Reisebericht

There and back again....

von Max Power · begonnen 30. Okt. 2012 · 80 Teile

Teil 4106. Jan. 2013
Was war noch so am Fluss:
Badende Riesen!
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Wir waren am Anfang sehr überrascht, wie tief die Tiere im Wasser stehen. Aber der Trick war relativ einfach. Die zwei sind zwar Fett und sollten oben schwimmen, aber sie halten sich gegenseitig im Wasser unten.
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Die zwei haben für uns 10 Minuten gespielt. Und fällt euch was im dritten Bild auf?
GENAU hinsehen verdammt! Ich verrate hier nicht alles.
Ok. Ich verrate es doch. Die Nilpferde hatten offensichtlich nicht so viel Spaß an der Vorstellung wie wir und haben sich doch glatt vertreiben lassen. Das sagt zumindest meine Fotoanalyse. Oder alle 12 Nilpferde sind gerade unter Wasser.
Wenn zwei derartige Tiere aus dem Wasser kommen hinterlässt das bei mir jedenfalls so viel Eindruck wie Halle Berry die aus dem Wasser kommt. 😉
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Teil 4206. Jan. 2013
So…. Zwei Stunden später sind wir auf dem Rückweg zu unseren Löwen. Und es hat sich noch nicht viel getan
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Absolute Langeweile bei den Löwen. Ich finde das ja noch spannend 😉
Das schönste…. Wenig los hier. Fast durchgehend Einsamkeit bei den Löwen. Und dann beginnen wir zu überlegen. Die Löwen liegen nun hier schön 5 Stunden nachweislich. Wir könnten warten, bis was passiert. Wie lange können Löwen schon hier liegen? Irgendwann muss ich doch was tun! Ich kann euch jetzt schon sagen. Wir verbringen noch 3 Stunden hier bei den Löwen.
Zwischendrin übrigends das lang ersehnte Highlight:
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Es bahnt sich spannende Action an. Die Löwin visiert ein Zebra an.
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Das waren spannende 3 Minuten sage ich euch!
Und danach …
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…. Löwen beobachten ist SEHR anstrengend!!! Hartes Brot und harter Job. Und hier eine Erkenntnis: Um 15-16°° kommt eine Horde von Touroperratoren. Alle kommen vorbei, stellen sich möglichst nahe zu den Löwen. Alle Fotografieren wie wild und nach 5 Minuten fahren sie weiter. Vor 15°° ist Ruhe. Nach 16°° auch wieder. Dazwischen haben wir beobachtet, wie sich die Guides gegenseitig die Sicht blockieren, fast über Bäume und Büsche fahren und sich gegenseitig beschimpfen. Hier fehlt mit die Nettigkeit des Eothsas‘. Hier schien mir jeder extrem viel Anstand zu besitzen! Hier waren die Raubtiere mit Kamera am Steuer schlimmer als die Löwen.
Im Nachhinein habe ich erfahren, es gibt wohl die Regel: 5 Minuten pro Fahrzeug am Platz stehen, maximal. Eigentlich eine gute Idee. Dennoch habe ich die 4 Stunden, die wir hier saßen genossen.
Ach ja: Das größte Problem beim Löwenbeobachten ist die Toilette. So viel kann ich euch sagen. Wir haben aber auch nach langer Zeit des Wartens und darüber Diskutierens festgestellt: Man kann 5 Metern entfernt von den Löwen die Tür öffnen und kurz im Schutze seiner Tür die Notdurft verrichten. Es liegt auf der Hand, dass wir uns gegenseitig bewacht haben und jeder 3-mal falschen Alarm ausgelöst hat um den anderen zu Ärgern. Die Löwen hat unsere Pinkelpause vor ihren Augen auf jeden Fall nicht gestört. Andere Menschen waren eh nicht da.
Na ja. Nach 4 Stunden waren wir buckelig und sind weiter. Uns tat langsam alles weh.
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Ich bin versucht bei dem Bild eine Sprechblase hin zu Fotoshoppen mit einem blöden Spruch. Der Gesichtsausdruck schreit geradezu danach.
Teil 4306. Jan. 2013
Und dann… plötzlich eine Zielscheibe auf einem Tier montiert für die Jäger unter uns.
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Die Parkverwaltung hat sogar einige dieser Mobilen Zielscheiben angeschafft und der Reihe nach Moniert
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Ob die Tiere wissen, wie sie von hinten aussehen?
So was war noch los…. Sonst eigentlich nur noch Vögel
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Die hier zum Beispiel. Die Zwei haben uns danach noch eine Flugshow geboten - vom feinsten!
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Ein wunderbaren Bild, danke Dani! Die zwei Schreiseeadler haben sich sogar im Flug an den Klauen gegriffen und sich umeinander gedreht. In der Luft wurden so 3 Umdrehungen zusammen gedreht. WAHNSINN.
Leider hier nur noch beim Auseinandergehen fotografiert.
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Teil 4406. Jan. 2013
Ich fand auch die Geier schön
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Davon gab es im Westen, nahe am Camp relativ viel.
Und wer genau hinsieht, sieht das ein Vogel eine Autonummer hat
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Wir haben hier also Vogel E226. Gut zu wissen.
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Und bevor noch mehr Vögel kommen – hier ein Baum. Einfach nur ein Baum, aber ein sehr schöner in der Nähe von Ihaha.
Und noch sein Nachbarbaum
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Ihr merkt schon… Geier gibt es in der Gegend zu genüge. Auf dem Baum hat sich aber einer versteckt der nur so tut und unentdeckt bleiben will. Marabus gibt’s weniger als Geier gefühlt. Oder?
Zum Abschluss noch :
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Danach sind wir direkt zum Standplatz zurückgefahren. Nach der Pleite mit den Käfern wollten wir heute VOR Sonnenuntergang mit essen fertig sein. Deswegen haben wir schon extra früh angefangen zu kochen. Aber nach der Plage gestern kam heute eine neue auf. Während wir am Schaffen waren hat ein Pavian sich über unsere Vorräte hergemacht. In den Schubbladen lagen Bananen und eine Tüte Äpfel. Was mich bis heute überrascht: Er hat die Äpfel genommen! Die ganze Tüte.
Na ja… ich hab versucht ihn zu verjagen. Er ist von der Ladeklappe gesprungen und hat sich einen Meter zurückgezogen, dann aber sofort zum Gegenangriff geblasen…. Bis meine Freundin eintraf stand es 1 zu 1.
Gemeinsam haben wir ihn dann vertrieben. 3 Äpfel büßten ihr Leben ein.
5 Minuten später kam er mit einem Kumpel wieder. Steine werfend haben wir sie in Schach gehalten. Aber als er Zähne fletschend auf mich zukam. Da kam ein kleines bisschen Angst auf. Er ist zwar nur so groß wie ALF… aber doch irgendwie groß 😉

Gute Nacht und bis morgen
Grüße Amos
Teil 4510. Jan. 2013
Tja… damit sind wir an einem Punkt der Reise angelangt wo ich nichts mehr groß geplant hatte. Wir müssen uns entscheiden:
Plan 1. Pan-Handle Runter und über die Dobe Grenze wieder zurück nach Namibia.
