RORobertFThemenstarter15 Beiträge · seit 201127. Apr. 2012 · #1Hallo Foris
In zwei Monate fliegen wir ab, machen zum Ersten mail in Namibia in Juli/August Urlaub. Wir haben ein 4x4 Toyota Hilux gemietet, dass ist für mich das erste mal, dass Ich ein 4x4 fahre. Wir hatten eigentlich geplant nur die größeren Strassen zu fahren, aber Ich würde doch gern ein Paar leichte 4x4 Tracks probieren. Ich habe in das Forum durch gekuckt and denke an die Route von Brandberg White Lady D2359 nördlich um den Brandberg den Ugab entlang zur D2342 oder die Messum Krater Route von D2342 zur C34 in der nähe von Cape Cross. Wir wollen in einen Tag vom Twyfelfontein zu Swakopmund fahren und könnten da einer von diesen Routen probieren.
Eine andere Route die Ich gefunden habe ist entlang des Gamchap Ufers von der C13 bis D316 auf dem Wege zu Ai Ais. Wir wollen von Aus über Rosh Pinah nach Ai Ais fahren.
Kann man als 4x4 Greenhorn sich diese Routen zumuten oder ist das eher abzuraten?
Habt einer von Euch andere Vorschläge? Wir fahren die Klassische Route Windhoek-Waterberg-Etosha- Twyfelfontein-Swakop-Sesiem-Namtip-Aus-AiAis-Kalahari -Windhoek.
Viele Grüsse
Robert F
GUGuido.Gast27. Apr. 2012 · #2Hallo,
RobertF schrieb:Habt einer von Euch andere Vorschläge? Wir fahren die Klassische Route Windhoek-Waterberg-Etosha- Twyfelfontein-Swakop-Sesiem-Namtip-Aus-AiAis-Kalahari -Windhoek.
Die 5 Kilometer Sand ins Sossusvlei sind auch eine gute Teststrecke. Im schlimmsten Fall fährst Du Dich fest, bekommst wegen des "dichten" Verkehrs aber schnell Hilfe. Und da es weicher Sand und kein felsiger Untergrund ist, fällt es auch schwer, etwas am Auto kaputt zu machen.
Am Aba Huab (bei Twyvelfontein) kannst Du meines Erachtens auch noch recht gefahrlos im sandigen Trockenfluss fahren. Wenn Du das zum Testen auf den knapp 10 Kilometern zwischen Aabadi Mountain Camp und Aba-Huab Community Camp machst, dann solltest Du bei Problemen auch nicht 3 Tage auf Hilfe warten müssen. Da sind 3-4 Camps und ein Dorf drumherum.
Beste Grüße
Guido
Rocky1964709 Beiträge · seit 201127. Apr. 2012 · #3Hi Robert,
geh zum nächsten großen Zeitungskiosk und kauf Dir die OffRoad, AllesAllrad, 4x4Action und Allradler.
Lies die Anzeigen und such Dir eine OffRoad-Fahrschule in Deiner Nähe. Egal ob Firma, Verein usw.
Die Fahrschulzeit sollte mindestens 16h, also 2 Tage dauern.
Wichtig ist Fahrzeugtechnik, Ausrüstung, Fahren im Sand, Schlamm, Wasser, Bergauf, Bergab, Schräg, Verschränkung, Bergen, Sichern usw.
Bei dem Preis einer solchen Reise sollte am Aufwand für eine solche OffRoad-Fahrschule nicht gespart werden. Eine solche Fahrschule ist meist als Event organisiert. Und die erworbenen Kenntnisse und das Können erspart einem manchen Ärger oder Schlimmeres.
Leider sparen Viele hier an falscher Stelle. Ein Ergebinis sind sehr hohen Unfallzahlen bei Touris.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/ TSTsumeb75 Beiträge · seit 201127. Apr. 2012 · #4Hallo,
zu deinen konkreten streckenanfragen kann ich nichts sagen.
im richtersveld np waren (grenzt ja an ai ais) waren die strecken gut zu fahren, auch wenn die durchschnittliche geschwindigkeit sehr langsam war.
ich habe auch einmal damit angefangen und bin ein autodidakt. m. E. ist es wichtig, den low range schon v o r den kritischen stellen einzuschalten, falls das differnzial noch manuell zu bedienen ist, dies auch v o r h e r zu tun, grundsätzlich langsam fahren, dann wäre ein evtl. schaden nicht so hoch. die letztgenannte aussage gilt nicht für sand oder schlamm (auch wenn zu der jahreszeit eher unwahrscheinlich), da fahre ich zumindest im 2-3 gang mit ausreichend schwung rein und hoffe, dass ich durchkomme, bisher hat es geklappt. den reifendruck reduzieren senkt auch das risiko des festfahrens, falls es passiert nicht zu lange die räder durchdrehen lassen, du gräbst dich nur ein, dann hilft schaufeln, schieben und zur not mit kleidungsstücken oder ähnlichem ein sandblech nachbauen.
der hilux hat eine hohe "beinfreiheit" das hilft in (fast) allen lebenslagen. und wenn es zu schwer wird, kann man noch immer umdrehen.
gruß tsumeb
PS
Zweiter Reservereifen ist immer gut und einen Reifen wechseln zu können (einer meiner Freunde ist hierzu nicht in der lage).
carl1'287 Beiträge · seit 200827. Apr. 2012 · #5Tsumeb schrieb:t. m. E. ist es wichtig, den low range schon v o r den kritischen stellen einzuschalten, falls das differnzial noch manuell zu bedienen ist, dies auch v o r h e r zu tun,
Hallo,
na ich hoffe mal, dass hier mit "Differenzial" die Freilaufnaben gemeint sind. Als 4x4 Greenhorn, sollte man idealerweise nicht dahin fahren (ohne entsprechende erfahrene Begleitung) wo man Differenzialsperren braucht.
Zur ursprünglichen Frage, Namibia ist meiner Meinung nach bestens geeignet um erste Erfahrungen im 4x4 Fahren zu machen. Wenn Du nicht gerade ins Sperrgebiet willst oder ins Kaokofeld, kannst Du sicher den einen oder anderen "4x4 Umweg" machen.
Ganz nett finde ich auch die Runde im Daan Viljoen Park nahe Windhoek. Da kann man schon mal ein bisschen Low Range einschalten, um gemütlich die Hügel hoch und runter zu fahren. Auch die Fahrt zur Blutkoppe auf dem Weg nach bzw. von Swakop ist recht nett (da brauchst Du aber ein Permit). Ansonsten einfach nicht übertrieben und im Zweifel umkehren.
Viel Spaß und Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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