norbert_mThemenstarter276 Beiträge · seit 201118. Juli 2012 · #1
Hallo
Sind letztes Jahr im Nov. mit 4x4 Toyotas und Dachzelt durch das Palmwag Concession Gebiet und die Western Touring Route zum Hoanib River und über Amspoort, Tsuxub und Hoarusib River nach Purros gefahren, war ziemlich unproblematisch, aber landschaftlich schön und tierreich.
Könnten auch heuer im Nov wieder so fahren, aber diesmal auch noch weiter ins Kaokoveld hinein. Das Problem heuer ist unser eventuelles Begleitfahrzeug, ein Allrad-MAN von 10t. Vielleicht kann mir jemand Tipps geben, welches Flußtal man mit so breitem Fahrzeug noch vernünftig befahren kann.
Interessant wären Informationen über die Flußtäler zw. Purros und Sesfontein wie den Hoanib, Sawurogab, Obias und Ganamub River.
Von Purros wollen wir auch weiter nördlich fahren und zwar über den Hoarusib und Khumib River nach Orupembe. So weit ich bisher gelesen habe, sollte das auch mit grö0erem Fahrzeug möglich sein. Aber vielleicht hat jemand hier Eigenerfahrung über diese Strecke.
Von Orupembe wollen wir zur Hartmanns Junction und weiter durch die Hartmannberge zum Okarohombo Camp am Cunene. Zurück dann durch den Marienfluß und über Rooidrom (kein Van Zyl's Pass)und Otjihaa zu den Epupa Falls. Vielleicht ist jemand auch diese Strecke schon gefahren und kann Tipps über schöne Spots geben oder auch über ein Himbadorf dessen Besuch sich lohnt.
Ich habe keine Ahnung von irgendwelchen MANs, aber ich nehme mal an, dass der eine breitere Spur als ein W50/L60 hat.
norbert_m schrieb:Interessant wären Informationen über die Flußtäler zw. Purros und Sesfontein wie den Hoanib, Sawurogab, Obias und Ganamub River.
Hoanib sollte kein Problem sein. Da fahren öfters mal LKWs. Sawurogab und Ganamub sollten auch machbar sein. Aber da macht so ein Dickschiff eventuell die 2spurigen Pisten für normale Autos etwas kaputt? Da es da dieses Jahr nicht geregnet hat und vermutlich eher wenige Tiere in den Seitentälern des Hoanibs sind, könnt Ihr vielleicht darauf verzichten.
norbert_m schrieb:Von Purros wollen wir auch weiter nördlich fahren und zwar über den Hoarusib und Khumib River nach Orupembe. So weit ich bisher gelesen habe, sollte das auch mit grö0erem Fahrzeug möglich sein. Aber vielleicht hat jemand hier Eigenerfahrung über diese Strecke.
Hoarusib und über den Khumib weiter bis Orupembe sehe ich keine Probleme. Zwischen Marble Campsite und Red Drum gibt es insbesondere um den Red Drum Pass herum ein paar recht schmale, felsige Stellen, die auch mit einem Hilux nicht so viel Spaß machen. Ich würde eher empfehlen, von Orumpembe aus außen herum über Green Drum oder Blue Drum zu fahren - auch wenn es weiter ist.
Beste Grüße
Guido
norbert_mThemenstarter276 Beiträge · seit 201118. Juli 2012 · #3
Hallo Guido
Danke für die Informationen. Habe vom MAN nur Bilder gesehen, aber bei ähnlich aussehenden wird 2,3m Breite und 7m Länge angegeben.
Das versstehe ich noch nicht ganz: Zwischen Marble Campsite und Red Drum gibt es insbesondere um den Red Drum Pass herum ein paar recht schmale, felsige Stellen, die auch mit einem Hilux nicht so viel Spaß machen. Ich würde eher empfehlen, von Orumpembe aus außen herum über Green Drum oder Blue Drum zu fahren - auch wenn es weiter ist.
Blue Drum finde ich auch nicht auf meinen Karten.
Wäre es mit so einem Auto möglich von Orupembe nach Westen und dann hinauf nach Groendrom oder Oranjedrom zu fahren und weiter zur Hartmanns Junction? Um dann wieder nach Süden im Bogen durch die Hartmannberge und hinauf nach Norden zum Okarohombo Camp am Cunene zu fahren?