Plan 2. Botswana Runde „spontan“ mal schaun was geht
Plan 3…. Zurück nach Namibia und …. Genau das haben wir dann auch gemacht! Wir haben uns für eine Fahrt Richtung Küste… Grobziel Cape Cross entschieden um hier dann das übliche in den 10 verbleibenden Tagen zu machen.
Grund: Wir fühlten uns gefangen. Zum einen in dem Auto. Zum anderen in der Situation:
Im Nationalpark kann man sich eigentlich kaum frei bewegen (außer Auto)
Im Camp geht man auch nirgends groß hin. Einen Abendlichen Stadtbummel macht man auch nirgends. Und wir wollten uns endlich mal wieder bewegen. Memo für den nächsten Namibia Urlaub:
MEHRMALS MEHRTÄGIGE Wanderungen/Bergtouren etc. einplanen, die alles auflockern. Im Folgenden sind wir viel mehr geloffen und haben uns bewegt und schon war der Urlaub angenehmer. (Der Norden und Tiere sind super. Und alles war schön. Aber 3,5 Wochen waren nun leider doch viel)
Und so beginnt unser letzter Morgen im Chobe:
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Kitchig. Ihr glaubt nicht wie oft ich in dem Urlaub gedacht habe: Man Petrus…. Mach mal halblang mit Farben. Das hier ist so was von touristisch. So einen Bunten Himmel nimmt dir niemand ab. Das ist ja wie auf einer Postkarte…. Wir sind übrigends wieder die ersten die Aufbrechen (stolz!)
Der Tag beginnt wie er aufgehört hatte. Mit vielen Geiern:
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Wenige Meter nach dem Camp… 100 Meter vom letzten Schlafplatz entfernt entdecken wir im Busch eine ganze Schar davon
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Uns wird schnell klar, dass hier heute Nacht viel passiert ist. Und wir haben geschlafen, während direkt neben uns ein Zebra verspeist wird. Man muss ich müde gewesen sein. Ich wunder mich bis heute. Später haben wir erfahren, dass die Herde einmal quer durch das Camp gejagt wurde. Nachts. Und ich schlafe! Unglaublich 😉
Auch erstaunlich für mich: Wie nahe der Lebensraum der Menschen hier am Nationalpark liegt und wie sehr alles integriert ist. In Etosha die klar Trennung zwischen drinnen und draußen und hier und im Caprivi…. Irgendwie fließend für mich.
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Irgendwie scheint mir dieses Geflecht von Menschen und Tieren im Park sehr gelungen. Ob es das in Wirklichkeit auch ist? Heute Morgen hatten wir nichts Neues. Deswegen gibt’s nur mal Zebra:
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Teil 4610. Jan. 2013
Das Bild hat mir schon damals gefallen. Genauso wie
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Diese Tiere schauen mich immer an als ob sie auf ein Foto warten würden und mir sagen: Drück schon ab!
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We need more Zebras.
Auch schön, wenn auch sicher nur für uns Neulinge waren die Schakale.
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Possierlich und verspielt untereinander. Und offensichtlich angepasst an viele Begebenheiten.
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Mit dem Bild verlassen wir den Chobe über die Route am Fluss entlang Richtung NGoma Gate. Und ich sag es euch….. alles westlich von Ihaha ist… na ja… holprig. Mehrmals haben Bäume den Weg blockiert und wir haben extra Abendteuer zum gleichen Preis bekommen! Fahrten auf Grünstreifen von denen man nichts wusste, durch Gebüsch, dass hoffentlich nicht am Lack kratzt und SAND so viel wir tragen konnten.
Aber unterm Strich: Der Chobe und Ihaha ist sein Geld wert. Wenn man vor der Käferplage gewarnt ist und sich drauf einstellt 😉
Und um 6°° im Park zu sein…. Unbezahlbar! Und dafür war es echt billig.
Um Punkt 11°° fahren wir runter zur Grenze und sind aus dem Park. Und nun etwas was uns überrascht hat: Kaum 30 Minuten später fahren wir in Namibia ein!
Damit hatten wir einfach nicht gerechnet. Schon als ich den Ein-Finger-Trifft-Alle-20-Sekunden-Die-Tastatur Freund (von der Einreise!) am Botswanaschalter gesehen habe, gingen wir von 2 Stunden aus. Aber. Zack. Er hat sich an uns erinnert, ein paar Späßchen hier und wir waren durch! In Namibia dasselbe. Stempel hier, zack durch. Und das Beste: auf der anderen Seite (Namibia nach Botswana) ging wohl seit einer Stunde nichts. Dafür waren in dem Haus 6 Leute offensichtlich gerade beim Essen und nur unser Schalter nach Namibia rein war auf. Die Leute da drüben waren vielleicht sauer!
Das hat dazu geführt, dass wir unwahrscheinlich weit kamen. Wir haben es an dem Tag noch bis Rundu geschafft. Das hätte ich nicht gedacht.
Ein besonderes Erlebnis war die Einreise in den Caprivi nach Kongola. Hier wurden wir rechts ran geboten (bei der Brücke). Fischkontrolle. Wie mussten alles Zeigen und beweisen, dass wir keinen Frischfisch an Bord hatten. Glück für uns das wir keine Angler sind. Aber es gab wohl ein Wettangeln in Katimo.
Wir wurden auf der gesamten Fahrt von Südafrikanern überholt die einen Anhänger mit Fischerboot hatten. Die fuhren mit 120-140 km/h an uns vorbei. Alle ohne Fisch?
Den Abend haben wir wieder in N’Kwazi verbracht. Und diesmal haben wir die Tanzeinlage angesehen. War ok. Der gute Wille zählt.
Und: Abends sind wir essen gegangen. Das hat sich endlich mal gelohnt! LECKER. Vorallem der Kudu 😉
In dem Sinne… wir kommen morgen bis Etosha.
Ich hätte nicht gedacht, dass man die Strecke unproblematisch in einem Rutsch schaft. Anstrengend sicher aber kein großes Problem. Die Straße ist wirklich gut.
Liebe grüße Amos
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Teil 4723. Jan. 2013
Tja…. Neuer Tag, neues Glück, wir sind auf dem Weg nach Etosha 😉
Wir haben ja beschlossen Richtung Skelettküste zu fahren, den Malerischen Weg durch den Park zu nehmen liegt also auf der Hand. Und ich kann euch jetzt schon sagen, ich bin wieder überrascht, wie gut man vorankommt in Namibia (auf der B Route).
Wir sind nach einem gemütlichen Tee los und haben dem Okavango goodby gesagt. Immer in der Hoffnung: Wer das Wasser des Okavango getrunken hat wird hierher zurückkehren 😉. Wir hatten noch keine Muse einen aTM gefunden zu haben. Es war aber kein Problem mit unseren restlichen N$, Rand und ein paar US$ zu zahlen. Jede Mischung wurde akzeptiert. Unkompliziert.
Wenn ich da daran denke, wie generft ich wäre, wenn irgendein dummer Japaner bei mir mit Dollar und Pfund zahlen wöllte und noch ein paar Lire mit sich rumschleppt.
Vor 20 Tagen hatten wir Probleme an der Kontrolle kurz vor Rundu. Hier hatte ich ja die große Freude mein erstes Mal einen Polizisten bestochen zu haben. Wer kann das schon von sich behaupten. Ich bin mir ja nicht mal sicher, dass es ein Polizist war. Na ja, wie auch immer, wir waren deswegen genau an der Stelle ein bisschen angespannt.
