KEkessieThemenstarter192 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #1Noch ne Frage bitte: Wir werden "nur" eine normale Automatic-Spiegelreflexkamera dabei haben, evtl noch mit einem größeren Objektiv, wieviele Filme sollten denn wir denn mitnehmen? Was sind eure Erfahrungen?
Und ich habe hier im Forum irgendwann gelesen das die Filme gekühlt werden müssen 🙄 Stimmt das? und warum?😕
LG Kessie
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #2Hallo Kessie,
Filme altern, d.h. chemischer Prozeß. Je wärmer, desto schneller, je kühler desto langsamer, beim Einfrieren kann man den Prozeß stoppen.
Anzahl der Filme:
Bei mir in 3 Wochen 46 Stück, kommt aber auf die Strecken an. Etosha hat höheren Verschleiß.
LG jens
YOYoshikawaGast17. Okt. 2006 · #3Moin Kessie,
1993, in unserem ersten Urlaub, haben wir den Fehler gemacht, viel zu wenig Filme mitgenommen zu haben, nämlich 15 für vier Wochen. Danach haben wir -insbesondere, wenn Etoscha oder Okavango-Delta auf dem Programm standen- anders gerechnet:
Pro Tag und Person ein Film, denn wegschmeißen kann man immer noch.
Vor dem Wechsel zur Digitalfotografie ist es dann weniger geworden, da die dokumentarischen Fotos mit der Anzahl der Reisen weniger wurden, und fantastisches Licht hat man bei vier Wochen Reisezeit halt nicht so viel.
Übrig gebliebene Filme (z.B. teure 1600er für Dämmerungsaufnahmen) haben wir zwischen den Reisen bis zu drei Jahre im Kühlschrank aufbewahrt.
Gruß, Michael<br><br>Post geändert von: Yoshikawa, am: 17/10/2006 09:55
HAHalali67 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #4Hallo Kessie,
bis voriges Jahr hatten wir auch "nur" eine gute Spiegelreflexkamera mit
3 Objektiven (bis 400 Tele) dabei. Machten Dias - ca. 18 Filme. Mit dabei war noch eine Panoramakamera (ca 7 Filme) und eine normale Kamera mit Zoom.(ca. 7 Filme) und Camcorder ca. 7 Stunden gefilmt. Mit den Ergebnissen waren wir sehr zufrieden. Die unbelichtetetn Filme bewahre ich immer zu Hause im Kühlschrank (Gemüselade) auf. Auf Reisen versuche ich die Filme so kühl wie möglich zu halten. (habe extra eine Aufbewahrungsbox). Mit meiner neuen Digitalkamera (12-fach Zoom) ist natürlich alles viel einfacher - nur muß man halt genug Speicherkarten usw.bei sich haben. Aber auf die Spiegelreflexkamera mit 400 Tele werde ich trotzdem - schon wegen der Tieraufnahmen - nie verzichten.
Liebe Grüße und viel Erfolg wünscht
Helga 😘
OSOsso58 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #5Hi,
bei unserer ersten Reise (3 Wochen) waren es etwa 25 Filme.
Bei der zweiten dann deutlich weniger.
Ich glaube eine ganz gute Faustregel ist: pro Reisetag 1 Film, pro Etosha-Tag 2 Filme.
Viele Grüße
Osso
wüstenfee749 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #6hallo Kessie,
die Faustregel pro Tag 1 Film und eventuell noch 2-3 für Etosha oder Okavango kann ich auch bestätigen.
Noch - fotografiere ich auch mit einer "normalen" Spiegelreflex.
Lese aber immer die intressanten Beitäge zu Digital, da sicher in absehbarer Zeit ein Wechsel ansteht.
Gruß Wüstenfee
KEkessieThemenstarter192 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #7Uuuppps 🙄 da hätte ich mich ja ganz schön vertan!
Danke für Eure Erahrungen!
Und was für Filme nimmt man da mit? (ich wußte garnicht das es für die Dämmerung spezielle Filme gibt)
Leider haben wir aber auch nur eine Kamera dabei, ich brauche also Filme mit denen ich sowohl am Tag als eventuell auch mal am Abend fotografieren kan😗
Nochmals Danke für weitere Tips😜
Kessie
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #8Hallo
Ich hatte es mal so gemacht.
