Reisebericht

There and back again....

von Max Power · begonnen 30. Okt. 2012 · 80 Teile

Teil 2122. Nov. 2012
Bis jetzt war der Urlaub wirklich entspannt, voller Abenteuer, voller Tiere… aber irgendwie fehlt mir Afrika. Durch die 6 Tage Etosha zu Beginn fehlt mir das, was ich erwartet habe. Den ganzen Tag sehe ich Urlauber/Weiße/gelegentlich Asiaten in dicken Autos. Aber ich habe die Vermutung, dass es besser wird. Wir hatten eine sehr entspannte Nacht auf der Sachsenheim Farm. Was mich ein wenig nachdenklich macht ist, dass die Farm wie ein Gefängnis aufgebaut ist. Der Zaun um den Campingplatz ist…. Einfach nur HOCH und MASSIV 😉. Sollen wir nicht raus? Soll wer/was nicht rein? Ich weiß es nicht und der Zaun verunsichert mich mehr als wenn er nicht da wäre. Er verfehlt also seinen Nutzen leider.
Egal, der Empfang war herzlich, die Hofhunde nett und wir praktisch alleine auf der Farm. Es war ja eh nur eine Nacht und auf Empfehlung von Frau Sachsenheim gehen wir in der Shoprite in Tsumeb. Hier gibt es wirklich alles. Und nach 7 Tagen ist Einkaufen für uns Pflicht. Und der Plan ist… ja….. eigentlich erst wieder in 9 Tagen einkaufen gehen, dann aber schon in Botswana.
Es gibt fast alles,… bis auf Nutella. Hier ist der Superspar ein paar Meter vorher unsere letzte Hoffnung. Und wir stehen vor dem Regal und überlegen uns, ob 90N$ wirklich der Preis für ein Glas Nutella sein soll und darf. Aber…. Das war so ziemlich der einzige Luxus, der im Urlaub sein muss. Und es war es wert. Zu Hause esse ich eigentlich kein Nutella… aber in Afrika geht’s nicht ohne. Traditionell und Irrational.
Und dann geht’s ab nach Rundu. Wir wollen mal schauen wie weit wir kommen.
Die Fahrt geht sehr zügig und flott voran. Wir sind erst um 12°° mit Einkaufen fertig und nach Rundu sind es nur 4 Stunden Fahrt. PERFEKT denken wir uns.
An dem Tag durchbrechen wir auch endlich den Veterinärzaun. Durchbrechen ist das falsche Wort. Aber auf der nördlichen Seite angekommen ist sofort alles anders. Vorher war da Land menschenleer. Links und rechts nur Farmland und hohe Zäune und viel Staub. Nun gibt es noch mehr Staub und Menschen wo man nur hinschaut. Die Straße nach Rundu ist offensichtlich der Lebensraum für tausende von Menschen. Alle paar Kilometer steht eine Wasserversorgungsstation. Alle paar Meter eine Hütte, ab und an eine kleine Kneipe und ein MTC-Shop.
Und die Armut ist beängstigend. Die ersten 2 Stunden Fahrt durch die Region sensibilisieren uns langsam, wir fahren jedoch meist schweigend durch das Meer von Menschen. Links und rechts sieht man Kinder die mit einfachsten Hilfsmitteln spielen, Frauen und Mädchen/Jungs die Wasserholen, Esel, Ziegen und Kühe. Das ist dann wohl Afrika.
Ich hatte es mir immer gewünscht zu sehen. Jetzt wo ich aber da bin…. Bin ich mir unsicher ob das gut ist, dass ich da bin und mit 100 da durchbrause. Die Fahrt verläuft sehr nachdenklich und relativ schweigsam. Wir haben kein Foto gemacht. Schade für den Bericht, aber ich denke das Elend zu Fotografieren… einerseits gut, andererseits habe ich dabei ein schlechtes Gefühl.
So brausen wir die B8 entlang. Unser Ziel ist es Rundu hinter uns zu lassen um die N’Kwazi Lodge (wir campen da natürlich!) zu erreichen. Nach der Fahrt ist es ein Garten Eden. Grün und schön. Wir haben am Abend einen wunderbaren Blick über den Okavango. Was wir sehen ist Angola. Und das ist für mich auch schon wieder komisch. Ein von Mienen übersätes, relativ armes Land zu sehen, während man in einem gut gehüteten Campingplatz sitzt. Vond er ferne sieht das Leben der Menschen am Fluss so idyllisch und geradezu malerisch aus. Aber in Wirklichkeit ist es wohl einfach nur ein hartes Leben. Punkt aus.
Was zu empfehlen ist scheint mir die Tanzvorstellung mit Gesang einer lokalen Gruppe zu sein. Es kostet zwar was, aber das ist denke ich ok. Leider haben wir genau da gegessen und vor allem den Brai angeschmissen. Wir Campen nämlich neben einer Hütte in der die Damen sich umziehen. Und auch auf dem Weg dahin und zurück singen Sie. OHNE Publikum. Offensichtlich für sich. Es scheint ihnen Spaß zu machen. Im Nachhinein hätte ich diese Partnerschaft gerne unterstütz. (Haben wir bei unserem zweiten Besuch dann nachgeholt, wussten wir da aber noch nicht).
An dem Abend komm ich mit einem (schwarzen) Tourguide lange ins Gespräch. Der trägt gefühlt 1000 Liter Wasser vom Wasserhahn zu seinem Auto… Spühlen, für die Gäste Waschen,… was halt so anfällt. Seine Gäste sind bei der Vorstellung, schlafen in den Lodges. Er Campt hier bei uns. Das macht die Sache sehr sympathisch. Vor allem sein Bild von Lodgegästen. Ich denke ich muss nicht beschreiben, wie er die Sache sieht. Ich bin Camper. Das ist nicht besser. Dennoch fühl ich mich zu dem Zeitpunkt beruhigter. Zumindest freue ich mich, dass ich endlich mal mit jemand längere Zeit ins Gespräch komme. Am meisten tut mir die Gruppe leid, als ich erfahre, dass sie die Stationen die wir so machen in nur 30% der Zeit schaffen. Windhoek Etosha Caprivi, Vicfalls in 8 Tagen mit Okavango Delta…WOW. Wir brauchen 3 Wochen.


😠 😠 😠 Etwas Negatives noch zum Schluss. Etwas was mir peinlich ist und was mir während dem Urlaub den Spaß teilweise verdorben hat und bei mir für ein ungutes Gefühl gesorgt hat.
Kurz vor Rundu ist eine Polizeisperre mit einem Stoppschild. Wir kamen dort um 17°° an. Halten brav, lassen das Fenster runter. Die Polizisten winken uns zur Seite ran. Angeblich haben wir das Stoppschild überfahren nach dem Anhalten. Wir sind nach dem Schild wenige Zentimeter vorgefahren um besser mit dem Polizisten sprechen zu können, der natürlich bei dem Schild stand und nicht bei meiner Scheibe.😕
Das war unser Fehler. Ein überfahrenes Stoppschild will nun natürlich bezahlt werden. 1200N$ oder so was…. Eine lange Diskussion. Ich mach es kurz. Wir fahren nach 2 Stunden weiter und haben einen Polizisten bestochen. Ich bin mir sicher, dass der Polizist keiner war. Die Person am Stoppschild war vielleicht einer. Die Person die uns danach „abgefertigt hat“ war denke ich keiner. Wir haben später im Urlaub eine junge Urlauberin getroffen, die uns genau die gleiche Geschichte an genau der Station erzählt hat. Auch kurz vor Sonnenuntergang.
Der Sonnenuntergang war auch der Grund, wieso wir letztendlich geschmiert haben. Wir wollten einfach mit der Dunkelheit nicht dort noch weiter stehen, sondern ins Camp. Das war natürlich auch deren Taktik.😮
Schade, dass so was passieren muss. Schade, dass es so was gibt. Problematisch war es nicht. Im Nachhinein war es eine gute Erfahrung. Ich würde es heute anders machen. Aber das war unser erster Kontakt mit namibischen Behörden. Was wussten wir schon. Durch den Vorfall habe ich sehr viel gelernt. Das ist das Gute daran. TIA… Is this Afrika?😐
Deswegen mein Fazit für heute: An der Stelle aufpassen. Die Masche passiert wohl häufiger. An der B8, 10 KM südlich von Rundu..:S

P.s. Danke für euer Feedback. Ab morgen gibt’s wieder Bilder. Heute nur Text. Bin selbst wieder nachdenklich geworden. Der Text gefällt mir heute ohne Bilder besser.
Liebe Grüße,😖
Amos
😠 😠 😠 🙁 😎
Teil 2224. Nov. 2012
Danke für die Rückmeldungen. Ich bin mir schon im Klaren, dass das das normale, ländliche Leben hier ist. Es geht natürlich viel schlimmer. Aber es ist schon erschreckend wie groß der Unterschied zwischen Arm und Reich in Namibia ist. Nicht umsonst ist Namibia Weltmeister, wenn man die Ungleichverteilung von Wohlstand/Einkommen betrachtet (Ginikoefizient bei Wikipedia).

Was mich fasziniert ist eben genau die Normalität. Das ist ok so. Ich glaube es ist vielen schon zu normal geworden. Auch an einem armen Leben kann man viel Schönes und Idylle sehen. Mich erschreckt die Armut (ich schreibe extra nicht mehr Elend) dennoch, auch wenn sie normal ist. Ich bin mir nicht sicher ob es so sein sollte....

