Fast präzise Reiseroute + einige Fragen

8 Antworten · 1'667 Aufrufe · gestartet 26. Juli 2012 von Randfichte
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Themenstarter48 Beiträge · seit 201226. Juli 2012 · #1
Hallo zusammen,

wie ihr seht war ich fleißig... 😄 Und habe für unsere Rundreise eine Route zusammengestellt, wobei ich um ehrlich zu sein von euch schon etwas abgeguckt habe 😉
Ich bitte um eure Meinung zu meiner Route und vor allem zu den dabei entstandenen Fragen.

Vielen, vielen Dank schon im voraus sagt
Randfichte

12.09. Abflug Frankfurt
13.09. Ankunft morgens, Übernachtung Windhoek
14.09. Übernachtung Keetmannshoop
15.09. Übernachtung Keetmannshoop
16.09. Übernachtung Tirasberge oder Umgebung
17.09. Übernachtung Tirasberge oder Umgebung
18.09. Übernachtung Sesriem
19.09. Übernachtung Sesriem
20.09. Übernachtung Swakopmund
21.09. Übernachtung Swakopmund
22.09. Übernachtung Swakopmund
23.09. Übernachtung Erongo / Blutkuppe
24.09. Camp Kipwe
25.09. Camp Kipwe
26.09. Etosha, Camp Okaukuejo
27.09. Etosha, Camp Okaukuejo
28.09. Etosha, Camp Halali
29.09. Etosha, Camp Halali
30.09. Etosha, Camp Namutomi oder Onkoshi
01.10. Waterberg
02.10. Rückflug abends ab Windhoek
03.10. Ankunft Frankfurt

Fragen:
Keetmannshoop – ist von hier aus ein Ausflug in die Kalahari-Dünen sinnvoll machbar? Sind 2 Nächte Aufenthalt OK oder zuviel?
Können wir den Fish River Canyon auf der Route (sinnvoll) einbauen, wenn ja, wo würdet ihr die Übernachtung kürzen?
Tirasberge – hier brauche ich gleich mehrere Ratschläge: Können wir in den Tirasbergen übernachten und von dort aus den Naukluft Park als Tagesausflug anfahren? Wir würden gerne im Little Hunters Rest stationieren... Sollte man noch mehr als 2 Übernachtungen in dieser Gegend einplanen? Ist ein Tagesausflug nach Lüderitz ab Little Hunters Rest machbar?
Sesriem – Ist der NRW Campingplatz die einzige Möglichkeit im Park zu übernachten? Gibt es im Park noch mehr zu unternehmen als die Besteigung der höchsten Düne? (Wanderungen in der restlichen Dünenlandschaft o.ä.?
Swakopmund – fast alle 3 gängigen Rundreisen zeigen 3 Übernachtungen in Swakopmund – warum? Was macht man 3 Tage dort?
Erongo – wir möchten sowohl zum Cape Cross (Robben) als auch zur Blutkuppe und Spitzkoppe. Sollten wir eine Übernachtung mehr einplanen?
Waterberg – würdet ihr diese Etappe entfallen lassen?
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2012
33,1k Beiträge · seit 200626. Juli 2012 · #2
Moin Randfichte,

zu Deinen Fragen:

Keetmanshoop: 1 Nacht reicht, am Abend zu den Köcherbäumen und dann dann am Tag nach der Nacht vielleicht morgens noch zum Riesenspielplatz und danach würde ich weiter fahren. Fishriver würde ich einfach weglassen und Eure Reise somit entspannt lassen.

Tirasberge: Ich würde mich einfach in der Gegend aufhalten und nicht nach Lüderitz oder so fahren. Die Gegend bietet landschaftlich einiges!

Sesriem: NWR Capmsite ist die einzige Campsite im Park, d.h. Du darfst 30 Minuten früher rein als alle anderen (mit Ausnahme der Gäste der Sossus Dune Lodge). Alternativen eben Sossus Dune Lodge, Sossus Oasis Campsite oder Sossusvlei Lodge bzw. Desert Camp. Du kannst überall in den Dünen wandern wo Du willst.

