COconnyThemenstarterGast23. Jan. 2006 · #1hallo, ich habe in letzter zeit ein wenig über namibia gelen und heute an der berner ferienmesse super bilder gesehen. da wir noch nie in namibia waren, weiss ich nun nicht recht wie wir das anstellen sollen. wir haben im oktober ca. drei wochen zeit und möchten sicher tiere und wüste sehen und fotografieren. sollen wir uns nun einem touroperator anschliessen oder selber rumfahren? geht das als afrika neulinge überhaubt? wo können wir übernachten? ich habe gesehen es gibt autos mit zelten auf dem dach. ist das praktisch? diese tollen lodges sind sicher genial, sind uns aber für drei wochen zu teuer.
ich hoffe hier hat jemand ein paar tips für uns
conny
MAMarkus19 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #2Hallo Conny,
erstmal herzlichen Glückwunsch zu dem Entschluss, Namibia zu bereisen. Namibia ist ein Land, das süchtig macht.
Prinzipiell ist es auch für Neulinge kein Problem, Namibia auf eigene Faust zu bereisen, denn Namibia ist ein afrikanisches Land, welches im vergleich zu anderen Ländern in Afrika recht einfach zu bereisen ist.
Ich persönlich ziehe auch für mich immer die Reise ohne Gruppe vor, da ich mich einfach unabhängiger fühle. Bei meiner ersten Reise nach Namibia war ich allerdings auch mit einem Guide unterwegs. Das war gerade für einen Erstreisenden eine recht gute Sache, da man so Dinge über das Land erfahren hat, wofür man ansonsten ein vielfaches der Reisezeit gebraucht hätte. Gerade wenn ihr daran interessiert seid, das Land kennen zu lernen, würde ich euch für eure erste Reise einen Guide empfehlen. Bitte schließt euch aber keiner riesigen Reisgruppe an und lasst euch mit dem Reisebus durchs Land fahren. Das kann das ganze "Freiheitsgefühl" zunichte machen. Nehmt euch zumindest für einen Teil eurer Reise einen Guide, welcher euch ins Land einführt und mit ihm vertraut macht. Dieser Guide sollte kleine Gruppen betreuen und bereit sein, eine Route mit euch zu fahren, welche ihr euch wünscht und nicht nur seine Standardrouten im Programm haben.
Ich persönlich habe seit 2002 sehr gute Kontakte zu einem Guide, der mittlerweile zu einem Freund geworden ist. Dieser Guide geht nur mit euch ganz alleine auf Tour (d.h. es sind keine fremden dabei), selbst wenn ihr nur zu zweit sein solltet und er fährt mit euch genau die Route die ihr wollt und so lange ihr wollt (einen Tag oder 3 Wochen). Bei Interesse kann ich euch gerne mal die Kontaktdaten geben und ihr könnt euch persönlich ein unverbindliches Bild machen.
Auch für andere Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung. Einfach anfragen 🙂.
Viele Grüße
Markus
ULuldorf129 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #3Hallo Conny,
Ich würde Euch vorschlagen eine Entscheidung zu treffen ob Ihr es alles selber planen wollt, und so ein gewisses "Risiko" einzugehen.
Anders wäre es natürlich wenn Ihr mit einem Guide fahrt, der Euch auch während der Fahrt noch einiges Zeigen und erklären kann. Ein Freund von mir bietet sozusagen beides an. Also entweder Er plant Euch die Tour, also Eure Route, mit Tips, und er bucht und organisiert für Euch alles vor Ort, natürlich würdet Ihr hier selber fahren. Natürlich besteht auch die möglichkeit das Er Euch fährt, also als guide.
Bei Intresse bitte melden, selbst wenn es nicht mit Ihm klappen sollte, mehr Angebote können natürlich nicht schaden😄
Gruß
Olaf
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #4Hallo Conny
Man kann selbst reisen oder wenn es der Geldbeutel erlaubt auch mit einem Guide.
Ich mache das auf eigene Faust. Ich stimme meinen Vorschreibern zu, in einer grossen Gruppe im Bus macht es weniger Sinn.
Südafrika und Namibia sind klassische Selbstfahrer Länder.
