anddor459 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #1Hallo Ihr 2,
wenn ich das mal grob überschlage kommt Ihr auf über 5.000 km Fahrstrecke, puh (würde mir kein Spass machen, aber das ist nur meine Meinung .... ) aber klar es ist machbar ..... !
Wenn Ihr das ein oder andere weglassen würdet, könnte daraus Urlaub werden !
Gruß
anddor
😗
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #2Um ehrlich zu sein würde ich eher Botswana auslassen. Wie ANDDOR schon geschrieben ist - machbar ist es. Ihr werdet immer auf der Flucht sein und kaum Zeit haben euch die Details anzusehen, da ihr schon wieder weiterfahren müsst.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
MImintom3159 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #3Natürlich ist das zu schaffen!
Allerdings habt Ihr dann nicht viel von Euren Urlaub.
Ich würde entweder den Süden oder Vic.Falls wegfallen lassen.
Wenn es spaß machen soll dann braucht Ihr schon 2-3 Tage Etoscha 5-6 Tage Chobe 2 Tage Vic. Falls da seid Ihr schon bei 9 Tagen. Dazu kommt noch das Euch das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen kann. Dann habt Ihr nicht viel von dem Urlaub und dafür ist es dann zu schade und auch zu teuer.
schöne Grüße und trotzdem viel Spass
Reinhardt
LAlama3 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #4Erst mal Danke für Eure Antworten!
Es ist immer schwer eine Route auzuarbeiten wenn man in diesem Land noch nie war. Außerdem will man so viel sehen wie möglich . Nun ja dann werden wir mal sehen was wir streichen, denn es soll Urlaub sein und keine Treibjagt.
Matatu496 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #5Keine Angst! Aber in Bostwana etwas kürzen. 3 Wochen gehen so und ohne Stress:
1. Windhuk - Bosua Pass - Swakopmund
2. Swakopmund
3. Swakopmund - Cape Cross - Uis Khorixas oder Twyfelfontain
4. Khorixas - Kamanjab - Opuwo oder
Tweifelfontain - Palmwag - Sesfontain oder Warmbad
5. Twyfelfontain - Opuwo
6. Opuwo - Epupa
7. Epupa
8. Epupa - Opuwo - Oshakati
9. Oshakati - über Namutoni/Etosha (North gate) nach Halali
10.Halali/Etosha - Namutoni
11.Namutonoi - Tsumeb -Grootfontein -Rundu
12.Rundu - Popa Fälle/Mahamgu
13.Mahangu Natur Game Park
14.Mahnagu/Popa Fälle-Shakawe/Okavango (Botswana) Drotsky´s
15.Drotsky`s Camp (Flußfahrt, Tsaolis Berge/Felsmalerei)
16.Shakawe - Maun
17. Maun (geführte Fahrt in die Moremi)
18. Maun - Ghanzi (Camping bei Taunona Lodge)
19. Ghani - Gababis (Camping bei SanDüne Lodge)
20. Gobabis - Windhuk
Post geändert von: Matatu, am: 19/11/2006 18:00<br><br>Post geändert von: Matatu, am: 19/11/2006 18:01
anddor459 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #6Hallo Matatu,
hast Du mehr Infos über die San Düne Lodge ?
Kenne ich nicht wo ist sie bei Gobabis ?
Gruß
anddor
Matatu496 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #7SunDüne ist zu finden unter: www.exclusive.com.na. Sie liegt von Buitepos kommend 9 km vor Gobabis und dann links in die C22. Eine genaue Wegbeschreibung ist in der HP der SunDüne. Wenn man Maun - Buitepos in einem Tag machen will, was kein Problem ist, bietet sich die Zelda Gästefarm oder die Kalahari Busch Break Lodge an. Die liegen beide kurz hinter der Grenze. Direkt an der Grenze gibt es auch eine Lodge (neben der Tankstelle), die sah aber nur so lala aus. Zelda hält Raubkatzen, Kalahari Bush hat ein Wasserloch.
joli3'491 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #8Hallo Lars und Martina,
mal ne gemeine Frage😗 : wenn Ihr so viel aus den Forumsbeiträgen gelernt habt - warum dann nichts zu dem Thema " Wieviel sollte man sich in 3 Wochen Namibia zumuten ?" - Eure geplante Route erinnert stark an Paris-Dakkar - aber nicht an einen erholsamen, erlebnisreichen Namibia-Urlaub. Denkt doch bitte auch daran, dass Ihr im Januar unterwegs seid - das ist die heißeste Zeit, da braucht man ab und zu auch mal Pausen. Wir haben eine etwa vergleichbare Tour im vorigen Jahr gemacht - zu einer günstigeren Jahreszeit - in 3 MONATEN. Und fanden selbst das gelegentlich ein bisschen hetzig. Lasst Namibias Süden, den Caprivi und Botswana weg und Ihr habt eine Namibiareise, an die Ihr Euch gern erinnert. Mir ist auch nichts bekannt, was darauf schließen ließe, dass Namibia- oder Botswanareisen demnächst verboten werden könnten; Ihr könnt also alles, was Ihr jetzt nicht schafft, auf die große Wunschliste für das nächste Mal setzen. Tut Euch den Gefallen und streicht Euer Vorhaben drastisch zusammen.