Swakopmund: ist das Freizeitparadies Namibias; es gibt genug für Wochen zu tun. Meist kommt man am späten Nachmittag an, am nächsten Vormittag z.B. einen Robben-Delfin-Bootstour, am Nachmittag durch die Stadt bummeln, dann am 3 Tag morgens die Living Desert Tour und nachmittags entspannen und schon sind 3 Nächte um. Lies z.B. mal diesen Beitrag und Du bekommst einen Überblick was man so machen kann: http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html

Erongo: Cape Cross würde ich auslassen, sofern ihre eine - zu empfehlende - Robbentour von Swakopmund/Walvis Bay aus macht. Zudem weißt Du zu dieser Jahreszeit nie wann Cape Cross offen ist oder nicht (wg. Robbenauslese).

Waterberg: würde ich mir für eine Nacht sparen und lieber woanders investieren.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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6'152 Beiträge · seit 200626. Juli 2012 · #3
hallo Randfichte,

Christian hat Dir ja schon die richtigen Tips gegeben.
'Du schreibst Namutoni oder Onkohsi --- hast Du dir mal die Preise von
den Unterkünften jeweils angesehen 😉 Onkoshi kostet pro Person 2.800 N$ pro
Nacht --verstehe mich nicht falsch, sicher kannst Du das bezahlen - mir persönlich
ist es zu teuer.
Hab jetzt auch nicht mehr im Kopf ob ihr auch campt ? Aber in der Erongo Region
lohnen sich allemal 2 Übernachtungen, da gibts die Gästefarm Eileen, dann
Erongo Wilderness usw.
Was mir nicht so einleuchtet - warum von Windhuk nach Keetmanshoop -- ist
nur eine Fahrerei auf Teerpad. Ich würde von Windhuk -Richtung Sesriem über
einer der Pässe fahren - egal von welchem hast Du einen unvergesslichen Blick
über die endlose Weite in diesem Land.
Ja bis so eine Route steht - verbringt man schon einige Stunden mit dem Planen dazu wünsche ich Dir viel Spass.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
3'491 Beiträge · seit 200626. Juli 2012 · #4
Hallo Randfichte,
ich werde einen Teufel tun und TravelNamibia widersprechen 😄 Aber eine Alternative muss erlaubt sein: am Anfang geht es bei Euch ja ziemlich heftig zu Sache. Windhoek-Keetmanshoop und Keetmanshoop - Tirasberge - das sind schon ziemliche Gewalttouren .
Wenn, wie Christian ja schon festgestellt hat, 1 Nacht für Keetmanshoop genügt, dann kannst Du den Folge-Etappe dadurch abmildern, dass Du von Keetmanshoop doch noch zum Fish-River fährst und dort eine Nacht im Canyon Roadhouse einlegst.
Gruß Joli
Themenstarter48 Beiträge · seit 201227. Juli 2012 · #5
Hallo ihr drei,

vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Jetzt bin ich wieder dran! 🙂

Erstmal, um eure Frage zu beantworten: unsere Tour wird eine reine Campingtour.
Wir möchten ausschließlich campen, nur wenn es garnicht anders geht in eine feste Unterkunft. Unsere Vorlieben sind ruhige, einfache und großartig inmitten der Natur gelegene Campingplätze ohne Massentourismus. "Little Hunters Rest" in den Tirasbergen, "Tsauchab River Camp" oder die Camps an der Blutkuppe treffen z.B. so ziemlich unseren Geschmack. Wir brauchen keinen Luxus!! Und so möchten wir auch unsere Route ausrichten.

Nun zu euren Tipps:
Keetmannshoop: Die Strecke von Windhoek direkt bis nach Keetmannshoop erschien mir auch etwas zu lang - aber was sind die Alternativen? Was meint ihr, könnte man hier die Kalahari noch irgendwie sinnvoll streifen? Oder macht das nur mit mehreren Übernachtungen Sinn? Die Fahrt über die Pässe ist natürlich auch ein sehr guter Tipp, aber fährt man diese Route nicht auch rückzu wenn man aus den Tirasbergen in Richtung Norden fährt?

