Namibia im Aug / Sept 2013

20 Antworten · 4'496 Aufrufe · gestartet 16. Aug. 2012 von monkeyhead
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Themenstarter87 Beiträge · seit 200716. Aug. 2012 · #1
Hallo, seid gegrüßt hier im Forum,

es ist wieder mal soweit, die nächste Namibia-Tour steht an, zwar erst im Sept. 2013, aber man kann ja nicht früh genug anfangen zu planen.
Ich werde Euch hier eine Tour vorstellen, die ich unter folgenden Voraussetzungen zusammengestellt habe:

1. ich war bereits mehrfach in Namibia unterwegs, allerdings fast ausschließlich in der Mitte und im Norden. Jetzt möchte ich gerne ein paar Ecken im Süden für mich entdecken!
2. als Mitreisende hat sich meine Schwester samt Ehemann und 3 Kinder (so zw.6 und 15 Jahren) angemeldet, alles Afrika-Neulinge. Denen will ich in erster Linien die Namibia-Klassiker zeigen. Ein zwingendes "Muß" sind möglichst viele Elefanten!! Die Tour sollte kindgerecht sein!!

Jetzt ahnt Ihr wahrscheinlich mein Problem: im Süden Namibias gibt es keine Elefanten.

Aber schaut selbst, welche Route ich zusammengestellt habe und dann bitte gebt mir reichlich Komentare.
Ach ja, wir sind mit 4x4 und Dachzelten unterwegs.

1 Flug nach WDH
2 WDH
3 Fahrt in den Süden nach Mata Mata(KTP)
4 KTP
5 KTP
6 Fahrt nach Tiras
7 Tiras
8 Fahrt nach Sesriem
9 Sosoussvlei und Fahrt nach Roiklip
10 Roiklip
11 Fahrt nach Swakop
12 Swakop
13 Fahrt zur Spitzkoppe
14 Spitzkoppe
15 Fahrt zum Damara-Museumsdorf und Museumsdorf
16 Fahrt nach Etosha
17 Etosha (Elefanten!!)
18 Etosha
19 frei
20 Fahrt nach WDH
21 Flug

So, jetzt seid Ihr dran, was haltet Ihr von der Tour, macht Verbesserungsvorschläge, gebt mir Ideen, kennt Ihr schöne Camps an der Strecke?? Wie Ihr seht ist auch noch ein Tag frei zur Verfügung, wo sollte ich den investieren??
Viele Grüße und schon mal vorweg vielen Dank für Eure Unterstützung!!!


Monkeyhead
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2013
2'721 Beiträge · seit 200616. Aug. 2012 · #2
Hallo monkeyhead
nachdem - wie Du selbst schreibst - Du schon mehrfach in Namibia warst und auch weist dass es im Süden keine Elefanten gibt finde ich Deine Frage etwas erstaunlich.
Aber zu Deiner Tour: ich persönlich finde ich sie etwas streng,vor allen mit Kindern. 1 Tag Swakopmund? Was willst Du dort machen? Für Kinder wäre eine Dolphinfahrt oder eine Tour in die Duenen - z.b. mit Tommy oder einem anderen Anbieter - sicher interessant und würde die doch flotte Tour etwas auflockern. Und das mit den Elefanten in der Etosha ist auch Glücksache. Hast Du beles Reisebericht gelesen? Die haben in der Etosha keinen einzigen Elefanten gesehen. Das ist eben reine Glückssache. Den freien Tag würde ich jetzt noch in Etosha dranhängen.
Viel Spass noch beim planen
Bazi
749 Beiträge · seit 200616. Aug. 2012 · #3
hallo monkeyhead,

ich schließe mich bazi an.
Ich habe eine ähnliche Tour (ohne Etosha) letztes Jahr gemacht.
Mit Kindern ist die Tour zu straff.
Windhoek - Mata Mata ist zwar zu machen, aber für Kinder zu langweilig, zu lang .
in Sossusvlei solltet Ihr mindestens 2 Nächte einplanen.
In den Tirasbergen ist koiimasis ein wunderschönes Camp
die Anfahrt zu Rooiklip ist ziemlich lang ( 2O km Farmpad und zwar sehr schlecht ) im übrigen
ist Höhle 3 sehr zu empfehlen, das Essen ist hervorragend von Frans und Lore !
In Swakop wäre eine Bootstour zu empfehlen, dann braucht Ihr aber auch 2 Nächte.
Den freien Tag würde auch ich noch in Etosha verbringen.

Ihr habt ja noch Zeit zum Planen.