Was wird uns erwarten? Die Antwort ist einfach: Drei super nette Damen die uns mit viel Humor abfertigten. Wir stiegen auch aus und quatschten kurz miteinander. Von einer nahem Kaserne? Hörte man lautes Gewehrfeuer und wir fragten sie ob Angola angreift. Wunderbar wie herzlich jemand lachen kann über so einen müden Witz.
Um nicht mal 10°° sind wir in Tsumeb beim Einkaufen. Was mich ein bisschen ärgert. Ich wäre gerne die nördlich verlaufende PAD gefahren. Aber nach 7 Tagen und den ganzen VET. Posts mussten wir einfach einkaufen. Vor allem, weil die nächsten Tage einfach nicht mehr so viel Möglichkeiten bieten werden. Dieses Problem hab ich zwar vorher gekannt, aber mir war einfach nicht klar, dass es so große Unterschiede gibt. Ich dachte es ist eigentlich Wurscht ob Otjo, Rundu oder Tsumeb. Aber es gibt doch Unterschiede. Wenn Tsumeb möglich ist lohnt es sich doch.

So… 11°° rollen wir Richtung Etosha und buchen gleich mal eine Nacht in Namutoni. Alles kein Problem. Nur nochmal so am Rande… bis jetzt hat sich kein Reservieren gelohnt (mal abgesehen von der ersten Nacht in Windhoek, aus Prinzip). Man muss immer ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten. Die erste Antwort ist oft ein „vielleicht“. Aber irgendwas geht immer, speziell als Camper.
So … Ihr fragt euch vielleicht nun, WIESO Namutoni. Wegen unserem Leopardenglück das letzte mal. Wir wollen nochmal unser Glück versuchen. Den Tag verbringen wir schließlich in der Nähe, vor allem Kalkhoevel, mein Lieblingswasserloch.
Und das Beste. Wir genießen unseren Aufenthalt. Wir haben den ganzen Tag KEIN Foto gemacht. Ich bin im Nachhinein sehr überrascht. Aber dennoch ist es ein schöner Tag gewesen. Kein Highlight. Viele Vögel, Elefanten, Zebras und das übliche. Aber da wir eigentlich alles schon durchhaben können wir ganz entspannt im Auto sitzen und KEIN Foto machen 😉
Kleiner Tipp am Rande: Probiert das einfach mal. Einfach mal ganz ohne Stress Stundenlang Tiere beobachten ohne ständig zur Kamera greifen zu müssen. Fenster Runter, rausschauen und genießen. Im Nachhinein ein perfekter Tag für mich. Wenn auch nicht spektakulär.
Der Abend bringt dann ein bisschen Abwechslung. Während wir versuchen unser Zelt aufzubauen kommen Namibier die deutsch sprechen zu uns rüber und sind beeindruckt von unserem System. Wir fachsimpeln ein bisschen, zeigen ihnen alles. Plötzlich schauen sich beide entsetzt an und sagen uns nur schnell. Schaut mal da …. Ein Sandsturm.
Tjo… und keine 10 Sekunden später ging es los. Sand von allen Seiten. Wie eine kleine Lawine rollte eine Orange Wand über uns. Und Sand versuchte überall einzudringen. Es war nur ein kleiner Staubwind. Kein Sandsturm. Aber es hat uns dermaßen überrascht, natürlich unvorbereitet, dass ich bis heute noch Staune. Ich habe nur schnell die Küche eingefahren und hab versucht alles dicht zu machen. Die meisten Leute waren damit beschäftigt den davonfliegenden Zeltteilen hinterher zu rennen. Verständlicherweise mit wenig Erfolg.
Das Bild das ich vor Augen habe und versuche euch zu beschreiben klingt kitschig und könnte einem Film entrissen sein. Dennoch hatte es viel Komik, all die Leute, die hinter Sachen herrennen.
30 Minuten später war alles vorbei. Und wir sind um eine Erfahrung reicher.
Wir sind dann mal schnell ins Bett. Morgen geht der Wecker wieder kurz vor Sonnenaufgang!
Also gute Nacht
Amos
Teil 4830. Jan. 2013
klappt mit IE 😉

Getreu dem Motto von gestern geht’s weiter. 6°° am Zaun und Tor und damit mal wieder die Ersten 😉 Eine Frage der Ehre. Die herbe Enttäuschung: Wir sind nicht die einzigen, die nach Kalkhoevel fahren. Mit gefühlt 80-90 werden wir von zwei Autos mit weit über 100 überholt…. Tja. Schade.
Und leider auch keine dementsprechenden Tiersichtungen und deswegen genießen wir einfach die Zeit. Ohne Fotos. Das nicht Fotografieren ist gar nicht so schlecht. Sehr entspannt.
Frühstück in Halali mit frisch angeliefertem Weißbrot. Lecker Sache mit all dem Luxus, den man sich nun endlich wieder in Tsumeb kaufen konnte.
Und dann nach dem Frühstück fahren wir über Salvadore. Ich liebe diese Gegend. Ich fühle mich wie in einem Afrikafilm. Weite Graßlandschaft mit echten Afrikabäumen.
Ihr wisst welche Bäume ich meine? Hier stehen viele Bäume rum… aber die meisten sind keine echten Afrikabäume. Ein Afrikabaum muss zwei Stämme haben und eine Bildförmige Haube. Und er muss einsam stehen. Leider gibt es davon nicht viele. Einen haben wir gefunden:
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Aber sonst… nicht viel zu holen. Also weiter. Auf der Pad….. und auf einmal
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Mitten neben der Straße liegen Löwen. Wenige Meter daneben. Und KEIN Auto????? Sind das vielleicht keine Echten Löwen? Bin ich der einzige fähige Guide hier?
Ich muss gestehen, ich bin erst auch an ihnen vorbeigefahren. 10 Meter neben der Straße, maximal.
Wir mussten leider auch wieder zurückfahren, weil ich im ersten Moment die Gruppe nicht gesehen habe. Insgesamt 5 Tiere liegen hier 3 Männchen, 2 Weibchen.
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Und alle sehr verschlafen. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich nicht kapiere in welchen Konstellationen diese Tiere vorkommen? Das klassische Rudel, wie ich es mir vorstelle habe ich auf jeden Fall nicht einmal gesehen. Dafür 8 Rudel/Gruppen in wildesten Kombinationen von Löwinnen, Jungtieren, Männchen, Weibchen und auch solchen mit Dicken Mähnen….. Ich sehe keinen Zusammenhang.
Wir haben einige Zeit bis dann doch die ersten anderen Autos halten. Am Anfang sind viele an uns und unseren Löwen vorbeigefahren. Aber mit der Zeit werden es einfach mehr. Ein parkendes Auto ist einfach zu leicht zu sehen.
Und dann… noch ein Lichtblick.
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ine Gruppe Gnus und Zebras nähert sich dem bewachten Wasserloch! Die Gnus voran und die Zebras hinterher. Und dann kommt auch schon Bewegung auf.
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Das Bemerken sogar die drei schlafenden Löwen. Erst ein Weibchen, die dann die anderen Weckt.
