PAPaet_CoriThemenstarter16 Beiträge · seit 200630. Sept. 2006 · #1Hallo zusammen!
Langsam rückt unsere 1. Reise im Dezember 06 nach Namibia näher und langsam beschäftigen wir uns mit unserer Route welche wir mit einem 4x4 DC mit Dachzelt machen werden.
Da es unsere erste Reise nach Namibia ist (sonst oft in Südamerika rumgereist mit ÖV), wären wir sehr froh, von erfahrenen Leuten ein Feedback zu unserer geplanten Tour zu erhalten.
So sieht unsere grobe Planung in etwas aus:
- Ankunft in Windhoek am Samstag um ca. 13.00 Uhr.
- Autoentgegennahme am Sonntag (Tag 1). Wir hoffen, dass wir trotz einem Sonntag die wichtigsten Vorräte einkaufen können?!? Am selben Tag Fahrt nach Okahandja. Gibt es dort einen empfehlenswerten Campingplatz? Übrigens, wir haben uns entschlossen, Aufgrund div. Beiträge im Forum, keinen Campingplatz vor zu reservieren.
- Am Tag 2 Fahrt von Okahand. nach Etosha. Wir haben geplant den Eingang bei Namutoni zu befahren. Im Etosha planen wir dann drei volle Tage ein (Tag 3-5).
- Am Tag 6 Weiterfahrt von Etosha (Ausfahrt Okaukuejo) - Outjo - Twyfelontein. Übernachtung in Twyfelfontein.
- Am Tag 7 Besichtigung der Felsgravuren. Gibt es in dieser Umgebung sonst noch etwas Schönes/Interessantes zu sehen?
- Den Tag 8 planen wir als Reservetag ein. Man weiss ja nie! 🙂
- Am Tag 9 Weiterfahrt von Twyfelf. - Swakopmund. Ist dies gut machbar in einem halben Tag, damit man noch Swakop. besichtigen kann? Wir möchten nicht unbedingt länger dort bleiben.
- Am Tag 10 Weiterfahrt von Swakop. - Naukluft-Park. Dort wissen wir noch nicht genau was wir als erstes "ansteuern" sollen. Was uns auch sehr interessiert ist das Dead-Vlei und wir hoffen ganz fest auf einen C.Platz im National-Park (ohne Reservation)! Wir haben für den Naukluft-Park drei volle Tage eingeplant (Tag 11-13), was meint Ihr ist das i.O.?
- Am Tag 14 Weiterfahrt vom Naukluft-Park - Helmeringhausen - Goabeg - Keetmanshop. Dort wollen wir am folgenden Tag die Köcherbäume besichtigen (Tag 15).
- Am Tag 16 Fahrt von Keetm. - Windhoek.
Am Tag 17 ist unsere Rundreise dann schon wieder zuende. Das Auto muss zurück gegeben werden und am Tag 18 geht es weiter nach Kapstadt um dort gemütlich die Weihnachten zu feiern (ohne Familienstress).:)
Wir hoffen, dass wir von Euch viele gute/interessante/kritische Feedbacks erhalten. Schon einmal herzlichen Dank dafür.
Liebe Grüsse
Corinne und Pät
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200601. Okt. 2006 · #2Hallo,
nur ganz kurz, den Reservetag könnt ihr ruhig in Swabkobmund einbauen, da gibt es einiges zu sehen.
Auch ganz interesseant ist Cape Cross Bay mit den Seelöwen in der Nähe von Swabkopmund - 1/2 Tag ist zu wenig.
Für den Sossusvlei im Naukluftpark denke ich sind hingegen 2 Tage ausreichend,
Gruss Kurt<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 30/09/2006 22:26
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200601. Okt. 2006 · #3Hallo
Einkaufen geht am Sonntag im Wernhill Center. Ihr erhaltet aber auch in Okahandia oder Grootfontain noch alles was Ihr braucht.
Je nach dem wie früh Ihr wegkommt, würde ich nicht nach Okahandia fahren sondern noch weiter Richtung Waterberg. Wenn Ihr Campingplätze sucht, schaut bei Thomas Richter nach.
http://www.thomasrichter.deBemüht Euch so früh wie möglich in der Etosha zu sein, damit Ihr am Abend noch etwas von den Tieren erleben könnt. Die Fisherpan bietet sich sehr an.
