Hallo Christian,
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIA schrieb: na ja, ganz so ist es auch nicht, die internationel Flüge von/nach FRA sind ja nur ein Teil von AN. Die nationalen und regionalen Verbindungen werden ja fast nur von Namibiern genutztLaut noch nicht allzu alter Aussagen (ich glaube es war Premier Angula) fallen die Verluste aber vor allem auf der internationalen Route nach Frankfurt an. Das überwiegend Namibier die regionalen Routen nutzen, liegt unter anderem auch daran, das andere Flag-Carrier Windhoek nicht anfliegen (dürfen). Alle anderen Airlines routen Passagiere nach Maun, Gaborone, Harare, Lusaka usw. deshalb zwangsweise immer über Johannesburg. Dort wickeln dann SAA, BA oder Air Botswana und nicht Air Namibia die regionalen Zubringerflüge für Emirates, Etihad, Qatar, KLM, Air France und all die anderen Airlines ab.
travelNAMIBIA schrieb: und vielleicht schades es der Wirtschaft z.B. ganz massiv, wenn es keine Direktverbindung von WDH nach Accra mehr gibt (wobei das Beispiel vielleicht etwas blöd ist, da ich nicht weiß was Namibia überhaupt mit Ghana für Geschäfte macht...Air Namibia muss ja nicht völlig platt gemacht werden. Ich hatte das ja schon mehrfach geschrieben: Meines Erachtens wäre es am besten, wenn Air Namibia die internationale Route einstellt und man versucht, Windhoek langfristig als 2. Drehkreuz im südlichen Afrika neben Johannesburg zu etablieren. Andere Airlines, die das Langstreckengeschäft wirklich können, sollten Windhoek anfliegen. Air Namibia wickelt dann den regionalen Zubringerverkehr ab. Dann könnte es auch für eine Star Alliance, Oneworld oder Skyteam interessant werden, Air Namibia zu integrieren. Aktuell gibt es die Schnittstellen zum Austausch von Passagieren nicht und als winziger Einzelkämpfer hätte es Air Namibia wohl selbst bei exzellentem Management schwer am Markt.
Beste Grüße
Guido