Genau das führt bei uns aber auch dazu, dass wir uns oft wie eingesperrt fühlen. Wie in einem Gefängnis. In Etosha war es wegen den Tieren. IM Caprivi fahren wir von Campingplatz zu Campingplatz. Dazwischen kaufen wir mal ein, tanken,…. Aber so richtig Urlaub wie ich ihn mir erhofft habe, haben wir nicht. Mir fehlt der Kontakt zu Menschen. Das Gefühl der Freiheit.
Wir verbringen ja schließlich den Abend im N’Kwazi Camp. Ehrlich, würdet Ihr auf die Idee kommen um 19°° nach Rundu zu fahren um einen Nachtsparziergang am Fluss zu machen? Das machen wohl die wenigsten. Und das war der einzige Wehrmutstropfen an dem Urlaub. Das Gefühl und das Problem verfolgten uns den gesamtenCaprivi durch. Auch wenn wir zum Schluss weniger ‚ängstlich‘ waren, öfters mal ausstiegen, versucht haben Leben zu sehen…. Man fühlt sich immer wie in einem unsichtbaren Gefängnis, nicht wirklich frei.
Dies bitte nicht falsch verstehen. Der Urlaub war dennoch schön. Dies war jedoch die Schattenseite dieses Urlaubes. Ich bin dennoch froh genau dies erlebt zu haben. Es bereichert schließlich auch. Mich würde dennoch interessieren ob ihr dieses Gefühl auch mal hattet?
Ein anderes Beispiel: als wir an N’Kwazi zahlen wollten traf mich der Schlag. Ich hatte den netten Herrn (Hautfarbe Schwarz) bis dato für den Manager gehalten. Er hat uns begrüßt, hat uns den Platz gezeigt, hat uns ins Buch eingetragen, hat 10 mal gefragt ob alles in Ordnung ist, hat uns einen eigenen Brai vorbeibringen lassen, hat die Arbeiter aufgescheucht, dass wir warmes Wasser haben….
Als ich am nächsten Morgen meine 90N$ bei ihm zahlen will sagt er, er muss kurz seinen Chef hohlen. 5 Minuten später wurde der Besitzer von N’Kwazi geholt um das Geld zu kassieren. 9€…..
Der nette Manager darf wohl nicht mal 9€ abkassieren? Die Frage beschäftigt mich eine Zeitlang.
Aber nicht zu lang: Ich bin ja kein Kind von Traurigkeit. Als wir hier ankamen schien es uns wie der Himmel auf Erden 😉

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Jeder hat erraten wo wir sind? Natürlich. Hier sehen wir Campingground Nummer 3 im NGepi camp. Sicher eines unserer 10 schönsten Camps im Urlaub. Gerne wieder! Wir haben uns 3 Tage für Buffalo und Mahango vorgenommen. Aber der erste Tag geht nun im Camp im Flug dahin. Bei uns ist nun einfach Waschen angesagt. Wir haben noch 21 Tage vor uns… so viel Wäsche haben wir einfach nicht. Und so waschen wir ungefähr 2 Stunden und sind froh über die Wäscheleinen vor Ort. Ein perfekter Ort um dies zu machen und sich neu zu Sortieren.
In Trummis Liste wird gemäckert, dass man nur auf Sand stehen kann, dass das Grün aber so schön sei. Und… ja es stimmt. Unser Auto steht im Sand. UND???

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Da steht es gut. Das Grün ist wohl nämlich wirklich pflegeintensiv.
Natürlich müssen wir auch in den Pool

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Dachten wir zumindest als wir ihn gesehen haben. Als es dann an ins Wasserspringen geht sind wir doch echte Schisser. Ständig bleibt im Hinterkopf – ist der Käfig wirklich dicht??? Ich war nie länger als 10 Sekunden im Wasser 😉 Ich bin so ein Feigling.

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Wenn ich mir das Bild anschaue waren es wohl nie mehr als 5 Sekunden… Ich bin ein riesen Feigling 😉. Aber natürlich trinke ich einen ausgiebigen Schluck Okavango Wasser. Es gibt ja das Sprichwort – Wer Wasser aus dem Okavango trinkt kommt wieder an seine Ufer zurück.
Entschuldigung, dass ich vor dem Urlaub noch genervt habe, ob wir Micropur mitnehmen sollen. Wir hatten es dabei. Und ich habe alles Wasser getrunken, das mir in die Quere kam. Auch Flusswasser. Still alive, still standing 😉 Alles im grünen Bereich. Wie naiv kann man sein. Wieso macht man sich vor der Reise so viele Gedanken ….
Und das schönste. Endlich sehe ich meine Lieblingstiere.

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Ich könnte diesen Tieren Stundenlang zuschauen. Und genau das mache ich auch. Von unserem Camp aus. Ganz entspannt. Mahangopark… wir kommen erst morgen. Heute schaffen wir es leider nicht.
Also bis Morgen
Amos
Teil 2328. Nov. 2012
Danke für das viele Feedback 😉 sehr motivierend. Ich würde sofort weiterschreiben… dachte ich mir vorgestern. Vor lauter Motivation, Elan und Freude habe ich jedoch ein Glas über meiner Tastatur ausgelehrt..... Und war damit ohne Schreibgerät.... Nun sitz ich vor meiner neuen. Also danke fürs warten.

Also weiter auf der Reise… auf dem Weg zum Campingplatz gibt es viele Kinder die Holz verkaufen… meist 3-4 Stück pro Platz… damit wir anhalten wird über die Straße geloffen und viel getanzt von den höchstens 6 Jährigen, während die noch kleineren trommeln. Wir kaufen so viel Holz wie möglich und noch sinnvoll…. Es ist ja immer sinnvoller etwas zu unterstützen als einfach nur so Geld zu geben.
Aber mehr als drei Mal am Tag ein Feuer machen können wir schließlich auch nicht. But we do our very best…
Zwei Tage vorher haben wir zwei Jungs jeweils einen 5 Liter Kanister geschenkt. Erst haben wir ihn gefragt ob er so was brauchen kann. Die Antwort war „yes“… aber kein einfach yes. Der Junge war so fröhlich und glücklich und hat das yes so strahlend laut geschrien…. Mir wird immer noch ganz anders bei dem Gedanken, dass sich ein Kindergartenkind über einen Wasserkanister derart freuen kann. Das Geschenk war ja nicht mal wirklich was wert… eigentlich.
Wir waren also heute endlich auf dem Weg in die Parks… und im Caprivi haben mich auch die Haustiere beeindruckt:
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Die Hörner! WOW. Und alle Tiere die wir gesehen haben waren sogar ordnungsmäßig markiert. Meine Freundin ist Veterinärin. Mir wäre es nicht aufgefallen. Aber sie schaut schon aus Reflex danach. Bei jedem Rind 😉
Aber nun endlich zum Park. Der Park ist... NICHT ETOSHA. Das ist meist positiv gemeint. Erstens: Die Anmeldung verläuft sehr persönlich und lustig. Es ist ja nicht viel zu tun für die nette Dame. Wir fragen viel um das Gespräch für sie am Laufen zu halten. Sie hat so viel Spaß an ihrem Job, offensichtlich. Zudem war direkt vor uns eine deutsche am Schalter, die genervt war, offensichtlich. Sehr genau auf Parköffnungszeiten, schlechte Ausschilderung und Straßen und sonst was hingewiesen hatte (sie mussten wohl ein bisschen warten… wow). Da hatten wir einfach das Gefühl, dass wir das Bild von uns deutschen ein bisschen aufbessern müssen. Mal ehrlich! Wir müssen uns abgewöhnen im Urlaub immer so deutsch zu sein oder?... zumindest ein bisschen. Und ja ich bin es manchmal auch.
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Die nette Kududame hat mir auf jedenfall zugesagt. Sonst ist der Blick auf den Fluss, den man oft sieht einfach toll:
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Oh und wer genau hinsieht erkennt auch mein erstes Krokodil auf dem Bild am Okavango 😉
Oft sieht es auch einfach nur so
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Oder so
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BOAHH schon wieder einfach so Tiere unscheinbar auf dem Bild. Kleine Vögel und kleine Nilpferde. Und das ist schon ein Unterschied zum Etosha. Hier sind die Tiere irgendwie versteckter. Oft weiter weg. Und manchmal unscheinbarer.
Ich sag nur Bambi Zwei… wir hätten es direkt nebem dem Auto fast übersehen:
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Und der größte Unterschied. Die nette Dame am Eingang hat uns empfohlen so oft wie möglich aus dem Auto auszusteigen und ein paar Meter zu laufen. Wir waren erst im Park, wenn wir das gemacht hätten. UND ES STIMMT. Die ersten Schritte neben dem Auto sind wie neu laufen lernen. Eine unbekannte Welt ist direkt in Sichtweite neben dem Auto. Mit der Zeit geht es besser und wir schaffen es auch mal ein paar Meter weg vom sicheren Auto. Genüsslich draußen essen können wir aber erst eine Woche später. Dann aber mit ausgeprägtem Frühstück und Löwen in der Gegend 😉
Ich sage euch.. das tut gut. Endlich FREI. Endlich Afrika. ENDLICH … echter Nationalpark. Wir treffen 2-3 Autos. Das ist einfach sehr angenehm. PERFEKT. Und wenn man so drausen ist, kann man endlich auch mal besser Vögel beobachten. Und von denen hier hat es wirklich viele. Gefühlt 100 Adler hab ich im Urlaub gesehen. Hier einer der ersten:
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Wir konnten beobachten wie sie Fischen. Leider gibt’s kein Bild mit erfolgreicher Jagd. Aber das Kreisen und Stürzen ist schon beeindruckend.
Teil 2429. Nov. 2012
Im weiteren Verlauf springt uns noch dieser Geselle vor die Linse:

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Leider ist er so scheu, dass wir gar ihn gar nicht richtig beobachten können. Leider habe ich meinen Tierführer gerade nicht griffbereit. Im Urlaub sind wir nämlich richtig gut darin geworden die Arten zu unterscheiden und zu bestimmen. Bei dem Bambi und bei dem hier bin ich mir nun nicht mehr sicher… kann mir da wer spontan aushelfen?
Na ja.. wir sehen noch einige Rappen und Pferde Antilopen (dank fotomatte abgeändert), aber nur von der Ferne. Davon kommen noch Bilder, keine Sorge.
Vorher noch eine kleine andere Bilderfolge. Das Schauspiel hat ca. 5 Minuten gedauert. Hier das Best off
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Putzig hmmm? Ich finde den Gesichtsausdruck genial. Die Pflege tut ihm wohl gut.
Auf dem Rückweg dann endlich
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Damit haben wir endlich auch die Big 5 gut zusammen. Wir haben schon im ganzen Mahango Nationalpark die Büffel auf weite Entfernung gesehen. Aber… das ist ja genauso wie keinen Büffel sehen. Auf 100 Meter schauen die zwar aus wie Büffel.. aber erst wenn man ihnen in die Augen blicken kann und wenige Meter einen trennen weiß man warum der Büffel einer der Big 5 ist. Büffel werden als Fotomoteve viel zu sehr unterschätzt. Ihr werdet noch sehen müssen, dass ich sie in mein Herz geschlossen habe. Diese so sanften und dennoch bullig wirkenden Muskelprotze.
In dem Sinne bis morgen. Wir wollen wieder früh raus. Abfahr 05:15. Heute Morgen sind nämlich Löwen gesichtet worden, sagt die Rangerin. Wir wollen die morgen früh also auch sehen. Da steh ich doch gerne früh auf. Deswegen muss ich nun auch weg. 😉
In dem Sinne
Amos
Teil 2503. Dez. 2012
Heute nun stand endlich der Buffalo Nationalpark auf dem Programm. Aber das Programm kann uns mal. Gestern Morgen gab es im Mahango Löwen… wir hatten schon viele Löwen…. aber ab dahin! Und außerdem waren wir der Meinung, dass wir den Mahango intensiv machen möchten. Wir hatten die Waterfront natürlich nun schon 3-mal abgefahren aber die westlichen, 4x4 Wege fehlten uns noch… also 3ter Tag Mahango. Dafür halt kein Bufallo. Ich weiß nicht ob die Entscheidung richtig war (was ist schon richtig?) aber ich glaube immer noch, dass man für jeden der Parks sich viel Zeit nehmen sollte/kann. Der Ursprüngliche Plan 3 Tage für beide Parks geht natürlich ist aber eigentlich nicht nötig. Intensiver, wenn auch langwieriger wird es auf unsere weise.
Leider hält sich die Parkwächterin strikt an Namibische Zeit. KEINE südafrikanische Zeit. Deswegen schließt das Tor nicht um 6°° Einheimischen-Ortszeit sondern um 5°°… gefühlt 4°°. Wir quälen uns also viel zu früh aus den Betten und fahren zum Tor. Am Tag davor haben wir mit der netten Lady ausgemacht, dass wir super früh reindürfen und dafür dann beim rausfahren zahlen. So kommen wir schneller rein und sie hat keine Lust wegen uns in dem Büro zu sitzen… außer uns wird schon niemand ernsthaft um die Urzeit kommen.
Und so wars dann auch. Wir standen pünktlich, aufgeregt vor dem verschlossenen Tor. Irgendwann waren wir dann soweit das Tor selbst zu öffnen und einfach reinzufahren. Beim rausfahren wurden wir gelobt, dass das genau so richtig war 😉 TIA.. Ich versteh dieses Land einfach nicht immer.
Die Natur erwacht und wir probieren unser Glück erst mal an der Wasserfront. Und irgendwie ist noch nicht sooo viel los. Ein paar nette Vögel (ich bin hier unten wirklich zum Vogelliebhaber geworden.)
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Bis jetzt hab ich mir aus Vögeln nie was gemacht. Aber da unten hat es mich geärgert, dass wir kein kleines Fachbuch dabei hatten. Ce la vie. Wir durchquerten schließlich noch eine Büffelherde und konnten diese sehr intensiv erleben.
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Sonst war aber das tollste an dem Morgen alleine im Park zu sein und die Stille. Tiere waren für uns nicht viele zu sehen. Der „versprochene“ Löwe hatte keinen Bock auf uns.
Dann haben wir uns an die Westrunde gemacht. Auch hier gab es nur sehr vereinzelt Giraffen, Strauße, Kudus….
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Und sehr viel hohes Gras, auch auf der Straße. Wir sind ohne Netz unterwegs… da hoffentlich passt das schon 😉. Es ist nix passiert, aber Gedanken hab ich mir schon gemacht. Hier fehlt mir einfach Erfahrung um abzuschätzen, wann ich ein Netz brauche und wann nicht und….. ich hab mir wirklich viele Gedanken genau da drüber gemacht. Schön an der Fahrt war die Natur. Hier ist definitiv kein Etosha mehr. Etosha ist dagegen Disneyland. Schön, aber anders, leicht künstlich. Und so langsam komm ich auch ins Allradfahren rein. Für den Bericht ist das ein ereignisloser Tag,… für uns aber dennoch schön, wenn auch nix passierte. Aber vielleicht genau deswegen.
Die Ereignislosigkeit wurde vom Nachmittag noch getoppt.
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Den Verbrachten wir an unserem Stellplatz. Besonders gesellig hat sich der Lagerhund gezeigt. Er hat uns oft besucht. Nur abends hat er uns gemieden. Wir haben zwar gebrait, aber vegetarisch. Da fand er die Nachbarn interessanter und war bei denen unterwegs. Aber bei der Durchsicht der Fotos ist mir aufgefallen, dass er wohl tagsüber die ganze Zeit da war. Er hat wohl genossen mit uns die Flusspferde zu beobachten. Meine Lieblingstiere, falls ich es noch nicht erwähnt habe.
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Ein herrlicher, umspannender Tag. HERRLICH.
Morgen geht’s durch den Nationalparkcaprivistreifen. Ins echt Caprivi! Nun wird noch ein bisschen Nilpferd geschaut und der Nationalpark da drüben geplant im Reiseführer. Wir planen nämlich nur wenige Tag im Voraus.

Ach ja. Fazit noch für heute. In diesem Camp hier hätten wir besser vorher anrufen sollen!
Ach ja und Tipp: An der Rezeption fragen ob sie euch frisches Brot verkaufen... machen die gerne für lau 😉 Weil Bäcker .... immer so ne Sache und wer möchte schon immer irgendwo hin fahren. Und dort Frühstücken (in der Bar) ist sicher ok, aber für mich kein muss. Wir frühstücken lieber alleine am Fluss.