In meiner T4A-Karte sind Tracks in den Hartmannbergen als restricted oder privat eingezeichnet. Braucht man da irgendwelche Genehmigungen und wo erhält man sie dann?
norbert_m schrieb:Zwischen Marble Campsite und Red Drum gibt es insbesondere um den Red Drum Pass herum ein paar recht schmale, felsige Stellen, die auch mit einem Hilux nicht so viel Spaß machen. Ich würde eher empfehlen, von Orumpembe aus außen herum über Green Drum oder Blue Drum zu fahren - auch wenn es weiter ist.
Blue Drum finde ich auch nicht auf meinen Karten.
Die Blaue Tonne ist eigentlich auch recht bekannt, weil es die mit der Sat-Schüssel und der Satellitentelefon-Attrappe ist. Von Ost nach West ist die Reihenfolge der Tonnen: rot - blau - orange - grün. Alle 4 Tonnen sind in Tracks4Africa drin (zumindest in der aktuellen Version). Du findest sie auch im T4A-Layer für Google Earth.
norbert_m schrieb:Wäre es mit so einem Auto möglich von Orupembe nach Westen und dann hinauf nach Groendrom oder Oranjedrom zu fahren und weiter zur Hartmanns Junction? Um dann wieder nach Süden im Bogen durch die Hartmannberge und hinauf nach Norden zum Okarohombo Camp am Cunene zu fahren?
Die Strecke führt südlich an den Hartmannsbergen vorbei bis Reddrum. Meines Erachtens dürfte das mit einem LKW besser zu fahren sein, als über den Red-Drum-Pass.
norbert_m schrieb:In meiner T4A-Karte sind Tracks in den Hartmannbergen als restricted oder privat eingezeichnet. Braucht man da irgendwelche Genehmigungen und wo erhält man sie dann?
Der nördliche Bereich ist meines Wissens Konzessionsgebiet von Wilderness Safaris und wird exklusiv vom Serra Cafema Camp genutzt. Ein Permit kann man dafür meines Wissens nicht bekommen.
Beste Grüße
Guido
Nachtrag: Gerade noch mal nachgeguckt. Ein Konzessionsgebiet hat Serra Cafema da nicht. Das gehört alles zur Marienfluss Conservancy. Inwieweit Wilderness Safaris ein exklusives Nutzungsrecht mit denen vereinbart hat, weiß ich nicht.
norbert_mThemenstarter276 Beiträge · seit 201121. Juli 2012 · #5
Danke Guido
Die Blaue Tonne habe ich jetzt auch auf der T4A-Karte gefunden, mann muss nur stark vergrößern, dann taucht auch sie auf.
Eine Frage hätte ich noch. Auf der Karte ist noch ein Track knapp vor dem Anstieg zum Van Zyls Pass im Marienflußtal eingezeichnet, der zur Rooidrom führt. Hat jemand über dessen Zustand Informationen? Wenn er für den 10 Tonner befahrbar ist, könnten wir ihn für den Rückweg benützen.
Grüße Norbert
norbert_mThemenstarter276 Beiträge · seit 201121. Juli 2012 · #6
Hallo Guido
Zeigt das 2. Bild von dir den Track auf den Reddrum-Pass?
norbert_m schrieb:Zeigt das 2. Bild von dir den Track auf den Reddrum-Pass?
Es zeigt ein Stück vom nördlichen Ende des Passes. Da gibt es ein paar recht schmale Abschnitte, die ich mit einem dicken MAN nicht unbedingt fahren wollte. Andererseits hat der MAN sicher den Vorteil der größeren Reifen und der größeren Bodenfreiheit, so dass man eine etwas andere Linie als z.B. mit einem Hilux fahren kann. Mit letzterem muss man teilweise recht dicht an Felsbrocken vorbei fahren, um nicht in der Mitte aufzusetzen.
BTW: Das Bild enthält Geodaten, so dass Du Dir mit Google Earth den exakten Aufnahmestandort angucken kannst (gelber Pin, Screenshot zeigt Blick von Nord nach Süd).
Beste Grüße
Guido
norbert_mThemenstarter276 Beiträge · seit 201122. Juli 2012 · #8
Danke
Der Besitzer des Trucks ist damit schon durch ganz China und sogar bis zum Basislager des Mt. Everest gefahren. Er sollte wissen was er tut. Gewarnt ist er und hat gemeint, dass er wegen der Breite bisher keine Schwierigkeiten hatte, nur wegen der Höhe. Kann schon sein, dass er es wegen des größeren Bodenabstandes leichter hat an Steinen vorbeizukommen.