Dias mit der Spiegelreflex und 50 ASA Film für Landschaften am Tag
Für Tele sollte man schon mit 200 ASA Bilder machen
Dann kommen für Nacht oder Dämmerung die höheren ASA in Frage.
Je höher die ASA um so körniger das Bild. Ideal ist es mehere Kameras dabei zu haben mit dem jeweiligen Film.
Was die Wärme angeht, die tut den Filme nicht gut, nicht in die Sonne legen und wenn möglich an kühlen Orten lagern. Es muss nicht Kühlschrank sein und wenn nicht direkt vom kalten in die Kamera legen und losschiessen. Es kann sich Kondensation bilden an feuchten Tagen.
Ich habe nie Kühlschrschrank unterwegs gehabt, war Luxus in meiner Zeit. Die Filme haben auch ohne überlebt.
Grüsse Georg<br><br>Post geändert von: Georg, am: 17/10/2006 11:58
KEkessieThemenstarter192 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #9Hallo Georg,
aber ich will doch keine Körner auf meineen Fotos😈
Wie gesagt nur eine Kamera!!
Wenn ich mich also festlegen muß für eine ASA stärke sollte ich 200 ASA nehmen?
Gruß Kessie😕
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #10Hallo Kessie
Ja Körner will keiner ausser die Vögelchen in Etosha....😄
Im Ernst.
Es kommt drauf an, für Dia ist feinkörnig sehr gut. Also 50-100 ASA. Da kommt man aber bei Tele Aufnahmen in Belichtungsprobleme und kann nur Stativ benutzen.
Grundregel. Brennweite ist gleich Belichtungszeit, also bei 400 mm mindestens 1/400 Zeit.
Machst du Bilder für Abzüge in normaler grösse, geht das auch mit höheren ASA ganz gut. Für Poster ist wieder feinkörnig angesagt.
Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidung.
Es ist auch ratsam die Blende einen stop zu schliessen bei extrem Licht in Namibia oder etwas schnellere anZeit, ein stop mehr.
Grüsse Georg
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #11Wenn ich nur einen Body hätte, würde ich 100 ASA nehmen, 99,5% der Bilder machst Du im hellen. Wenn was ganz tolles im dunkeln kommt, spule den Film zurück, mach einen 400er rein. So teuer sind die Filme meist nicht mehr. Wenn Du kannst, nimm keine 36er, sonder nur 24er oder 12er von den empfindlichen, dann kannst Du am nächsten Tag wieder einen "Normalen" reinmachen.
LG Jens
KEkessieThemenstarter192 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #12Mensch Jens, das sind doch die Tipps die ich brauche!! so werd ich es machen:P
@ Georg, wenn ich richtig liege haben wir eine Automatic🤢
Macht diese Kamera nicht eher alles selbst bei der Einstellung, mein Mann hat extra so eine gekauft für Depperle wie mich😃
Dias sind nicht vorgesehen, eher normal Fotos (zum rumzeigen hihi) und CD dazu daraus wird dann eine "Diashow"!
LG Kessie
TITimari64 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #13Wir haben dieses Jahr 28 Filme in 4 1/2 Wochen verknipst.
Waren allerdings vor zwei Jahren bereits in Südafrika und haben dort unmengen von Tierbildern gemacht.
Also wenn Du das erste Mal auf " Safari " bist, würde ich auch lieber mehr einplanen.
Wir schwören allerdings auf Dias, macht einfach viel mehr her.
So ein verschneiter Winterabend, eine große Leinwand, das klicken des Diaprojektors, da ist man schon fast wieder im Urlaub, und nachmachen kann man die Bilder für ein Album ja auch.
KEkessieThemenstarter192 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #14Naja das kaufen der Filme ist nicht das Problem, aber beim entwickeln wirds dann ganz schön teuer bei sooo vielen Filmen🤢
Wie macht Ihr das?
LG Kessie
YOYoshikawaGast17. Okt. 2006 · #15Moin Kessie,
wieviel Prozent Eurer Gesamtreisekosten macht denn das Entwickeln der Filme und das Abziehen der Fotos aus? Neben den Bildern in Euren Köpfen sind das Eure Erinnerungen! Gönnt`s Euch nur ruhig.
