lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200807. Nov. 2012 · @deemha
am 29.9. hatten sie ganz viel Tropfen... Diesel und Benzin.
am 4.10. war Diesel vorhanden. Benzin: finish...
es ist ja aber bekannt, dass dort die Versorgung nicht ganz zuverlässig ist, deshalb sprach ich ja nur von einer „Chance“...
@ norbert_m
Mein Hinweis auf Sesfontein ergab sich aus der Unkenntnis deines Routenverlaufs, den hattest du zuvor ja nicht genau beschrieben.
ich mag keine Reservekanister im Auto
Uups...
NIE würden wir ohne einen 20 l Metall-Treibstoffkanister in so abgelegene Gegenden fahren, egal ob im oder auf dem Auto! (...und unsere Gesamtkapazität ist um einiges höher als 140 Liter.) Vielleicht überlegt ihr es euch ja noch mal...
@ mutsel
kenne den Namen auch nur in dem Zusammenhang und denke, wenn es richtig ist, dann spricht das für Qualität.
Für weitere Vermutungen sehe ich keinen Anlass, denn schließlich kann man ja auch durchaus eine zweite Lodge mit einem erfolgreichen Konzept betreiben.
Grüßle lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
norbert_m276 Beiträge · seit 201107. Nov. 2012 · Hallo Dieter
Letztes Jahr, da sind wir nicht so weit im Kaokoveld herumgefahren, hat unser Toyota 15l/100km gebraucht, sonst jedoch nur 11l/100km. Wenn ich die programmierten GPS-km und die Strecke von Twyfelfontein (als letzte Tankmöglichkeit) durchs Kaokoveld bis Opuwo nehme, dann geht es sich gerade aus.
Aber eines unserer Autos hat einen 240l-Dieseltank. Das Auto ist zwar schwerer als mein Auto, da es auch noch einen großen Wassertank hat, aber im Notfall sollte es noch genügend überhaben, sodass man mit einem Schlauch von ihm etwas Diesel abzapfen kann.
Grüße
Norbert
norbert_m276 Beiträge · seit 201107. Nov. 2012 · Hallo Lilytrotter
Sesfontein ist ja auch eine ziemlich unsichere Tankstelle.
Aber es mag ja das Kaokoveld manchen ziemlich einsam vorkommen, aber gegen das wirkliche Outback in Australien ist es nur (ziemlich genau) halb so schlimm, oder einsam, wenn man so will. Da trifft man dort schon mal auf einen Wegweiser, der sagt, dass die nächste Farm 800km weit weg ist und dazwischen ist nichts und niemand. Damit du auf dieser uralten Piste überhaupt fahren darfst brauchst du ein staatliches Permit und vom Autovermieter eines sowieso. Und der Pistenzustand war viel schlimmer, als das was wir letztes Jahr im Kaokoveld gefahren sind. Bin daher gewöhnt genau zu kalkulieren.
Aber wir haben ja ein Auto mit 240l-Tank mit, von dem wir abzapfen können, wenn es sein muss. Aber lieber wäre es mir, ich könnte mich auf mich selber verlassen und da käme mir die Tankmöglichkeit in Palmwag sehr gelegen, dann hätte ich 100km zusätzliche Reichweite und eben eine Reserve.
So sieht meine Kalkulation aus, will mir nur den Reservekanister sparen, da ich ja eine Notlösung habe.
Keinesfalls würde ich nur mit einem Auto ins Kaokoveld fahren, selbst mit Zusatzkanister nicht. Wenn es dumm läuft, kann man auch 3 Reifenschäden haben oder sonst ein Gebrechen am Auto und was macht man dann?
Obwohl mir einmal einer vor Kurzem erklärt hat, wenn ich mich nicht alleine im Auto quer durch Afrika (nicht auf Straßen) fahren draue, dann brauche ich gar nicht mit ihm zu fahren.
Na ja, no risk no fun.
Um das Risiko Einschätzen zu können, muss man sich vorher überlegen, wo man tanken kann oder Proviant etc. bekommt. Daher ist Palmwag ja so wichtig, weil im Umkreis von 100km oder mehr nichts ist und meine Frau würde sich auch freuen dort wieder im Pool schwimmen zu können, bevor es zur Abwechslung einsam in der Savanne wird.
Ich finde es sehr gut, wenn man hier so schnell Tipps und Auskünfte bekommt, das erleichter die Planung sehr.
Grüße
Norbert
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200807. Nov. 2012 · Hallo, norbert_m!
Du hattest zuvor nicht erwähnt, dass du deine Versorgungssicherheit auf ein Begleitfahrzeug stützt, der sich dir zur Verfügung gestellt hat. Dann hätte es keinen Grund gegeben, auf den fehlenden Zusatzkanister einzugehen. Wir allerdings, bauen immer lieber selber vor.
Und da du dich über Tipps freust, gebe ich dir hier noch einen Tipp:
Du hattest doch neulich eine offizielle Campsite auf dem Crowthers Trail vermisst.
Es gibt in der Palmwag Concession 10 Campsites. Die C1 und C2 liegen noch in der Day-Visitors Area, C3-C9 liegen direkt auf der sog. „Western Touring Route“. Die C10 ist Elefant Song.
(Etwas nördlich des Aub Canyon gibt es auch noch eine Campsite, die hat ja aber mit dem Crowthers Trail nix zu tun.)
Alle 7 Campsites, die sich direkt auf der „Western Touring Route“ befinden, sind auf der Karte, die du auf Palmwag erhältst verzeichnet, sogar mit GPS Koordinaten.
Jede dieser Campsites ist auf ihre Weise sehr nett gelegen und man hat in jedem Fall, egal wo man ist, die Möglichkeit eine von ihnen zur Nacht anzufahren.
Es ist sehr sinnvoll diese Campmöglichkeiten auch zu benutzen, denn sie sind extra dafür eingerichtet worden, damit der Rest der Gegend „unverletzt“ bleibt. Außerdem wird es von einem Besucher erwartet, dass er sich nicht einfach in die unberührte Landschaft stellt. Und es gibt keinen Grund die ausgewiesenen Sites zu meiden.
Eine schöne Zeit dort wünsche ich euch.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
norbert_m276 Beiträge · seit 201107. Nov. 2012 · Hallo Lilytrotter
Leider ist einfach keine "Campsite" da, wenn man von Palmwag im Gegenuhrzeigersinn durch die Day-Visitor Area über den Aub-Canyon und Western Touring Route hinaus fährt. Echt schwach. Aber C3, schon weit weg, ist auch noch erreichbar in einem Tag, selbst, wenn man, wie wir letztes Jahr, so oft stehen bleibt, um die vielen Tiere zu beobachten. Vor allem die Elefantenbullen am Aub-Canyon, nur wenige Meter entfernt, getrennt durch den dort schmalen auslaufenden Aub-Canyon.
Kann nur von "Campsite" C3 sprechen, die war, wie fast alles dort, nicht gekennzeichnet und nur eine schmale Spur führt vom Track weg zu einer flachen Stelle ohne Gras. Ohne GPS-Koordinaten kaum zu finden. Das war keine Campsite sondern nur eine Stelle, wo man offiziell übernachten darf. Sowenig "Campsite" haben wir sonst in Namibia nicht gesehen und wir waren auf vielen einsamen.
Die früheren Palmwagbetreiber haben sich da Null angetan, wenn man für etwas bezahlen soll, dann kann man sich ein Minimum erwarten (Kennzeichnung, Plumpsklo, Feuerring, irgendeine Sitzgelegenheit etc.). Sonst braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute irgendwo stehenbleiben oder die Stelle gar nicht finden. Und Abfälle hat man in solchen Gegenden immer mitzunehmen, wenn man sie nicht verbrennen kann (Holz mitbringen!).
Wir werden dort (C3) wieder übernachten, liegt in der flachen Savanne und man hat einen weiten Rundumblick. Bin dort einige 100m in die Graslandschaft vom Lager wegmaschiert und man sieht es kaum mehr und kommt sich wie der einzige Mensch auf der Erde vor.
Ist schon etwas anderes als der Etosha mit seinen vielen Touristen.
Danke für die Wünsche und ich hoffe wir und alle, die auch dort unterwegs sind, haben es heuer wieder so schön, wie es letztes Jahr war.
Norbert
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200807. Nov. 2012 · Hallo, norbert_m!
Sprechen wir von der gleichen Site? Die C3 liegt m.W. an der Kai-Ais Fountain und ist mit schönen großen Schattenbäumen (Ebenholz!) bestanden.
Leider haben hier irgendwelche Ignoranten dort die Bäume geschändet und dicke Äste abgesägt. Deshalb ist dein Hinweis auf mitzubringendes Feuerholz sehr gut!
Bezüglich deiner Erwartungen an die Ausstattung der Sites: Es ist nicht sinnvoll sich an einem Campsite-Begriff zu orientieren, der mit einer „Ausstattung“ liebäugelt. Abgesehen davon, dass wir persönlich solche „Feuerringe“ total beknackt finden, mögen wir „Sites“ ohne alles am allerliebsten. Schließlich hat man ja einen Spaten... – So unterschiedlich ist halt der Geschmack.
Man bezahlt in der Palmwag Concession nicht für eine „Campsite“ in dem Sinne, sondern man zahlt für die Erlaubnis sich in diesem besonderen Gebiet über Nacht aufhalten zu dürfen – an festgelegten Plätzen. Irgendwie muss man sie doch benennen. „Overnight-Stopp-Area“ wäre ja auch ein wenig gestelzt...