Gruß Joli
LAlama3 Beiträge · seit 200619. Nov. 2006 · #9Hallo Joli
Genau das ist das Problem wenn man noch nie dort war. Da wir seit Jahren Selbstfahrer Touren machen, die z.b. 7500 km in 3,5 Wochen Asiatische Türkei beinhalteten, erschien mir diese Route von der Km Leistung nicht viel. Aber da ich noch nie dort war, habe ich mir erlaubt genau diese Route zur Diskussion zustellen da viele von euch ja diese Gegend kennen. Genau diese Reaktion habe ich mir erhofft um sicherzustellen das es vieleicht zu viel sein könnte.
Eine Frage habe ich da noch an Matatu; Wieviele Km ca. ist die von Dir vorgeschlagene Route
Grus Lars
TITimari64 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #10also wir sind dieses jahr in 4 1/2 wochen gute 9´000 kilometer durch namibia / botswana, und ich würde es nicht anderst machen. nur mal ganz grob unsere route:
start war windhoek - swakopmund - walvis bay - vingerklip - etosha - caprivi - chope - vic. falls - okavango delta / moremi - hardop dam - keetmanshoop - fish river - sossusvlei - windhoek.
wir hatten auch nichts vorgebucht und uns alles offen gehalten. wir wußten, wenn eine panne oder sonst etwas unvorhergesehens passiert wäre, hätten wir zur not den fish river oder sossusvlei weggelassen. aber es hat alles tip top funktioniert.
unsere tagesstrecken lagen zwischen 50 und 950 kilometer. wobei die strecke von maun bis an den hardop dam heftig war, aber wer viel sehen will muß viel auf sich nehmen. und zu zweit kann man sich ja abwechseln.
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #11Auch ich muß Joli recht geben!
Laßt Euch was für die nächste Reise übrig, Ihr werden mehr davon haben. Der Vergleich Paris-Dakkar paßt sehr gut. Ich frage mich auch immer, wie die vielen Südafrikaner, die mich mit Tempo 120 auf der Gravelpad überholen einnebeln, irgendetwas vom Land sehen wollen. Den Waran am Wegesrand, die Erdhörnchen und was da alles noch ist....
Genießt es lieber und kommt wieder!
LG Jens
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #12Timari schrieb:aber wer viel sehen will muß viel auf sich nehmen
Naja, viel sehen hat nicht wirklich etwas mit viel fahren zu tun. Du hast zwar im vorbeifahren viel gesehen und kannst auf der karte eine lange linie zeichnen und sagen, da war ich und da und das habe ich auch gesehen. du kannst aber auch tage am selben ort verbringen die augen, die ohren und das herz öffnen und du wirst sehr viel sehen, hören und spüren ohne dass du dich bewegst.
schlussendlich muss jeder für sich herausfinden wie viel er sehen und wie viel er erFahren will.
In drei Wochen lässt sich eine wunderbare und ruhige Tour mit der Ihr schon viel erlebt und seht durch Nordnamibia machen.
Wenn Ihr schneller unterwegs seid, könnt Ihr Euch auch noch bis zum Fishriver und Oranje vorwagen wo es bestimmt sehr heiss werden wird. Auf Botswana würde ich verzichten und dies in einem anderen Jahr und vor allem zu einer anderen Jahreszeit vornehmen.
Herzliche Grüsse
Chrigu<br><br>Post geändert von: chrigu, am: 20/11/2006 09:15
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Matatu496 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #134500 km Wdh - Swkp- Twyfelf. - Palmw. - Sesf.- Opw. - Epupa - Opw.
Etosha - tsum. - Grootf- Rund. - Popa - Panhandle - Toteng - Maun - Ghanzi - Gobab. - Wdh. Die Strecke Khoraxis - Kamanjab - Opuwo würde ich z.Z. nicht empfehlen, da die Pad neu gebaut und geteert wird auf ca. 100 km.
Da mäandert man stets von der linken provisorischen Pad auf die rechte. Kostet viel Zeit, weil auch die großen Bauwagen unterwegs sind und nervt.
Matatu496 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #14Für Namibia sollte man sich zwei Touren vornehmen: Den Süden und den Norden mit Teil Caprivi Okavango/Maun und Kalahari. Wo es sich lohnt, z.B
Epupa/Etosha/Moremi/Okavago/Twyfelfontain/Vingerklip/Swakopmund sollte man immer zwei Übernachtungen einplanen. Ich zuccke immer wieder zusammen, wenn ich Angebote lese: 15 Tage Namibia ab 1666,- €.