Gruß, Michael
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #16Hi Kessie
Das siehst du richtig so. Wie immer eine Geldfrage.
Rechne dir mal aus was die Filme kosten und nur das entwickeln plus Photo CD.
Das steht dann kostenmäßig im Vergleich zum Kauf einer kleinen kompakt Digi Kamera. Hier hättest du die Bilder bereits Digital auch zum ansehen am TV Abzüge nur gezielt von einigen Bildern kannste dann auch machen lassen
Ob das eine Alternative ist hängt davon ab was ihr an analog Kamera + Objektive habt. Sollte es eine einfache Kam sein ohne schnick schnack und teueren Objktiven könnte Digital eine Lösung sein.
Um so was zu beurteilen müsstest du mehr info einstellen über kam usw....
Es kann also ganz schön ins Geld laufen wenn du wie ich ZB 5000 Bilder mitbringst und Abzüge machen lässt.
Bei Digital kannst du dich austoben ohne extra Kosten. Schlechtes sofort löschen und experimentieren was man sich bei analog kaum leisten kann.
Schreib mal mehr über deine Kam usw....
KEkessieThemenstarter192 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #17Ich weiß schon Michael, wir machen ja auch die Fotos, aber beim "Müller" möchte ich die Bilder nun nicht gerade entwickeln lassen und im Fotolabor kostet das schon ne kleine Stange🤢
@ Georg
ich muß erst nachschauen zu Hause (bin hier eigentlich zum arbeiten😳 )
aber ich werd meim Männle mal vorsichtig die Digikam anpreisen😄
Gruß Kessie
helen1'490 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #18Hallo,
wir hatten dieses Jahr zu wenig (25) Filme dabei und haben nochmal nachgekauft. Insgesamt haben wir zu zweit in vier Wochen 37 Filme verschossen.
Ich möchte aber nochmal einen Denkanstoß loswerden, auch wenn ich mich vielleicht wieder mal unbeliebt mache 🙂
Man sollte vor lauter fotografieren nicht das Sehen mit dem eigenen Auge vergessen. Die Erinnerungen brennen sich im Gedächtnis ein. Fotos können nicht das wiedergeben, was man mit dem Auge gesehen hat.
Es gibt wirklich Leute, die sehen das Reiseland nur durch den Sucher.
Ich habe mir auf jeden Fall fest vorgenommen, im nächsten Urlaub nicht mehr so viel zu fotografieren.
Liebe Grüße
helen
YOYoshikawaGast17. Okt. 2006 · #19Moin Kessie,
hier noch eine kurze Anmerkung zu DigiCams, hier insbesondere die der Kompaktklasse. Lasst Euch im Falle eines Falles bloß nicht von der Megapixel-Anzahl blenden! Hier ist mit der letzten Generation der Kameras bei vielen Herstellern eine
Verschlechterung der Bildergebnisse eingetreten! Dies liegt daran, dass die Chipgröße so verringert wurde, dass bei höherer ASA-Zahl das Ergebnis durch Software-Einsatz schön gerechnet werden soll. Im Ergebnis führt dies aber sehr häufig zu einer Verschlechterung des Ergebnisses. Gerade für eine Urlaubsreise mit so vielen herrlichen Fotomotiven wäre das sicherlich ein "Erinnerungs-Gau".
Hinsichtlich der Kameratests siehe:
http://www.heise.de/kiosk/special/ct/06/06/Gruß, Michael<br><br>Post geändert von: Yoshikawa, am: 17/10/2006 14:49
YOYoshikawaGast17. Okt. 2006 · #20Moin Helen,
Deine Argumentation hinsichtlich des Sehens und Fotografierens kann ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen. Der Ausgangspunkt eines Fotos ist doch das Sehen, das Beobachten, das Aufsaugen des Eindrucks. Dann, wenn für uns etwas Besonderes erkennbar wird, das wir für uns aufheben möchten, fotografieren wir -Ausnahme: Tieraufnahmen, da halten wir einfach nur drauf und sortieren später aus.
Wenn wir dann unsere Dias oder Digitalfotos auf die Leinwand projezieren, dann sehen wir nicht nur den Fotoausschnitt. Für uns erweitert sich durch die Erinnerung der Blickwinkel, wir sehen wieder das Ganze.
Gruß, Michael