post geändert von: konno, am: 30/11/2006 15:09
1'009 Beiträge · seit 200701. Dez. 2006 · #8
Hallo Zulani,
so wie Joli es beschrieben hat war unsere Tour dieses Jahr im September.
Durch die schönen Parks ist der Caprivi garnicht so langweilig wie manche sagen. Im Mahango hat es allerdings im September auf der 4x4 Seite stark gebrannt, darum waren wir nur auf der Flußseite. Wurden mit einer großen Elefantenherde und einer schönen Flußlandschaft belohnt.
Am Kwando sind auf beiden Uferseiten schöne Übernachtungsmöglichkeiten.
Von Divundu kommend das Nambwa Camp im Bwabwata direkt am Fluß. Es wird von der Comunity betrieben und ist nur mit 4x4 erreichbar aber der Weg lohnt sich.
Auf der anderen Flußseite ist das Camp Kwando direkt hinter dem Showdorf. Es liegt auch direkt am Fluß, man kann sowohl dort Campen als auch Hütten direkt am Ufer oder sogar Baumhäuser mieten.
In Kasane waren wir in der Kubu Lodge, die ist ok. Die Campsite ist allerdings nicht so schön, da die Plätze direkt nebeneinander und auch noch durch Zäune getrennt sind.
Wir haben unseren Tagesausflug zu den Vic Falls mit der Water Lily Lodge gemacht. Und wir hatten Glück, wir beide und der Guide, sonst niemand.
Wir sind auch wieder über den Caprivi zurück gefahren, weil wir uns die Strecke durch Botswana nicht mit unserem gemieteten Onduzu antun wollten.
Also ich kann mich Impala nur anschließen mit den NP ist der Caprivi wirklich sehenswert.

Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
Themenstarter36 Beiträge · seit 200601. Dez. 2006 · #9
Hallo Ihr Lieben,
vielen vielen Dank für die guten Tips und Infos.

@Petra:
hast Du einen Reisebericht ins Forum gestellt?
Mich würde interessieren wie lange Ihr an den verschiedenen
Orten geblieben seid, bzw. wie lange Ihr in etwa für gewisse
Strecken unterwegs ward?

Heute in 4 Wochen gehts los!
🤩 😄 🤪

Dankeschöne und allen ein schönes WE
Zulani
1'009 Beiträge · seit 200702. Dez. 2006 · #10
Hallo Zulani,
ich habe es bis heute nicht geschafft einen Reisebericht zu schreiben und ihn hierein zu stellen. Also beantworte ich Dir so Deine Fragen.
Wir haben Verwandte, die an der D3016 ihre Farm haben, von da aus sind wir in einem Rutsch bis Divundu gefahren. Mit einem Einkaufs- und Tankstop in Rundu. Das lässt sich gut fahren, da alles Teerstraße ist. Wir waren 2 Nächte am Okavango, eine auf Ngepi und eine in der Mahangu Safari Lodge. Übrigens beide empfehlenswert.
Eine Nacht waren wir am Kwando im Nambwa Camp, da übernachtet man direkt im Park und kann den Horseshoe (4x4) fahren, sehr schönes Camp.
Von da aus sind wir über Katima bis nach Kasane durchgefahren und waren dort insgesamt 3 Nächte in der Kubu Lodge.
Auf der Rücktour haben wir wieder am Kwando genächtigt, diesmal 2 Nächte im Camp Kwando. Von hier aus kannst Du Touren in den Mudumu unternehmen und auch eine Bootstour auf dem Kwando.
Für die gefahrenen Strecken haben wir nie mehr als einen guten halben Tag gebraucht, selbst mit tanken und einkaufen in Rundu oder Katima. Wir haben uns keinem Stress ausgesetzt, wir hatten ja Urlaub.
So ich hoffe das hilft Dir noch ein bischen.

Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
159 Beiträge · seit 200603. Dez. 2006 · #11
Hallo Zulani,

Eine ähnliche Tour haben wir über den Jahreswechsel 05/06 gemacht.
Wir haben in Rundu übernachtet N`kwasi Lodge ( kann ich aber nicht weiter empfehlen) von dort aus sind wir bis zur Lianshulu Lodge (würde ich sofort wieder hinfahren) gefahren von dort aus weiter bis zum Royal Livingstone ( muss man nicht viel zu sagen) zurück zur Chobe Lodge
( würde ich auch sofort wieder hinfahren) dann nach Süden zur Nata Lodge (Ordentlich es gibt aber nichts anderes) von dort aus nach Maun in Rileys Hotel ( gutes Hotel) und dann zur Grenze in die Kalahari Bushbreak Lodge ( hervorragend super nette Gastgeber) . Die Strecke war durchgehend geteert und in einem guten zustand. Elefanten haben wir bis kurz vor Nata gesehen. Die Strecke von Maun zur Grenze zieht sich ein wenig da sie aber sehr gut ausgebaut ist geht es relativ schnell.

Schöne Grüße

Reinhardt
181 Beiträge · seit 200603. Dez. 2006 · #12
Hallo Zulani,

unsere Tour war ähnlich: von Grootfontain (Roys rest Camp) zum Mahango NP (Mahango Safari Lodge Camp Ground) dann 1 Nacht Bum Hill (Super) , von dort aus zum Camp Kwando (2 Nächte), 1 Nacht Salambala Camp Ground, anschließend 4 Nächte Kubu Lodge - von dort organisierter Ausflug zu den Vic Falls, zurück durch den Caprivi bis zu Drotsky´s Cabins / Shakawa (3 Nächte). Von dort aus über den Dobe Grenzübergang in die Nyae Nyae Pan (2 Nächte am Hohlen Baobab) und dann wieder nach Grootfontain,

In einem Rutsch von Kasane nach Shakawe hat 7 Stunden gedauert! Das war schon ätzend, aber ist einmal(!) machbar!

LG
Impala
496 Beiträge · seit 200604. Dez. 2006 · #13
Hallo zulani, in Rundu gibt es jede Menge Stellplätze. Kein Problem. Dann solltet Ihr in jedem Fall von Divundu zu den Popa Fällen fahren, in den Moremi NP und weiter bis Shakawe (Bostwana) zu Drotsky. Der hat sehr lauschige Stellplätze im Wald. von dort Bootsfahrt auf dem Okavango und Tripp zu denTsodilo Bergen (Felsmalerei!!!) mit Stellplätzen. Dann wieder zurück nach Divundu und weiter Eure Tour. Ja, Maun - Buitepost ist schon ganz schön öde. Gruß Matatu
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