Route Schwerpunkt südliches Namibia mit KGT

3 Antworten · 837 Aufrufe · gestartet 27. Okt. 2012 von D und M
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Themenstarter435 Beiträge · seit 201227. Okt. 2012 ·
Hallo

Wir planen ab Mitte August 2013 eine Namibia-Südarfrika Rundreise für 4 Wochen. Flug und 4x4 sind gebucht. Wir wandern gerne ausgiebig, ohne aber eine 4-tägige Extremtour wie Fish River machen zu wollen, da man da das ganze Gepäck schleppen muss.

Hier mal unsere ersten Vorstellungen der Übernachtungen, die ja die Route anzeigen. Wir wollen vorwiegend campen, mit ein paar wenigen Ausnahmen. Wir sind extreme Frühaufsteher und kommen immer früh weg, dh. je nachdem sind wir schon am Mittag am nächsten Ort und können dann den Nachmittag und Abend dort geniessen. Sesriem ist bewusst nur 1 Nacht - wir waren schon dort. Ausserdem sind wir fotografisch interessiert.

Windhoek 1
Bagatelle Kalahari GR oder Red Dune Camp 1
KGT 5
Augrabies 2 Wandern
Springbok 1 Blumen (wenn's hat)
Nordoewer oder Aussenkehr 2 Wandern/Kanu
Fish River Lodge 2 Wandern
Klein Aus Vista 2 Wandern
Tiras 2 Wandern
Namib Rand Family Hideout 2 Wandern, Dünen...
Sesriem 1
Naukluft Region 2 Wandern
Blutkoppe oder Tinkas 1
Swakopmund 1 Living Desert Tour
Spitzkoppe 1 Wandern und fotografieren (Abend und Morgenlicht)
Erongo 1 Wandern
Game Ranch/Farm 1 Game drive um ev. auch noch Nashörner und andere Antilopen zu sehen.
Windhoek 1
Total 29 Nächte

Wir haben zuerst auch überlegt, ins Richtersveld zu gehen und dafür bei KPT/Tiras/Namibrand zu kürzen, aber für unseren Geschmack ist man da wahrscheinlich zu viel im Auto und zu wenig auf den Füssen, oder was meint ihr? Anspruchsvolle 4x4-Strecken sind für uns keine Herausforderungen sondern ein notwendiges Übel um an schöne Orte zu kommen.

Was hält ihr davon? Wo sollen wir eher abzwacken und wo verlängern? Welche Farm/Game Lodge empfehlt ihr vernünftig machbar von Erongo für 1 Nacht und danach nach Wdh? Wir sind gespannt auf euer Echo!

Lieber Gruss
Daniela und Markus
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3'491 Beiträge · seit 200627. Okt. 2012 ·
Hallo Daniela, hallo Markus,
jeder halt so, wie er es liebt. Eure Tour wäre nichts für mich - zuviel Wandern und zuviel Hetze.Das Erste ist Euer Hobby und dann soll es auch so sein. Das Zweite hat aber mit dem Hobby weniger zu tun. Auch wenn Ihr sehr früh aufstehen und früh auf Tour gehen wollt, halte ich die häufigen One-night-Stopps für "suboptimal".Fahren, ankommen, auspacken, losrennen, essen, schlafen, einpacken, fahren - das scheint Euer Reiseprogramm zu sein und das 4 Wochen lang. Auch wenn der August noch ziemlich frisch sein kann - nachts - Ihr lauft ja tagsüber und da ist es schön warm, d.h. Wandern ist dann auch wirklich körperlich anspruchsvoll. Gönnt Euch doch mal den einen oder anderen Tag Muße.
Zum Fish-River-Canyon eine Anmerkung: es soll inzwischen auch Canyon-Touren mit Maultieren geben, d.h. Ihr müsstest dann Euer Gepäck nicht selbst schleppen.
Gruß Joli
Themenstarter435 Beiträge · seit 201227. Okt. 2012 ·
Hallo Joli

Danke für das Feedback. Ist uns schon bewusst, dass es hektisch klingt und beim ersten Wurf will man immer zuviel reinpacken, v.a. im zweiten Teil. Wird sicher noch optimiert und das eine oder andere zusammengelegt/ausgelassen, um zu entschleunigen.

Die Maultierwanderungen haben wir gesehen, aber wir stehen nicht so auf Gruppenwanderungen. Entweder laufen die zu schnell, zu langsam oder haben kein Verständnis, wenn man Fotostopps macht.

Jetzt aber grundsätzlich zur Route: was hältst du von der Routenführung? Wie steht es mit Richtersveld (2 - 3 Nächte) auf Kosten von anderem?

Lieber Gruss
Daniela
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3'491 Beiträge · seit 200627. Okt. 2012 ·
Hallo Daniela,
ich kenne Richtersveld nicht aus eigenem Erleben - nur aus Erzählungen anderer. Dabei habe ich noch nie gehört, dass dort einer nur 2 oder 3 Nächte verbracht hätte. Bei Eurem Tempo müsstet Ihr dann also vermutlich 3 andere Ziele streichen. Ob sich das lohnt, vermag und will ich auch nicht bewerten. Es geht - wie immer in Namibia - um die Grundfrage, möglichst viele Ziele anzusteuern oder möglichst viel von Namibia mitzubekommen. Und diese beiden Extreme schließen sich gegenseitig aus bzw. lassen sich nur mit seeeehr viel Zeit unter einen Hut bringen. Ihr werdet also einen Kompromiss schließen müssen - zu Lasten des einen oder anderen.
Wir bereisen Südafrika und Namibia seid mehr als 30 Jahren und sind sehr dankbar, dass wir uns nicht mehr zwischen diesen beiden Extremen entscheiden müssen.
Gruß Joli