Die drei linken Löwen formieren sich geschmeidig und robben am Boden geschützt voran
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Ich mach es kurz wie das endet…. Die zwei jungen Löwen rechts vermasseln es. Einer von Beiden checkt einfach mal gar nichts und beschließt zwischendrin sich im Staub zu wälzen und ein mords Theater zu veranstalten. Während er sich im Staub wälzt wirft er so viel davon in die Lüfte, dass die riesen Herde das Weite sucht.
Typisch Mann…. Im dümmsten Moment das denkbar ungünstigste Mögliche machen. Der wird sich was von seinen Frauen anhören können… der Arme.
Dennoch was es spannend, aber das ist das Ergebnis:
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Nach zwei Stunden ist hier so viel los…. Und unsere 24 Stunden laufen ab. Wir fahren also zum zweiten Mal raus.

Kurzes Fazit: Die Route über den Park lohnt sich, wenn man ein bisschen Zeit erübrigen kann und die Richtung muss….Ich bereue es nicht. Tsumeb  Outjo geht anders schneller aber kaum schöner.
Nach dem wir in Outjo beim Bäcker waren fahren wir zur Bambatsi Ranch (S20 12.928/E 15 28.250).
Hier erwartet uns eine Überraschung. Ein Deutsch-Namibier in 5ter Generation begrüßt uns und nötigt uns zu Tee und Kuchen. Keine Chance der Sache zu entfliehen, wenn ihr hier her kommt.
Im Laufe des Nachmittags stoßen noch ein paar andere Gäste zu uns. Alle müssen Teetrinken. Keine Diskussion. Und die Aussicht…… Auf einer Terrasse viele Meter über seinem Farmland…. Hier züchtet er Wild. Und man schaut von oben auf seinen weiten Bestand, auch wenn man außer einer Giraffe nicht viel sieht. Aber dennoch bombastisch. Wir vergessen sogar ein Foto zu machen.
Der Campground ist super. Es gibt zwei Stellplätze. Wir haben Gott sei Dank kurz vorher angerufen. Das lohnt wohl schon, bei nur zwei Stellplätzen. Die sind dafür sehr privat und schön gelegen. Kleine Dusche, kleines Klo, aber super idyllisch.
Fazit: „Pflichtstopp“ wenn man eh in der Gegend ist und übernachten will. Und wir reden hier sehr, sehr viel mit den netten Gastgebern. An dem Tag habe ich viel über Namibia und Tourismus aber auch Wildzucht gelernt. DANKE
Teil 4903. Feb. 2013
Ich hab ja gestern schon davon geschwärmt, wie gut man hier nächtigen kann. Habe natürlich vergessen die Bilder einzufügen…. Ich Idiot.
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Wildromantische Dusche und WC. Feuerholz gibt’s genügend dazu. Was mir hier auffiel. ALLES ist im Preis mit inbegriffen. Danach fragen und man bekommt es. Wasser, Feuerholz, Kuchen, Kaffee…. Ich habe mich selten so willkommen gefühlt. Und auch umsorgt.
Tjo… wir sind also weitergefahren. So schön es hier ist, aber es halt doch nur ein Stopp zwischendrin. Aber nochmals: Bitte nicht erst um 19°° antanzen. Hier lohnt es sich schon am Nachmittag anzureisen. Dann gibt’s kostenlos Kaffee/Tee/Kuchen und viele Geschichten und nette Leute + Pool + super Aussicht.
So dann ging es weiter…. D2743.
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in Klassiker… ein Muss, wenn man schon da ist. Der Finger Gottes. Angeblich. Ich habe zu Hause bei uns in der Kirche alle Bilder gecheckt. Es scheinen weiterhin 10 zu sein. Es muss sich hier also um einen Fake handeln.
Ich hab es dennoch als Herausforderung gesehen und ab da rauf.
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Und um die Sache mit Gottes Finger definitiv zu wiederlegen:
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Er ist nicht unspaltbar!
Ok… wie es wirklich geloffen ist….
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Wir sind um den Finger herumgeloffen. Haben vorher 10 N$ Eintritt gezahlt… und na ja. Schöne Sache, Nette Landschaft. Aber irgendwie 😉 Ich bin Geograph. Und selbst ich war nur bedingt begeistert davon. Es ist zwar eine geographische Besonderheit. Wenn man in der Gegend ist SOLLTE man vorbeifahren. Aber ein langer Besuch? Ich wüsste nicht was man hier noch tun kann, außer versuchen lustige Fotos zu machen und die Landschaft zu genießen.

Wir fahren weiter Richtung Khorixas und Petrified Forest.
Und wir nehmen Gott sei Dank die untere Route (D2743) durch den Ugabriver.
PERFEKTE Wahl. Wir finden hier eine wunderbare Landschaft
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Und ein erstaunliches Geschäftsmodell. Hier gibt es einige Familien die davon zu leben scheinen dass Sie Zäune quer über die Straße bauen. Dann gibt es einige Familienmitglieder (entweder sehr alt oder sehr jung) die sofort angerannt kommen wenn ein Auto vorbei kommt. Passiert wohl nicht so oft. Wir treffen kein anderes Auto. Gegen Trinkgeld.
Die Strecke kostet uns viel Zeit und einiges an Kleingeld. Aber sie ist es wert. Die Landschaft ist wirklich schön. Einmal werden wir von Hunden verfolgt und es fällt uns sehr schwer ohne Probleme hier weiter zu kommen. Fahre ich zu langsam holen uns die Hunde ein, fahr ich zu schnell lauf ich Gefahr einen Hund zu überfahren…. Und die waren wirklich hartnäckig 😉
Alles ging gut.
Da fällt mir noch ein. Was ich schon länger mal schreiben wollte. Im ganzen Land habe ich das hier gesehen und leider nicht fotografiert:
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Ich würde mich sehr über ein schönes Foto eines spielenden Kindes mit einem derartigen Auto freuen. Ich wollte es im Unterricht benutzen. Im Nachhinein… ich habe viel zu viele Landschafts und Tierfotos gemacht. Und viel zu viele Bilder der Leute die wir getroffen haben sind nur in meinem Kopf und nicht als Foto vorhanden. Schade.

So später geht’s noch zum versteinerten Wald 😉 Also dranbleiben.
Teil 5005. Feb. 2013
Absolut Topobär... da muss ich dir Recht geben. Im Nachhinein dennoch schade. Ich hätte gerne meine Urlaubsbekanntschaften als Foto, damit man sich besser daran errinnert. So bleibt nur Kopfkino😐

Ich sag es euch… der Tag heute ist lang. Im Nachhinein bin ich so was von überrascht wie lange der Tag ist! Um 11°° sind wir bei der fingerklippe weggefahren.
Und um 13:30 sind wir hier:
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Und sind so was von positiv Überrascht. Überall an der Straße gibt es Schilder mit der Aufschrift „Petrified Forest“ (ich zähle über 10 Stück) Abfahrten mit super Schildern, etc. Unser Navi sagt aber noch 34 Kilometer und mehr an….. Spätestens bei dem Schild „Better than official petrified forest“ und „Special petrified forest“ war uns klar (steht auch im Reiseführer) das es einen offiziellen und 100 Private gibt. Welcher hier der Beste ist, ist uns unklar. Ich habe dazu zu wenig im Forum vorgelesen. Hier hätte einem sicher vorher geholfen werden können. Aber ich wusste vor dem Urlaub nicht, dass wir hier sind. Ab hier fahren wir ja leider sehr spontan in der Gegend rum. Was super ist. Deswegen habe ich die letzten zwei Wochen so positiv in Erinnerung.