In der Nähe von Twyfelfontein findet Ihr das empfehlenswerte Xaragu Camp.
Reservetag in Swakop finde ich sinnvoll, da gibt es einiges zu sehen. Als Alternative zu Cape Cross auch eine Bootstour ab Walvisbay zu den Robben und Delfinen oder einen Flug über die Sossusvlei Dünen.
Je nach Interesse (wandern) könnt Ihr auch einiges länger im Naukluft bleiben. Drei Tage Sossusvlei finde ich bei Eurem engen Zeitplan zu viel.
Fahrt dafür vom Sossusvlei via D707 in den Süden. Dabei könnt Ihr z.B. auf Koimasis oder Tiras übernachten. Es lohnt sich. Dann Weiter zu den Köcherbäumen.
Eure Tour hat einen recht eng gesteckten Zeitplan. Wenn Ihr merkt, dass Ihr irgendwo hängen bleibt weil es Euch so gefällt und sich dadurch alles verzögert, könnt Ihr die Tour auch im Sossusvlei beenden und Richtung Windhoek fahren. Den Süden würde ich jetzt zugunsten von mehr Etosha und der Spitzkoppe weglassen.
Sicher wird es aber eine schöne Reise. Geniess sie!
Chrigu
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GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200601. Okt. 2006 · #4Hallo Corinne und Pät
Ich bin da zum Teil anderer Meinung als Chrigu.
Erste Übernachtung Okahandja gibt euch Gelegenheit nach dem Flug auszuruhen. Das war schon immer meine Meinung und ich bleibe dabei.
Etosha würde ich länger machen.
Richtung Khorixas gibt es noch die Vingerklip und der versteinerte Wald, Brandberg. Muss aber nicht alles auf einmal sein.
Richtung Swakopmund bieten sich noch die Robben an, Welwitschia Drive und Spitzkoppe. Wenn ihr ZB Nähe Spitzkoppe Übernachtet, dann über die D1918 nach Henties Bay Robben und dann Richtung Süden nach Swakop.
Achtung, bei Regen ist die Strasse von den Kreuzkap Robben nach Swakop glatt !!!!!
Swakopmund länger machen und die Tour bei Sossusvlei, Sesriem und Dead Valley beenden. Kann auch 3 Nächte sein...
Von da zurück nach Windhuk über Remshoogte, Spreethogte oder Gamsberg. Noch eine Nacht Windhuk oder Dan Viljoen.
Das wäre die klassische Tour besonders beim ersten mal zu empfehlen.
Den Süden mit Keetmans, Canyon eventuell Lüderitz usw besucht ihr bestimmt bei der nächsten Tour.
Oder hab ich das falsch verstanden und ihr fährt von Keetmans weiter nach RSA, das wäre was anderes.
Wie auch immer, viel Spass beim Planen und gute Reise.
Grüsse Georg
Hiluchs527 Beiträge · seit 200601. Okt. 2006 · #5Hi,
das Vorhaben Twyfelfontein-Swakopmund inkl. Besichtigung Swakopmunds halte ich für insgesamt nicht machbar. Ihr werdet zwar noch bei Tageslicht ankommen. Aber bedenkt, dass die Fahrt bis dorthin recht mühsam sind. Zum großen Teil fahrt Ihr Schotterpiste von nicht allzu gutem Komfort.
Dann hättet Ihr noch ein paar Stunden zum Besichtigen, was bei weitem nicht ausreicht. Swakopmund bietet sich m.M.n. gerade dafür an, ein bißchen auszuspannen und sich von den Anstrengungen der Fahrerei, Hitze & Co. der vergangenen Tage zu erholen.
Ich würde empfehlen, in Swakopmund mindestens zwei volle Tage zu verweilen. Auch wenn Swakopmund nicht Euer großes Interesse wecken sollte, weil Ihr z.B. lieber in der Wildnis seid, solltet Ihr dieser Stadt doch mindestens einen Tag für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten widmen, den Ihr nicht bereuen werdet. Versprochen!😃
Warum Ihr am ersten Tag "nur" bis nach Okahandja fahren wollt, verstehe ich dagegen nicht so ganz oder gibt es dort ein bestimmtes Ziel, das Ihr unbedingt sehen wollt? So weit ist es ja nicht von Windhoek und Ihr werdet über die einwandfreie Teerstraße recht schnell da sein.
