EintrachtThemenstarter545 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #1Also bei der Ausarbeiten meiner Tour für 2007 habe ich in den letzten Wochen einiges an Infomaterial durchgearbeitet. Angefangen von allen möglichen Katalogen über Unterkunftsverzeichnisse bis hin zu Messebesuchen. Obwohl ich bei meiner nächten Tour fast keine Farmen,Lodges oder Gästehäuser besuche, bin ich teilweise doch schockiert wie die (sowieso hohen) Preise teilweise explodiert sind!
Ein Beispiel: im August 2003 haben wir in der Sossusvlei Lodge 85.-€ p.P. bezahlt, jetzt habe ich für 2007 einen Preis von 129.-€ ermittelt. Das sind über 50% mehr, in vier Jahren und das geht bei fast allen Übernachtungen in eine ähnliche Richtung.
Seht ihr diese Entwicklung genauso, oder liegt se vieleicht nur daran, das ich in den letzten Jahren keine Lohnerhöhung mehr erhalten habe 😮
Einträchtliche Grüße
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #2Hallo Eintracht,
dieses Phänomen haben viele beobachtet, wor allem bei den Preisen der Lodges. Aber auch Permits sind teilweise sehr im Preis gestiegen. Die Preise der Campingplätze netterweise nur wenig.
Bei den Lodges etabliert sich die Marktwirtschaft mit Angebot und Nachfrage...
Wenn ich Wolwedans und andere ansehe (sind zwar sehr schön, toller Service,.....), dann bleibe ich statt einer Übernachtung lieber 2 Wochen länger in NAM. Aber solange es genügend Touristen (auch aus D) gibt, die diese Preise bezahlen wird das so bleiben.
Es muß jeder selber wissen, was ihm eine Übernachtung inkl. tollem Essen wert ist. Ich campe meistens und koche selber, dafür fliege ich (trotz fehlender Lohnerhöhung) für 4-6 Wochen pro Jahr nach NAM.
Mein erster Urlaub in NAM hat für 4 Wochen, davon 3 on Tour inkl. Flug 2000 DM pro Nase gekostet, das war aber '98. Und der Landy stand schon bei meinem Schwiegervater bereit.
LG jens
EintrachtThemenstarter545 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #3Hallo Jens,
ja ich denke die meisten hier gehen campen und gönnen sich wirklich nur mal als "Sahnehäubchen" eine etwas teurere Übernachtung.
Aber wer zahlt diese Preise?, wenn ich da zu den Lodges in Botswana schaue wird mir ganz schwindelig. Angebot und Nachfrage, okay, aber wer hat bei Loge Preisen von 3/4/500 Euro pro Person und Nacht noch Nachfrage.
Wenn im südlichen Afrika, Japaner und Amerikaner zu hauf rumlaufen würden hätte ich ja mal eine Erklärung, aber so?
wüstenfee749 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #4hallo Eintracht,
Namibia ist teuer !!
vor der Unabhängigkeit war es nicht teuer. Da war aber auch das Angebot an Lodgen, Gästefarmen und Campingplätzen ziemlilch spärlich bis gar nicht vorhanden.
Seit den 9oziger Jahren stellen wir einen kontinuierlichen Preisanstig bei den Lodgen fest.
Und wenn man nicht nur campen will, so wie wir, dann kommt schon einiges zusammen. Wir übernachten ca. 2/3 im Dachzelt und den Rest in Lodgen. Nachdem wir nicht mehr zu den ganz jungen gehören, wollen wir uns aber dann den Luxus auch gerne gönnen und genießen.
Wir möchten jedenfalls nicht mit Neckermann 16 Tage durch NAM mit dem Bus fahren.
Die Individualität hat natürlich auch seinen Preis.
LG Wüstenfee
ALAlvala1 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #5Hallo Eintracht!
Nachdem ich nun auch zu den Glücklichen gehöhre, die sich dieses traumhafte Land einmal anschauen konnten, möchte ich an dieser Stelle sagen, daß ich nach meinem 1. Schreck über die Preise dann doch eher überrascht war, daß es sooo teuer nun doch nicht war.
