Camping nähe Etosha

10 Antworten · 3'573 Aufrufe · gestartet 13. Sept. 2006 von Margrit
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Themenstarter403 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #1
Hallo
Ich fliege von Kenia aus ende Januar 07 nach Namibia. Nun suche ich noch gute Camping-Plätze nähe des Etoshas Park. Ich weiss nicht, soll ich im Park mich einquartieren oder eher in der Nähe. Kennt jemand gute Adressen?
Soll ich es im Park probieren?
Ich reserviere nicht gerne im voraus, bin mich das nicht gewohnt von meinen jahrelangen Reisen, aber hier möchte ich gerne Eure Meinung lesen, denn ich bin nur > kurz < in Namibia unterwegs und für mich ist es die 1. Reise.

E grüsst Margarita
1'130 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #2
Ende Jan. ist in der Etosha m.E. keine Vorbuchung der Campingplätze erforderlich, da dann alle Urlaubszeiten vorbei sind. Bei den Bungalows würde ich versuchen, vorzubuchen, wobei vor Ort bei meinen Besuchen in den letzten 15 Jahren sogar Weih/Neujahr immer noch einer zu bekommen war.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
355 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #3
Wir waren dieses Jahr Ende Januar in Etosha und auch in der Nähe des Parks auf verschiedenen Campingplätzen. Auf einem der Plätze trafen wir noch auf ein anderes Paar, ansonsten waren wir immer alleine. Auch auf allen anderen Campingplätzen während unseres Urlaubs trafen wir nur sehr selten andere Camper. Buchen ist um diese Zeit anscheinend wirklich nicht nötig.
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1'457 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #4
also ich würde in jedem Falle IM Park campen, denn sohast du besten Ausgangspositionen für deine Game Drives und natürlich das beleuchtete Wasserloch im Park.

Reservieren brauchste nicht. 🙂
24 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #5
Hallo Margit,

etwa 10 km vor dem Anderson Gate gibt es die Etosha Safari Lodge (oder Camp oder so) mit schönem Campingplatz. Wir haben dort im August eine Nacht verbracht, bevor wir am nächsten Tag in den Park gefahren sind. Sehr empfehlen kann ich Dir auch die Onguma Game Ranch, Abfahrt direkt am Lindequist Gate, von dort noch 6 km Farmpad. Der Campingplatz ist schön unter großen Bäumen angelegt, jede Campsite hat ein eigenes Bad mit Toilette und Dusche. Sehr gepflegte Anlage. Und kostet nur 170 N$ statt 240 N$ pro Nacht in Namutoni. Hier kann kurzfristiges Buchen sinnvoll sein, da der Platz gerne mal voll ist (wir waren Anfang September allein).

Gruß
Wolfgang
355 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #6
Hallo Margit,

die Etosha Safari Lodge, die Onkel Darwin erwähnt, können wir auch empfehlen. Schöne Campplätze unter Bäumen, Swimmingpool, nette Leute und Internet.
Okaukuejo im Park dagegen ist kein schöner Campingplatz.
Die 10km bis zum Gate sind schnell gefahren und im Januar sahen wir, aufgrund der überall im Park vorhandenen Wassers im Überfluß, außer vielen Nachtfaltern in Halali und einigen Springböcken in Okaukuejo keine Tiere an den Wasserlöchern.

Gruß
Peter
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192 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #7
Hallo Peter,
wo habt Ihr denn dann zum Beispiel Tiere gesehen? Ich habe nmlich 4 Tage Etosha vorgesehen aber wenns da keine Tiere zu sehen gibt würde ich da nur kurz bleiben😳
Gruß Kessie
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355 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #8
Hallo Kessie,

