Die Frage nach der Fotoausrüstung...

35 Antworten · 11,2k Aufrufe · gestartet 30. Apr. 2012 von Namibia_Planerin
Bilder klein
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Gast04. Mai 2012 ·
Hallo
Verfolge das Thema sehr interessiert, einiges verstehe ich nicht.
1.Ist man denn immer so weit weg von den Tieren, dass man solche
große Tele benötigt.
2. Wie sind die Lichtverhältnisse,
denn Tele + hohe Empfindlichkeit = Teuer
Wir wollen Mitte Sept/Anfang Okt hin
361 Beiträge · seit 201104. Mai 2012 ·
Die Frage nach dem Fotorucksack lässt sich auch nicht so einfach beantworten. Dies hängt natürlich von Deiner Ausrüstung ab.
Ich habe mir mittlerweile den Lowepro Pro Trekker 400AW zugelegt. Hier bekomme ich nun alle meine Objektive und mein Zubehör rein. Er ist stabil, allerdings auch schwerer. Er lässt sich aber auch im Gegensatz zu den anderen Fotorucksäcken sehr angenehm tragen.

Für Städtetouren nehme ich die kleine Slingshot. Da passt der Body und 2-3 Objektive rein. Das reicht dann auch.

Kauf die den Rucksack nicht zu knapp, Du ärgerst Dich später, wenn Du Deine Ausrüstung erweiterst...
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html
412 Beiträge · seit 201105. Mai 2012 ·
@Traumtester: Wir reden von Wildtieren, nicht von Zootieren. 😉
Natürlich kommt man auch mal näher an die Tiere ran, aber ein anständiges Tele schadet nie. Um Licht brauchst du dir in Namibia tagsüber meistens keine Sorgen zu machen, aber Dämmerung gibt es natürlich auch da.

Gruss Dieter
Gast05. Mai 2012 ·
deemha schrieb:@Traumtester: Wir reden von Wildtieren, nicht von Zootieren. 😉
Dann muß ich mir die Reise nochmal überlegen, wenn da die Tiere frei herumlaufen
Natürlich kommt man auch mal näher an die Tiere ran, aber ein anständiges Tele schadet nie. Um Licht brauchst du dir in Namibia tagsüber meistens keine Sorgen zu machen, aber Dämmerung gibt es natürlich auch da.
Da habe ich ja nochmal Glück gehabt, wenn es eine Dämmerung gibt, ist auch mit zunehmender Dunkelheit (am Abend) und mit viel Licht (am Morgen) zu rechnen.
Gruss Dieter
Ja so ein Forum macht so richtig was her, da kann man richtig was lernen.
Vielen Dank für diese hochqualifizierten Infos
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2012
728 Beiträge · seit 200605. Mai 2012 ·
Lieber Traumtester,
Deine Fragen haben sich auch mir nicht unmittelbar erschlossen. Insofern kann ich Deemha verstehen.
"1. Ist man denn immer so weit weg von den Tieren, dass man solche
große Tele benötigt.
"
Kommt drauf an, was Du wie fotografieren möchtest. Wenn Du zufrieden bist mit Fotos a là "und das dahinten ist ein Zebra" reicht auch eine kurze Brennweite. Viele machen solche Fotos und sind damit glücklich. Für die Erinnerung reicht's. Wenn Du aber solche Fotos machen möchtest:
oder solche

(Fotos von aardvark) dann brauchst Du eine längere Brennweite.