Na ja… wir fahren zu dem offiziellen in T4A verzeichneten Forrest. Im Reiseführer steht drin „Die Führer sind oft sehr Wort-faul und Erklärungen bekommt man selten, meist beschränkt es sich auf ein Zeigen mit dem Stock“.
Absolut nicht! Unser Führer blüht richtig auf! Man muss in viel Fragen. Aber er sieht das wir sehr interessiert sind und erzählt uns einiges. Das schönste. Er kennt sich sehr gut mit Pflanzen aus und wir fragen zu fast jeder Pflanze am weg. Das ist optimal für mich. So ist meine Freundin beschäftigt, während ich zwischen den Steinen rumlaufe und staune.
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n dem letzten Bild sieht man schon, dass meine Freundin so langsam genervt ist 😉
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Aber wie ihr seht. Es gibt viel zu sehen hier. Welwitchias, Echsen, tolle Pflanzen….
Und ich bin immer noch überrascht und beeindruckt von der Tatsache, dass wir zu zweit einen eigenen Führer haben. Das Trinkgeld fällt in etwa so dicke aus wie der Eintritt, einfach weil ich ihn mag. Zum Schluss haben wir viel Spaß da drüber, weil ich ihm übersetze was im Reiseführer drin steht (über Wortkargheit). Er kann es kaum glauben und frägt die anderen Führer wie das da reinkommen kann. Und wir sind uns zum Schluss einig, dass hier Idioten den Reiseführer geschrieben haben. Punkt aus. Es war ein schönes Gespräch 😉 (Deswegen danke an den Reiseführer)
Um halb drei geht’s weiter
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Und mir als Geograph geht hier ein Herz auf in der Landschaft. Hier sieht man gefühlt 100 Anzeichen für Unterirdische Flüsse und Ablagerungen und Erosion für Flüsse. Danke Erde für diese Landschaft. You did it vey well.
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Die Fahr durch diese Landschaft scheint mir hier das eigentliche Ziel.
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Hier übrigends der Grund dafür, dass meine Freundin mir so selten die Kamera in die Hand drückt. In Wirklichkeit sah der Weitblick noch viel toller aus.
Teil 5105. Feb. 2013
So wir kommen eine Stunde später bei Twyfelfountain an. Und hier trifft das mit der Wortkargheit zu. Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr großer Fan von Höhlenzeichnungen bin. Ich bin in Frankreich/Spanien gefühlt in jeder Höhle gewesen. Meine Freundin schreitet manchmal schon ein und sagt maximal drei Höhlen pro Urlaub. Deswegen habe ich mir persönlich sehr viel davon erwartet.
Tjo… Im Nachhinein haben wir 4 Fotos von Felsritzungen gemacht.
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Sie sind nicht schlecht. Aber…. Irgendwie auch nicht so fesselnd wie die Höhlen bei uns. Ich kann euch nicht sagen wieso. Die Führerin war am Ende schon fast enttäuscht, dass wir so wenig Fotos machten. Meine Freundin hat viel Landschaft Fotografiert und teilweise dann zumindest so getan als ob sie fotografiert 😉
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Ich liebe dieses Bild 😉
Für mich als Resümee. Es ist ein Privileg durch diese Landschaft laufen zu dürfen. Deswegen würde ich es wieder machen. Die Führung… ist lustlos und schlecht gewesen. Ich verstehe, dass niemand hier alleine rumlaufen sollte. Dabei passiert zu viel Schaden. Aber die Landschaft ist es wert Stundenlang zu laufen. Wir haben uns für den längsten, machbaren Weg entschieden (was unsere Führerin sehr ungern gesehen hatte, sie war extrem lauffaul). Unterm Strich: Hingehen, aber mit weniger Erwartungen als ich bitte, sonst wird man enttäuscht.
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Am selben Tag waren wir auch noch hier. Und auf dem Bild schaut auch alles recht beeindruckend aus:
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Ihr seht schon ein Highlight jagt das nächste. Aber auch hier…. Na ja…. Wir waren echt enttäuscht.
Ich weiß zwar wie die spektakulären Bilder im Reiseführer entstanden sind. Aus der richtigen Perspektive mit dem richtigen Foto kann man Fotos machen auf denen die Säulen riesig und gigantisch aussehen. Aber man kann auch aus der richtigen Perspektive Fotos machen auf denen das alles sehr bescheiden aussieht:
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Hier mal das ganze „Tal“ in dem sich alles abspielt… Nett aber nicht extra eine Reise wert. Ich bin froh das wir hier eh durchwollten und es kein Umweg war. Dann lohnt sich aussteigen natürlich. Aber selbst als Geograph war ich nur mäßig beeindruckt.
Und nun der Tiefpunkt unseres Tages:
Der verbrannte Berg. Felsen die natürlich so aussehen als ob sie verbrannt sind. Im Reiseführer schön fotografiert: In etwa so:
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Aber wenn man es ungünstig macht:
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Was ich damit sagen will. Es ist was Besonderes. Aber vor Ort eher eine Enttäuschung. Und das man überall hinfahren kann… zerstört das Bild sehr. Hier gibt es viele Urlauber die Fotos aus dem Auto machen und deswegen an der Stelle nicht aussteigen. Das prägt die Landschaft sehr.
Wir waren am Anfang nicht mal sicher ob das hier der Berühmte Platz ist, weil er so hoffnungslos aussah. Wir sind am Anfang noch ein Stück weiter gefahren und mussten umkehren. Deprimierend ;-(
Teil 5205. Feb. 2013
tut mir leid liebe Leser,..... leider kann ich nur noch mit Internet Explorer Posten..... und damit produzier ich nur Müll.

Falls es wer liest: Ich will das wieder mit Firefox bedienen können (Bilder einfügen!!!) BITTE 😈 🤩 🤢

Also weiter:

Dafür endet der Abend schön. Wir übernachten hier:
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Angeschlossen an die Lodge (die sehr luxuriös aussieht) sind mittlerweile 13 Campgrounds (ich glaube 6 davon waren fertig. Die anderen am entstehen)
Obwohl die Nachbarn relativ nahe sind ist man doch weit von ihnen Entfernt und man hat das Gefühl einsam zwischen den Felsen zu stehen. Und das Beste. Man hat eine Wunderbare Stimmung abends. Die Lodge hat das glaube ich nicht. Ich weiß nicht wieso die so gebaut wurde, dass die Camper das tolle Abendlicht haben.
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Die Duschen und Toilette ist luxuriös. Und endlich haben wir wieder die Möglichkeit unsere Holzvorräte abzubauen. Wir kaufen immer viel zu viel davon um jemand zu unterstützen. Das verheizen/grillen ist dann gar nicht so leicht.
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Das die Rohre offensichtlich undicht sind und eine kleine Pfütze nach dem Duschen entsteht ist nicht so wild und tut unserem Bewacher sehr leid. Der heißt Heinrich.