Danke fürs lesen und für eure Kommentare
Amos
Teil 2606. Dez. 2012
Schön euch wiederzusehen,
hier ist das Ziel für den heutigen Tag.
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Na wer weiß es schon? Man vergisst diesen Anblick nicht, wenn man schon mal hier war, behaupte ich. Wir haben uns nach 3 Tagen Mahango auf jedenfall dazu durchgerungen auf den Buffallo zu verzichten. Deswegen sind wir nun die 190 km durch den Streifen durchgefahren an den Kwando.
Das waren harte Kilometer. Überall stehen Schilder mit Geschwindikeitsbegrenzung…. Und wir halten uns eigentlich dran. Aber wir werden DAUERND überholt…. Von ALLEN! Von Namibiern, Südafrikanern, LKWs, Staatsfahrzeugen, … und auch von Touris. Am schnellsten zischen die Südafrikaner an uns vorbei. Und so langsam fahren wir schneller…
Tiere sieht man keine. Und so lange und so langweilig die Fahrt auch ist, man lern doch dabei was. Im Park in dem kleinen Streifen wohnen an der gesamten Strecke Menschen. Im Nationalpark… wie funktioniert das mit Schule? Versorgung? Entsorgung,….. An der Strecke wollten uns zahlreiche Menschen anhalten. Teilweise sogar in alten Uniformen. Ich hoffte inständig, dass nicht mal ein echter Polizist unter den Leuten ist. An der Stelle hätte ich gerne Anhalter mitgenommen. Es scheint das Mittel der Wahl zu sein. Auch für Kinder… (Es war Sonntag und Ferien. Entsprechend viele waren unterwegs). Auch haben mich die Schlitten fasziniert, welche von Ochsen gezogen zum Wasserkanister Transport genutzt werden.
So.. mittlerweile haben es alle kapiert, wir fahren nach Bumhill. Aber erstmal zu Rangestation. Auf dem Weg dorthin fällt uns schon auf. Bumhill ist noch ausgeschildert, aber offensichtlich wurde es verlassen. Der nette Ranger erklärt uns… es ist abgebrannt. Wir quatschen hier recht lange und erfahren unter anderem, dass es eine Karte vom Park gibt. Aber leider hat er keine Möglichkeit zu kopieren im Moment und deswegen bekommen wir keine kostenlose Karte. Kein Problem. Der Tipp wo wir hin sollen ist auch simpel. Horse Shoe. Punkt ende. Das wiederholt er 5 mal… da muss es also toll sein.
Also fahren wir zum Nambwa Camp. Ein tolles Community Rest Camp im Park. Die fahrt dauert 3 Stunden. So viel vorweg. Die ersten 10 km Tiefsandpiste (nicht sehr schlimm, aber für mich zum Üben perfekt) laufen wie geschmiert. Dann blockieren uns 4 Britten den Weg. An einer Stelle ohne vorbeikommen. Und denen blockieren Elefanten den Weg. Da ist nichts zu machen. Wir warten. Mit der Zeit werden wir ungeduldig und wollen eigentlich vorbei. Die Britten sind uns hier eindeutig zu ängstlich. Viel zu ängstlich. Wir haben noch den Elefantenbullen aus Etosha im Gedächtnis,… dennoch hoffen wir, dass die Briten endlich sich ein Herz nehmen. Die Südafrikaner hinter uns sind auch schon nervös. Und plötzlich hat genau der keinen Bock mehr, fährt an uns vorbei durch das Gemüse an den Elefanten und den Briten vorbei und ich bin mir nicht sicher ob ich das gut oder schlecht finden soll es ist schließlich schon nach 15°°… also Zeit ins Camp zu kommen.
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2 Stunden später sind wir am Camp. Und es ist Community Based. VOLL. Da Bummhill abgebrannt ist, geht alles nach Nambwa. Wie wir von der Community erfahren, hätten wir vorreservieren sollen. Wie ich denen mitteile, wollten wir das sogar. Aber das Handy der Community war seit Tagen nicht erreichbar.
Wie sich herausstellte ist reservieren eh nicht nötig und sinnvoll. Vor uns haben welche Reserviert. Auch ein Reiseunternehmer der genau alle 2 Wochen am Sonntag hier ist. 30 mal im Jahr. Er reserviert immer! Und er sagte… die Reservierung funktioniert NIE. Wer zuerst da ist, malt zu erst. Wer morgens den Platz räumt, hat 2 Stunden später seinen Platz sicher nicht mehr. Auch wenn einem 5 Communitymitarbeiter sagen: JA sie haben einen Platz, ich kümmere mich drum. Den Platz bekommt man nicht, weil die anderen 10 Mitarbeiter die Plätze schon längst vergeben haben. Na ja… wir sind heil froh, dass wir irgendwo stehen dürfen. Recht malerisch unter/in einem Baum. Für morgen wird uns ein Platz versprochen… genau.
Da es schon düsterer wird, gehen wir zur Aussichtsplattform. Die ist genial!
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Und man sieht…. Einfach ein idyllisches Bild. Leider geht der Fahrweg durch und die Idille wird regelmäßig von Autos unterbrochen. Im Camp gibt es 8 Stellplätze aber wir zählen/schätzen mindestens 20 Autos/Gruppen. Unkompliziert. Aber… hmmm Wenn die uns um 16°° weggeschickt hätten, wo hätten wir bis zur Dämmerung noch hin sollen. Es gibt keine Alternative. Erst sehr weit weg. Das ist ein komisches Gefühl.
So… aber Aussicht:
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Aber… wart mal?????
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Was seh ich da…. Was sind das für Antilopen auf dem Bild?????
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Das sind doch gar keine „normalen“… das sind… wo ist der Reiseführer??? Litschi-Wasserbock oder Lechwe. Und… vom Aussterben bedroht? Selten anzutreffen? Nur im Caprivi? Hey… that is our lucky day. Und wir schauen genau diesen schon 1 Stunde zu und wissen es gar nicht. Doch ein positives Gefühl 😉 Danke Loose Tierführer.. jetzt können wir das viel mehr genießen.
Kurz vor Sonnenuntergang kommt noch eine Elefantendame zu besuch.
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Die lauft zielstrebig auf das Camp zu und verschwindet im Camp. GENAU da wo unser Auto stehen sollte. Uns ist sehr mulmig als wir zurückkommen und die Dame sehr nahe an unserem Auto steht. 10 Meter entfernt. Eigentlich wollten wir bei Tageslicht auspacken und kochen… und nicht auf die Big Lady warten, bis sie verschwindet. Und die Dame ist beharrlich. SEHR.
Um es kurz zu machen… Die Elefantin bleibt hier noch bis …. EWIG stehen. Als wir ins Bett gingen war sie immer noch da. Und so fangen wir langsam an zu kochen. Vor dem Koloss. Wir Essen in Ihrem Blickfeld…. Und irgendwann gewöhnt man sich daran, auch wenn die Taschenlampe immer mal wieder in ihre Richtung leuchtet. Aber Sie hat hier geparkt und bleibt.
Das war eine tollte Einstimmung auf die erste Nacht im Nationalpark ohne Zaun. WILD 😉 I like it!!!!!
Es ist ein anderes, gutes, ursprüngliches, und doch geheimnisvolles Gefühl. Kein Etosha, wir sind hier nur Gast und die Gastgeber können jederzeit vorbeikommen. Auch wenn wir Gastrechte haben, das muss nicht so bleiben. Alles ist möglich.
Teil 2711. Dez. 2012
Neuer Tag, neues Glück in unserem Buschcamp. Unsere erste Nacht ohne Zaun und ohne erkennbaren Schutz im Nationalpark ist überlebt. Wir fühlen uns wie Indiana Jones und John Rambo in einer Person. Gefühlt. Die nette Elefantendame von gestern Abend hat sich auch getrollt. So stehen wir also da. Kurz vor Sonnenaufgang. Ich vermisse das ausschlafen. Aber… nun… es ist vor 6°° und los geht’s. Wohin wohl? HORSE SHOE. 10 km Piste bis dahin. Aber es soll sich ja lohnen 😉
Als Geheimtipp erfahren wir noch, dass es wohl eine Leopardendame gibt, die um diese Uhrzeit zwischen Camp und Horse Shoe sehr Standorttreu anzutreffen ist. Das ist Motivation genug. Ohne Frühstück mit Keksen (eklig) und Obst (lecker) bewaffnet geht’s los. 20 Meter nach dem Camp setzen wir durch starkes Hupfen leicht auf. Die Beule unten am Auto könnte tatsächlich von mir sein. könnte aber auch schon gewesen sein. Ich bin mir bis heute nicht sicher 😉. Der Rest der Fahrt ist mittlerweile Routine. Wie schnell man sich an das Pistenfahren gewöhnt. Überraschend (Danke für die Tipps im Forum).
Auf dem Weg treffen wir
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Dieses wunderschöne Exemplar. Was mich am meisten überrascht ist aber die abwesenheit von Elefanten. KEINE. Was machen die am Morgen? Sie sind wohl zu besseren Plätzen (zum Schlafen? Essen?) gezogen.
Was noch auffällt: Es gibt unendlich viele kahle, astlose Bäume. Der Park erscheint über Kilometer verwüstet. Ich bin kein Experte, aber die Elefanten scheinen ein ernstes Problem zu sein. Und noch was fällt im Park auf. Wir sehen keinen großen Bullen! Im Etosha gabs davon viele. Hier nur junge Mütter in kleinen Herden mit vielen Jungtieren und Halbstarken. Diese Population scheint wie der Wald nicht gesund. Liegt das am neuen Nationalpark Kaazaa? Ist das Problem nur mir so vorgekommen und ist alles in Ordnung? Weiß das jemand was?
Na ja… am Horse Shoe…. Hmmmm… sind wir eher enttäuscht. Wir sehen von sehr großer Entfernung eine Sabelantilope. Aber das war es. Nach langer Wartezeit fahren wir zum mittleren Sandstrand. Hier toben sich 1000 Affen aus. Deswegen sind wir eigentlich nicht hier, das ist aber besser als Stundenlang auf andere Tiere zu hoffen.
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Ich weiß…. Über diese Tiere wird viel böses Blut vergossen. Aber ich schaue ihnen gerne zu.
Sonst haben wir tatsächlich keine Bilder von der Berühmten Stelle. Keine Hippos, keine Katzen, keine Elefanten. Auch nicht schlimm. Wir fahren einfach zum Camp zurück und schnappen uns den ersten Platz der frei wird und beginnen unser mittägliches Frühstück. Den Platz geben wir bis zum nächsten Morgen nicht mehr her. Wir wissen ja wie das hier läuft. Reservierung oder nicht, wer steht, der steht.
Kurz vor dem Abend haben wir nochmal Glück. 2 Meter vor mir steht eine Sabelantilope. OB das Glück ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber sie rannte Gott sei Dank nach wenigen Sekunden weg und nicht auf mich zu 😉. Im Nachhinein bin ich mir sicher, dass sie an mir mehr Schaden anrichten könnte als ich ihr. Der Abend ist dann wieder einmalig im Camp.
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Von der Plattform aus lassen wir uns von Vögeln bekacken (ernst!) und von Affen mit Obstresten beschmeisen. Aber wir genießen es. Elefanten, Sonnenuntergang, keine Mücken. Genial.
Gute Nacht

P.s. Fast gute Nacht. Ein Schmankerl erwartet uns noch um 8°° beim ins Bett gehen. Meine Freundin hat ein echtes Namibia Erlebnis. Als sie wie gewohnt länger für die abendliche Toilette braucht, belauscht sie ein Gespräch zwischen Mitgästen. Zwei deutsche Eltern heizen sich gegenseitig auf in welch lausigem Zustand die Anlagen sind. Nicht mal das warme Wasser funktioniert tadellos!
Die Ranger haben um 16°° eingeheizt. Warmes Wasser für eine Dusche gab es nur bis ca. 19°°. Nun wollten aber die Kinder des Paares baden und duschen – und das sicher nicht in kaltem Wasser.
Dann wurde aber der Ranger in rüdem Englisch zr Sau gemacht…. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Hier wurde klar demonstriert wer der weiße Mann ist, und wieso die Person aus der Community so faul ist. Zum Schluss waren die armen Ranger sehr klein mit Hut und haben das Warmwasserproblem gelöst, was unsere Landsleute extrem hochnäsig zufriedenstellte.
Ich habe mich sooooo fremdgeschämt.
Und das schlimmste… es waren Namibier. Das Fremdschämen wurde dadurch nicht besser. Dennoch nachhaltig prägend.

