DADaniel_BlancoThemenstarter6 Beiträge · seit 201217. Mai 2012 · #1
Guten Tag
Ich habe dieses Forum (leider) erst gestern gefunden. Bis jetzt habe ich mehrere Stunden mit dem Lesen von verschiedenen Threads verbracht, die sehr hilfreich bei der Planung einer Reise im südlichen Afrika sind. 🙂
Ich hatte vor alleine ein Selbstfahrertour in Botswana zu machen (also ohne Begleitung), konnte aber bis jetzt keine Informationen/Diskussionen dazu finden. Sowohl hier als auch auf anderen Internetseiten wird meistens von einer Reise zu zweit gesprochen. (Ich habe aber auch nichts gefunden, das davon abrät.)
Hat es denn, neben der möglichen Einsamkeit ( 🤪 ), Gründe, warum man dies nicht machen sollte? Dass zwei Autos besser sind als eines, ist klar. Aber wenn zwei Personen in einem Auto sitzen, haben ja beide das gleiche Problem, falls etwas passiert (Panne/Unfall).
Hat denn jemand negative Erfahrungen mit dem Reisen ohne Begleitung gemacht? Oder gibt es schon unzählige Threads zu diesem Thema, aber ich bin eingach zu blöde, disee zu finden? 😊 (Die Suchfunktion hat nichts ausgespuckt) Gibt es vielleicht (offensichtliche) Gründe, warum man das nicht machen sollte (ausser, dass die Miete des Wagens nicht durch zwei oder mehr geteilt werden kann)
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe (und das erwartete "Fertigmachen" des newbs 😉 )
Hallo Daniel, herzlich willkommen hier im Forum. 🙂 Ich sehe überhaupt kein Problem , alleine durch Botswana zu reisen.😁 Das Einzige was ich aber finden würde, es wäre mir zu langweilig. 😄 Nachdem das bei Dir aber kein Problem ist, stelle doch einfach mal deine Route rein und ob Du mit Dachzelt oder in Lodges sein möchtest. Wir waren in 2011 in Botswana, da kannst Du unser Reisebericht lesen "Eine neue Erfahrung....." steht unter mein Avatar. 🙂
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200717. Mai 2012 · #4
Hallo Daniel,
willkommen in unserem Foum der Afrikaverrückten.
Wie Cecile schon schreibt- ausser, das du in der Einsamkeit niemanden zum bequatschen hast sehe ich da ebenfalls kein Problem 🙂
2010 + 2011 haben wir Alleinreisende getroffen in Botswana. Einer hier aus dem Forum, der sich in der Centralkalahari für ein paar Tage mit einem anderen Alleinereisenden zusammengeschlossen hatte. Bei Lodge- bzw. Hotelübernachtungen findest du immer abends immer jemanden, mit dem du dich unterhalten kannst und solltest du campen, dann ebenfalls auf den Plätzen ausserhalb der Parks. In der Centralkalahari sind die Campplätze alledings sehr weit auseinander gelegen, so dass du dir schon selbst etwas vorsingen musst 😄 .
Und wie du schon selbst geschrieben hast- geht dir das Auto unterwegs kaputt, dann ist es egal, ob du allein oder zu viert im Auto sitzt. Vielleicht solltest du aber überlegen, ob du dir ein Satelittentelefon mietest, für alle Fälle.
Stell doch deine Route ein, dann kann man mehr dazu sagen.
Liebe Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
DADaniel_BlancoThemenstarter6 Beiträge · seit 201217. Mai 2012 · #5
Danke euch allen für die herzliche Begrüssung und für die beruhigenden Worte 😄
Die Reiseberichte lese ich gerne und die Route werde ich dann bei Gelegenheit reinstellen. 🙂
Hallo Daniel, herzlich willkommen im Forum. Ich bin auch immer wieder alleine unterwegs. Es kann schon einsam sein, aber auch das ist manchmal bzw. eine begrenzte Zeit ganz angenehm. Aber: Camping alleine ist sehr aufwändig. Das überlege ich mir immer sehr genau. Im Sand lobe ich mir viele Mitfahrer: Wenn es ans Schaufeln geht und du musst das alleine dann wird es echt ätzend. Mehrere Mitfahrer und für jeden ne eigene Schaufel, dann geht das viel besser voran. Überlegen würde ich mir dann nur, ob ein Sat-phone nicht richtig wäre. Ganz schnell kannst du dich verletzen oder ein gesundheitliches Peoblem bekommen und kein anderer kann weiterfahren. Da wäre es gut jemanden um Hilfe bitten zu können.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Ja also ein gutfunktionierendes SAT phone wuerde ich an deiner STelle und wie die Vorschreiber sagten auf jeden Fall mit nehmen.
Weiterhin solltest Du Dir unbedingt einen "Fettsack" , das ist die bestfunktionierende Handluftpumpe , mitnehmen oder/und besser einen kompressor um nach den Tiefsand passagen, in denen Du den Luftdruck in den Reifen auf 0,8-1,0 bar ablassen solltest, gemuetlich deine Reifen wieder aufpumpen kannst ohne die zu arg zu verausgaben.
Hast Du Tiefsanderfahrung?????
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
DADaniel_BlancoThemenstarter6 Beiträge · seit 201219. Mai 2012 · #8
Guten Tag
Ein Satellitentelefon ist geplant. Und ich habe auch schon Erfahrung mit Tiefsandstrecken. Wasser und Schlamm bereiten mir aber eher Sorgen. Einen 4x4 Kurs vor Ort zu absolivieren kann ich mir deshalb vorstellen.
Was die Route betrifft, hatte ich an etwas gedacht wie: Windhoek -> Ghanzi -> Maun -> Magkadikgadi Pans NP ->Nxai Pan NP -> Nata -> Kasane -> Durch den Chobe NP über Savuti -> Moremi Dann zurück nach über Maun und Ghanzi nach Windhoek. (Falls es zeitlich reicht und jemand eine gute Empfehlung hätte, würde ich beim Rückweg gerne eine andere Route nehmen.)
Oder wäre es besser, die Orte östlich von Maun auzulassen, und Maun -> Moremi -> Savuti -> Kasane -> dann über Caprivi und Bwabwata NP nach Etosha -> Windhoek?
Geplant sind maximal 3 Wochen. Mehr geht nicht, da die Miete des 4x4 sonst mein Budget sprengen würde. 😉 Anfangs hatte ich vor die Reise irgendwann zwischen dem 24. Juni und 15. August dieses Jahres durchzuführen. Ich wollte einen Wagen (4x4 mit Dachzelt) mieten und dann auf gut Glück in die Campsites (keine Lodges) fahren. Beim Durchstöbern dieses Forums habe ich aber gemerkt, dass man in die NPs (Moremi und Chobe) nur hineinkommt, falls man schon reserviert hat. Stimmt das so? Viele sollen ausserdem schon ausgebucht sein.
Irgendwo habe ich aber gelesen, dass es verboten sei ausserhalb von Campsites zu übernachten (was ich eh nicht machen würde) und nachts sollte man nicht fahren. Was geschieht also, wenn man bis zum Einbruch der Dunkelheit kein Camp findet? :O Oder sind nur die Camps innerhalb der NPs ausgebucht? Wo kann man eigentlich die Plätze für zB Savuti oder Third Bridge reservieren (falls ich meine Reise auf nächstes Jahr verschieben würde)? Ich finde über Google nur Infos zu Lodges. 😐
Ich bedanke mich schon mal für eure Antworten und Tipps 🙂
Daniel_Blanco schrieb: ...(Falls es zeitlich reicht und jemand eine gute Empfehlung hätte, würde ich beim Rückweg gerne eine andere Route nehmen.)
Hallo Daniel_Blanco, ich würde über den Caprivistreifen zurückfahren: -Kasane-Ngepicamp (bei Divundu) -Ngepicamp-Waterbergregion -Waterbergregion-WDH
Für Etoscha reicht die Zeit nicht (wenn Du es sinnvoll machen willst)!
Da wir keine Camper sind, kann ich Dir zu Deinen anderen Fragen nichts sagen. Viel Spaß bei Deinen weiteren Planungen.
Gruß
Reinhard
Burschi4'140 Beiträge · seit 200919. Mai 2012 · #10
Hallo Daniel, die Tour, die du vorgeschlagen hast, habe ich ebenfalls schon alleine gemacht. Allerdings bin ich nicht durch Moremi und Savuti gefahren, sondern wie Reinhard schon vorgeschlagen hat, über den Caprivi wieder zurück. Du ersparst dir die Tiefsand- und eventuelle Wasserdurchfahrten in Moremi und Savuti, die ich ehrlich gesagt alleine nicht unbedingt machen würde. Zudem hast du noch keine Buchungen. Als Ersatz würde ich evtl. von Maun aus eine Dreitages-Flyin-Safari zu einer Lodge im Delta machen (z.B. Pompom), dann hast du das Delta auch mal aus der Luft gesehen.Auf jeden Fall würde ich ein SAT-Phone mitnehmen, das gibt dir schon ein gewisses Gefühl an Sicherheit, auch wenn du es nicht brauchst. Bei den privaten Camps wirst du in der Regel einen Stellplatz finden, bei den staatlichen wirds problematisch. Deine Planung sollte so sein, dass du am frühen Nachmittag dein Ziel erreichst, dann kannst du, falls du ja keinen Platz bekommst noch immer ausweichen und die Besitzer der Campsites sind in der Regel auch behilflich und rufen bei der nächsten an. Keine Nachtfahrten! Denke auch daran, dass du in der Hauptreisezeit unterwegs bist und da solltest du auch bei den begehrten 4x4 Autos mit Dachzelt dich schnellstens um eines bemühen! Viel Spaß und Glück bei der Planung: Burschi
SFiedler2327 Beiträge · seit 200820. Mai 2012 · #11
Hallo Daniel_Bianco, Du schreibst zwar daß Du eigentlich im August fahren willst. Das klinkt nicht so sicher. Wir fahren Anfang Nov von Joburg aus. Naxi, Maun, Savuti, Chobe, Kasane. Bis jetzt ein Auto. Wenn Du willst Könntest Du Dich anschließen. Stefan
Reinhard728 Beiträge · seit 200620. Mai 2012 · #12
DADaniel_BlancoThemenstarter6 Beiträge · seit 201221. Mai 2012 · #13
Guten Abend
Ich habe mich jetzt, vor allem aus finanziellen Gründen, gegen ein 4x4 entschieden, also auch gegen Moremi und Savuti. Damit warte ich erstmal. Ich werde auf ein "normales" Auto umsteigen. Dazu hätte ich noch einige Fragen: Bei T4A haben die Strassen Buchstaben-Bezeichnungen. Sagt das etwas über die Qualität der Strassen aus? Kann man zB sagen, dass A und B Strassen problemlos befahrbar sind? Oder haben diese Buchstaben andere Bedeutungen? Oder kann man allgemein auf allen Strassen fahren, die nicht als Off-Road angegeben sind? (Ich habe das Gefühl irgendwo eine Legende mit Erklärungen zu den Strassen gesehen zu haben, finde diese aber nicht mehr.)
@SFiedler2: Danke für das Angebot 🙂, aber November geht bei mir leider nicht.
@Annick: Ich habe in deinem Reisebericht gesehen, dass du mit einem Daihatsu Atos unterwegs warst. Ich kenne das Auto zwar nicht, aber es sieht sehr klein und tiefliegend aus. Hattest du keine Probleme damit?
Danke für die Auskünfte 🙂
PS: Auf Internetseiten von Camps sehe ich häufig den Ausdruck pax. zB 2-4 pax. Was bedeutet das?
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200621. Mai 2012 · #14
Daniel_Blanco schrieb: PS: Auf Internetseiten von Camps sehe ich häufig den Ausdruck pax. zB 2-4 pax. Was bedeutet das?
Hallo Daniel,
das bedeutet lediglich, dass die Campsite für 2-4 Leute geeignet ist: du zahlst dann den Preis für die Site, auch wenn Du allein bist.
schoelink1'933 Beiträge · seit 200722. Mai 2012 · #15
Daniel_Blanco schrieb:Ich habe mich jetzt, vor allem aus finanziellen Gründen, gegen ein 4x4 entschieden, also auch gegen Moremi und Savuti. Damit warte ich erstmal. Ich werde auf ein "normales" Auto umsteigen.
Botswana ohne 4x4? 😮 Then you miss out on the best places...
Mit freundlichen Grüßen, Hans Schoelink
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200922. Mai 2012 · #16
Hallo ..
also das mit nem 2*4 wuerd ich mir auch noch mal kraefig ueberlegen zumindest wenn du durch botswana willst... so gut wie kein NP in Botswana ist mit 2*4 ne freude bzw machbar... und was ist botswana ohne Moremi, Savuti... Gut die chobe riverfront geht auch in nem normalen auto aber .. warum versuchst du nicht doch ne reisebegleitung zu finden ?? (ohne mich in deine persoenlichen entscheidungen mischen zu wollen !!) .. ist vielleicht doch netter, und obendrein wesentlich billiger ..
ansonsten vielleicht eher auf Namibia beschraenken.. ?? Also wir wuerden botswana nicht ohne 4*4 machen, das waer einfach zu schade...
viele gruesse dennoch
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Dann solltest Du Dich vielleicht doch umentscheiden und lieber Namibia, Zimbabwe oder Südafrika bereisen. In diesen Ländern hast Du mit einem 2x4 wesentlich schönere Erlebnisse als in Botswana. Diese Länder haben Nationalparks, die auch mit einem Nichtallrad problemlos befahren werden können und mehr an touristischen Zielen außerhab der Tierbeobachtungen bieten.
Gruß gk
DADaniel_BlancoThemenstarter6 Beiträge · seit 201222. Mai 2012 · #18
Hallo miteinander
Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass Botswana jetzt nicht mehr der Fokus meiner Reise ist, ich wollte aber keinen neuen Thread für die Fragen bzgl Strassen öffnen. 🙂
Ich kann ja aber immer noch nach Maun und mit einem Fly-In ins Okavango Delta, nicht? Dann hinauf nach VicFalls und Chobe Riverfront, dann direkt nach Namibia und den Rest dort machen.
Deshalb: "Dazu hätte ich noch einige Fragen: Bei T4A haben die Strassen Buchstaben-Bezeichnungen. Sagt das etwas über die Qualität der Strassen aus? Kann man zB sagen, dass A und B Strassen problemlos befahrbar sind? Oder haben diese Buchstaben andere Bedeutungen? Oder kann man allgemein auf allen Strassen fahren, die nicht als Off-Road angegeben sind? (Ich habe das Gefühl irgendwo eine Legende mit Erklärungen zu den Strassen gesehen zu haben, finde diese aber nicht mehr.)" Aber auch auf Namibia bezogen. 🙂
Danke euch
SFiedler2327 Beiträge · seit 200822. Mai 2012 · #19
Hallo Daniel, weiß zwar auch nicht, was die Buchstaben bei TA4 bedeuten. Aber wenn ich Dich richtig verstehe planst Du jetzt Windhock über?? nach Maun. Sowohl von Shakawe als auch von Charles Hill ist alles Teer und mit einem ganz normalen auto zu fahren (also A3 und A35). Ich vermute dann willst Du -nach der Fly-inn safari ex Maun - über Nata nach Kasane (A3, A33) auch das ist Teer. Allerdings sollte man , gerade auf der A33 von Nata nach Kasane, aber auch sonst wo immer auf tiefere Schlaglöcher auch auf Teerstrassen einrichten. Gerdae die A33 war in der Vergangenheit für massive, tiefe Schlaglöcher bekannt. Man baut zwar zur Zeit (zu mindest letzten NOV) aber es gibt sie noch. An der Chobe River front bin ich persönlich auch der Meinung daß man nicht unbedingt eine 4x4 benötigt (es gibt nr eine Stelle vor der Chobe Lodeg in der es wirklich tiefsandig ist, und man ohne 4x4 stecken bleiben könnte, aber da fahren so viele Vehicle vorbei, die helfen könnten). Was ich unbedingt empfehlen würde ist aber ein auto mit Terrainclearence. Also mit einem normalen sedan (polo etc.) kommt man an der Riverfront nicht durch. Da ist kein Teer, und die gravelroad ist auch nicht wie in den südafrikanischen oder namibischen Parks. Ansonsten gibts noch die Strecke von Kasane zur Ngoma Bridge, die ist Teer, and dann weiter im capirive auch Teer. Stefan
DADaniel_BlancoThemenstarter6 Beiträge · seit 201222. Mai 2012 · #20
@SFiedler: Vielen Dank. Genau an diese Strecke hatte ich gedacht. 🙂