Dem Flugerholungsbedürfnis sollte eigentlich dadurch Genüge getan sein, dass Ihr den Ankunftstag in Windhoek verbringt.
Nur wegen des Köcherbaumwaldes so weit in den Süden zu fahren, lohnt sich m.E. nicht. Wenn dann sollte doch schon der Fish-River-Canon dabei sein. Dafür wird die Zeit natürlich recht knapp. Dann würde ich Euch zu der Überlegung raten, ob Ihr diese Tage nicht tatsächlich woanders, z.B. in Swakopmund oder bei großem Interesse an Tierbeobachtungen in Etosha verwendet.
Mein Geheimtip, der hier sicherlich wieder bei vielen Unverständnis auslösen wird: Süden weglassen, Etosha um einen Tag kürzen und zusammen mit dem Reservetag an den Okavango-Fluß im Norden fahren und dort noch den Mahangu-Game-Park besichtigen. Das werdet Ihr in keinem Fall bereuen!
Armin2'346 Beiträge · seit 200601. Okt. 2006 · #6@Hiluchs
Aus deinem letzten Absatz hört man deine Begeisterung für Mahangu heraus. Jedoch würde ich diese Empfehlung gerade für Namibia-Anfänger und noch dazu mit einem relativ engen Zeit-Korsett nicht unterstreichen.
Mahangu "kostet" mindestens drei volle Tage und von diesen drei Tagen sind zwei Tage reine Fahrt auf relativ eintöniger Straße. Und dann käme wahrscheinlich zwangsläufig der direkte Vergleich Etosha - Mahangu, den Mahangu sicher verlieren würde - zumindest was die Tiererlebnisse angeht. Das Risisko, in Mahangu diesbezüglich enttäuscht zu werden, ist groß. Uns ging es zumindest in diesem Jahr im gesamten Caprivi-Bereich so - mit Abstrichen auch in Mahangu. Allerdings kennen wir Namibia bereits gut, wussten, auf was wir uns einließen und hatten diesmal alles in allem vier Wochen Zeit. Da kann man es eher mal "verquetschen", wenn ein Ziel den Erwartungen mal nicht standhält.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Uns hat Mahangu sehr gut gefallen, aber ich würde es wirklich keinem Anfänger mit wenig Zeit empfehlen.
Gruß
Armin
OSOsso58 Beiträge · seit 200601. Okt. 2006 · #7Hallo,
entgegen den zuvor geposteten Meinungen würde ich persönlich Swakopmund nicht verlängern. Namibia ist für mich in erster Linie Natur und Swakopm. nun mal eine Stadt, die eigentlich ihre Faszination nur daraus schöpft, dass sie eben in Afrika ist. Jugendstilhäuser findet man in Europa häufiger und schöner... und dafür wäre mir eben die Zeit bei einer kurzen Reise zu wertvoll. - Ist aber nur meine persönliche Meinung!
Wie Hiluchs schreibt, kann man eigentlich ganz gut von Windhoek in einem Tag bis Etosha fahren (Auto früh übernehmen und beim Einkaufen nicht so sehr bummeln...)
Vielleicht dann noch eine Nacht an der Spitzkoppe einplanen?
Wenn Ihr in den Naukluft-Park geht und dort z.B. an der Blutkoppe (würde ich empfehlen) übernachtet, seht Ihr schon einige Köcherbäume. Dann könnt Ihr die schon mal abhaken 😉 und den Tag mit dem Köcherbaumwald sparen.
Grüße Osso
Hiluchs527 Beiträge · seit 200602. Okt. 2006 · #8Tja, das sehe ich anders.
Swakopmund ist gerade aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung und seiner Lage einmalig und so in dieser Form eben nicht in Europa zu sehen.
Was den Mahangu-Game-Park angeht ist klar, dass er nicht so wildreich, wie die Etosha-Pfanne ist. Allerdings gibt es dort auch nicht derartig viele Touristen, wie in Etosha, was auch seine Vorteile hat. Wir haben auch dort die meissten Wildarten gesehen, die es auch in Etosha gibt. Darüberhinaus noch Krokodile.