Fish River Canyon: wie weit ist es von Keetmannshoop bis zum Canyon?

Tiras: Tirasberge und Naukluft-Park: sind 2 getrennte Übernachtungsorte nötig oder erschlägt man es mit einer Station?

Cape Cross: wollten wir der Schiffsausfahrt in der Walvis-Bay auf jeden Fall vorziehen! Deshalb ganz wichtig: wißt ihr wo/wie man erfahren kann ob das Cape Cross zu unserer Zeit offen ist?

Namutomi/Onkoshi: gilt der Preisunterschied auch für die Stellplätze? Da Onkoshi außerhalb des Nationalparks liegt, hatte ich mir eher das Namutomi teurer vorgestellt.

Sesriem: die von euch genannten Alternativen - sind das Campsites im oder außerhalb des Parkes? Dossus Dune Lodge, bietet sie auch Stellplätze für Camper an?

Vielen Dank schonmal für eure Rückmeldungen. Ich werde inzwischen versuchen, die Route etwas umzustrukturieren.

Randfichte
Themenstarter48 Beiträge · seit 201227. Juli 2012 · #6
Nachtrag zum Thema Etosha: Ich meinte das Onguma Bush Camp außerhalb des Parks, nicht das Onkoshi!!!! :-sssss

Randfichte
131 Beiträge · seit 201127. Juli 2012 · #7
Hallo!

Zu eingen deiner Fragen hätte ich ein paar Anmerkungen:

Wenn ihr die eingesparte Keetmannshoop -Nacht auf Bagatelle einschiebt könnt ihr so auch in die Kalahari hineinschnuppern. Uns gefällt es dort gut und ist als erste Etappe ab Windhoek gut zu fahren.

Ich persönlich würde immer statt in Keetmannshoop zu übernachten im Mesosaurus Bushcamp übernachten. Dazu findest du in einigen Reiseberichten auch tolle Fotos. Gerade wo du schreibst einsame, schön gelegene Campingplätze zu suchen. Dort habt ihr einen super Sonnenuntergang in den Köcherbäumen! Die Farmtour ist auch super. Danach müsst ihr nicht mehr zum offiziellen Köcherbaumwald d. zum Giants Playground.

Campen kann man in Sesriem im Park nur im NWR Camp. Ist aber besser als sein Ruf falls dich das tröstet.

Ich würde auf den Tirasbere-Farmen immer 2 Übernachtugen einplanen, von einer Übernachtung hast du eigentlich nicht sehr viel.

LG, Kerstin
Themenstarter48 Beiträge · seit 201227. Juli 2012 · #8
Hallo Kerstin,

das Mesosaurus Camp klingt echt super und ist vorgemerkt! Dankeschön für den Tipp!

Tirasberge: ebenfalls vorgemerkt - müssen da noch extra Übernachtungen in der Naukluft gebucht werden oder kann man den Park als Tagesausflug ab Tirasberge besichtigen?

Randfichte
33,1k Beiträge · seit 200627. Juli 2012 · #9
Hallo Randfichte,
Die Strecke von Windhoek direkt bis nach Keetmannshoop erschien mir auch etwas zu lang - aber was sind die Alternativen?
Ich würde direkt nach Keetmans fahren (ist ja alles Teerstraße) oder ansonsten auf die Kalahri Anib Lodge gehen (Camping möglich) und ein bißchen in die Kalahari reinschnuppern.
Cape Cross: wollten wir der Schiffsausfahrt in der Walvis-Bay auf jeden Fall vorziehen! Deshalb ganz wichtig: wißt ihr wo/wie man erfahren kann ob das Cape Cross zu unserer Zeit offen ist?
Jeder wie er mag... ich finde die Bootstour auch aufgrund der Delfine und Vögel deutlich interessanter. Da derzeit das Robbenschlagen am Cape Cross stattfindet weiß sicher nur das MET bzw. Namib-I in Swakop wann offen und wann geschlossen ist.

Sonnige Grüße
Christian
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