" 2. Wie sind die Lichtverhältnisse,
denn Tele + hohe Empfindlichkeit = Teuer


Auf diese Frage lag mir die Antwort auf der Zunge: wenn die Sonne scheint (und das ist tagsüber meistens der Fall) ist es sehr hell, wenn nicht (nachts), ist es sehr dunkel. Die Zeit dazwischen ist sehr kurz. Ich habe deshalb zunächst nicht geantwortet, weil es mir recht unfreundlich vorkommt so zu antworten. Was willst Du wissen? Dass lichtstarke Teleobjektive (nicht "empfindliche") teuer sind ist richtig. Sie sind auch sehr schwer. Wenn Du Dir für 2-6000 Euro ein lichtstarkes Tele gönnen möchtest und es auch schleppen möchtest: nur zu, es wird Deine fotographischen Möglichkeiten erweitern. Wenn Du die 10-15 min der Dämmerung für Tierportraits nutzen willst (da gibt es das beste Licht) hast Du es mit lichtstarken Objektiven leichter. Oder Du drehst in Grenzen die Empfindlichkeit am Gehäuse höher (400/800 ISO). Ich habe mich mit einem 70-300 mm 1:4,5-5,6 von Nikon begnügt, weil die dicken Rohre mir zu teuer sind.
Also: nichts für ungut (norddeutscher Schnack): Deine Fragen waren etwas rätselhaft. Da solltest Du Dich nicht über solche Antworten beschweren.
Gruß
Reinhard
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Gast05. Mai 2012 ·
Reinhard schrieb:Lieber Traumtester,
Deine Fragen waren etwas rätselhaft. Da solltest Du Dich nicht über solche Antworten beschweren.
Gruß
Reinhard
Solche Antwort wie Deine habe ich erwartet.Damit kann ich auch etwas anfangen.
Wenn sich jemand unklar ausdrückt, warum auch immer, ist es dann so schwer nochmal nachzuhaken oder ist es in einem Forum Pflicht solche zynische Antworten zu geben?
Habe mich nicht beschwert, sondern mich im selben Ton bedankt.
Jeder hat mal klein angefangen ohne Erfahrung, tut mir leid, wenn ich Euch mit so
einer dummen Fragerei belästigt habe.
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2012
2'847 Beiträge · seit 201105. Mai 2012 ·
Hallo Traumtester,

bei unserem 1. SA-Urlaub vor etlichen Jahren hatten wir eine kleine Kompaktkamera dabei - entstanden sind "Pfeilbilder" 😁 , d.h. irgendwo ist ein Stück Löwenmähne zu sehen.
Inzwischen bin ich über ein 200er Objektiv beim 300er angelangt, das mir aber auch immer noch zuwenig ist.
(Leider wird jede Brennweite mehr auch mehr Gewicht.)
In Privat Game Reserves kann der Guide oft bis an die Tiere heran fahren, als Selbstfahrer ist man darauf angewiesen, dass die Objekte der Begierde sich direkt vor's Auto stellen!

DSC_0372.JPG


Oder in Namibia ans Wasserloch in Okaukuejo! 😉
Ob man nun abends am Wasserloch, in der Dunkelheit, auch noch fotographieren muss? Ich nicht - da konzentriere ich mich lieber auf den Zauber des Augenblicks!

Gruß, Strelitzie
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2012
5 Beiträge · seit 201205. Mai 2012 ·
Hi Mischa, wir sind in zwei Wochen im Etosha, gibt es bestimmte Wasserlöcher an den man Löwen morgens fotografieren kann?
Gast06. Mai 2012 ·
@Strelitzie
Danke für Deine Antwort
So kann ich das gut nachempfinden und verstehen.
Einerseits möchte ich auch schöne Fotos, aber anderseits
muß man seine Grnzen ziehen. Habe bei meiner letzten
Rundreise in xxx erlebt, eine Dame mußte alles fotografieren, was kam.
Fazit, sie hat einen großen Teil der Reise nicht richtig aufgenommen.
Wie Du schreibst, ---da konzentriere ich mich lieber auf den Zauber des Augenblicks! --
Die waren Erlebnisse und Erinnerungen kann man nicht in ein Bild fassen.
Auf die richtige Mischung kommt es an und die versuche ich durch meine Fragerei zu ermitteln.
Es ist ja menschlich, dass man andere auch an seinem erlebten Glück teilhaben lassen möchte.
zuletzt bearbeitet 06. Mai 2012
110 Beiträge · seit 201006. Mai 2012 ·
TiJo schrieb:Hi Mischa, wir sind in zwei Wochen im Etosha, gibt es bestimmte Wasserlöcher an den man Löwen morgens fotografieren kann?
Da kann ich nur schwer eine Rückmeldung geben, da ich noch nie im Mai dort war. Und dann scheint es anders für die Tierbeobachtung zu sein als im September.

Eine gute Orientierung gibt vielleicht diese Auflistung.