während der Gamedrives im Park haben wir sehr viele Tiere gesehen und wir waren absolut begeistert, da braucht ihr keine Angst zu haben.
Es bedarf halt aber auch etwas mehr Glück als in der Trockenzeit, wenn alle Tiere an die wenigen Wasserlöcher zum trinken müssen und man dort einfach warten kann.
Ihr dürft auch nicht mit der Erwartungshaltung große Elefantenherden zu sehen zu dieser Zeit in den Etosha fahren. Die halten sich mehr im Westteil des Parkes während der Regenzeit auf.
Spannend ist es auf jeden Fall und die Landschaft ist schön grün.
Auch kann man zu dieser Zeit viele Jungtiere sehen. Aber durch den Überfluss an Wasser durch den Regen sind die Tiere nicht gezwungen die Wasserlöcher zu benutzen an denen Touristen warten.

Grüsse
Peter
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527 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #9
Wegen der sehr bedenklichen hygienischen Verhältnisse in den Etosha-Camps haben wir bis auf eine Nacht in Okaukuejo außerhalb des Parks übernachtet. Dort wählten wir die Gästefarm Sachsenheim. Nur 15km Teerstraße vom Osttor entfernt und sehr schön angelegt. Ihr werdet Euch dort sicher sehr wohl fühlen. Gerd Sachse kümmert sich höchstpersönlich auch um seine Campinggäste. Abends könnt Ihr noch im Restaurant in familiärer Atmosphäre einen Drink nehmen oder auch essen. Die Campsites haben einen eigenen Stromanschluß und liegen auf einer Rasenfläche. Ihr habt ausreichend Platz für Euch. Die Sanitärräume waren recht neuwertig und hygienisch einwandfrei in Schuß. Es gibt außerdem einen beleuchteten Spülraum, der Euch diese Last deutlich erleichtert.
Ihr könnt bei rechtzeitiger Anreise auch im Pool entspannen.
Auf der Farm selbst gibt es Strauße und allerlei sonstiges Wild. Eine Farmrundfahrt haben wir allerdings nicht gemacht. Ich kann Sachsenheim nur empfehlen. Wenn Ihr Fotos sehen wollt, dann meldet Euch bei mir!

Viele Grüße!
1'036 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #10
Hallo Margrit

Um Etosha richtig zu erleben ist es immer besser auch dort zu übernachten.

Wenn du draussen bist, musst du erst mal in den Park fahren und Formalitäten erledigen. Je früher du im Park auf Game Drive gehen kannst um so besser. Das gilt auch für die späten Stunden vor Sonnenuntergang.

Ein besonderes Erlebnis ist auch am Abend am Wasserloch sitzen, beleuchtet, viele Tiere machen da Besuche, Okauquejo und Halai haben das einiges zu bieten.

Nichts gegen Camping ausserhalb, aber Etosha ist und bleibt das Highlight.

Katastrophal würde ich die Zustände in Etosha nicht bezeichnen ( wie es ein andere Poster sagte), Etosha hat halt nicht den Standard europäischer Campingplätze, aber die Tiere sind doch der Grund warum du hinkommst. Sollte man Luxus erwarten ist man in Europa besser aufgehoben, aber ohne Afrika Feeling und Erlebnis......

Grüsse Georg


Grüsse Georg<br><br>Post geändert von: Georg, am: 13/09/2006 18:43
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527 Beiträge · seit 200613. Sept. 2006 · #11
Jedem das Seine. Es ist natürlich alles Ansichtssache. Ich muß sagen, dass ich keine besonders hohen Ansprüche habe und keinen Luxus benötige. Ich bin also auch mit den einfach ausgestatteten Campsites zufrieden. Allerdings hört bei mir der Spaß bei der Hygiene auf und in Namutoni waren die Toiletten beim Campingplatz aus meiner Sicht unzumutbar. Aber schaut es Euch selbst an: Wenn Ihr es genauso empfindet, dann könnt Ihr jederzeit bei Sachsenheim oder anderen Farmen auftauchen, wenn nicht oder wenn es sich gebessert hat, dann bleibt. Meine Eindrücke sind schließlich nur Momentaufnahmen und ein paar Monate alt...