Wir haben mit Heinrich sehr viel Spaß. Einer der motiviertesten Torwächter die ich kenne. Der motivierteste vielleicht sogar. Und der Name….. ich bekomm davon schon fast Kopfweh 😉
Und so vergeht der Abend und wir haben Stundenlang kitschige Farben vor Augen: Ohne Fotoshop:
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Der Himmel und die Landschaft wechseln von Oker zu Orange/Rot/Lila…. Als Gott die Erde erschuf hat er es hier ein bisschen mit der künstlerischen Freiheit überzogen und nochmal so richtig Gas gegeben. Es scheint uns als ob er im Nachhinein noch mit Fotoshop alle Effekte ausprobieren wollte die er in seinem Trickkasten hat.
WAHNSINN. So viel Farben nur für uns…. Und die Felsen…. WOW.
In dem Sinne eine gute Nacht und bis morgen
Teil 5306. Feb. 2013
Ja.. neuer Morgen, neues Glück.

Wir haben uns heute Morgen für etwas entschieden, bei dem ich immer noch nicht sicher bin ob es eine richtige Entscheidung war. Wir sind zum Damara Living Museum gefahren und haben gleich mal das maximal Packet genommen. Ich bin ein großer Freund von Hilfe zur Selbsthilfe. Ich habe noch nie gespendet. Aber an sich gebe ich gerne für solche Sachen. Ich kaufe so viel Holz an der Straße wie geht und anderes… und das Living Museum passt eigentlich in dieses Konzept. Dennoch bin ich mir nicht sicher ob es gut ist dies zu unterstützen. Wir haben es gemacht und noch selbstgemachte Souvenirs gekauft.
Ich fühlte mich wie im Zoo/Zirkus um ganz ehrlich zu sein.
Mein Wunsch: Einer/Eine nimmt uns für einige Stunden mit und macht mit uns eine große Wanderung durch die Gegend und erzählt uns was dazu.
Was wir bekamen: Ein nett hergerichtetes „autentisches“ Dorf in dem wir von Station zu Station geführt wurden. Als mehrere Gruppen beisammen waren, begann die ganze Gruppe zu tanzen. Der Bushwalk danach ging auch nur kurz aus dem Dorf hinaus zu einigen vorher fixen Stationen.
Ich bin froh, dass ich das Konzept nun gesehen habe und mir ein eigenes Bild machen konnte. Aber so in der Form würde ich es nicht nochmal machen. Und nun folgen noch einige Bilder damit ihr euch ein Bild von der Sache machen könnt. Weitgehend unkommentiert:
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Teil 5406. Feb. 2013
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Dann geht’s noch weiter Richtung Brandberg
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Wir wollten morgen ein bisschen Bergsteigen und Klettern gehen. Waren uns aber noch nicht so im Klaren, was man so machen kann und sollte. Deswegen habenwir erst mal den besten Campground vor Ort angesteuert (auch der einzige?)
Dort das üblich Desaster. Andere Camper die sich aufregen, dass es hier keine warmen Duschen gibt, das man sich die Toilette teilen muss, dass alles so wild und natürlich ist, zu wenig Abgrenzung…. GENAU deswegen bin ich hier. Die Pfeifen sind dann gute 40 KM zum nächsten Campingplatz gefahren der DEUTLICH schöner und noch günstiger sein soll??? Mir soll es recht sein. Am nächsten Tag fahren die ja auch wieder her um zum Brandberg zu kommen…. Das einzig nerfige. Es sind halt meine Landsleute. Und so schäme ich mich ein bisschen fremd.
Ich finde es wunderbar
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Und der Abend wird himmlisch!
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Der Brandberg färbt sich im Abendlicht rot und wir hören NICHTS. Stille. Wunderbar.
Das einzige was uns fehlt sind hier Elefanten. Die Spuren sind in dem Flusstal eindeutig und überall zu sehen. Leider sehen wir aber keinen Elefanten heute. Auch nicht schlimm
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In dem Sinne bis morgen.😗
Teil 5507. Feb. 2013
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Also heute auf zur White Lady. Wir sind sehr früh vor Ort und es ist noch recht frisch. Ich muss heute wirklich mit Pulli bergsteigen gehen. Dennoch sind schon 5 Führer vor Ort und warten auf Kundschaft. Wird wohl nicht so viel los sein heute sagt man uns. Und wie immer bin ich überrascht das wir zu 4t einen Führer bekommen. Zu4t????? Ach du „§/&(„§$!!!!
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Das kann ja wohl nicht sein. Wir haben die Pfeifen dabei von denen ich gestern schon geschrieben habe. Die lieber 40 km fahren um einen „besseren“ Campingplatz zu haben und nicht im Flussbett schlafen zu müssen. Sie sehr nett…. Er… 😉
Das er in dem Alter kein Englisch redet…. Ok. Passiert. Das er aber dennoch bei jeder Frage so tut als ob er es versteht, ständig widersprüchliche Sachen preisgibt …. Zudem versteht er alle 10 Sätze ein englisches Wort des Führers und spinnt daraus eine Geschichte die NICHT zu dem passt was der Guide erzählt. Aber der Schlaubi gibt uns seine Interpretation dauerhaft zum Besten. Mehrmals wiedersprechen wir ihm, was ihn nicht davon abhält. Während wir seiner Frau gerne und bereitwillig übersetzen geht er mir nur noch auf die Nerven.
Na ja. Die Landschaft ist super hier
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Und unser Guide ist sehr sympathisch. Er erzählt uns viel über die Tierwelt, kann uns was über die Spuren im Sand sagen und wir quatschen die meiste Zeit der Wanderung. Insgesamt sind wir 30 Minuten zur Lady unterwegs. Und dann ist sie plötzlich da:
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Auf dem Foto erkennt man sie zwar… aber GENIAL ist anders. Hier gilt das gleiche wie gestern in Twyfelfontain. Nett… aber deswegen herfahren???
Der Ausflug hätte nach einer Stunde also wieder vorbei sein können. Und da machen wir die beste Entscheidung des Tages. Wir fragen unseren Guide, ob er uns noch ein bisschen wohin führt wo sonst nicht so viele langlaufen. Und diesmal zu zweit! Und so geht’s direkt von der Lady über Stock und Stein davon. Unsere zwei Wegbegleiter bleiben zurück (erst wollt er noch mit…..;_))
Um es kurz zu machen. Insgesamt sind wir:
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4 Stunden unterwegs. Und wir sehen noch diverse Bilder und vorallem tolle Landschaft.
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Ich bin sooooo froh, dass wir das gemacht haben. Zum Schluss haben wir gerne 200N$ gezahlt. Der Trip war es wert.
Also wirklich Geheimtipp: Wer ein bisschen wandern mag: HIER sollte man ruhig auch einen Tag einplanen zum Wandern und einen der Guides bitten eine „Special Tour“ für einen zu machen. Wir haben ihm von vornherein gesagt, dass die Zeichnungen nur sekundär für uns sind und das wir hauptsächlich Landschaft sehen wollen und viel laufen. Das war gut so. Wir haben nur ein Bild geschossen von den Zeichnungen (Lady) aber sehr viele von der Landschaft.
Zum Schluss geht es nun endlich Richtung Küste.
