KÄKäfer_LuiseThemenstarter1 Beiträge · seit 201223. Nov. 2012 · #1Hallo,
schon lange hege ich den Traum, einmal Namibia in einer Selbsfahrer Tour zu bereisen.
Nun würde ich dies gern im Juli 2013 ( ca. 17 Tage /15.07.-01.08.2013) umsetzen wollen. Über viele Reiseanbieter kann man sich ja bereits ein Bild über Routen und Sehenswürdigkeiten machen. Erschreckend ist für mich immer wieder der Reisepreis, welcher sich immer so ab 2500 euro bewegt. Ist mir ehrlich gesagt, zu happig. Wir wollen 2 Erw. und 1 Kind (11 J.) reisen.
Kann man Namibia auch günstiger bereisen???? Wir haben keine großen Ansprüche an Unterkunft, jedoch für Camping ist mein Partner nicht mutig genug, daher fällt dies schon erst einmal weg.
Selbst die Flüge haben ja durchgehend einen konstanten Preis.
Kann mir jemand Tipps geben, für eine "günstige" Namibiarundreise? LG Jana
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200823. Nov. 2012 · #2Hallo Jana,
ich nenne da mal einige relativ günstigen Unterkünfte. Das ist natürlich auch zielabhängig, d. h. Du wirst im Etoscha Park oder direkt rund um Sossusvlei keine sehr günstigen Unterkünfte finden. Aber wenn Du etwas längere Anfahrten in Kauf nimmst, müsste es klappen z. B.:
Gegend Sossusvlei Hammerstein
Swakopmund Municipality
Outjo/Etoscha Matunda-Guestfarm
Da gibt es bestimmt noch mehr, aber das sind einige, die mir auf die Schnelle einfallen.
Und wenn dann das Auto nicht unbedingt der so heiß geliebte Hilux, sondern ein alter Toyota Condor von Pegasus oder ein noch älterer VW Bus von Wucherer aus Okahandja, dann müsstet Ihr einigermaßen günstig hinkommen.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Burschi4'140 Beiträge · seit 200924. Nov. 2012 · #3Hallo Jana,
willkommen im Forum. Einsparmöglichkeiten bei den Flügen gibt es shon, wenn du möglichst bald nach Erscheinen der Flüge auf dem Flugplan buchst. es gibt dann günstige Kategorien, die aber immer schnell weg sind. Wegen dieses "Frühbuchens" setzt du dich am besten mit deinem Reisebüro in Verbindung. Die können dir dann die Termine sagen. Wegen Juli 2013 dürfte es dafür schon fast zu spät sein.
Dann musst du auch einige Unterkünfte (Etoscha, Sossusvlei) möglichst bald buchen.Wenn du Lodges haben willst, am besten über das Reisebüro und dann Lodges der Gondwana Collection. Was anderes ist, wenn du campen möchtest, dann stellt sich die Frage nach dem Fahrzeug (Camper voll ausgerüstet, oder mit eigenem Bodenzelt etc.). Hier kannst du dir z.B. bei Value car rental einen Überblick verschaffen.Den Mut zum Campen kannst du ruhig aufbringen. Ich habe in meinem Leben auch nie gecampt und habe bei meiner ersten Namibiatour mit 50 Jahren auch den Einstieg gewagt und keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Aber ganz ehrlich: Mit 2500 Euro pro Person müsstet ihr trotz allem rechnen, wenn ihr die touristischen Hauptziele (Etoscha, Sossusvlei etc.) besuchen wollt. Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Info-Namibia497 Beiträge · seit 201224. Nov. 2012 · #4Hallo Jana,
Solltet ihr sehr günstig kommen so müsstet ihr in etwas folgendes rechnen:
Preiswertestes Automodel: ca 60 € am Tag = 1020 €
Benzin bei 3500 km: ca 500 €
Preisgünstige Unterkünfte Halbpension beim Schnitt von 70 € pro Person und Tag + 35 € fürs Kind: 2975 €
Dann ergäbe das etwa 4500 € für euch drei, ohne irgendwelche Eintritte, Flüge, Extratouren, etc... Billiger wirds nicht, wenn ihr nicht campen geht. Und noch ein Frage, was hat Campen mit Mut zu tun?