Der eigentliche Grund, warum ich aber jederzeit eine Tour in diese Gegend empfehle ist die unglaublich beeindruckende Kulisse des Okavango. Wo sonst ist man Flußpferden in freier WIldbahn so nah?
Wenn Ihr Euch für meinen Vorschlag entscheidet, solltet Ihr unbedingt eine Bootstour auf dem Okavango unternehmen!
Wir waren am Okavango auch als "Anfänger" aufgrund einer spontanen Empfehlung eines Farmers und haben es nicht bereut, obwohl es unsere Planung etwas durcheinandergewürfelt hat. Daher waren wir froh, fast nichts vorgebucht zu haben.
Viele Grüße
PAPaet_CoriThemenstarter16 Beiträge · seit 200608. Okt. 2006 · #9Hallo zusammen!
Herzlichen Dank für Eure interessanten Beiträge und Tipps. Aufgrund dessen, haben wir unsere Route noch ein wenig angepasst. Den Süden (Köcherbäume) lassen wir nun ganz weg, dafür planen wir mehr Zeit im Etosha und Swakopmund ein. Nach unserem Gefühl, scheint uns nun die geplante Zeit im Naukluft/Sossuvlei fast zu knapp? Wir wären froh, wenn Ihr nochmals kurz ein Auge auf unsere geplante Route im Dezember werfen könntet. Wir machen nun def. keine Campingplatz Reservationen von der Schweiz aus, um unsere Reise flexibel gestalten zu können (Kleinschrift teilweise Eure oder unsere Bemerkungen).
- Ankunft in Windhoek am Samstag, 2 Dezember um ca. 13.00 Uhr.
- Tag 1:
Autoentgegennahme.
Einkaufen der Vorräte: im Wernhill Center sollte man wichtige Vorräte erhalten, dieses Einkaufscenter soll am Sonntag geöffnet sein.
Fahrt nach Okahandja (ca. 2 Std. von Windh.)
- Tag 2:
Fahrt von Okahand. nach Etosha. Eingang Namutoni.
1. Übernachtung in einem Campingplatz in Namutoni
Die Fisherpan am Abend für Tierbesichtigung.
Tag 3:
Tiere! Und Fahrt in den nächsten Campingpl. von Halali (Vorreservierung nötig?). Tag 4: Tiere!
Tag 5: Tiere! Und Fahrt in den nächsten Campingpl. von Okaukuejo (Vorreservierung nötig?).
Tag 6: Tiere!
Tag 7: Weiterfahrt von Etosha, Okaukuejo – Outjo – Twyfelfontein. Übernachtung in Twyfelfontein.
Richtung Khorixas gibt es noch die Vingerklip und der versteinerte Wald, Brandberg.
Schon versuchen einen Campingplatz für Swakopmund zu reservieren!!!
Tag 8: Besichtigung der Felsgravuren. (Siehe Loose, S. 350).
Tag 9: Fahrt von Twyfelfo. – Swakopmund.
Achtung, bei Regen ist die Strasse von den Kreuzkap Robben nach Swakop glatt !!
Tag 10: Swakopmund.
Tag 11: Reservetag oder Cape Cross Bay mit den Seelöwen in der Nähe von Swabkopmund.
Tag 12: Fahrt von Swakopmund – Naukluft Park.
Tag 13: Olive-Trail
Tag 14: Naukluft Park
Wenn Ihr in den Naukluft-Park geht und dort z.B. an der Blutkoppe (würde ich empfehlen) übernachtet, seht Ihr schon einige Köcherbäume.
Tag: 15: Sossuvlei / Dead Vlei. 1 Tag????
Tag 16: Fahrt von Sossuvlei – Windhoek. Zeit, gut machbar in 1 Tag?
Von da zurück nach Windhuk über Remshoogte, Spreethogte oder Gamsberg. (Welche Variante am schönsten??) Daurauf noch eine Nacht Windhuk oder Dan Viljoen.
Am Tag 17 ist unsere Rundreise dann schon wieder zuende. Das Auto muss zurück gegeben werden und am Tag 18 geht es weiter (Flug) nach Kapstadt.
Einen schönen Sonntag wünscht Euch aus dem sonnigen Baselbiet
Corinne und Pät<br><br>Post geändert von: Paet_Cori, am: 08/10/2006 12:26