Persönlich habe ich Löwen fast immer nicht am Wasserloch, sondern am Strassenrand gesehen. Einzige Ausnahme waren Klein Namutomi und Koinachas. Ich habe aber auch schon in einer englisches Zeitschrift den Bericht eines Redakteurs gelesen, das ein Löwenrudel in Koaukuejo ein Giraffenjunges vor Publikum gerissen hat.

Also eine Faustformel "sei um x Uhr am Wasserloch y und es gibt Löwen" gibt es nicht in Etosha.

Grüße und gute Reise!

Mischa
Tier- und Landschaftsbilder Namibia 2010/ 2011 - Südafrika 2013
3'080 Beiträge · seit 200906. Mai 2012 ·
@ TiJo,

ich persönlich habe schon am Wasserloch in Okaukuejo einen Löwenriss gefilmt bzw. fotgrafiert, kurz vor dem Frühstück.

Theoretisch hast du an allen Wasserlöchern die Chance darauf, es gilt wie immer bei der wildlife-Fotografie: right time, right place.

Und Geduld musst du auch mitbringen....

lg sasowewi
361 Beiträge · seit 201106. Mai 2012 ·
Tja, Wildlife kann man (zum Glück) nie sagen, wann und wo man Tiersichtungen macht. Was immer hilft, ist in den Camps in das Sichtungsbuch schauen. Da kann jeder Besucher seine Sichtungen eintragen. Wir haben immer, wenn wir in einem Camp waren, kurz in das Buch geschaut.

Uns bestes Löwenerlebnis haben wir am Wasserloch Salvadora gemacht (siehe auch ein kleiner Auszug in meinem Reisebericht 😁 😎 ), dort waren die Löwen ca. 30 Stunden. Die Tage zuvor und danach haben wir dort keine Tiere gesehen. Wir hatten einfach Glück und waren zur rechten Zeit am richtigen Ort 😎
Reisebericht Namibia Glücksreise Oktober/November 2011 http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/213149-die-16-tage-qwas-haben-wir-fuer-ein-glueckq-reise.html
412 Beiträge · seit 201107. Mai 2012 ·
traumtester schrieb:
Ja so ein Forum macht so richtig was her, da kann man richtig was lernen.
Vielen Dank für diese hochqualifizierten Infos
Hallo traumtester
Ich weiss zwar nicht, was dir über's Leberchen gekrochen ist, trotzdem tut es mir leid, dass meine Antwort nicht deinen Vorstellungen entsprochen hat. Selbstverständlich kannst du solche Bilder auch mit einem 08/15-50mm-Objektiv schiessen, vorausgesetzt du kannst schnell genug rennen 😉 .



Gruss Dieter
5 Beiträge · seit 201210. Mai 2012 ·
Guten Abend,
vielen Dank für die vielen Antworten. Ich werde mein Glück versuchen...:) Die Hauptsache ist es doch das man es genießt in Namibia zu sein.
652 Beiträge · seit 200711. Feb. 2013 ·
Hallo,
wer von euch hat eine Sony 65 oder 77?? Ich möchte gerade umsteigen und es wäre hilfreich wenn mit einer der beiden Kameras schon jemand "geknipst" hat. Bisher hatte ich eine Olympus E510. Oder andere Empfehlung? Preis: ca.1000 Euro. Hauptaugenmerk liegt auf der Fotografie-nicht beim Filmen.
Vielen Dank
Annette
271 Beiträge · seit 201011. Feb. 2013 ·
Hallo Annette,
Ich habe die a65 und bin sehr zufrieden. Die 77er ist grösser als die 65, hat zwei Bedienräder und ist staub und wasserdicht. Beide haben den selben Sensor (24 mp). Das ergibt etwas größere Dateien, besonders im raw Format. Beide Kameras sind sehr schnell und sehr scharf. Ich bin absolut überzeugt von meiner Kamera und sehe auch immer wieder das Sony in Test aktuell sehr gut bis am besten abschneidet und besonders innovativ ist. Wenn Du mehr Fragen hast melde Dich, schreib ein pn.
Grob im kurzen...,
Marcus
Der letzte Reisebericht wurde mit der Sony a55 und a65 gemacht.
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)