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Skelettküste klingt schon so magisch. Und wir haben Glück: Es scheint die Sonne!
Ziel Hentjisbay. Und der Ort bietet wohl nur einen Campingplatz und der war…. OK. Aber wenigstens gab es Duschen. Warme Duschen!
Am Eingang haben wir gefragt ob es Duschen gibt. Die Antwort war NEIN. No showers. Dann wurden wir zum Abolution Block geführt und die Frage von uns war, ob das da drin keine Duschen sind? Die Antwort war: NO SHOWERS, TOLD YOU BEFORE!
Dann mussten wir noch bei der Ankunft Unterschreiben was so alles in dem Häusschen ist: Da stand auch Bathroom with showers. Wir fragten also nochmals: Und ja! Es sind Duschen.
Der Platz ist SEHR seltsam, so viel schon mal vorweg. Aber der einzige vor Ort und wohl sicher und sauber. Und man hat ein eigenes Häuschen. Wenn man sich also mal nach ein paar Tagen draußen sortieren und duschen möchte ist man hier aufgeräumt. Aber schön ist es hier nicht und irgendwo am Rand des Ortes….
Teil 5607. Feb. 2013
Auch heute ging es früh raus ab zu den Robben!!! Und damit ab nach Norden.
Und welch ein Glück heute!!! Die Sonne scheint! Ich bin so was von froh, dass man sich hier nicht nach dem Wetter richten muss… es ist immer schön. Fertig. Keine Diskussion. Zuverlässig und erbärmlich. Was mich immer überrascht hat war, dass wir kaum Sonnencreme benutzt haben. In meinen Augen viel zu wenig. Aber die Sonne schien mehr sehr mild. Wir hatten nie eine rote Stelle oder ansetzenden Sonnenbrand. Und das bei 5 Wochen Dauerbestrahlung und doch manchmal ein bisschen Höhenluft.
Und was uns sofort auffällt… hier hat es viele Robben. Sehr viele Robben. Unendlich viele Robben. Und wohl auch schon sehr lange, sehr viele Robben.
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Was am Anfang nicht so ins Auge fällt… alle Steine sind blank geschubbert von Generationen von Robben die über die Steine glitschen. Ich wusste nicht, dass man mit Robben Steine polieren kann. Aber es funktioniert offensichtlich.
Und da stehen wir nun
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Der Gestank wird im Reiseführer als bestialisch beschrieben. In Wirklichkeit riecht man die Anwesenheit von 100000 Robben. Aber ich denke mir, wenn man 100000 nackte Menschen an den Strand stellt und machen lässt riecht es nach kürzester Zeit schlimmer. Von daher alles kein Problem 😉.
Dieses Naturwunder kann ich jedem nur empfehlen…. Man sieht hier aus der Nähe ein Stück Natur. Im Nationalpark fühlte ich mich immer fehl am Platz und als Eindringling. Hier aber scheint es mir als ob alles genauso wäre, auch wenn ich und das Geländer nicht da wären. Zumindest in Richtung Wasser.
Und so sieht man zwischendrinn auch viele Möwen
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Und was fällt an dem Bild auf? Genau hinschauen!!!
Ich gebe mal als Tipp: der Schnabel. Genau das hat uns auch mehrfach überrascht.
Hier die Ursache für diesen roten Schnabel:
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Überall zwischen den Tieren findet man tote Robben, meist die sehr kleinen. Und wenn man noch weiter sucht findet man 100te Skelette und Reste.
Aber das ist nicht das einizge.
Was ist hier verkehrt?
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Davon haben wir 3 Robben direkt am Zaun fotografiert. Das Problem Plastik im Meer, Angelschnüren oder Stücken von Netzen ist ein großes Problem. Und gibt zumindest mir zu denken.
Zwischendrinn gibt es aber auch schöne Bilder
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Und das schönste: Es gibt gelegentlich SchickiMicki-Touristen (Sie mit hochhackigen Schuhen und Blazer!!!!) die Naserümpfen ihren Männern signalisieren, dass sie lieber wieder weg möchten hier ist es so ecklig 😉 HERRLICH.
Wir waren lange hier. Ein Highlight meiner Reise und definitiv ein eigener Anfahrtspunkt. Hier lohnt auch ein kleiner Umweg in meinen Augen. Hab hier viel gesehen und gelernt.
Unser Nachmittagsziel ist Swakopmund.
Und auf dem Weg erkunden wir ein bisschen die Umgebung. Dass kann ich jedem empfehlen: Einfach das Auto an die Straße stellen und mal ein paar Meter ins nichts laufen. Man sollte das nicht lebensgefährlich machen. Aber hier gings:
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Das Weiße ist unser Auto. Wir haben wunderbare Steine mitgebracht.
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So viel zum Abschied. Der Nachmittag in Swakopmund kommt nach. Ich kann euch nur eins sagen: Ich wollte vor dem Urlaub da nicht hin. Es klang für mich total doof. Aber es war echt toll.
Bis später Amos
Teil 5711. Feb. 2013
Joa,... dann mal weiter im Text 😉. Aber ich muss euch warnen. Heute wird STANDARD!!!!
100% Touriquake, nix besonderes. Quasi schon Pauschaltourismus 😉
Wir fahren nach Swakopmund. Und heute ist mein Glückstag, der Tank ist fast leer. Sonst wäre ich nie in die erste Tankstelle im Ort (rechts) eingefahren. Ich bin mir nicht mehr sicher, ich glaube es war eine Schell. Eigentlich klingt tanken sehr langweilig. Hier aber wurde Tanken zum Erlebnis. Sofort war ein netter Herr bereit unsere Scheibe zu putzen. Und da ging der Spaß los. Der Herr hatte so viel Spaß (?) an der Sache dass er die Scheibe zu 110% geputzt hat. Das war die beste und gründlichste Arbeit die ich im gesamten Land gesehen habe. Ich habe ihn dabei c.a. 10 mal gelobt und seine Künste bejubelt. Dann musste ich leider zum Zahlen und er hat weitergemacht. Das beste kommt jetzt. Als ich vom Zahlen wieder raus komme hat er noch kurz mit meiner Freundin geplauscht und ist dann einfach weg gegangen. OHNE Trinkgeld!!!!
So aber nicht mein Freund,... ich habe in jedem Reiseführer gelesen, dass ich hier Trinkgeld zu zahlen habe und ich werde Gott verdammmich hier auch ein Zahlen. War gar nicht leicht ihn wieder zu finden und ich habe ihm fast mein gesamtes Kleingeld in die Hand gedrückt. Selber schuld wenn er so gründlich putzt.
Deswegen sind wir schon mit verdammt guter Stimmung in Swakopmund eingefahren. Ich war richtig gut gelaunt. Die Laune stieg als wir dann zum Einkaufen gefahren sind. Der letzte Einkauf war schon wieder eine Woche her (das scheint uns hier nun völlig normal ;_)). Und hier gab es einfach mal wieder alles. Nach unserem letzten „Einkaufen“ in Khorixas.... das war ja ein Schlamassel und Reinfall.