Da muss man zwei Tage abziehen, denn die Gesellschaften rechnen immer den Hin- und Rückflug zu den Urlaubstagen. Da bleiben von dem o.a. Tagen nur noch dreizehn für die Rundreise - puh. Die sehe ich morgens um halb sieben an den Quartieren schon gestiefelt und gesporn in die Busse klettern. Auch auf der Südtour sollte man an verschiedenen Orten zwei Nächte einplanen: Fish Canon oder Ai Ais, Lüderitz, Maltahöhe mit Schloß Duwisib. Wer bis Ai Ais fährt und noch nach Lüderitz will, sollte am Orange River entlang über Rosh Pina fahren. Eine sehr schöne Strecke. In Rosh Pina gibt es jetzt auch ein Hotel - für alle Fälle. Für den Norden und den Süden, wie oben angezeigt, braucht man keinen 4X4 ! Das Geld kann man sich sparen. Ein prima Fahrzeug, auch für zwei Personen, ist der Kleinbus Toyota Condor. Der hat die nötige Bodenfreiheit und viel Platz.
Mehr als vier Personen sollte man jedoch nicht einplanen, sonst wird es doch es sehr enge. Den Condor bekommt man schon zum halben Preis eines 4X4.
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #15Hallo lama
Da ihr ja flexibel seid könnt ihr die Tour unterwegs ändern was ich auch sehr stark annehme.
Ansonsten eine sehr schöne Tour für 2-3 Nam Reisen aber für eine Tour doch etwas viel.......und das in der Regenzeit und Hitze.
Grüsse Georg
joli3'491 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #16Hallo Timari,
vielleicht gibt es auf der Welt Gegenden, wo Deine Aussage " Wer viel sehen will, muss viel fahren " zutrifft - für Namibia trifft sie - meiner Meinung nach - bestimmt nicht zu. Ja - es gibt bestimmt auch bezüglich Namibia unterscheidliche Ansichten darüber, was man in 3 Wochen schaffen kann und was nicht. Aber ich habe auch schon manchen hier im Forum gehört, der nach seiner Reise sehr klar zum Ausdruck gebracht hat, dass er eine solche km-Fresserei nie wieder machen würde. Das Erlebnis Namibia besteht nicht nur aus Landschaft und Tieren, sondern zu einem Gutteil auch aus dem Erlernen eines neuen Zeit- und Wahrnehmungsgefühls; Namibia erleben heißt u.a. auch, mal einen einzelnen Baum ausführlich zu bewundern, ihn von allen Seiten zu betrachten, mit Interesse den an ihm herauflaufenden Ameisen zuzusehen und danach mit leuchtenden Augen von diesem Erlebnis zu schwärmen. Für einen deutschen "Wald-Menschen" ist das vermutlich eine etwas armselige Vorstellung - aber so ist Namibia. Du beginnst zu begreifen, dass Stille, Erhabenheit und Gelassenheit nicht bloße Worthülsen sind, sondern Erlebnisse mit langanhaltender Tiefenwirkung. Deshalb wage ich die Behauptung: wer in 4 1/2 Wochen 9.000 km abgerissen hat, hat Namibia zwar bereist - aber nicht erlebt.:)
Gruß Joli
Hanne6'152 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #17Hi,
kann Joli nur beipflichten mit dem ganzen Beitrag. Wir reisen schon
10 Jahre nach Namibia und fahren im Schnitt in 3.5 Wochen ca. 2.500 km
nehmen uns gezielte Gebiete vor, bleiben immer 2 oder 3 Nächte an
einer Station, so geniesst man intensiv die Gegend und lernt auch
sehr persönlich die Menschen kennen. Besonders ist für uns schön
zum Abschluss nochmals an einer wunderschönen Umgebung 3 Tage
zu geniessen, denn es dauert ja auch wieder ein Jahr bis man diese
Eindrücke wieder bekommt.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Eintracht545 Beiträge · seit 200620. Nov. 2006 · #18@ Joli/Hanne
genau so siehts aus. Wir kommen aus Mitteleuropa und sind das ganze Jahr über rastlos!
Und dann geht es in den Urlaub, ein/zwei Wochen Zeit, und da wollen wir ein ganzes Land sehen, die meißten fahren ja schlieslich nur einmal hin, und da muß man dann natürlich auch alles gesehen haben. Schaut euch doch mal die ganzen Bustouren an, die schaffen es doch tatsächlich innerhalb von zwei Wochen ganz Namibia abzufahren. Die Leute kommen dann nach Hause und berichten dann voller Stolz von ihrer Fernreise und als Fazit kommt am Ende der Erzählung und <nächstes Jahr machen wir dann Peru>.
Die meisten Leute Konsumieren ihren Urlaub, so wie alles andere im Leben!
Es sind nur ganz wenige die sich die Zeit nehmen, um einen Baum sich anzu schauen,oder abends am Feuer den geräuschen zu lauschen...., wir sind halt rastlos!
Einträchtliche Grüße