Wir planen auch für 2013 !
viel Spass
wüstenfee
1'667 Beiträge · seit 200916. Aug. 2012 · #4
Hallo, Monkeyhead

ich weiss jetzt nicht, welches Museumsdorf ihr meint,
aber, wenn ihr noch einen Tag über habt, würde sich auch der Brandberg anbieten, die Brandberg White Lady Lodge hat nen tollen Campsite , und ihr könnt dort ne Tour buchen zu den Wüstenelefanten.
Von Spitzkoppe über die D 1930 nach Uis, dann Brandberg und über Khorixas und Outjo nach Etosha.

LG
Birgitt
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232 Beiträge · seit 201117. Aug. 2012 · #5
Hallo Monkeyhead,

so eine ähnliche Tour haben wir im März/April diesen Jahres gemacht.
Ist sicherlich machbar und wir (2Erwachsene) haben es ganz gut überstanden und fanden es auch nicht zu stressig.
Mit Kindern in diesem Alter ist das aber etwas fraglich, da es schon tlw. lange Fahrstrecken sind.

Elefanten haben wir auf dieser Reise aber sehr viele gesehen. Außerhalb Etoscha am Grootberg (falls ihr das noch einschieben wollt, sind dort scheinbar konstant in dem Gebiet) sowie sehr viele in Etoscha selbst.
Ob allerdings den Kindern die tlw. langen Suchfahrten gefallen ist eine andere Frage.

Viel Glück auf jeden Fall.

Grüsse
JW
7'269 Beiträge · seit 200617. Aug. 2012 · #6
Bazi schrieb:Und das mit den Elefanten in der Etosha ist auch Glücksache. Hast Du beles Reisebericht gelesen? Die haben in der Etosha keinen einzigen Elefanten gesehen. Das ist eben reine Glückssache.
Wenn Ihr im September in die Etosha fahrt, werdet Ihr Elefanten sehen. Das hat dann auch nichts mit Glück zu tun. Es ist einfach so. Bele war im April da, dann ist das Elefanten finden eine ganz andere Nummer.

Ich gehe davon aus, dass Ihr Euch mit der Zeit nicht mehr jeden Elefanten anschaut.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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483 Beiträge · seit 200717. Aug. 2012 · #7
Deine Tour erinnert mich stark an unsere Tour, die wir auch im September machen. Allerdings schon 2012 und andersrum... --> Route

Gruss
Thomas
0
545 Beiträge · seit 200617. Aug. 2012 · #8
Hallo Monkey...,

ich finde deine Tour irgendwie doof, ihr habt ja den totalen Stress.

Im ganzen Urlaub habt ihr nur den 19. Tag frei, das ist sehr schade.

Ich habe in meinem Urlaub jeden Tag frei!

Mit den Elefanten ist das gar nicht so schwierig, einfach ein paar Bier bzw. die Flasche Wein alleine Austrinken und du kannst im ganzen Land Elefanten sehen.