Die Katalogpreise sind schon recht teuer, aber es gibt eine Menge (neuere?) Gästefarmen, bei den die Preise aus meiner Sicht absolut gerechtfertigt sind (also ca. 30-35 EUR/Nase/Nacht).
Im angesprochenen Beispiel für Sossusvlei kann ich unsere Übernachtungsmöglichkeit allerdings nur bedingt weiterempfehlen ... wir waren in der Hammerstein Lodge (70km von Sesriem entfernt, ca. 115EUR für 3P., hübsche Anlage, nettes Personal, gutes Essen - aber leider Massenabfertigung von Touristen).
Liebe Grüße
Alvala<br><br>Post geändert von: Alvala, am: 20/11/2006 16:16
Matatu496 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #6Hallo Jens, eine gute Alternative zu Wolverdans ist die Betesda Lodge oder auch manchmal Betesta geschrieben.
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #7Hallo Wüstenfee,
Deine Aussage "Namibia ist teuer" stimmt so aber nicht. Wenn Du bei einem Wechselkurs von 1:9 in Namibia mit 4 Personen GUT essen gehst (mit Wein,....) zahlst Du sehr viel weniger als in D.
Benzin/Diesel ist auch günstiger, Campingplätze auch (bei vermindertem Komfort), qualitativ SEHR hochwertiges Fleisch kostet nur einen Bruchteil. Teuer ist Gemüse, Luxusartikel, Autos, Mietwagen, Übernachtungen in Luxuslodges.
LG Jens
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #8Hallo Matatu,
ich habe Wolwedas nur im Prospekt/auf Bildern gesehen und bin dieses Jahr daran vorbeigefahren. Der Preis in der Dune Lodge ist von N$2650 (2006) auf N$2850 (pro Nase und Nacht full board) geklettert, ich habe gestern mal im Internet geschaut (interessehalber), was das so kostet. Das sind fast 300 Euro!!!!!
Ich habe dieses Jahr nur 3 Nächte in einer Lodge übernachtet (Nanania), das waren N$800 für 2 Personen full board. Es war supernett, wir waren die einzigen Gäste und haben uns pudelwohl gefühlt. Außerdem konnten wir damit auch das Löffelhund-Projekt unterstützen. Dafür zahle ich auch gerne etwas mehr.
Deswegen kommen bei mir solche Luxustempel (egal wie schön) nicht auf den Plan. Ich habe im Canyon Roadhouse genausogut geschlafen und hervorragend gegessen wie in der Canyon Lodge.
LG Jens
Matatu496 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #9Hallo Wüstenfee, für eine dreiwöchige Tour mit anständigen Unterkünfte, musst Du für Flug, Auto, Unterkünfte mit HP ca. 2400,- veranschlagen.
Dann kommt Benzin (75 ct/l) dazu und die Eintrittspreise Für Etoscha, Zubringer Dünen in der Sossuvlei, Cape Cross, Waterberg Plateau etc.
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #10Jens_Dietzel schrieb:Hallo Wüstenfee,
Deine Aussage "Namibia ist teuer" stimmt so aber nicht. Wenn Du bei einem Wechselkurs von 1:9 in Namibia mit 4 Personen GUT essen gehst (mit Wein,....) zahlst Du sehr viel weniger als in D.
Benzin/Diesel ist auch günstiger, Campingplätze auch (bei vermindertem Komfort), qualitativ SEHR hochwertiges Fleisch kostet nur einen Bruchteil. Teuer ist Gemüse, Luxusartikel, Autos, Mietwagen, Übernachtungen in Luxuslodges.
LG Jens
dito. Jens, noch zu erwähnen, bevor man überhaupt in NAM ankommt der Flug ... s werd hald alles deirer 😛 (es wird halt alles teurer)
bester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #11Hallo Klaus,
über die Flugpreise habe ich mich heute schon so geärgert (sind gerade am Buchen), daß ich das verdrängt habe....😐
wüstenfee749 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #12hallo Jens,
das ist schon richtig:
essen gehen, die Getränke in den Lodgen, Benzin oder Diesel ist natürlich (immer noch) wesentlich günstiger wie bei uns.
