klappt mit IE 😉
Getreu dem Motto von gestern geht’s weiter. 6°° am Zaun und Tor und damit mal wieder die Ersten 😉 Eine Frage der Ehre. Die herbe Enttäuschung: Wir sind nicht die einzigen, die nach Kalkhoevel fahren. Mit gefühlt 80-90 werden wir von zwei Autos mit weit über 100 überholt…. Tja. Schade.
Und leider auch keine dementsprechenden Tiersichtungen und deswegen genießen wir einfach die Zeit. Ohne Fotos. Das nicht Fotografieren ist gar nicht so schlecht. Sehr entspannt.
Frühstück in Halali mit frisch angeliefertem Weißbrot. Lecker Sache mit all dem Luxus, den man sich nun endlich wieder in Tsumeb kaufen konnte.
Und dann nach dem Frühstück fahren wir über Salvadore. Ich liebe diese Gegend. Ich fühle mich wie in einem Afrikafilm. Weite Graßlandschaft mit echten Afrikabäumen.
Ihr wisst welche Bäume ich meine? Hier stehen viele Bäume rum… aber die meisten sind keine echten Afrikabäume. Ein Afrikabaum muss zwei Stämme haben und eine Bildförmige Haube. Und er muss einsam stehen. Leider gibt es davon nicht viele. Einen haben wir gefunden:
Aber sonst… nicht viel zu holen. Also weiter. Auf der Pad….. und auf einmal
Mitten neben der Straße liegen Löwen. Wenige Meter daneben. Und KEIN Auto????? Sind das vielleicht keine Echten Löwen? Bin ich der einzige fähige Guide hier?
Ich muss gestehen, ich bin erst auch an ihnen vorbeigefahren. 10 Meter neben der Straße, maximal.
Wir mussten leider auch wieder zurückfahren, weil ich im ersten Moment die Gruppe nicht gesehen habe. Insgesamt 5 Tiere liegen hier 3 Männchen, 2 Weibchen.
Und alle sehr verschlafen. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich nicht kapiere in welchen Konstellationen diese Tiere vorkommen? Das klassische Rudel, wie ich es mir vorstelle habe ich auf jeden Fall nicht einmal gesehen. Dafür 8 Rudel/Gruppen in wildesten Kombinationen von Löwinnen, Jungtieren, Männchen, Weibchen und auch solchen mit Dicken Mähnen….. Ich sehe keinen Zusammenhang.
Wir haben einige Zeit bis dann doch die ersten anderen Autos halten. Am Anfang sind viele an uns und unseren Löwen vorbeigefahren. Aber mit der Zeit werden es einfach mehr. Ein parkendes Auto ist einfach zu leicht zu sehen.
Und dann… noch ein Lichtblick.
ine Gruppe Gnus und Zebras nähert sich dem bewachten Wasserloch! Die Gnus voran und die Zebras hinterher. Und dann kommt auch schon Bewegung auf.
Das Bemerken sogar die drei schlafenden Löwen. Erst ein Weibchen, die dann die anderen Weckt.
Die drei linken Löwen formieren sich geschmeidig und robben am Boden geschützt voran
Ich mach es kurz wie das endet…. Die zwei jungen Löwen rechts vermasseln es. Einer von Beiden checkt einfach mal gar nichts und beschließt zwischendrin sich im Staub zu wälzen und ein mords Theater zu veranstalten. Während er sich im Staub wälzt wirft er so viel davon in die Lüfte, dass die riesen Herde das Weite sucht.
Typisch Mann…. Im dümmsten Moment das denkbar ungünstigste Mögliche machen. Der wird sich was von seinen Frauen anhören können… der Arme.
Dennoch was es spannend, aber das ist das Ergebnis:
Nach zwei Stunden ist hier so viel los…. Und unsere 24 Stunden laufen ab. Wir fahren also zum zweiten Mal raus.
Kurzes Fazit: Die Route über den Park lohnt sich, wenn man ein bisschen Zeit erübrigen kann und die Richtung muss….Ich bereue es nicht. Tsumeb Outjo geht anders schneller aber kaum schöner.
Nach dem wir in Outjo beim Bäcker waren fahren wir zur Bambatsi Ranch (S20 12.928/E 15 28.250).
Hier erwartet uns eine Überraschung. Ein Deutsch-Namibier in 5ter Generation begrüßt uns und nötigt uns zu Tee und Kuchen. Keine Chance der Sache zu entfliehen, wenn ihr hier her kommt.
Im Laufe des Nachmittags stoßen noch ein paar andere Gäste zu uns. Alle müssen Teetrinken. Keine Diskussion. Und die Aussicht…… Auf einer Terrasse viele Meter über seinem Farmland…. Hier züchtet er Wild. Und man schaut von oben auf seinen weiten Bestand, auch wenn man außer einer Giraffe nicht viel sieht. Aber dennoch bombastisch. Wir vergessen sogar ein Foto zu machen.
Der Campground ist super. Es gibt zwei Stellplätze. Wir haben Gott sei Dank kurz vorher angerufen. Das lohnt wohl schon, bei nur zwei Stellplätzen. Die sind dafür sehr privat und schön gelegen. Kleine Dusche, kleines Klo, aber super idyllisch.
Fazit: „Pflichtstopp“ wenn man eh in der Gegend ist und übernachten will. Und wir reden hier sehr, sehr viel mit den netten Gastgebern. An dem Tag habe ich viel über Namibia und Tourismus aber auch Wildzucht gelernt. DANKE