Solltest du selbst reisen wollen hilft dir bestimmt meine Reisplanungs Site mit Links zu Orten Unterkünften Flüge Auto und Infos
http://hometown.aol.de/_ht_a/ageorgruf/Afrikalinks/index.htmlGrüsse Georg
COconnyThemenstarterGast23. Jan. 2006 · #5hoi zäme,
das ist ja super hier! dass so schnell antworten kommen habe ich gar nicht erwartet. wir waren bisher mehrmals auf eigene faust in den usa und kanada. mit wohnmobil oder pw und hotels. eigentlich gefällt uns das reisen und erkunden so am besten. wir sind einfach ein bisschen unsicher ob wir uns das zutrauen können.
irgendwie scheint ja jeder in namibia einen freund zu haben der touren organisiert 🙂 im moment bin ich am informationen sammeln. diese kontakte sammle ich natürlich auch gerne. schickt sie doch per myPMS.
danke conny<br><br>Post geändert von: conny, am: 23/01/2006 10:12
swisschees1'715 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #6Hallo Conny
Ihr habt an der Ferinemesse (wir waren Gestern auch dort) sicherlich Prospekte mitgenommen. Lest diese durch, kauft Euch noch den einen oder anderen Reiseführer und stellt euch dann eine Route zusammen.
Posted dann Eure Plannung in diesem Forum und Ihr werdet viele Tips und Tricks ehalten.
Ich fahr lieber alleine resp. zu zweit, man kann ja immer noch für die eine oder andere Besichtigung einen lokalen Guide nehmen. Meistens kann man diese über die Unterhunft organisieren.
swisschees
PS: am Samstag hält 28.01.06 um 17:00 Carsten Möhle einen Vortrag im Mapa Mondo in Bern
Post geändert von: swisschees, am: 23/01/2006 11:14<br><br>Post geändert von: swisschees, am: 23/01/2006 21:51
Cheetah120 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #7Hallo swisscheese
Da wird sich wohl der eine oder andere aus dem Forum im Mappa Mondo einfinden zum Vortrag von Carsten Möhle 🙂
Wenn nicht gerade was dazwischen kommt, werden wir auch da sein.
Und die "Abteilung" südliches Afrika war wohl auch gut besucht an der Ferienmesse in Bern! Wir konnten es auch nicht lassen ........
Madeleine
ELeler8 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #8swisschees
kleine korrektur carten möhle ist nächsten samstag 28.1.06 im mapomondo in bern.
liebe grüsse
elisabeth
joli3'491 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #9Hallo Conny,
ich bin genauso überrascht wie Du, dass sich das neue Forum so schnell mit Leben füllt. Dank Deiner Anfrage - und dank der vielen neuen-alten Forums-Mitglieder, die hier scheinbar schon auf der Lauer gelegen haben 😉
Ich kann meinen Vor-Postern nur zustimmen - eine KLEIN-Gruppenreise - muss ja nicht die ganze Zeit ausfüllen - kann den Einstieg in dieses wundervolle Reiseland nur erleichtern - und noch schneller zur "Namibia-Sucht" führen. Die Reisezeit Oktober ist prima für das, was Ihr vorhabt: Tiere und Wüste. 3 Wochen ist zwar wenig, aber für den ersten Einstieg sicher ganz gut. Ich würde für diesen Zeitrahmen und bei Euren Erlebniswünschen eine kleine Rundreise vorschlagen: Windhoek ( 2 Tage) - 500 km - Etosha ( 6 Tage) - 500 km - Swakopmund ( 4 Tage)- 400 km - Sossusvlei ( 2 Tage )- 400 km - Windhoek ( 2 Tage). Da wäre dann sogar noch Platz für die eine oder andere Zwischenübernachtung - z.B. auf der Fahrt nach Etosha ( 1 Nacht Waterberg) oder/und auf der Fahrt von Etosha nach Swakopmund ( 2 Nächte Omaruru ) oder 2 Nächte Khorixas/Umgebung. Das wäre dann eine wirklich runde Sache ohne Hast und mit wirklichen Highlights. Die könnte man sogar unproblematisch ohne Tourguide machen, weil es dazu nicht großer Erklärungen bedarf - zumindest nicht mehr als das, was auch in einem vernünftigen Reiseführer steht. Für diese Tour reicht auch ein normaler PKW bzw. Kleinbus (Toyota Condor), so dass das Reisebudget vermutlich auch für die Übernachtung in festen Unterkünften reicht - solange es keine Luxuslodges sind.
Viel Spaß beim Planen.
Joli
kalachee1'059 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #10Hallo Conny
Grundsätzlich würde auch ich empfehlen, Namibia auf eigene Faust zu bereisen - es spricht nichts dagegen. Falls ihr dennoch lieber eine geführte Tour machen wollt, habe ich auch einen Freund, der zwar nicht in Namibia sondern in Südafrika lebt, den ich euch aber wärmstens empfehlen kann und mit dem wir womöglich im Oktober zum dritten mal eine Tour (diesmal nach Botswana) machen werden.
Bei Interesse schau doch mal auf seiner Website vorbei: www.afrikasafaris.net
Beste Grüsse und viel Spass bei der weiteren Planung,
Samuel.
COconnyThemenstarterGast23. Jan. 2006 · #11hallo
vielen, vielen dank für alle antworten und adressen ich schon erhalten habe. nun gehts mal ans abklappern der adressen, vorher gehe ich aber noch in die buchhandlung damit ich heute abend etwas zu lesen habe.
ihr macht uns auch sehr mut einige zeit alleine zu reisen. das scheint ja wirklich nicht so schwierig zu sein.
joli du schreibt 6 tage etosha und 4 tage swkopmund. ist das nicht zu lange an einem ort? ok, die etosha ist gross und wir möchten viele tiere sehen und fotografieren, aber 6 tage? und swkopmund ist doch einfach eine stadt? wir möchten viel in die natur.
vielen dank an alle
conny
jetzt gehts ab in die buchhandlung :)<br><br>Post geändert von: conny, am: 23/01/2006 17:10
joli3'491 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #12Hallo Conny,
in Etosha gibt es 3 Übernachtungscamps - Okaukuejo, Halali und Namutoni. Die liegen jeweils ca. 70 km auseinander und zwischen ihnen befinden sich die meisten Wasserlöcher. In Etosha selbst darf man höchstens 6o km/h fahren. Wer filmen oder fotographieren will , braucht viiiiiel Geduld - deshalb habe ich mal für jedes Camp 2 Tage angesetzt. Ich selbst käme damit nicht klar - wäre mir zu wenig - obwohl wir inzwischen über 100 Tage in Etosha verbracht haben. Die meisten organisierten Reisen nehmen sich für Etosha nur 3 Tage Zeit - wenn man das mit einem großen Bus macht, mag das dann auch genug sein - aber wenn man wirklich etwas erleben möchte, dann reicht das einfach nicht. Ja- Swakopmund ist " nur" eine Stadt - aber eine überaus liebenswerte und auch ansehnswerte. Mit vielen netten Lokalen und Geschäften, aber hübsch klein und überschaubar.Und dann hat Swakopmund auch noch eine UMgebung: im Norden Cape Cross - eine riesige Robbenkolonie - ca. 120 km entfernt und dadurch fast ein voller Tagesausflug; im Osten die Mondlandschaft mit der sagenhaften Welwitschia - da fährt man alles in allem auch 150 km und das auf Sandpad - schon wieder fast ein Tag; vielleicht wollt Ihr dann noch einen Abstecher nach Walvisbay machen - die Stadt selbst lohnt sich bestimmt nicht, aber es gibt dort recht nette Bootsausflüge zu den Robben und Delfinen - schwupp, schon wieder ein Tag. Hinzu kommt, dass Swakopmund vom Wetter her sehr unzuverlässig ist - da kann auch im Oktober schon mal ein Tag in´s Wasser fallen, d.h. so neblig und kalt sein, dass man ungern etwas unternimmt. Deshalb 4 Tage - Ihr werdet Euch bestimmt nicht langweilen.
Gruß Joli
Chrigu7'264 Beiträge · seit 200623. Jan. 2006 · #13Hallo Conny
Ich kann Joli nur Recht geben. Für die Etosha brauchst Du wirklich einige Tage. Speziell zum Fotografieren baruchst Du an den Wasserlöchern einige Zeit. Es lohnt sich aber bestimmt (wie viele geniale Etosha Fotos schon beweisen).
Auch Swakop lohnt sich auf jeden Fall. Anstelle der Fahr nach Capecross würde ich auf jeden Fall eine Bootstour in Walvisbay (mit Levo oder Mola-Mola) machen. Das ist ein super Erlebniss mit Robben auf dem Boot und Pelikanen die dem Boot folgen. Sogar leckere Austern gibt es noch.
Von Swakop aus hast Du wirklich viele Möglichkeiten und bestimmt jeden Abend "öppis feins z'nacht".
Chrigu
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COconnyThemenstarterGast24. Jan. 2006 · #14hallo,
ich habe mir gestern zwei bücher gekauft und hatte wenig schlaf diese nacht 😉 weil ich sooo viel gelesen habe.
wir sind von diesen 4x4 mit dachzelten begeistert, allerdings möchten wir nicht nur campieren, sondern auch mal in eine lodge. ich habe ja auch noch geburtstag im oktober 🙂 🙂
wenn ich das richtig gelesen habe, ist es nicht so einfach in der etosha auch katzen zu sehen. gibt es eine lodge wo wir katzen von nahem sehen können ohne dass es gleich wie ein zoo wirkt?
danke und tschüssli
conny
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200624. Jan. 2006 · #15Hallo Conny
Ja du wirst bestimmt auch Katzen sehen.
Löwe hab ich bisher am Leubronn, Okauquejo, Chudob, Kalkheuvel gesichtet.
Einmal hatte ich gar das Glück einen Leoparden zu sehen aber im Dickicht und ging ganz schnell.
Gebhard habe ich leider noch nie in Etosha erlebt.
Man wird dir bestimmt noch die Cat Foundation empfehlen, da ich noch nie da war kann ich nichts berichten.
Auf der Farm Duisternbrok ( Etwa 40 KM nördlich von Windhuk oder Okapuka auch in der Nähe, kannst du Bilder machen ist aber ehr wie du sagtst Zooähnlich. Wenn es aber um Bilder geht, kann ich es empfehlen.
Duisternbrook ist zwar ein wenig umstritten, ich konnte da aber schöne Aufnahmen von Gebharden und Leoparden machen.
Weitere Infos findest du auch auf meiner Linkpage Namibia.
http://hometown.aol.de/_ht_a/ageorgruf/Afrikalinks/index.htmlGrüsse Georg
joli3'491 Beiträge · seit 200624. Jan. 2006 · #16Hallo Conny,
so verständlich Dein Wunsch nach Katzen ist, so schwer ist er zu erfüllen - ohne dass es zu zooig wird. Wie Georg schon sagte, ist die Chance, in Etosha Großkatzen zu sehen, recht gut - vor allem Löwen.Für die Sichtung von Geparden oder Leoparden allerdings brauchst Du sehr viel Geduld und noch mehr Glück. Allerdings gibt es mehrere Lodges, wo Du "Katzengarantie" hast: z.B. Okonjima ( Nähe Otjiwarongo ) - der Sitz von Africat ( Schutzprojekt für Großkatzen) - hier bekommst Du in einer wundervollen Umgebung sehr viel Wissenswertes über Geparde und Leoparde erzählt und außerdem gibt es dort mehrere Großgehege, in denen beide Katzenarten gehalten bzw. zur Wiederauswilderung vorbereitet werden. Das Ganze verbunden mit einem luxuriösen Lodgeaufenthalt und prima Essen. Dazu - wenn man 2 Nächte bleibt - ein interessanter Bushman-Walk. In der Nähe von Otjiwarongo gibt es dann noch die Aloe Grove Lodge, auf der Löwen und Geparde gehalten werden. Das allerdings ist dann schon deutlich zooiger - aber die Lodge ist von der Lage her ein Traum - mit einem Rundblick " vom indischen Ozean bis zum Mittelmeer". Sehr familiär das Ganze. Wenn Ihr von Etosha kommend nach Swakopmund wollt und eine Zwischenstation in Omaruru machen würdet, dann könntet Ihr auch auf der Omaruru Game Lodge ein paar Geparde in einem kleinen Gehege bei der Fütterung beobachten. Nicht so wahnsinnig aufregend - dafür aber andere Tiererlebnisse - und zwar hautnah - auch Nashörner. Sehr hübsche Lodge. Etwas abseits von Eurer vermutlichen Route liegt Harnas ( Nähe Gobabis) - ich war noch nie da und habe bisher nur viel von dieser Lodge gehört - leider sehr Widersprüchliches - von Nepp bis herrlich. Tja - und nun entscheidet Euch - 😁
Gruß Joli
Chrigu7'264 Beiträge · seit 200624. Jan. 2006 · #17Hallo Conny
Die Chance in der Etosha Löwen zu sehen ist sehr hoch. Wir haben letzten November in der Etosha jeden Tag Löwen gesehen. In Okaukuejo hatten wir viele Löwen am Wasserloch. Naqchts haben wir sie häufig brüllen gehört.
