November/Dezember 2012 Namibia/Botswana

2 Antworten · 1'341 Aufrufe · gestartet 26. Aug. 2012 von Leif Mueller
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201226. Aug. 2012 · #1
Ihr Lieben,

dies ist mein erster Forum-Beitrag und ich bin sehr gespannt auf Eure Rückmeldungen. Ich verfolge das Forum seit ca. 14 Monaten und habe es im vergangenen Winter bereits zur Vorbereitung einer Namibia-Rundreise als sehr hilfreich erlebt.

Nun soll es - zugegebenermaßen sehr kurzfristig - in diesem Jahr in der zweiten November- und ersten Dezemberhälfte für knapp drei Wochen wieder ins südliche Afrika gehen, dieses Mal jedoch mit Schwerpunkt auf Botsuana. Ich weiß, dass sehr ähnliche Touren bereits mehrfach besprochen wurden, konnte aber dennoch keine eindeutigen Antworten auf viele meiner Fragen finden. Ein kurzer Überblick über die Wunschroute:

Tag 1: Ankunft in WDH und Übernachtung in der Nähe
Tag 2: Fahrt nach Gobabis, Übernachtung dort in der Nähe
Tag 3: Weiterfahrt nach Botsuana, Übernachtung kurz hinter Ghanzi
Tag 4: Fahrt nach Maun, Einkäufe etc., Übernachtung in Maun
Tag 5: Mokoro-Tagestour bei Maun
Tag 6: Flug übers Okavango-Delta, Fahrt ins Moremi-Gebiet
Tag 7 - 9: Moremi

Soweit haben wir es uns bisher überlegt. Wir würden gerne weiter bis zu den Victoria Falls, würden dabei gerne noch den Chobe NP sehen und dann über den Caprivi-Streifen zurück nach WDH in weiteren 10 Tagen (Gesamtreisedauer: 19 volle Tage). Wir haben ein 4x4 mit Dachzelt gemietet, haben nun aber einige Fragen:

1) Im Spätnovember und Frühdezember ist ja bereits Regenzeit, allerdings auch Nebensaison. Da sich uns dieses "window of opportunity" für die diesjährige Reise erst vor kurzem ergeben hat, haben wir noch nichts gebucht (außer Flug und Auto). Besteht noch eine Chance auf CampSites im Moremi? Funktioniert die Buchung inzwischen auch per E-Mail einigermaßen?
2) Natürlich ist schwer prognostizierbar, wie stark es bereits geregnet haben wird, aber dennoch: Kann man vom Moremi North Garte die Fahrt Richtung Savute fortsetzen oder ist es empfehlenswerter, den langen Umweg über Nata nach Kasane zu fahren? Ich musste beruflich in den vergangenen Jahren mehrfach mit einem alten Toyota Landcruiser durch sehr unwegsame Strecken in Westafrika fahren (Elfenbeinküste, Liberia, Guinea), muss aber ehrlich sagen, dass ich auf zuviel Nervenkitzel in Sachen Verkehr (sprich Wasserquerungen etc.) im Urlaub gerne verzichten würde. Was meint Ihr, wäre eine realistische Planung?
3) Ich habe Unterschiedliches über das Einfahren nach Simbabwe gelesen. Wäre es evtl. empfehlenswerter, das Auto in Kasane stehen zu lassen und von dort eine geführte Tagesexkursion zu machen?
4) Wie viele Touristen sind zu dieser Zeit unterwegs? Wir waren letztes Jahr im Dezember drei Wochen in Namibia und waren oft die Einzigen, was Vor- und Nachteile hat. Ich gehe davon aus, dass dies in Botsuana nicht so sein wird, aber ist es schon spürbar weniger? Ist die touristische Infrastruktur um die Jahreszeit noch am Laufen (= Geschäfte und CampSites noch weitestgehend geöffnet?).

Ich würde mich über konstruktive Tipps und Antworten sehr freuen und bedanke mich bereits im Voraus dafür, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, um mir behilflich zu sein.

Herzliche Grüße 🙂
7'267 Beiträge · seit 200626. Aug. 2012 · #2
Hallo Leif

Ich kann Dir sagen, wie wir so eine Reise anpacken.

Wir haben jeweils einige Pläne und Ziele wo wir in etwa hin wollen. Reserviert wird nichts, denn dadurch sind wir flexibel. So können wir uns immer an die Wettersituation, Infos von Unterwegs und auch auf unsere Lust und Launen anpassen.
So kann es sein, dass wir wie letzten April das Ziel haben von Norden in den KTP zu fahren und dass wir dann bei Drotzkys am Panhandle landen und hängen bleiben. Einfach einmal falsch abgebogen 😉

Fahrt ruhig so los. Ihr habt Euch die ersten Tage recht viel Zeit gelassen. Evtl. könnt Ihr da einen Tag einsparen und dafür irgendwo eine Nacht etwas länger bleiben. Aber wie gesagt, das sollte sich unterwegs zeigen.

Wir waren auf unserer ersten Reise Anfang Regenzeit im Savuti. Für uns war das ohne 4x4 Erfahrung recht anspruchsvoll (wir haben zwei volle Tage von Maun bis Savuti gebraucht). Heute würde ich sagen, dass es nicht so schlimm war 😄 Man lernt halt auch dazu.
Es war aber super schön die Elefantenherden auf dem frischen Grün zu sehen.

Campingplätze etc. sind meist recht leer.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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276 Beiträge · seit 201127. Aug. 2012 · #3
Hallo Leif

Auf deine Fragen hätte ich auch gerne Antworten, aber bisher habe ich noch keine vernünftigen Auskünfte bekommen, sondern noch mehr Fragen:
Darf man wirklich als Privater nur mehr bis 14:30 in den Chobe einfahren?
Muss man sich einen Einfahrtscode in Maun besorgen, um überhaupt durch das Ngoma Gate in die Chobe Riverfront einfahren zu dürfen? Soll ja zumindest auf dem Papier Einfahrts(mengen)beschränkungen geben.
Über die Campgrounds (sollen ja schon alle privatisiert sein)im Moremi und Chobe hört man auch nichts Gutes. Trotz nur 2 belegter Sites wurden Leuten eine Reservierung verweigert mit der Behauptung es sei alles reserviert.

Monentan tendieren wir einfach dazu nach Maun zu fahren um vor Ort zu sehen wie die Wetterlage ist und ob wir dort Reservierungen/Einfahrtsgenehmigungen bekommen oder sie gar nicht brauchen.

Unser Reiseplan sagt, dass wir am 3.12. Maun erreichen und am nächsten Tag in den Mauremi weiterfahren. Vielleicht treffen wir aufeinander.

Über den Streckenzustand gehen die Meinungen stark auseinander, aber ich fürchte ohne tiefere Wasserdurchfahrten wird es um diese Zeit nicht gehen.
Es soll aber eine neugebaute Strasse (?) geben, die das Herausfahren aus dem Moremi Richtung North Gate sehr beschleunigen soll. Finde sie jedoch nicht in meiner tracks4africa-Karte von 2011. Vielleicht hat jemand Informationen darüber. Soll angeblich beim Dombo Hippo Pool beginnen.

Viele Grüße
Norbert