Und hier... alles im Überfluss. Und noch viel mehr. Das einzige was uns wundert. Wir hatten uns irgendwie vorgestellt hier gäbe es eine Art Fischladen oder Frischfisch irgendwo zu kaufen. Keine Chance. Auch im Fish Deli gab es keinen Fisch zu kaufen. Also Fisch schon... aber nur Garnelen aus Tailand und Lachs aus Fischzuchten aus Norwegen. Und das war nun nicht das was ich mir erhofft habe. Da war ich echt enttäuscht. Dani ist Vegetarier und ich Quasivegetarier. Die Reise hat von uns einiges abverlangt. Und ich hatte wirklich Hoffnung (zu Recht???) hier Fisch kaufen zu können.... KEINE CHANCE.
Wir sind am Abend dann ins Kücki's gegangen. Das war lecker. Aber wie immer so fettreich.. BAH. Lecker Austern... Aber ganz ehrlich. Wir waren uns beide einig, dass es lecker und alles war. Aber am nächsten Tag waren wir froh, dass wir wieder selber kochen durften. Leider....
So nun zu der Standardstadtrour – da müsst ihr jetzt durch. Gibt auch viele Bilder 😉 :
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Richtig. Ziel 1 ist natürlich der große Steg.
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Und die Aussicht auf das Meer ist toll und auf die Stadt sowieso.
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und es gibt sogar einiges an Tieren zu beobachten. Wunderbar. Die Brandung ist hart, der Wind kalt und es gibt tatsächlich keinen Badegast.
Teil 5811. Feb. 2013
Dann ab in die Stadt
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Und hier wie auch schon vorhin der Blick auf die Straßen. Oft zweispurig und NIX los.... für wen sind die riesigen Straßen. Ist Hier im Dezember wirklich so viel los? Hat wer mal ein Gegendbild von jetzt? Uns scheint es alles total überdimensioniert für das bisschen an Verkehr.
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Ich nehme mal an das hier ist ein Klassiker und von fast jedem mal fotografiert worden. Mir gefällt ja vorallem die Wortkombination „Prinzessin Rupprecht“. Ich habe mich ggeschmissen vor lachen 😉
Hab ich schon gesagt, dass ich nicht nach Swakopmund wollte? Und nun ist es echt toll hier. Man kann einfach mal so einen Stadtspaziergang machen. Sicherheit scheint zu 100% gegeben. Wir schlendern sogar Nachts durch die Stadt. Mach das mal in Rundu mit gutem gewissen als Touri...
Ich habe es schon mal geschrieben. Aber so frei man in diesem Land ist – diese Freiheit und Ausgelassenheit fehlt mir den ganzen Urlaub über. Zudem hat es überall Blumen. Und davon reichlich:
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Und eins meiner Lieblingsmotive (danke Dani fürs Fotografieren):
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von der Ferne
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und von Nahe.
Und hier das Ende unseres Spaziergangs. WILD
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Ach ja. Wir übernachten im Desert Sky Backpacker. Hier ruft am Tag vorher anrufen. War nicht nötig. Aber hat nur 5-6 Stellplätze. Und echt super!!! Zwar nicht viel Platz (mehr ein Parkplatz). Aber dafür eine komplett ausgestattete Küche (für alle). Wir genießen es diese Küche zu haben und unsere bleibt für 3 Tage dicht. Endlich Warmwasser, Teller,.... super. Und günstig, gut, zentral, nett, sauber,.... PERFEKT.
Und noch was tolles. Spontan buchen wir unseren ersten Guide in diesem Urlaub. Nach 4 Wochen selbst erkunden buchen wir für morgen Früh Chris (danke Forum für den Tipp). Ihr wisst also was morgen passiert. SEHR viele Fotos. Wem das zu viel ist der soll erst übermorgen wieder mitfahren.
In dem Sinne, Amos
Teil 5912. Feb. 2013
Ihr habt es so gewollt. Selber Schuld …. Habe ich schon erwähnt, dass der morgen im Desert Sky sehr angenehm war? Sicher ruhig, angenehm, auch für Camper, gut halt nicht so viel Platz um den Camper… aber perfekt für uns.
Und schon geht’s los.
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Das ist Chris. Chris erzählt ziemlich viel und ausführlich. Auf Englisch. Aber sehr angenehm. So dass jeder mitkommt. Manche Tiernahmen sind aber auf Englisch einfach nicht so leicht.
Auch sehr angenehm ist Douglas
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Der im Hintergrund ist Douglas. Der im Vordergrund ist ein Käfer… klopf klopf. Douglas rennt fast die ganze Zeit durch die Gegend und sucht nach Spuren während Chris seine Show abhält. Und die Show ist zwar offensichtlich jeden Tag ähnlich und ist beim zweiten Mal sicher nicht so toll, aber sie ist gut.
Ich mag Douglas… faszinierend wie er durch die Gegend streift.
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Das bin ich. Wenn mir so viel erklärt wird, dann muss ich dringend auf die Toilette. Hinter der Düne war ich weitgehend ungestört…. Ausser der Fotografin die mich dabei erwischt hat.
Und schon kommen wir zu einer Bitte an das Publikum. Bis jetzt wurde mir hier immer geholfen. Dies hier ist eher schon sehr speziell:
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Das ist ein stinknormaler Dollarbusch. Nichts Besonderes. Und während der Tour drückt Chris 5 Blätter des Busches aus und alle sind beeindruckt davon, wie viel Wasser raus kommt. Das suche ich…. Zur Not als Bild, am liebsten als Video. Hat das wer gefilmt? Wenn mal wer nach Namibia fährt (oder wo anders hin) …ich hätte gerne als Video wie jemand diese Blätter ausdrückt. Sehr eindrucksvoll. Und immer wenn man das im Unterricht macht denke ich mir wie genial wäre jetzt so ein Video von mir wie ich das ausdrücke….
So.. nun noch ein bisschen Landschaft
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Hier auf der Düne kam uns eine geniale Idee… Ich springe volle Semmel von der Kuppe in den Sand nach unten (Kopf voraus!) und meine Freundin geht im richtigen Moment auf den Auslöser:
Hier das Ergebnis:
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Teil 6012. Feb. 2013
Und hier die Erkenntnis: Wenn man den Foto quer hält schaut es nicht dramatisch aus, sondern als ob ich im ebenen rumliege….. In Wirklichkeit war es dramatisch.
Deswegen im Nachhinein gedreht…..
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So… noch so ein Bild
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Das Bild habe ich mehrmals gedreht…. Ich weiß das der Himmel oben sein muss… aber wie es wirklich gehört… ich habe keine Ahnung, je länger ich draufschaue und es drehe, desto mehr matscht es mein Hirn. Die haben hier Landschaft für 2 Länder….
So aber hauptsächlich war da Ziel ja Tiere zu sehen, welche man ohne Chris und Douglas nicht findet.
Ich verzichte mal zu jedem einen Namen zu schreiben, da ich diese selbst nicht mehr wirklich weiß und so bleibt es ein Ratespiel: Die Spinne hier kennt wohl noch fast jeder:
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Und das hier ist keine Schlange
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Das hier auch keine Eidechse
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Und das hier ist nicht nur ein blöder Busch
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Hier waren insg. 4 Chamäleons versteckt…. Und recht gut getarnt, aber auch gut zu sehen.
Ob Das Chamäleon Chris dankbar war, dass es auf die Büsche gesetzt wurde wage ich zu bezweifeln:
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