Schwieriger ist es andere Katzen zu sehen. Es gibt einige Projekte die ja Joli schon genannt hat. Wir waren einmal auf Otjitotongwe und konnten in riesigen Gehegen schöne Fotos von Geparden machen. Von Okonjima hört man sehr viel gutes, ebenso vom Cheetah Conservation Fund.
Letztes Jahr waren wir auf Tsaobis Leopard Nature Park. Die haben eine sehr schöne Campsite, die Gehege waren aber für unseren Geschmack zu klein.
Das Reisen mit 4x4 und Dachzelt können wir sehr empfehlen. Dadurch bist Du unabhängig. Du brauchst fast nichts zu reserviern und wenn Du willst, kannst Du unterwegs die gesammte Reise auf den Kopf stellen. Zudem gibt es z.B. an der Spitzkoppe einen sehr schönen Campingplatz der keine anderen Unterkünfte bietet.
Wir buchen jeweis die ersten und letzten ein-zwei Tage auf einer Gästefarm. Meisten gönnen wir uns auch noch ein-zwei Nächte auf einer schönen Lodge (von denen es wahrlich nicht mangelt).
chrigu
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kalachee1'059 Beiträge · seit 200624. Jan. 2006 · #18moin moin
ich finde es etwas "gefährlich", wenn man mit der erwartung in den etosha fährt, unbedingt die katzen sehen zu wollen. sieht man sie nicht, ist man enttäuscht. hey, der park ist riesig, es gibt viele löwen, leoparden und geparden, aber es ist immer noch die natur. wenn man keine löwen sieht, dann sieht man eben keine.
ich war bisher zweimal im etosha n.p., beim ersten mal haben wir sechs löwen gesehn, natürlich während der grössten hitze im schatten liegend, beim zweiten mal ende juni 2005 war es eine einzelne löwin beim okaukuejo wasserloch, abends, als es dunkel war und ganz weit entfernt.
das kann man einfach nicht steuern und wenn doch, dann muss man halt mit einer lodge vorlieb nehmen, auf der raubkatzen "halbwild" gehalten werden.
natürlich ist in der etosha die chance relativ gross, dass man löwen zu sehen bekommt. bei leoparden braucht es überall sehr viel glück. ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass die leute nicht mit allzu hohen erwartungen an "die sache" ran gehen.
dies nur ein paar gedanken meinerseits. ist überhaupt nicht böse gemeint.
@ chrigu: tsaobis waren wir auch, die campsite hat uns ebenfalls wahnsinnig gut gefallen. das war eine echte entdeckung (haben den park ganz spontan angefahren). über die haltung der tiere waren wir dann doch recht erstaunt. habe mich sogar gegen das schiessen von fotos der leoparden gesträubt. da hätte ich genauso in den zoo fahren können...
herzlich,
samuel.
Chrigu7'264 Beiträge · seit 200625. Jan. 2006 · #19hoi samuel
auch mir ging es so, ich habe meine tolle kamera rumgeschleppt und gar keine fotos gemacht. aber die campsite ist wirklich nicht schlecht.
chrigu
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COconnyThemenstarterGast25. Jan. 2006 · #20hallo zäme
merci für die vielen antworten. dank joli haben wir nun schon so etwas wie einen plan. die etosha ist mal klar und auf eine tolle katzenlodge möchten wir auch. wo können wir fürs sossusvlei übernachten? wir haben gelesen, dass man fast gezwungen wird auf den campingplatz zu gehen, dass der aber abzockerei ist. gibt es da alternativen oder stimmt das so? dann hat chrigu noch etwas von spitzkoppe geschrieben, das ist doch am weg? lohnt es sich da auch noch eine oder zwei nächte zu bleiben?
im moment sind wir am überlegen was für ein auto wir wollen. irgendwie möchten wir gerne in die natur und gegen campieren haben wir gar nichts aber die 4x4 fahrzeuge in den prospekten scheinen sehr teuer zu sein. können wir auch mit einem pw und unserem igluzelt fahren? hat es in swakopmund auch einen campingplatz den ihr empfehlen könnt oder sind wir in der stadt in einem hotel sicherer aufgehoben?
sorry für die vielen fragen 😕 aber ihr helft uns so super weiter, danke, danke, danke
conny<br><br>Post geändert von: conny, am: 25/01/2006 19:25