Aber man muss natürlich die Kosten für einen 3-wöchigen Urlaub im Gesamten sehen. Da kommt der Flug hinzu, der 4x4 mit Dachzelt, da bist Du gleich mit ein paar tausend Euro dabei.
Nicht jeder hat den Landy in Windhoek vor der Türe stehen.
Unsere Freunde in Windhoek haben leider keinen Fuhrpark, dass sie uns für 3 Wochen ein Auto geben können.
Wir kalkulieren für nächstes Jahr 2 Personen 3 Wochen mit ca. 7.ooo.- bis 8.ooo.- Euro. Kommt auch darauf an, was für Lodgen und Extras wir uns leisten wollen.
Ein Billigurlaub ist dies in meinen Augen nicht.
LG Wüstenfee
Matatu496 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #13Hallo Wüstenfee, es geht auch preiswerter! Meine Touren, die ich für Freunde und Bekannte mache, liegen bei 2400,- bis 2500,-. Gut, da sind immer vier Leute im Toyota Condor Kleinbus. Das drückt den Autopreis.
Es sind aber Namib Nauluft Ldg., Vingerklip Ldg., Mokuti Ldg., Kawango River Lodge, Omarunga (Epupa), Kavango River Lodge, Mahangu Game River Lodge, Drotsky in Shakawe, Crocodile Lodge in Maun, Tautona Ldg. in Ghanzi und SunDüne Game Ldg bei Gobabis dabei. Natürlich auch zwei Übernachtungen in der Etoscha, die nicht so komfortabel sind. Der Preis beinhaltet dann Flug, Autoanteil, und o.g. Unterkünfte mit 12x HP. Benzin (0,75 ct/l) und Eintrittspreise Etosha etc. Das alles für echte (ohne Flugtage) 21 Tage. Also Teuer ist relativ. Viel Erfolg bei der Planung. Matatu
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #14Hallo Wüstenfee,
natürlich ist Namibia auch nicht billig. Ich finde nur solche allgemeinen Aussagen "Namibia ist teuer" auch nicht ganz richtig.
Die Flugpreise steigen jedes Jahr und ein Urlaub mit Mietwagen, ein paar Übernachtungen in Lodges usw. summiert sich ganz schön.
Man muß einfach unterscheiden, ob man Camping, einfach, oft unbequem aber meistens günstiger oder etwas Komfort gegen Aufpreis möchte. Auch ich habe Tage wo die Entscheidung fallen muß Lodge contra Camping. Da ich mit sehr wenig zufrieden bin, hängt das sehr stark vom Preisunterschied ab. EIne heiße Dusche und danach Restaurant ist manchmal angenehmer als Camp aufbauen und kochen.
Aber ganz ehrlich: Für Wolwedans und änliches bin ich zu geizig bzw. rechne mir vor, wieviele Tage ich dafür länger bleiben könnte....
LG Jens
EintrachtThemenstarter545 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #15Meine Frage sollte sicherlich provokant sein. Wenn ich sie selbst beantworten sollte, so würde ich ein klares "jein" sagen.
In vielen Dingen ist Namibia für uns doch billig und selbst dort wo die Preise auf europäischen level liegen, bekommen wir doch meißt viel mehr an Gegenleistung!
Ich frage mich halt nur ob es gerechtfertigt ist wenn eine Reihe von Beherbungsbetrieben Preissteigerungen von teilweise weit über zehn Prozent im Jahr durchführen. Wie würden wir hier in Europa auf solche Teuerungsraten dann reagieren?
Darüber hinaus Frage ich mich, verdienen die Angestellten in solchen Lodges denn auch zehn und mehr Prozent im Jahr, mehr?
Ich glaube ganz sicherlich, nein.
Ich möchte hier sicherlich niemanden ein Highlight in seinem wohlverdienten Urlaub vermiesen, aber ich mache bei so manchen Preis einfach nicht mehr mit. Campen ist ja oft auch viel schöner!
