Divundu-Shakawe-Dobe-Grootfontein

4 Antworten · 897 Aufrufe · gestartet 01. Aug. 2012 von mutsel
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Themenstarter652 Beiträge · seit 200701. Aug. 2012 · #1
Hallo Fomis,
kann mir jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie diese Strecke ( ca.450km??)
zu fahren ist? Wir ziehen diese Route als Alternative zur Namibiaroute über Rundu in Erwägung. Von Grootfontein wollen wir weiter östlich am Etosha vorbei Richtung Kaokoveld.Wir übernachten in der Mahango Lodge und möchten uns eventuell auch die Tsodilo Hills ansehen.
Danke und
viele Grüße
Mutsel
2'772 Beiträge · seit 200601. Aug. 2012 · #2
Hallo Mutsel,
der Großteil der Strecke ist asphlaltiert mit einigen Schlaglöchern. Ab Abzweig Richtung Dobe wird es stellenweise etwas tiefsandig. Ich hänge Dir mal einen Teil unseres Reiseberichtes an, vielleicht enthält er ja ein paar Infos für Dich.

Das Schild nach Dobe ist leicht zu übersehen!


...Nach dem Frühstück fahren wir zu den abgelegenen Tsodilo Hills. Für die Strecke durch den zum Grossteil abgebrannten Bush brauchen wir 2 Stunden. Eigentlich wollen wir hier nächtigen, doch nachdem wir uns die campeigenen sanitären Anlagen angeschaut haben, beschliessen wir hier auf keinen Fall zu bleiben. Das wäre schon mal geklärt! Wir nehmen uns einen Führer und begehen den Rhino-Trail. Der Beginn des Weges ist einfach, er führt in dunkelstaubigem Sand um den Female Hill herum. Die Felsen leuchten in bunten Farben und die Felszeichnungen erzählen Geschichten von der Jagd, der Magie, vom Leben längst verstorbener Bewohner dieser Gegend. Leider erklärt uns der Führer nicht wirklich viel, zeigt uns lediglich recht kommentarlos die Zeichnungen. Schade! Auf der Rückseite des Female Hills geht es langsam bergauf. Etwas Geröll muss überwunden werden, dann stehen wir vor der nächsten Zeichnung, die der zwei Rhinos. Der Weg führt über ein Plateau, um dann steil über hohe Felsblöcke hinweg wieder nach unten zu führen. Für mich, als Flachlandgemse, weniger geeignet! Ich habe Angst, dass ich mir womöglich noch die Haxen breche. Zum Glück ist es heute etwas bedeckt und nicht ganz so heiss wie die vergangenen Tage. Auf jeden Fall bin ich froh, wieder unten zu sein. Wir halten uns nicht mehr lange auf und fahren zum Sepupa Swamp Camp. Dieses Camp ist zwar auch nicht gerade der Hit, aber die san. Anlagen sind nicht so dreckig und das Camp nicht so staubig. Es kommen Tage, da mag man die ewig dreckigen Füsse nicht mehr haben! Das Camp ist bei Overlandern und südafrikanischen Anglertruppen beliebt... Mag sich jeder seinen Reim darauf machen...
...1½ Stunden später sind wir wieder „on the raod again“. Bis Nokaneng ist die Strasse geteert, dann führt eine recht gute Schotterpiste bis Mahupa. Unerwartet zeigt ein unscheinbares, winziges, abgegriffenes, weißes Schildchen auf die Sandpiste mit der Aufschrift: „Dobe Border“. Ohne GPS wären wir höchstwahrscheinlich vorbei gedonnert.

Schildklein_2012-08-01.jpg


Die Sandpiste ist sehr gut zu befahren, nur am Ende sind 2-3 Tiefsandpassagen. Nach 20 Minuten haben wir den kleinen Grenzübergang Dobe erreicht. Hier am kleinen, abgelegenen Grenzposten ist richtig was los: Mehrere Hereros warten auf ihren Einreisestempel nach Botswana....
Die Abfertigung ist recht lustig und wir scherzen viel mit den Grenzern. Norbert verteilt seine letzten Patches von der Polizei Niedersachsen, die die Grenzpolizisten gerne annehmen. Dennoch zieht sich die Grenzprozedur etwa 1 Stunde lang hin: Papiere ausfüllen, Motor- und Fahrgestellnummer werden verglichen und unser Kühlschrank inspiziert. Das gleiche dann 500 m weiter auf namibischer Seite. Die Zeiger der Uhr zeigt auf 13.30 Uhr, als wir endlich weiter fahren. Wir steuern Tsumkwe an.


LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2012
Themenstarter652 Beiträge · seit 200701. Aug. 2012 · #3
Guten Morgen Pascalinah,
vielen Dank,das hilft uns schon weiter.Habt ihr den Führer freiwillig genommen oder musstet ihr?
Grüße
Mutsel
2'772 Beiträge · seit 200601. Aug. 2012 · #4
Der Führer wird Dir mitgeschickt, wenn Du Deinen Obolus bezahlst. Ohne Führer hätten wir viele Zeichnungen nicht gefunden, auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass er mehr Infos rausrückt...aber egal... 1x Tsodilo Hills reicht (uns)...
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
1'667 Beiträge · seit 200901. Aug. 2012 · #5
Hallo, Mutsel

ich würde schon eine Nacht bei den Tsodilo Hills schlafen.
Es gbt dort mehrere Plätze.
Den von Pascalina genannten würde ich auch meiden. Dort stehst du direkt am Eingang, mitten im Touristenrummel.
Wir waren auf den hinteren Plätzen, musst ein paar hundert Meter reinfahren. Dort hast du zwar gar keine Sanitätanlagen, dafür stehst du ganz alleine direkt vor den Felsen.
Unser Führer war übrigens sehr gut. Er hat viel erklärt und man merkte, wie stolz er auf die Tsodilo Hills ist.

LG
Birgitt


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