In dem Sinne,
gute Nacht und morgen früh gilt die Devise…. Der Frühe Vogel kann mich mal ;-(
Teil 2817. Dez. 2012
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Wo sind wir da heute nur hingeraten. Wir haben uns seit gestern Abend nur wenige Kilometer bewegt und sind auf der anderen Flussseite. Wir haben heute beschlossen dem Mudumu noch einen Besuch abzustatten. Leichter gesagt als gedacht. Eigentlich gehen unsere Nahrungsmittelvorräte zu Neige. Wir haben seit Tsumeb nichts mehr nennenswert gekauft. Unseren besten Kauf haben wir in Kongola gemacht. Der Ort ist nicht riesig. Wir haben getankt und neben der Tankstelle den sehr uneinladend aussehenden shop gesehen. Und da wir einfach kein Brot mehr hatten haben wir uns gedacht… no risk no fun. Das Weißbrot dort ist der WAHNSINN!!!!
Ich behaupte es gehört zu den besten Kastenweißbroten die ich kenne. Wenn nicht sogar das Beste. Vor allem in unserer Situation. Frisch, duftend, locker, leicht salzig (nicht süß, juhuuu) und wahnsinnig verlockend wurde ist im Laufe des Tages weniger und wir mussten streng rationieren. Mein Geheimtipp in Kongola. Sonst wohl eher ein Durchfahrtsort. Vielleicht schien es auch nur so lecker, da das Brot in der letzten Woche immer süßer geworden ist.
Genug Brot gequatscht… ab in den Mudumu. Leider war die C49 gesperrt. Die Straße in den Mudumu und wir mussten die Schlammpiste daneben nehmen, ging aber auch alles gut 😉 Dauert halt länger. Dafür haben zukünftig die Tiere im Nationalpark die Möglichkeit per Teerstraße an und abzureisen. Da werden sie sich über diesen Anschluss freuen.
Als erstes ab ins Headquarter um ein Tagesticket zu kaufen. Aber dieses haben wir nicht gefunden…. Wir haben viele Leute gefragt, viele Schilder abgefahren… und irgendwann aufgegeben. Die Reiseführer und T4A wussten auch nicht mehr. Keine Ahnung wo es das Ticket gibt, wir sind irgendwann einfach so reingefahren. Immer rechts haltend. Wir haben leider nur noch Zeit für einen Tagesbesuch, wir haben schon 3 Wochen so vertrödelt. Caprivi/Etosha waren zu toll.
Und da stehen wir nun in der Wildnis. Und was am Horseshoe schon irgendwie war.. ist hier noch schlimmer
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Jeder Schritt vom Auto ist eine Mutprobe und nach 10 Schritten könnte ich gefühlt zu Rambo Kumpel sagen. Nur sehr langsam gewinnen wir Sicherheit. Hier fühlt man sich definitiv WILD.
Wir sehen nicht sehr viele Tiere. Einzelne Antilopen, Zebras, einige Elefanten. Aber diese Abstinenz von Tieren macht es so wild. Etosha scheint uns heute wie ein großer Zoo. So viele Tiere, immer und überall. Und hier,….. oft einfach mal nichts. Leere. Die Tiere können überall sein, uns scheint es leer.
Ein schönes Gefühl, aber auch ein einsames Gefühl. Wir haben an dem Tag keine Menschenseele gesehen. (Glück?). Dafür werden wir von weitem begutachtet
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Die Elefanten reagieren schon alle auf 100 Meter Entfernung auf uns. Wir werden beobachtet, teilweise traben sie uns entgegen oder hinter uns her. Wir achten immer darauf Fluchtmöglichkeiten zu haben oder zumindest ausweichen zu können. Wir fühlen uns nicht als Besucher des Parks, sondern als störendes Objekt, dass nicht zu 100% sicher ist. Das Fühlt sich gleich viel echter und natürlicher an.
Die Landschaft ist aber schön. Trocken, schön, Flusslandschaft.
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Wir haben damit offiziell auch Schwarzfuß und Schwarzrückenelefanten gesehen. 😉
Ich kann den Park guten Gewissens weiter empfehlen. Wir sehen nichts Großartiges. Die Fotos zeigen oft nichts oder nur leere Landschaft. ABER es ist dennoch schön.
Leider müssen wir uns ein bisschen sputen und dürfen nicht über Nacht bleiben. Unser Domizil für heute Abend ist
Teil 2917. Dez. 2012
Leider müssen wir uns ein bisschen sputen und dürfen nicht über Nacht bleiben. Unser Domizil für heute Abend ist

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Leider weiß ich gar nicht mehr was da drüben ist... aber es ist Namwi Island. Wir hätten nicht mich sondern das da drüben Fotographieren sollen.
Aber richtig von euch erraten, wir sind nach Katima Mulilo in die Camping area der Namwi Island Lodge und wir sehen endlich den Zambesi vor unseren Füßen. Genau genommen sehen wir ja nur einen kleinen Seitenarm des Sambezi.
Uns wirkt das Camp wie ein Garten Eden. Nach den Buschcamps…. GEPFLASTERTE Wege…. Sauberer Stellplatz. Duschen mit Warmwasser. Und nicht überall SAND. Uns macht Sand nichts aus. Aber es ist schön nach einigen Nächten mal nicht im Sand zu stehen. Das wird die nächste Woche eh wieder anders. Deswegen gönnen wir uns heute den Platz, wenn auch dekadent. Aber wir brauchen das heute einfach.

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Das wichtigste. Hier erfahren wir endlich mal was wir nach Botswana mitnehmen dürfen. Wir haben das in der letzten Woche schon 100-mal gefragt. Zahlreiche Gespräche haben sich aus der Frage entwickelt. Eine gute Einstiegsfrage um ein langes Gespräch zu beginnen 😉 „Sagt mal, wisst ihr wie die Einfuhrbedingungen nach Botswana gerade sind“.
Hier die ehrliche Antwort: KEINE Milch, kein Obst, kein Gemüse, keine Milchprodukte. Kein Fleisch.
Also NIX. Außer Dosen. Und die werden auch oft konfisziert. Dazu aber morgen mehr. Es geht morgen nach Botswana.
Teil 3018. Dez. 2012
Tja und schon gings weiter.. früh morgens in Richtung Grenze. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet. Es war ja schließlich unsere erste Einreise. An der Ausreise ging alles ganz einfach und unproblematisch. Zettel ausfüllen, schnell in das Haus rennen, bevor die Busgruppe mit 30 Leuten kommt (wir haben es gerade so geschafft!!!) und dann… die Ausreise über die Brücke. Das Eintragen ins Buch des Grenzers an der Schranke hat noch am längsten gedauert. Wir waren aber in unter 30 Minuten drausen. Besser als gedacht. Auf der anderen Seite dann die Kontrolle.
Vor uns wurden zwei Autos sehr gründlich untersucht. Diese Autos gehörten Einheimischen Fahrern (Botswaner und Namibier). Und da wurde uns schon mulmig. Wir hatten auf Tip der Netten Wirtin von gestern Nacht alle Lebensmittel zwischen den Schlafsäcken und in der Wäsche versteckt. Schön verpackt hinten drin. Im Kühlschrank hatten wir noch zwei Lockvögel.
Wir dachten, die Zöllner müssen ja was finden. Ist ja ihr Beruf, also werfen wir ihnen noch ein paar Brohsamen hin. Wir haben eine angefangene, schlecht schmeckende Milch und einen Käse der nicht lecker war im Kühlschrank gelassen.
Aber nun die Szene vor uns. Die armen Namibier sollten einen riesigen Sack mit 5 KG Orangen abgeben. Mehr hatten Sie an Nahrung wohl eh nicht dabei. Aber da gab es keine Diskussion….
Wir haben 10 Minuten den armen Namibiern zugeschaut, wie sie Orangen essen. Die armen haben eine nach der anderen gegessen…. Sehr zur Belustigung von allen anderen 😉 Leider haben wir es nicht fotografiert. Aber der Anblick der Leute und des Autos war herrlich.
Dann waren wir an der Reihe und wurden vorgezogen, weil das Orangenessen offensichtlich noch kurz dauerte. Dann also Kühlschrank auf… und: Bitte können Sie die Milch hier austrinken und den Behälter da lassen. Ich verneine dankend und will Ihr die Milch so geben. Das kann die nette ame nicht glauben und frägt noch 5 mal ob ich die Milch nicht lieber hier trinken möchte. Ich passe 😉
Dann werden wir durchgewunken, fahren durch das braune Becken mit angeblicher Desinfektion, patschen alle Schuhe im Auto einmal über einen nassen Lappen und fahren weiter.
Meine Freundin, die Veterinärin lacht sich halb kaputt bei der Vorstellung, dass die Aktion mit den Schuhen an dem Lappen was bringt. Aber TIA.
Die Einreise in Botswana ist genau so herrlich. Ein überaus sympathischer Herr hat Dienst. Leider scheint er in deutschen Amtsstuben gelernt zu haben. Seine Aufgabe ist es unseren Ausweis abzutippen, was er mit Hingabe erledigt.
Alle 5 Sekunden hebt sich die Hand, kreist suchend über der Tastatur und stößt runter auf den Buchstaben. Aber kurz vor der Landung zieht sich die Hand nochmal in die Wartestellung zurück, während der Amtsmann kontrolliert ob das im Ausweis genauso heißt. Meistens frägt er bei Buchstaben nochmal nach. Dann endlich wird der Buchstabe auf der Tastatur gedrückt, gnädiger Weise. Das zieht sich pro Reisepass…..Die Dame daneben braucht 2 Minuten für jeden Kunden… wir stehen hier gute 40 Minuten, haben aber deutlich mehr Spaß an der Sache als die Leute in der Nachbarschlange. Wir bekommen praktisch für das gleiche Geld deutlich mehr 😉
Autoversicherung/Haftpflicht abgeschlossen für ca. 15€? und weiter geht’s. Einkaufen in Kasane.
Super. Der Ort gefällt mir schon mal. Aber das schlimmste vorweg. Wir bekommen nur süßes BROT… kein „normales“. Das werden schlimme Tage. Dennoch macht das Einkaufen viel Spaß im Spar. Das Angebot ist wirklich sehr gut und es gibt praktisch alles, bis auf Brot. Und die Scheine sind mir sehr sympathisch. Nette Pulla.
Und im Spar erleben wir noch etwas. 2-mal werden wir im Supermarkt angebettelt. Zwei Mal kommen Frauen auf uns zu und fragen uns ob wir ihnen das hier kaufen könnten, meist Brot. Mitten im Laden. Sofort kommt Sicherheitspersonal und bittet die Damen weiterzugehen. Dennoch bin ich über die Idee überrascht. Ich frage mich wie oft die Taktik aufgeht.
Na ja… heute ist noch nichts Tolles passiert. Und so machen wir uns auf zu Louw. Das war eine der besten Entscheidungen in dem Urlaub. Das Senyati Safari Camp ist GOLD wert. Es kostet uns zwar 30 Euro (oder eher mehr) pro Nacht. Das ist aber ok! Wir haben einen EIGENEN Abolition Block. Und besser. Die BAR!
Hier kann man sehr ungestört dieses Panorama bestaunen:

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Dazu stehen im Hintergrund Kühlschränke mit Drinks bereit aus denen man sich frei, selbst bedienen kann. Be your own Barman. Perfekt!!!

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Das Herz dieser Ausblicks Plattform ist der kleine Brunnen, welcher den Tümpel versorgt. In dem Brunnen sind immer Rüssel. Die Elefanten trinken halt am liebsten das frische Wasser. Maximal passen 6 Rüssel gleichzeitig IN den Brunnen haben wir gezählt. Wenn man nur den Brunnen beobachtet, schaut es aus wie ein Schlangennest, in welches suchende graue Schlangen hinein wollen. lustiger weise gibt es relativ wenig Streit um das Loch. Und wenn einer einen Rüssel voll hat wird dieser keineswegs sofort getrunken. Vor lauter Frohsinn wir die Hälfte mindestens für Körperhygiene und Nachbarärgern verwendet. Ein großer Teil landet auch beim Trinken einfach nicht im Mund, weil zu lax mit dem Rüssel auf den eigenen Mund gezielt wird. Und so stehen sie geduldig da bis der nächste Rüssel mit Wasser da ist und der wieder vergeudet werden kann.
Auf jeden Fall gibt es viel zu sehen:

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Die einzigen die sich hier noch ans Wasser trauen sind Warzenschweine und ein paar vorsichtige Affen. Diese aber sehr zurückhaltend. Dominant sin ddie Elefanten und davon kommen noch mehr

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Es wird gespielt und geplantscht ohne Ende

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So vergeht der Tag…. Der Ausblick ist so Fotogen… es ist wie der Himmel auf Erden. Und ohne Zaun und doppelten Boden. Und die Tiere kommen ohne Zwang. Einfach nur schön. Morgen geht’s an die Vic-Falls. Wir machen unsere erste gebuchte Tour. Louw hat uns für 40€ pp. Eine Fahrt gebucht. Sonst fahren wir alles selbst, aber hier machen wir eine Ausnahme (insg. gabs zwei).
Zum Schluss noch mein Lieblingsbild

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Drei posierende Damen 😉 HERRLICH. Danke Louw.
Teil 3119. Dez. 2012
Heute lassen wir uns das erste Mal auf eine gebuchte Tour ein. Ab geht’s hier entlang

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Richtig… alle haben es erraten, wir lassen uns zu den Vic-Falls fahren. 40€ Pro Nase. Und schon habe ich ein schlechtes Gewissen. Wir sitzen alleine in einem Bus mit einer Reisebegleiterin und einem Fahrer. Man ist mir das Peinlich, dass die zwei nur wegen uns hier fahren. Wäre der Aufwand für einen Tagestripp nicht zu groß gewesen wäre ich gerne selbst gefahren. Aber am nächsten Tag hatten wir IHAHA gebucht. Das einzige was wir im Urlaub hier vorgebucht hatten. Das wollte ich natürlich nicht verpassen. Wir konnten also nur einen Tagestripp machen.
Na ja… die Fahrt war einfach und entspannt. Und LOHNT sich!!!
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Ich war übrigends sehr froh, dass ich schon Dollar dabei hatte und nicht noch hier tauschen musste. Wenn man die Möglichkeit hat ist das eine nette Sache. Gute 6 Stunden haben wir an den Fällen. Extras haben wir nicht gebucht. Bin ich im Nachhinein froh.
Es klingt langweilig 6 Stunden die Fälle anzusehen, die Zeit verfliegt aber im nuh. Da brauch ich nicht noch Helikopterfliegen und Löwenstreicheln und…..
Ich sag nur
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Wahnsinn das Wasser oder? Und Wahnsinn der Ausblick auf die Menschenmassen in Sambia. Ich bin immer noch überrascht wie die Leute in den Devils Pool getrieben werden. Das ist die Menschenmasse uns gegenüber, welche ich so fassungslos anschaue. In dem Pool kann man Baden uns sogar auf dem Rand = Wasserfall stehen. Im 30 Minuten Takt werden dort Gruppen hingetrieben und müssen den Ort wieder verlassen.
Teil 3219. Dez. 2012
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Ich kann heute nicht viel schreiben. Die Eindrücke sind aber nachhaltig. Nur mal am Rande, wir haben gerade Trockenzeit (Ende August?). Ich glaube mehr Wasser in den Fällen ist nicht nötig, wenn man was sehen möchte. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden.
Aber auch hier sind uns merkwürdige Sachen passiert.
Das erste Mysterium:
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Das Bild schaut normal aus? Ist es nicht. Wir sind langsam die Fälle abgelaufen, als ein Paar auf uns zukommt und uns drängt, dass wir ein Foto mit Ihrer Kamera von Ihnen und meiner Freundin machen. Nach kurzem plauschen machen wir das. Danach darf ich auch noch ein Foto machen. WIESO???? Wir haben es nicht rausgefunden, nur das die zwei auf Honeymoon Fahrt sind und für Simbabwer nicht arm sind 😉
Mysterium Nummer zwei:
Plötzlich kommen zwei Bewaffnete auf uns zu, sagen dass nun Fotografieren verboten ist, und dass nun offizieller Besuch vorbeikommt und wir zur Seite treten müssen. Wenig später kommt eine halbe Arme (ich zähle 20 Schwerbewaffnete) die eine Delegation mit Filmteams von 50 Leuten begleiten. Südafrikanischer Gast, eine Dame in Rosa…. Wie auch immer. Viele der Delegation plauschen mit uns und fragen wie es uns so geht, machen Fotos von uns und ihnen mit ihren Smartphone und 10 Minuten später hasten sie davon…. WIESO???? Wieso sind wir so ein Fotomotiv??? Sind wir hier die einzigen Touris? NEIN.
Die Waffenpräsenz und diese ganze Art macht uns auf jeden Fall nachdenklich, ich weiß nicht was das soll. Fotos davon haben wir leider nicht, wegen Waffen 😉
Na ja….
Und dann noch etwas Tolles.
Im Park gib es:
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Meine Freundin ist ganz außer sich. Warzenschweine die die Scheu vor Menschen wohl abgelegt haben.
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Die Lieblingstiere meiner Freundin, falls ich das noch nicht erwähnt habe. Wir sitzen staunend eine halbe Stunde zwischen Ihnen, während es um uns rum nur noch schmatzt und gegraben wird. Eine braune Spur der Verwüstung.
Und als wir gerade gehen wollen, nähert sich die Delegation wieder und wir werden gefilmt wie wir zwischen den Schweinen sitzen. Und das lustigste, der südafrikanische Gast versucht den Schweinen auch nahe zu kommen und findet sie mindestens so faszinierend wie wir. Als ob die Dame noch nie ein Warzenschwein gesehen hätte. Und das wird gefilmt!!! But TIA
Na ja… die Schweine sind auch süß
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Am Nachmittag sind wir dann aber auch satt gesehen von dem Park. Die Fälle haben sich gelohnt!
Ab geht’s nach Hause:
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Das ist unser Domizil für heute…. Ein Unterstand nur für uns! WOW 😉 GENIAL
Und dann noch der Aussicht von der Terrasse hierauf:
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Und ein kühles Dry Lemon von Schweppes.
Das führt mich zu Mysterium Nummer drei:
WO bekommt man in Deutschland Dry Lemon von Schweppes her?
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Ich befürchte Dry Lemon ist leider nicht das gleiche.... die Suche geht weiter! Bis dahin war Bitter Lemon nämlich mein Lieblingsschweppes. Aber Dry Lemon ist besser. Wieso auch immer. Aber es ist nicht aufzutreiben!😳 🙄 🤢 😣 😠

Aber nun zum Reisebericht:


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Jeder der Hier schon mal durchgefahren ist weiß wo wir sind. Diese paar Meter PAD sind für mich unvergesslich. Als wir hier langgefahren sind, dachte ich wir sind im Paradies. Eine der schönsten Teile unserer Reise. Mittlerweile weiß jeder wo wir sind?
Richtig! Waterfront im Chobe. Der Eingang dazu direkt nach dem Eingangstor. Da fällt mir ein. Wir haben viele Gerüchte vorher über das Gebiet gehört. Wir sind OHNE Probleme eingelassen worden. Wir durften ohne Einschränkung überall hinfahren. Und für IHAHA waren noch Plätze frei (gegen 10°° morgens, Hauptsaison, vielleicht aber auch glücklicher Zufall.) Und gut zu wissen: Das Ticket gilt immer 24 Stunden. Man braucht also für 2 Nächte = 3 Tage nur 2*24 Stunden im Normalfall. PERFEKT. Und das Beste: Wir wurden darauf von den Rangern angesprochen. Die waren so stolz auf ihren Park, dass sie fast geplatzt sind vor Freude darüber ihn uns anzupreisen. „Fahren sie hin wo sie wollen und genießen sie ihre zwei Tage“ war die Aussage. Dem sind wir sofort nachgekommen!
Wir haben in den zwei Tagen viel zu viele Fotos gemacht. Deswegen im folgenden Fotolastig und wenig Text. Passiert an sich ist ja wenig 😉
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Schon nach 2 Minuten im Park erkenne ich ein mir selten vorgekommenes Gesicht. Eine eins ah Sabel-Antilope.
Und ich dachte schon wir haben aber ein Glück, da treffen die restlichen auch ein:
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Ok…. Rappenantilopen sind also doch nicht so selten wie ich gedacht habe. Aber wir sitzen hier dennoch eine halbe Stunde da uns schauen der Herde zu, die bis auf wenige Meter an uns herankommt. Was uns sehr wundert ist, dass man so selten andere Autos sieht. Bis jetzt noch kein anderes. Wohl die falsche Uhrzeit. Direkt über uns hockt übrigends ein Adler
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Es ist also immer was zu schauen. Irgendwann können wir uns überreden ein paar Meter zu fahren.
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Ist es jemandem aufgefallen? Eine Schlange mit Füßen. Ein Waran? Hier gibt es einfach zu viel zu sehen. Ich entschuldige mich nochmals für die vielen Fotos. Ich bin aber immer noch beeindruckt und da müsst ihr einfach nun durch. Wer das hier liest ist schließlich selber schuld!
Teil 3420. Dez. 2012
Aufgefallen sind mir auch die Krokodile:
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Wir haben keines gefunden das groß ist,… also über 1,50meter oder ähnlich. Alle schienen uns eher sehr angenehm klein. Täuscht das? Eine der spannendsten Geschichten im Park ereignete sich jedoch mit genauso einem Minikrokodil. Wir beobachteten einen Löffler und im Hintergrund ein paar Enten. Die Enten tauchten immer wieder mit dem Kopf unter und mit dem Schwänzchen in die Höhe. Bis auf einmal eine Ente erstaunlich lange und tief tauchte und immer weiter tauchte und dabei Wild mit den Beinen schlug. Mit der Zeit stellte sich heraus, dass sie von einem Krokodil gefressen wird und nach 1 Minute war sie verschwunden. Man kann kaum beschreiben wie überraschend die passierte.
Noch ein paar weitere Impressionen…
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Momment!!!! RÜCKWÄRTS. Auf dem Bild glänzt es golden! ZOOOOOOM
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Jepp. Eine Puku-Antilope. WOW eine Puku. endlich mal was neues. Ein sehr schönes und Anmutiges Tier. Mittlerweile können wir verdammt viele Tiere im Reiseführer abhacken….
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Und so mühen wir uns Kilometer für Kilometer durch den Sand.
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Endlich lohnt der Allrad, ohne wäre es sicher auch möglich, aber man könnte die Fahrt weniger genießen wenn man ständig Angst haben müsste stehen zu bleiben.

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Und wie nah man an die Tiere ran kommt!
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Alles wirkt so friedlich. Die Tiere nähern sich den Autos, und gehen friedlich weiter. Man sieht selten andere Autos, vor allem nach dem ersten kurzen Bogen der Waterfront. Die Schiffe im Hintergrund stören ein bisschen und sind erstaunlich riesig!
Und zum Schluss für heute noch ein persönlicher Erfolg. Wir haben schon 100 Impalas gesehen die uns aus der Nähe ein Foto gegönnt haben. ABER ausschließlich Weibchen. Meine Freundin versucht nun schon seit 2 Wochen ein Foto von einem Männchen aus der Nähe zu machen. KEINE Chance. Flucht, Flucht, Flucht (ist auch ok für mich!!!).
Aber hier: Ein Exemplar das auch noch zum Posen beginnt vor der Kamera.
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OHNE Zoom. WOW….. 20 Bilder und wir sind erst 4 Stunden im Park… ich verschiebe besser den Nachmittag auf ein anderes Mal. Sonst springt ihr mir noch ab. Ich übertreibe es ja jetzt schon mit Fotos.
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Und weiter geht die Reise. Aber nun wird es Büffellastig. Wir waren auf halbem Weg in der Nähe von dem (verlassenen?) Rangerposten nach dem Rastplatz. Und da blockierte eine Horde dieser wunderbaren Tiere die Straße.

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Was mich bis heute, auch auf den Bildern fasziniert ist, wie sie uns anschauen. Ohne Furcht, Stark und zurückhaltend. Ich bin sehr froh, dass sie keine Autos angreifen. Ich habe keine Ahnung wie Löwen sich dazu überwinden solche Tiere anzugreifen.

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Schau mir in die Augen Kleines 😉

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Und das Gehörn ist gigantisch.
Ist euch eigentlich schon aufgefallen, wie wenig andere Touristen auf den Bildern sind? Mir eben auch. Und ich bin bis heute erstaunt, wie wenig wir getroffen haben. Ich dachte immer das die Waterfront sehr gut besucht ist. Wenn ich an die Massenabfertigung in Kasane denke und die vielen Campingplätze und Übernachtungsmöglichkeiten, dachte ich, dass der Park voller Autos ist oder zu mindestens Guides mit Gästen. Aber NIX.
Freie Fahrt für uns und oft lange Zeit ohne anderes Auto in der Gegend. Vielleicht hatten wir aber auch nur Glück.
Wir haben uns eh nicht viel bewegt, es gab sehr viel zu sehen, vor allem auch die „kleinen“ sind sehenswert. Da war zum Beispiel eine Gruppe von rund 20 Zebramangusten die vor uns über die Straße rannten in ein Gebüsch.

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Mit viel Gequicke und Geschubse ging es also rein in den Busch. Dann Grunzte es und zwei Sekunden kamen alle wieder herausgerannt! Wie sich herausstellte war ein Büffel in dem Gebüsch versteckt. That is life.
Oder die Trapen und Geier
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Immer abwechselnd haben sie ihre Federn in den Wind gestreckt (zum Trocknen?). So tanzten Sie quasi vor unserer Linse. Flügel auf, Flügel zu, drehen. Geierballett.
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Und das alles in so einer Landschaft:

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Ein Traum. Dafür ist der Preis (von 50€ oder so) pro Nacht durchaus gerechtfertigt. Ich würde es wieder machen.
Ach ja: Hier ist unser Schlafplatz. Nummer 10.

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SEHR Abgelegen. SEHR, SEHR Abgelegen. Rein aus Bequemlichkeit würde ich das nächste Mal näher an der Toilette wohnen. Zentraler fühlt man sich doch sicherer.
Das ist übrigends unsere Aussicht:

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Wie viel Eier muss man in der Hose haben um da draußen in so einem Boot zu fahren. Wir machen uns schon sorgen, wenn wir draußen Essen müssen oder gar mal 50 Meter vom Auto entfernt sind. Ich war einmal beim Fluss unten und habe mich wie Rambo gefühlt. Und die schippern in einer Nusschale durch den Sonnenuntergang! Hut ab. Was sind wir Touristen doch für Angeber und Wichtigtuer… Das ist Riverbootstour für echte Männer. Das was man in Kasanne buchen kann ist kein Abenteuer, sondern Weichwaschtourismus.