Einträchtliche Grüße
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #16Hallo zusammen,
einige von euch haben sicher mitbekommen das wir nächstes Jahr nach Botswana reisen, und da geht "billig" überhaupt nicht auch Campen hat seinen Preis bediengt durch den 4x4 , nun gut wir haben/hatten 18 Monate zum ansparen aber das ist ja nicht das Thema.
Gehen wir davon aus das 2 Personen mit einem 4x4 eines bekannteren Autovermieters unterwegs sind und campen, dann kostet der Camper inklusive der Versicherungen und der Ausrüstung im Tag so um die 150-180 plus Essen, Trinken und etwas für die Stellplätze und den mehrverbrauch an Benzing gegenüber eines kleineren Autos. da komme ich in etwa auf 200Euro Tag.
Jetzt die Rechnung mit den Lodges (nicht auf Basis Wolvedans)
Ein normaler PKW oder ein 2x4 Condor ca. 30-60 Euro am Tag plus Benzin ect.ect. also haben wir noch rund 100-150 Euro für eine Lodge oder B&B oder Gästefarm, ich denke zu diesem Preis findet man in ganz Namibia nette und gute Unterkünfte mit oder ohne Essen und Trinken eventuell sogar mit Gamedrive und Sundowner.
Also ist unter dem Strich die Differenz nicht so gross wie ich meine?
Jetzt stellt sich eigentlich nur die Frage was man selbst bevorzugt, ausser man hat einen eigenen 4x4 und Bekannte oder Beziehungen in Namibia oder kennt einen günstigen Fahrzeugvermieter.
Und was ist Teuer, das ist doch sehr individuel im Empfinden oder auch einkommens abhängig, stellt euch mal vor ihr währt Namibianer die es sich leisten können in Europa Urlaub zu machen, was kostet bei uns ein 4x4, eine Übernachtung in touristisch attraktiven Gegenden, ein Essen auswärts, Wein und anderes.
Wie schon erwähnt, einige Preise sind Fixkosten und ein anderer Teil wir von Angebot und Nachfrage bestimmt, auch ich hätt es gern manchmal etwas günstiger, aber wenn ich etwas besonderes möchte muss ich wohl oder übel tiefer die Ferienkasse greifen, mal ein Jahr auslassen oder eine günstige Ausweichdestination anfliegen 🙁
Gruss Kurt<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 20/11/2006 17:36
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Matatu496 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #17Hallo Kurt, Ihr braucht wirklich keinen 4x4. Der Toyota Condor (Kleinbus) kostet nur die Hälfte, liegt gut auf der Pad, hat große Bodenfreiheit und viel Platz für zwei. Wer nicht extrem im Gelände herumgurken will, braucht keinen 4x4!! Außerdem fressen sie das Doppelte an Sprit.
Matatu
Reinhard728 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #18Es ist schon richtig: einen 4x4 benötigt man nicht unbedingt. Wichtig sind dicke Reifen, die die kleinen Gemeinheiten der Straße wegpuffern und zweitens eine größere Bodenfreiheit. In über 90% aller Fälle reicht das. Erst danach kommt 4x4. Zu den Kosten: Hatten jetzt einen Toyota Hilux SRX 4x4 DC mit Dieselmotor ohne Dachzelte. Verbrauch: 8,3 l/100 km. Kosten 650 N$ pro Tag. Sind rund 70 €.
Grüße
Reinhard
anddor459 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #19Hallo Matatu und Reinhardt,
Euch beide möchte ich sehen, wenn Ihr mit dem Condor, auf der einspurigen Tiefsandstrecke zwischen Savuti und Kasane dem Gegenverkehr ausweicht ...... 🤩 😊
Nichts für ungut ! 😉
Gruß
anddor
Joerg3'175 Beiträge · seit 200621. Nov. 2006 · #20Matatu schrieb:Hallo Wüstenfee, .... und o.g. Unterkünfte mit 12x HP. Benzin (0,75 ct/l) und Eintrittspreise Etosha etc. Das alles für echte (ohne Flugtage) 21 Tage. Also Teuer ist relativ. Viel Erfolg bei der Planung. Matatu
Wo gibts bitte Sprit fuer 0,75ct/l????
Da fahr ich sofort hin und bleibe.
Gruss Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt