Woran sollte man denken...

7 Antworten · 2'288 Aufrufe · gestartet 24. Apr. 2012 von stiebilli
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Themenstarter157 Beiträge · seit 200824. Apr. 2012 · #1
...wenn man seinen frisch gekauften und geputzten HZJ 78 (juhu!) für mehrere Monate unterstellt?
Reifendruck erhöhen (um 2 Bar?) und Tank bis oben hin voll machen ist klar. Worauf sollte man noch achten, was ist wichtig? Das Fahrzeug wird sicher zwischen drei und acht Monate (leider) stehen.
Freue mich über Tipps/Anregungen.

Danke und Gruß

Guido
1'287 Beiträge · seit 200824. Apr. 2012 · #2
Hallo,

wir haben uns eine Liste mit allen relevanten Ausrüstungsgegenständen gemacht, die wir im Auto lassen. Man glaubt gar nicht, wie schnell man vergisst, was so alles im Auto ist. Das inkludiert auch ggf. Kleidung, Medikamente und Bücher etc..
Wichtig ist auch, dass alle (in dem Stand Zeitraum verderbenden) Lebensmittel entfernt werden und die Wassertanks/kanister leer und trocken sind.
Ist das Auto in Nam zugelassen prüfen, ob die Registration bis zur avisierten Wiedernutzung reicht, ansonsten Massnahmen treffen, das rechtzeitig eine Verlängerung durchgeführt wird.
Gut ist auch eine Werkstatt zu haben, die den Wagen kurz vor der Rückkehr schon mal durchcheckt und ggf. notwendige Reparaturen durchführt.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 24. Apr. 2012
119 Beiträge · seit 201024. Apr. 2012 · #3
stiebilli schrieb:...
Reifendruck erhöhen (um 2 Bar?) und Tank bis oben hin voll machen ist klar. Worauf sollte man noch achten, was ist wichtig? Das Fahrzeug wird sicher zwischen drei und acht Monate (leider) stehen.
Freue mich über Tipps/Anregungen.

Danke und Gruß

Guido
Hallo Guido

Warum willst Du den Reifendruck erhöhen und den Tank füllen ?

Das machen wir nie. Wir bocken das Auto auf. Es steht dann auf 4 kleinen Böckchen oder wie das auf deutsch heisst 😐

Viel wichtiger ist, die Batterie(n) abzuhängen. Am Besten legst Du dir wartunsfreie Batterien zu, die auch nach einam Jahr praktisch keine Spannung verlieren.

Und es is ein HZJ 78... der springt dann generell immer an !

Gruss Carmen
zuletzt bearbeitet 24. Apr. 2012
Themenstarter157 Beiträge · seit 200824. Apr. 2012 · #4
Hallo zusammen,

danke für die Idee mit der Liste. In ein paar Monaten hat man sicher vergessen, was noch alles an Bord ist.

Carmen, ich bin kein Kfz-Fachmann. Habe aber schon öfter gehört und gelesen (im Internet), dass es für Gelenke und/oder Lager nicht gut sein soll, wenn diese Teile für mehrere Monate dauerhaft entlastet sind. Deshalb die Idee, den Reifendruck für die Zeit des Stillstands zu erhöhen. Ob die Reifen dadurch Schaden nehmen oder ob das/ein Fahrzeug das Aufbocken für mehrere Monate besser verträgt, weiß ich nicht. Mal sehen, ob es dazu noch Meinungen gibt.
Die Batterie ist übrigens abgeklemmt.

Danke und Gruß

Guido
38 Beiträge · seit 201224. Apr. 2012 · #5
Hallo Carmen

den Tank füllt man voll damit sich kein Kondenswasser bilden kann und sich unten im Tank sammelt. In Namibia ist das aber nicht so problematisch.