In diesem Sinne,

trinkfeste Grüße
298 Beiträge · seit 201017. Aug. 2012 · #9
Hey Monkeyhead,

wir waren zwar erst 1x in Namibia unterwegs, aber unsere Tour war eine echte Family-Erlebnisreise wir haben allerdings die klassische Nordtour (mit 3500 km in 21 Tagen)der Tiere wegen gewählt...unsere Kids waren zu dem Zeitpunkt 11 + 13 Jahre alt.
In Swakopmund sind die Wüstentour und die Dolphin-Tour ein Muss, da schliesse ich mich meinen Vorschreibern uneingeschränkt ein. 🤩
Wir waren in dem "Living Museum" bei der Farm Omandumba und bei Familie Rust, sehr nett,interessant und informativ, sehr zu empfehlen.
Was hälst du davon noch den CCF mit dem Gepardenprojekt oder Düsternbrook einzuschieben?
Du schreibst, dass du schon öfter in Namibia warst, dann kannst du wohl auch die Entfernungen gut einschätzen, mir wäre deine Route echt zu stressig in der verfügbaren Zeit.
Du hast ja noch ein wenig Zeit zum Planen und vielleicht haben die Kids ja auch Wünsche und die älteren "Kids" können ja mal recherchieren, das entfacht die Vorfreude und entdeckt das ein oder andere, was man unbedingt noch sehen möchte...
Herzliche Grüsse Kiwi
Reisebericht: Afrika- Ein Traum wird wahr !!!http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/175448-afrika-ein-traum-wird-wahr--1212-01012011.html Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was berichten.... Matthias Claudius
3'491 Beiträge · seit 200617. Aug. 2012 · #10
Hallo Monkeyhead,
dass Du Dir den Süden ausgesuchst hast, kann ich gut verstehen - aber dann verstehe ich Deine Route nicht so ganz. KTP ist ja schön und gut - aber dafür hast Du nur 3 Tage, nimmst große Strecken auf Dich und verpasst eigentlich die Ziele, die im Süden besonders attraktiv sind - wie Köcherbaumwald, Fish-River-Canyon, Klein Aus Vista und Lüderitz. Ich würde KTP ganz streichen und dafür die klassische Südroute planen - also Keetmanshoop ( 1 Nacht), Fish-River(1 Nacht) und Aus (2 Nächte). Dann sind auch die Tirasberge nicht mehr soooo weit.
Sesriem wird auch verdammt knapp: abends ankommen, morgens raum zum Vlei und dann weiter bis Rooiklip - das ist eine ziemliche Hetze.Mein Vorschlag: 2 Nächte Sesriem, Rooiklip streichen und dafür Swakopmund verlängern.
Alles, was Du an Zeit noch übrig hast, würde ich in Etosha stecken. Das hat dann zwar überhaupt nichts mehr mit dem Anspruch " Namibias Süden" zu tun, aber es lohnt sich - für die Kinder UND die Erwachsenen - vor allem im September.
Gruß Joli
271 Beiträge · seit 201017. Aug. 2012 · #11
Hi,
Du kennst doch den Norden und die Mitte so gut. Nutze es und zeige die Highlights und nimm den Stress raus. Deine Reisegefährten sind dann ganz begeistert und Du kannst ein perfekter Reiseführer sein. Das Ergebnis ist bestimmt eine zweite Reise und die kann dann ja den Süden als Ziel haben.
Gruß,
Marcus
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)
Themenstarter87 Beiträge · seit 200718. Aug. 2012 · #12
Hallöchen,

vielen Dank für Eure Kommentare.

Zunächst ein paar kurze Beiträge zu Euren beiträgen:

Genau das Living Museum bei der Farm Omandumba meine ich, das kenn ich selbst noch nicht und ich denke, für die Kinder ist es klasse.
Roiklip kenne ich, camp3 ist auch mein favourite und zu Lore, Frans und Linus haben wir auch entfernte persönliche Beziehungen, ein "muss" also für uns.
@kiwi: das mit dem heranführen der kids an namibia läuft schon..., namibia-rätsel zum lösen für anfänger, fortgeschrittene, experten,..., bilder oder das äußern von reisewünschen als belohnung bei richtiger antwort, etc.! wird sich über das ganze verbleibende jahr hinziehen.

die Living desert tour habe ich mir auch schon angeschaut, aber ist mir ehrlich zu teuer, wenn ich mich nicht verguckt und verrechnet habe, bezahlen wir für 7 personen rund 400€, oder?


Und nun zu meinen Fragen, die sich ergeben:


im ktp war ich noch nicht, wie ist der park im vergleich zum etoshapark? Anzahl und vielfalt der tiersichtungen im september auf ähnlichem niveau? Erlebnisfaktor?

was haltet ihr davon etosha wegzulassen und die frei werdenen tage im ktp, köcherbaumwald und für eine wüstenelefantentour zu verwenden. das würde die km-leistung deutlich reduzieren und die tour entspannen (auf kosten von etosha eben).

welche farm würdet ihr in der region tiras ansteuern? ich tendiere zu koiimasis!

wie sicher ist eine elefantensichtung bei einer geführten wüstenelefantentour?



vielen dank für eure beiträge !!

monkeyhead

p.s. meine tastatur klemmt, deswegen alles in kleinbuchstaben
22 Beiträge · seit 200818. Aug. 2012 · #13
Hi Monkeyhead,

wenn du das "zwingende Muss" mit den Elefanten umsetzen möchtest, dann würde ich den Etosha NP auf keinen Fall streichen...
Ich denke so viele (und) verschiedene Tiere wie dort kriegst du nur an wenigen Plätzen zu sehen. Das ist für die Kinder sicher das absolute Highlight.

Die Elefanten wirst du im September sicher nicht suchen müssen...

Grüße Van
7'269 Beiträge · seit 200618. Aug. 2012 · #14
monkeyhead schrieb:
im ktp war ich noch nicht, wie ist der park im vergleich zum etoshapark? Anzahl und vielfalt der tiersichtungen im september auf ähnlichem niveau? Erlebnisfaktor?
Der KTP ist super und einer meiner Lieblingsparks! Für eine Gruppe mit Kindern welche das erste Mal im südlichen Afrika sind, würde ich aber eher auf die Etosha setzen.

In der Etosha hast eine deutlich höhere Artenvielfalt und Tierdichte. Die beleuchteten Camp Wasserlöcher sind Abends schön (im KTP hat nur Nossob als "normales Camp" ein kleines beleuchtetes Wasserloch).
Im September ist die Etosha von den Tiersichtungen einfach genial.
was haltet ihr davon etosha wegzulassen und die frei werdenen tage im ktp, köcherbaumwald und für eine wüstenelefantentour zu verwenden. das würde die km-leistung deutlich reduzieren und die tour entspannen (auf kosten von etosha eben).
Nix. Ich würde eher den KTP streichen.
welche farm würdet ihr in der region tiras ansteuern? ich tendiere zu koiimasis!
Campt Ihr? Ich finde den Campingplatz und die Aussicht auf Namtip toll!
wie sicher ist eine elefantensichtung bei einer geführten wüstenelefantentour?
Im September ist die Chance sehr hoch.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2012
1'667 Beiträge · seit 200918. Aug. 2012 · #15
wie sicher ist eine elefantensichtung bei einer geführten wüstenelefantentour?
Es wurde bei uns solange gesucht, bis wir sie gefunden haben.
und das hat gar nicht mal solange gedauert.

LG
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2012
3'491 Beiträge · seit 200619. Aug. 2012 · #16
Hallo Monkeyhead,
da kann ich Chrigu wieder mal nur zustimmen. Gerade mit Kindern würde ich auf keinen Fall Etosha streichen. Dann lieber KTP weglassen - aus den schon genannten Gründen.
Eine geführte Tour zu den Wüstenelefanten ist m.E. keine Alternative zu den Etosha-Elefanten.km-mäßig sparst Du gar nichts - eher im Gegenteil, denn die Wüstenelefanten findest Du eher um Palmwag herum - also Skelettküste und Kaokoveld.Dabei kannst Du Glück haben und die Elefanten streifen durchs Camp. Es kann aber auch passieren, dass Du stundenlang nach Ihnen suchen musst. In Etosha dagegen hast Du eine fast 100%-ige Elefantengarantie. So viele und u.U. so dicht, dass es Dir lieber wäre, es wären ein paar weniger.
In den Tirasbergen ist Koiimasis auch unser Favorit.Wunderschöne Lage, sehr hübsche Unterkünfte, freundlicher Service und ein unbeschreiblicher Fernblick. Die Kinder werden ihr Vergnügen mit den vielen Dassis haben.
Gruß Joli
Themenstarter87 Beiträge · seit 200706. Jan. 2013 · #17
Hallo zusammen,

wir sind in den Planungen für unsere nächste Namibia-Tour weiter voran gekommen.

-Wir werden zu 11 Personen (davon 3 Kinder) fahren mit 4 Fahrzeugen (4x4 und Dachzelten)
-Familie mit 5 Personen (erste Namibia-Tour) und dazu ständig 1 Paar
-2 weitere Paare mit zeitweise getennten Wegen

-Fahrzeit Aug / Sept 13

-akuell geplante Fahrtstrecke
1N Windhoek (Ankunft/Auto holen/Einkauf)
3N KTP
2N Koiimasis
1N Sossousvlei
2N Rooiklip
3N Spitzkoppe
2N Vingerklip-Lodge (San-Besuch auf Omandumba bei der Fahrt Spitzkoppe-Vingerlip)
3N Etosha
2N Treesleepercamp (unterwegs Besuch Ombili-Stiftung)
1N Weavers Rock Guestfarm (letzte Nacht vor Rückflug)

>> für die Kinder sind einzelne lange Fahrtage kein Problem (sind sonst Autofahrten nach Korsika oder an die Atlantikküste gewohnt)
>> wichtig war mir, soweit irgendwie möglich, mindestens 2 Nächte an einem Standort zu bleiben
>> Swakop nur kurze Zwischenstation zum Einkaufen, keine desert/dolphin tour


Fragen :
-Was haltet Ihr von der weiterentwickelten Tour? Verbesserungsvorschläge??!!
-Was haltet Ihr davon am 2.Tag nur bis zum Red Dune Camp zu fahren, und am 3.Tag dann weiter in den KTP
-Wie würde Ihr 3 Übernachtungen und Fahrtstrecken im KTP planen, von Windhoek kommend, danach nach Koiimasis fahrend?
-Habt Ihr gute und bezahlbare Alternativen für die Vingerklip-Lodge? Oder ist das Eurer Meinung nach vor allem für die Familie eine gute Station um mal 2 Nächte im Bett zu schlafen und "Logde-Feeling" zu schnuppern?
-Am Abflugtag von der WeaversRock Guestfarm früh morgens nach Windhoek, Autorückgabe, zum Flughafen...ist das gut machbar?? Oder zu viel Zeitrisiko??

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!!

monkeyhead
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2013
2'346 Beiträge · seit 200606. Jan. 2013 · #18
Hallo "monkeyhead",

eure Route hat m. E. zwei Knackpunkte, die rein fahrttechnisch grenzwertig bzw. unmöglich sind und zwar die erste Tour von Windhoek in den KTP (kann ja dann im Prinzip nur Mata-Mata sein) und die zweite große Tour vom KTP nach Kooimasis, was ich definitiv für unmöglich halte.

Durch den Einschub des Red Dune Camps könntet ihr den ersten Knackpunkt schon in den Griff bekommen. Ungeachtet des Sinns/Unsinns von "one-night-stopps" hättet ihr dadurch aber schon einen Tag weniger zur Verfügung. Diese Nacht bräuchtet ihr aber unbedingt, um den zweiten Knackpunkt durch eine Zwischenübernachtung auf der Strecke KTP - Kooimasis zu lösen. Und schon wären zwei Nächte weg.

Die einzig sinnvolle Konsequenz aus meiner Sicht wäre das komplette Weglassen des KTP, denn der liegt völlig außerhalb eurer ansonsten recht schlüssigen Route. Und weniger als drei Nächte würde ich dort auch nicht verbringen. Habe zwar selbst dort hin schon einen Abstecher für nur zwei Nächte gemacht, würde das aber nicht noch einmal tun - allerdings waren bei uns An-/Abreise deutlich kürzer, als bei euch.

Sollte es grundsätzlich beim KTP bleiben und sollten euch - wie auch immer - dort drei Nächte zur Verfügung stehen, würde ich

a)
zwei Nächte in Mata-Mata (oder noch besser im nahegelegenen Kalahari Tented Camp) und eine Nacht in Twee Rivieren oder

b)
eine Nacht in Mata-Mata, eine Nacht in Nossob und eine Nacht in Twee Rivieren

verbringen. Aufgrund eurer großen Personenzahl kommen wohl nur die großen Camps des KTP in Frage, evtl. halt noch das Tented Camp als "Zuckerl". Gerade für die Kinder würde sich das Tented Camp mit seinem kleinen, erfrischenden Pool sicher anbieten.

Außerdem wäre mir der Zeitstress am Abflugtag zu groß, kann allerdings auch nicht einschätzen, ob man die Strecke vom Treesleeper Camp nach Windhoek "in einem Rutsch" fahren kann, da ich nicht genau weiß, wo das liegt. Ich finde, durch (vermeintlichen) Stress am letzten Tag kann man sich wunderschön die Erholung eines ganzen Urlaubs kaputt machen. Vier Autos machen die ganze Sache ja nicht gerade einfacher, wenn man jemanden mit einem (technischen) Problem nicht alleine hängen lassen will.

Auf jeden Fall viel Spaß
Armin
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2013
Themenstarter87 Beiträge · seit 200706. Jan. 2013 · #19
Hallo Armin,

danke erst einmal für Deine ausführliche Antwort.

Zur Deiner Info:
Treesleeperscamp ist etwas nordöstlich von Namutoni, community based tourism, Besuch eines San-Dorfes, etc.

http://www.namibiabookings.com/tsumeb/treesleeper.html

Die website www.treesleeper.org wurde leider abgeschaltet.
Auch hier im Forum findest Du beim Stichwort treesleeper ein paar infos.

Jetzt zu Deinen Kommentaren zu meinem Tourvorschlag:
Ich habe so etwas schon geahnt, ist ziemlich lang vom KTP nach Koiimasis. Grenzformalitäten, Tankstopps, Einkaufsstop in Keetmanshoop ziehen das alles ganz schön in die Länge.
Aber irgendwie möchte ich es mir doch den KTP anschauen.

Was hälst Du von folgendem Kompromiss:
-2,5 Tage KTP
-0,5 Tage Fahrt nach Keetmanshoop
-dann weiter wie geplant nach Koiimasis

Weißt Du, ob die Strecke Twee Rivieren - Grenze SA/NA - Keetmanshoop - Aus durchgehend geteert ist? Zwischen Grenze und Keetmanshoop bin ich mir nicht sicher.


Gruß monkeyhead
1'816 Beiträge · seit 200806. Jan. 2013 · #20
Hallo monkeyhead, misch mich mal ein:

Twee Riveeren bis Aus ist alles geteert, aber manchmal auch ganz schön langweilig.

Schließ mich den anderen Fomis an: lass den KTP weg, 2,5 Tage sind eh zu wenig.
Grüßle