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Einheimische, Elefanten, Sonnenuntergang…Und das alles wie ihr seht in kitschigen Farben. Gott und Petrus haben hier in dieser Landschaft mehr Farbe verbraucht als gut ist meiner Meinung nach. Aber man muss es nehmen wie es kommt.
Um 6°° kommt ein Ranger vorbei und frägt uns „How are you“… Routiniert erzähl ich ihm sehr ausführlich wie es mir geht, bis er davon genervt ist. Ich kann einfach nicht anders.
Danach warnt er uns, dass die letzte Woche genau hier öfters Löwen gesichtet sein sollen und wir bitte mit Essen bei Sonnenuntergang fertig sein sollen. UND nachts bitte nicht zu den Toiletten laufen. Maximal mit dem Auto. Das sind ja mal Aussichten. Aber kein Problem für uns, wir haben ja noch eine Stunde bis Sonnenuntergang…eher 50 Minuten, aber das müsste gerade so langen.
Schnelle Küche heute. Kleines Brai, Nudeln, Soße, fertig. Und 20 Minuten später ist eigentlich alles langsam fertig, als plötzlich eine der Plagen auf uns herunter kam.
Es fing mit einem PLOPP an. Wie wenn es regnet. Dann noch ein Plopp, dann mehr Plopps. Und irgendwann kam der regen kontinuierlich. Es hat lange gedauert bis wir kapiert haben, dass es sich um kleine schwarze Käfer handelt die gegen das Auto fliegen. Und in unser Essen, und in unsere Vorräte, und in unsere Haare und Küche und….. IHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
Wir haben uns tapfer verteidigt, nach 10 Minuten aber aufgegeben, als der Boden um das Auto ungelogen schwarz war vor lauter liegenden Käfern. Auf dem Stuhl meiner Freundin hing ein Handtuch (rot) dass die Käfer angezogen hat und nur noch eine lebende, schwarze Masse war. Wir haben unser Essen im Stich gelassen und sind ins Auto geflohen.
Nach einer Stunde im Auto wurde die Situation kaum besser und so bin ich zu Nummer 9 gerannt. 200 Meter durch Käfer. Die saßen auch im Auto und waren deutlich entspannter als wir. Sie erzählten uns, dass das in 1-2 Stunden vorbei sei. Kein Problem. Ich renn also zurück, stürze, blute und sitz irgendwann vollkommen fertig wieder in unserem Auto. Was für ein Abend.
Nach 2 Stunden war es wirklich vorbei. Und Dunkel. Hinten war alles voller Käfer. Wir haben noch am letzten Urlaubstag Käferleichen geborgen. Sie waren ÜBERALL!
Aber: Sie haben keinen Schaden hinterlassen. Sie haben nur verstecke gesucht und sich verkrochen. Ein Käfer hat es bis nach Deutschland geschafft. Der War also perfekt versteckt, warum er sich auch immer verstecken wollte.
Nun war die Kacke aber am Dampfen. Käfer hinten säubern, Angst vor Löwen haben (danke Ranger!!!!) Wieso hat er uns nur vor den Löwen und nicht vor den Käfern gewarnt!!!!
Na ja. Wir haben im Eilverfahren gegessen. Mit komischen Gefühl. Und dann mit einem genauso schlechtem Gefühl aufgeräumt. Wir waren beide Heil froh, als wir im Bett waren. Das hat uns den Abend sauber verdorben. Es war von uns ungeschickt, aber so konnten wir es nicht genießen. Leider.
Ging es euch hier schon mal so ähnliche?
Bis morgen, morgen haben wir verdammt viel Glück, so viel schon mal vorausgeschickt.
Liebe Grüße Amos
Teil 3822. Dez. 2012
Ich kann euch beruhigen. Wir haben die Nacht überlebt. Gestern Nacht war die Stimmung letztendlich wirklich nicht mehr so berauschend. Und wir haben nochmal eine Nacht vor uns. Wir wollten jedenfalls dann zumindest den Vorteil ausnutzen, den man hat, wenn man hier übernachtet: FRÜH im Park sein! SEHR früh. FRÜHER als alle anderen. Wir sind um 5°° bereit! Aber so was von BEREIT!
Was uns schon sehr fasziniert hat war der Geräuschpegel im Hintergrund. Lautes, kontinuierliches …. Geräusch. Ich weiß nicht was.
Wir also zur Toilette (gefahren), Zelt zusammengebaut und los geht’s. 05:30 😉 Gefühlt noch früher. Ambitioniert wie wir sind fahren wir ab in Richtung Tor. Aber…. Wir kommen 20 Meter weit. Dann sehe ich endlich was die Geräusche macht.
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Wie konnten wir das übersehen? Eine riesige Büffelherde ist im Camp. Im ganzen Camp. Überall…. Und vor allem auf der Straße aus dem Park.
Und einer leigt sogar noch genau auf der Straße
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Wir trauen uns leider nicht durch zu fahren…. Und probieren nach vielen Fotos ein paar andere Wege aus dem Camp. Aber es gibt keine. Nach geraumer Zeit nähern wir uns langsam…. Und ernten böse Blicke, als wir durchfahren

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Ich bin immer noch stolz wie wir durch das Meer aus schwarzen Leibern fahren. Das Gefühl ist der Wahnsinn!
Also ab zum Fluss…. Und da sind in den frühen Morgenstunden direkt an der ersten Kurve nach dem Camp:

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Der Morgen fängt mal gut an. African Hunting Dogs. Echte Wildhunde? Ich bin total aus dem Häuschen.
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Und Mensch sind die süß. Laufen um die Wette, gehen trinken, erkunden, gehen weiter…. Ein Rudel von ca. 15 Tieren. Und wie aktiv die sind!

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Und dennoch immer einzelne die wachsam sind.
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Und wir mitten drin.

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Oh halt… das ist was anderes. Oder? JEPP eine Hyäne. Und das war das Ende für unseren Wildhundausflug. Als sich der vermeintliche Wildhund nähert und als Hyäne entpuppt waren die Wildhunde schneller weg als man sich vorstellen kann. Im Nuh war das Rudel im Busch. Und die Hyäne hat sich auch wieder getrollt als sie keinen Auftrag mehr hatte. Ce la vie.
So kommen wir wenigstens zum Weiterfahren. 1 Stunde und schon eine Büffelherde und Wildhunde + Hyäne. Das Geld hier ist sauber angelegt!
Teil 3922. Dez. 2012
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Auch die Adler machen erste Morgenübungen und werden aktiv

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Die Reiher reihern… und wir beschließen in Serondela zu Frühstücken. Das haben wir in den drei Tagen übrigends mehrmals festgestellt. Die Strecke Serondela bis Ihaha ist sehr gut! Die klassische Waterfront direkt nach Seduda ist zwar natürlich schön. Aber die besten und einsamsten Sichtungen und Erlebnisse hatten wir zwischen Serondela und Ihaha. Und wenig Verkehr!
Hier übrigends der Blick von unserem Frühstückstisch herunter:

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Frühstücken, während Nilpferde mit Jungtieren Planschen….. unbezahlbar 😉 Und unser Kühlschrank ist voller Leckereien. DA fehlt in Kasane wirklich nix.

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Auch die Weiterfahrt ist nicht langweilig. Aber weit kommen wir eh nicht, weil schon nach wenigen Kilometern:

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Eine Löwendame an Straßenrand. Aber genau neben der PAD….. sehr dreist von ihr. Aber dann ist sie auch selber schuld und wir ausgiebig beobachtet und Fotografiert. Ich kann euch sagen, selbst einen schlafenden, liegenden Löwen kann man lange beobachten 😉 Das wird nicht so schnell langweilig. Dem Löwen hingegen wird schon nach kürzester Zeit langweilig.

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Auch überrascht mich, wie schnell man Löwen übersieht. Um uns rum waren 8 Löwen „versteckt“, die alle offensichtlich rumliegen. Dennoch haben wir lange gebraucht bis wir alle zusammen hatten

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Ich kapier auch nie ganz die Rudelzusammensetzung.
3 relativ Junge Männchen und 5 Weibchen. Was ist das für ein Rudel? Das entspricht nicht meinem Clichee. Davor hatten wir einzelne Männchen (ok, dass akzeptiere ich) und 2 tolle Männchen mit einem Weibchen. Seltsame Rudel in meinen Augen.
Hier noch der Zeitpunkt mit der grlößtmöglichen Action:

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Danach ist wieder alles ruhig. Der Rest des Rudels liegt im Gebüsch und lässt sich nur unscharf fotografieren. Wie unprofessionell.
So und schon ist Mittag…. Wir fahren weiter. Bis später. Heute gibt’s so viele Bilder, das schaffe ich nicht auf einen schwubs.
Teil 4006. Jan. 2013
Danke für die viele Geduld. Wir waren nun 2 Wochen Skifahren… Aber nun beginnt der Alltag wieder und ich habe endlich wieder Zeit für Urlaub 😉 Ich bin wohl einer der wenigen, der am Wochenende und im Urlaub keine Zeit hat und nur unter der Woche für Reiseberichte Zeit findet.
Also…. Wer mit will zur nachmittäglichen Fahrt durch den Chobe, anschnallen und Zeitlassen.

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Viele Sachen sieht man erst später auf den Bildern. Zum Beispiel was der Vogel die ganze Zeit im Schlamm sucht. Offensichtlich Muscheln. Jedenfalls hatte er den Schnabel durchgehend am Boden. Bis auf hier mit Beute!
Tja, was war sonst noch so los. VIEL. Aber wir sind ja megaverwöhnt. Hier ist alles so Photogen und es gibt so viele Tiere. Wer würde hier schon ein Schwein fotografieren? ICH

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Besser gesagt meine Freundin! Die fotografiert jedes Schwein!
Ich bin mehr der Typ für Affen und die Exemplare am Fluss sind auch besonders verspielt scheint es mir.

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Ansonsten. Blick nach Links… ganz gewöhnliches Bild

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Aber wenn man hier Landschaft fotografiert hat man immer Tiere drauf. Hier 5 Tierarten die Sichtbar sind. Der Busch und der Fluss scheinen geradezu vollgesteckt mit Tieren zu sein. Manchmal frage ich mich, ob die für uns Touristen mit Absicht in diesem Gebiet gehalten werden? Kann die Population derart hoch sein? Kann so wenig Land so viele Tiere ernähren? Und wenn ja, wieso kann so viel Land nicht uns Menschen ernähren?
Genug gedacht, hier was lustiges:
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Kudu der im Schlamm gräbt und gräbt. Ist ja auch sein gutes Recht! Auf den Fotos kommt es nicht so rüber, aber er hat das Graben SEHR leidenschaftlich betrieben. Und er war auf das Ergebnis auch stolz:
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