Libe Grüsse Tobias
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
2'779 Beiträge · seit 200725. Apr. 2012 · #6
hallo Guido
erst mal gratuliere ich dir zum neuen Spielzeug!
Für 8 Monate unter-Dach-ABstellen würde ich folgende Massnahmen treffen:
- aufbocken
- Tank voll
- Batterie abhängen
fürs Anlassen nach den 8 Monaten:
- ein Spritzer Motorenöl in die "admisión de motor" (auf deutsch?), weil nach 8 Monaten Erdanziehungskraft die öligen Komponente im Karter sind und die Kolbenringe eventuell leicht "festgeklebt" sein können.

Wenn du in keine "trockene" Batterie investieren willst, dann musst du ev. nach diesen 8 Monaten kurz zum Batteriehändler um deine Batterie ca 30 Min. aufladen zu lassen.

Die beste Lösung wäre wenn jemand dein Fahrzeug 1 x pro Woche 15 Min. laufen lassen könnte und ev. ein paar cm fahren oder schieben, dies würde das aufbocken unnötig machen.

LG
leona
Gruss Leona
Themenstarter157 Beiträge · seit 200826. Apr. 2012 · #7
Hallo zusammen!

Besten Dank für die bisherigen Reaktionen und Tipps/Anregungen. Das kann es aber doch nicht gewesen sein. Welche "besonderen" Vorkehrungen haben denn all die anderen, die ihr Fahrzeug auf den Farmen stehen haben, getroffen? Allein in der Halle, wo unser Fahrzeug untergestellt ist, stehen mindestens 30 bis 40 Fahrzeuge. Hat noch einer etwas wichtiges anzumerken? Vielleicht zum Thema Aufbocken oder lieber mehr Luft in die Reifen pumpen?

Freue mich über jede Bemerkung-hat schließlich jeder etwas davon (zumindest die, die ihr Fz. in Namibia parken)

Danke und Gruß
Guido
143 Beiträge · seit 200927. Apr. 2012 · #8
Hallo zusammen,
man sollte vielleicht daran denken, einfach einmal öfter nach Namibia zu fahren 😉 , gerade wenn das eigene Auto wartet - denn dann entfallen doch so einige Vorkehrungen; wir lassen unseren Toyota regelmäßig bewegen, so steht er sich nicht fest; und das Auto wird dann auch mit der Zeit udn der häufigeren Nutzung einfach "billiger".

Generell macht es auch Sinn ausreichend Frostschutzmittel in die Kühlanlage zu füllen und diese dahingehend auch mal zu überprüfen und auf Schlammbildung im Kühlkreislauf zu achten; gleichzeitig sollte man zum Beginn der Inbetriebnahme nach längerer Nichtnutzung alle Flüssigkeiten kontriollieren und einen Motorölwechsel durchführen (lassen).

Wer sein Fahrzeug längerfristig "einmotten" will, sollte bedenken, dass es seltene Fälle von "Algenbildung" oder "Mikrobenbildung" im Tank geben kann - eher anzutreffen bei Booten/Schiffen (siehe http://www.bluewater.de/diesel.htm) ; uns ist zumindest ein Fall davon auch in Namibia bekannt bei einem 4x4.
Vorbeugend kann man mal den genannten Artikel lesen.

Wichtig: ich möchte jetzt hier nicht alle Leser verunsichern, oder den Verkauf irgendwelcher Produkte ankurbeln, aber bei einem Fahrzeugausfall kann man auch einmal an eine solch seltene Konstellation denken. Vielleicht haben ja andere Leser diesbezügliche Erfahrungen gesammelt?

Den Standschaden von Reifen kann vermeiden, indem man diese trocken und dunkel lagert (mit den Felgen) und einfach einen Satz "Standreifen" übrig hat und mit diesen das Auto dann stehen lässt. Dann werden halt auch Federn und Stoßdämpfer im Stand belastet; bockt man den Wagen auf, dann werden durch das Gewicht der hängenden Achsen/Rädern natürlich auch die Federn belastet...

Daher ist es in unseren Augen am Besten, das Fahrzeug einfach zwischenzeitlich bewegen zu lassen,

mit einem Gruß steenbok 🙂 🙂 🙂