Du weißt ja, dass die Palmwag Concession eine ganz besondere Region ist. Nicht nur weil es hier Löwen und Elefanten und Hartmannzebras gibt, Twee Palms und Van Zyls Gat, sondern auch weil sie ein besonders ungestörtes Stückchen der großen weiten Welt ist und eigentlich hat jeder, der diese schöne Wüstenregion auf dem Crowthers Trail genießen möchte, doch naturgemäß auch ein Interesse daran, dass es so „unspoiled“ bleibt, für alle die noch nach einem kommen und das gilt eben auch für Fahrzeugspuren! Das alles ohne hässliche Spuren zu erhalten, ist bisher dort oben auch recht gut geglückt, denn die Frequenz der Selbstfahrer, die anderer Meinung waren, war relativ gering. Und das war Palmwag auch bisher recht wichtig und daran wird sich sicher nichts geändert haben.
Einmal in eine dieser unberührten Serir-Flächen gefahren und sie ist hinüber, für immer, denn die Fahrzeugspuren bleiben ewig sichtbar.
Übrigens, wenn ihr euch nur 2 Nächte in der Concession aufhalten wollt, dann gäbe es auch folgende Möglichkeit: Die erste Nacht auf der C1, ein Tag ist für die Day Visitor Area sowieso schon ziemlich wenig – und dann am folgenden Tag den Crowthers Trail nach Norden fahren, der fährt sich ja in weiten Teilen ziemlich einfach und man kann ihn wunderbar ab C1 an einem Tag abfahren, ganz gemütlich, ohne Stress.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
norbert_m276 Beiträge · seit 201108. Nov. 2012 · Hallo Lilytrotter
Du verstehst das falsch. Wir sind schon mehrmals durch die Sahara (weglos) gefahren. Da hatten wir nur Liegen unter freiem Himmel und 2 Schlafsäcke (Morgentemperaturen 3-5 Grad), bis zu 6,5 Tage keine Tankmöglichkeit, Einzukaufen, Wasser nach 4 Tagen und natürlich tagelang keine Duschmöglichkeit.
Du siehst die Situation idealistisch, ich dagegen praktisch. Werden "Campsites" nicht gekennzeichnet, werden sie nicht immer gefunden und es werden andere Stellen (vielleicht unerlaubt) zum Übernachten benützt.
Bei Plumpsklo oder nicht ist es genauso. Da hilft es nichts, dass du und ich einen Spaten mithaben, aber ein paar nicht. Hatte immer den Eindruck, dass wenn ein solches vorhanden war, der Übernachtungsplatz diesbezüglich sauberer war.
Feuerstelle detto: Gibt genügend, die leichtsinnig sind und irgendwo ungeeignet eine Feuerstelle anlegen und womögich gleich die halbe Savanne abbrennen.
Einig sind wir sicher bei den 3 überall auf der Welt wiederkehrenden, vermeidbaren Ärgernissen:
Abfall mitnehmen
keine Äste abreissen, nur am Boden liegendes Totholz verwenden
nicht mit dem Auto weglos durchs Gelände pflügen, man kann ja auch einmal die Füße benutzen
Abschreckendes Beispiel: Wir sind im Sossusvlei mühsam zum Dead Vlei marschiert und was sehen wir dort? Kreuz und quer über die Salzebene Reifenspuren. Die bleiben dort zumindest bis zum nächsten starken Regen. Das will ich aber nicht auf Touristen schieben. Habe schon Touroperators gesehen, die gezeigt haben wie toll sie sind und in sensiblen Zonen durchs Gelände gefahren sind, um Touristen mühelos zur Attraktion zu bringen.
Zu C3:
Hatte bis letztes Jahr kein GPS, nur Karte. Hatten uns für Namibia kurz vorher eines ausgeborgt, aber aus heutiger Sicht nicht viel Ahnung davon. Bin nicht 100% sicher dort gewesen zu sein. Dort wo wir waren, war eine Baumgruppe und Büsche in der Grasebene und vom Track führte eine Fahrspur etwa 100m dorthin und endete dort. Wie gesagt, keine Markierung vorhanden.
Heuer kenne ich mich schon besser aus und habe diesbezüglich schon zu Hause meine Hausaufgaben gemacht und mir alle wichtigen Punkte markiert, Tracks und Routen eingezeichnet.
In dem großen Teil der Day-Area haben wir nur 3 Steine mit Markierungsaufschriften gesehen. Den Rest mussten wir suchen (z.B.: Aub-Canyon). Das ist einfach schwach!
Diesmal wollen wir noch einen Abstecher von unserer Runde nach Twee Palms machen, soll ja schön sein.
Wir sind jetzt schon in den Startlöchern, denn am Sonntag sitzen wir schon im Flieger und unser 3. Auto ist schon jetzt von SA unterwegs nach Windhoek, um uns dort zu treffen.
Grüße
Norbert
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200808. Nov. 2012 · Hallo, norbert_m!
Ja, Twee Palms ist ein wirklich besonderes Plätzchen!
GUTE REISE!
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Kandanga115 Beiträge · seit 201010. Nov. 2012 · Das Neueste über Palmwag auch unter "News"! Es geht dort nach kurzer Übergangsphase wie gewohnt weiter.
Gruß,
Kandanga
Napoleon33 Beiträge · seit 201330. März 2013 · Habe am 15.3.2013 palmwag lodge gebucht über Info- Namibia.
Peter