Beim Campen würdet ihr in etwa 2000 € billiger kommen.
Meine Tipps für preiswerte und gute Unterkünfte. Secret Garden in Swakop, Omandumba im Erongo, Desert Homestead beim Sossusvlei, Etosha Safari Camp bei Etosha, Rivendell in Windhoek.
Liebe Grüße,
Sebastian
Nunanani521 Beiträge · seit 201124. Nov. 2012 · #5Hallo Jana,
Wie von Senastian schon geschrieben, muß man auf keinen Fall so viel ausgeben. Es gibt sehr viele Unterkünfte, wie etwa B&Bs und Gästefarmen, die bezahlbare Preise haben, in Windhoek z.B. Little Five Lodge, auch im Süden Namibias und Swakopmund gibt es viele günstige Möglichkeiten schön und angenehm zu übernachten. Meist sind da dann auch nicht ganz so viele Touristen.
Man kann auch fast überall die Preise verhandeln bzw. nach einem Rabatt fragen.
Das teuerste sind Flug und Wagen, wobei man auch nach High mileage autos fragen kann, die super in Ordnung sind, nur schon ein paar Kilometer gefahren sind, haben wir immer so gemacht und nie Probleme gehabt.
Vielleicht ist so ein Dachzelt ja do h eine Alternative? Ist vielleicht auch mit Kind ganz lustig?
Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200824. Nov. 2012 · #6Hallo Jana,
ich habe mal folgende Strecke überlegt - ca. 2.800 km.
01. Tag Windhoek (Autoübernahme von Auto Wucher/Okahandja) - Elisenheim - Stadtrundgang
02. Tag Windhoek - Nambib Grens
03. Tag Namib - Grens
04. Tag Namib - Grens - Sesriem - Sossusvlei - Namib Desert Lodge
05. Tag Namib Desert Lodge
06. Tag Namib Desert Lodge - Swakopmund (Sophia Dale oder Hotel D'Avignon)
07. Tag Swakopmund - siehe Tag 06
08. Tag Swakopmund - siehe Tag 07
09. Tag Swakopmund - Uis (White Lady Bed & Breakfast/NICHT die Lodge)
10. Tag Uis - Outjo (Etosha Garden Hotel)
11. Tag Outjo - Okaukuejo (dortiges Resort, Zimmer, kein Bungalow)
12. Tag Okaukuejo - Halali (Zimmer)
13. Tag Halali - Pirschfahrten (Zimmer)
14. Tag Halali - Tsumeb (Makalani Hotel)
15. Tag Tsumeb - Okahandja (Wagenabgabe und Transfer zum Flughafen)
Inkl. der beiden Flugtage sind die 17 Tage voll. Die Tour enthält die wesentlichen Highlights, die man in dieser Zeit kennenlernen kann und sollte.
Die Unterkünfte sind nicht anspruchsvoll, aber sauber. Dann habt Ihr Unterkunftskosten von rund € 500 pro Person. Dazu kommt der Wagen (ich habe letztens bei Wucher N$ 180 pro Tag + N$ 1,8 pro km bezahlt. Wenn ich das jetzt auf N$ 2 erhöhe, dann sind das € 300 Grundgebühr + € 580 km-Gebühren. Dann sind wir bei rund € 1.400 plus Flug und Essen und Eintritte und Taschengeld. Wenn es günstiger sein soll, dann geht das nur über Berge und Meer (Tchibo oder Aldi) oder über Camping.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Nov. 2012 · #7Hallo Jana,
Du schreibst, für Camping sei Dein Partner nicht mutig genug. Wovor hat er denn Angst? Vielleicht sind die Ängste ja völlig unberechtigt und Ihr könnt doch auf die deutlich günstigere Alternative des Campens zurück greifen.