JOJosquineThemenstarter10 Beiträge · seit 201203. Sept. 2012 · #1Einen wunderschönen Abend miteinander!
Wir gehen in zwei Wochen in die Luft und sind schon weit gekommen mit unseren Vorbereitungen.
Bis jetzt konnte ich eigentlich für alle meine vielen Fragen über die Suchfunktion Antworten finden, bin immer ins Lesen und Schmökern dabei geraten 🙂
Diesmal brauche ich "Erstreisende" bitte Euch:
Wie zuverlässig gibt es eigentlich Strom aus der Steckdose in den Gästefarmen? Und in welcher Spannung? Brauche ich Adapter/Konverter u.ä.? Ich bin z.B. medizinisch angewiesen auf meinen Wasserkocher, deshalb fällt mir das "siedendheiß" ein...
Danke schonmal!
Josquine
Rocky1964709 Beiträge · seit 201103. Sept. 2012 · #2Hallo,
über Deinen Stand der Vorbereitung bin ich bei der Frage schon etwas irritiert.
Auf den Farmen gibts meist 230V aus der Steckdose und dann meist vom Stromaggregat. Aber nicht immer 24h/d.
Für einen EU-Stecker braucht man meist einen speziellen Adapter.
Wasser kann man auch anderweitig zum sieden bringen.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200604. Sept. 2012 · #3Hallo Josquine,
wenn Du nachfragst, wird Dir immer jemand heißes Wasser machen. Entweder in der Küche mit Gas oder sonstwie.
Auf den Farmen gibt es entweder 230V/50Hz wie in Europa, tagsüber einen Dieselgenaerator oder Solarstrom. Der namibische Stecker ist anders, Adapter bekommst Du in jedem Supermarkt.
LG Jens
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Sept. 2012 · #4Hallo Josquine,
die wenigsten Farmen haben immer noch "Strom aus der Steckdose", d.h. eine öffentliche Stromversorgung. In 90 % der Fällen kommt ein Generator zum Einsatz, in 10 % andere Möglichkeiten. Der Generator läuft in aller Regel nur wenige Stunden am Tag und lädt Batterien auf. Wenn die Farm über Inverter etc. verfügt, dann hast Du immer 220V/50Hz "Normal"strom. Wenn nicht, dann hast Du außerhalb der Generatorlaufzeiten nur - in aller Regel - 32V-Strom für Licht.
Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
JOJosquineThemenstarter10 Beiträge · seit 201204. Sept. 2012 · #5Guten Abend Rocky, Christian und Jens,
klingt erstmal beruhigend, Danke!
Wenn auch nicht ganz und gar.
Ich hab von Physik keine Ahnung, von Strom etc. erst recht nicht. Und lese plötzlich von Adapter (die kenn ich und hab auch schon welche), Converter und Inverter und Akkus im Auto aufladen. Das bestaunte ich am meisten: Nicht wg. Akkus (ein Ladekabel für den Zig.Anzünder benutze ich auch) aber einen Converter, mit dem man ein 220Volt-Gerät auf 12V herunterbrechen kann?
Als ich 2000 in dem südtansanischen Buschdorf geworkshopt habe, brauchte ich zum Glück abends noch kein kochendes Wasser, dort gibts heute immer noch keinen Strom 🙂
Einen schönen Abend noch!
Josquine
raro2880 Beiträge · seit 201004. Sept. 2012 · #6Hi Josquine,
DIE Adapter kannst du mit Sicherheit zu Hause lassen! Der namibische Adapter ist recht speziell und und wie Jens schon geschrieben hat, in jedem Supermarkt zu haben ( ca. 3€ ).
Strom gibt es fast überall, nicht an jedem Camp oder Chalet, aber bei der Rezeption oder im Farmhaus hilft man dir mit Sicherheit weiter. Das gilt auch für das Wasser. Überleg dir dafür aber auch mal die Variante mit Gasflasche und Kocher, wenn du unabhängig sein musst.
Gruß 🙂
Ralf
Rocky1964709 Beiträge · seit 201104. Sept. 2012 · #7Hi Josquine,
Wechselrichter, mit denen Du aus 12V aus der Bordsteckdose des KFZ 230V erzielen kannst, sind Stand der Technik (einfach guggeln!) und die gibts in EU in jedem Baumarkt, E-Markt usw. Achte auf die Leistung!
Zur Verfügbarkeit von 230V auf Farmen ist oben Alles gesagt.
Die in D üblichen Adapter bzw Weltreisestecker passen in NAM nicht.
Wenn Du wirklich Stromnetz-unabhängig kochendes H2O haben möchtest, dann hol Dir doch ein Kelly-Kettle (gugg guggel!) z.B. in NAM bei Cymot.
Gruß
Rocky
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DieWiesbadener482 Beiträge · seit 201205. Sept. 2012 · #8Hallo Josquine
ergänzend zu Rocky möchte ich sagen, das es wohl Wechselrichter mit verschiedenen Ausgangs-Leistungen gibt, aus dem Zigarettenanzünder aber nur 150 Watt rauskommen (gilt für Hilux). Das heißt, einen 'normalen' Wasserkocher mit 2.000 Watt kannst Du nicht über die Autobatterie betreiben. Dazu gibt es aber Wasserkocher speziell fürs Auto.
Viele Grüße
Wolfgang
JOJosquineThemenstarter10 Beiträge · seit 201207. Sept. 2012 · #9Guten Morgen Rocky, guten Morgen Wolfgang,
Daaanke für Eure Info-Tipps! Auch das Kelly-Kettle hab ich mir grade angesehen - und ich alte Camperin kenn das nicht. Es gibt also gute Lösungen, uff!
In 11 Tagen ist der große Tag des Abhebens mit morgens Standesamt, ein Stünderl Prosit, dann Bahnfahrt und abends in die Luft nach Windhoek...
Lieben Dank und herzliche Grüße von der Isar!
Josquine
steenbok143 Beiträge · seit 200907. Sept. 2012 · #10@ travel NAMIBIA:
da fehlt das Wort "nicht"; liest sich sonst fragwürdig-er...;) es gibt also auf den meisten Farmen nicht einfach 220 V Strom aus der Steckdose... versteht aber auch jeder so 🙄
@all:
man kann das Wasser auch einfach in einem Topf/Kessel auf dem
Lagerfeuer kochend heiß machen, d.h. (wie auch schon formuliert), dafür braucht man keinen Inverter von 12 auf 220 V.
@ Josquine:
hört sich ja eher nach Hochzeitsreise an - also viel Spaß in Namibia!
Gruß
Steenbok