Namibia: Der unbekannte Osten

10 Antworten · 2'046 Aufrufe · gestartet 20. Feb. 2005 von Gast
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ThemenstarterGast20. Feb. 2005 · #1
Wer hat schon einmal den Osten bereist, also etwa die Strecke Gobabis - Tsumkwe mehr oder weniger parallel zur botswanischen Grenze. Ist das alles nur Farmland oder auch touristisch interessant ? Braucht man hier generell einen Allradwagen, wie sieht´s mit Unterkünften aus ?

Wer mir dazu was sagen kann, dem bin ich sehr dankbar. Danke !
ThemenstarterGast20. Feb. 2005 · #2
Hallo Bernhard,
Du hast Deiner Frage schon die richtige Überschrift gegeben - ich glaube, diese Ecke ist wirklich etwas für "harte Männer". Ich bin gespannt, wer hierzu etwas aus eigenem Erleben beitragen kann.
Gruß Joli
ThemenstarterGast23. Feb. 2005 · #3
Gobabis ist ein wenig uninteressant aus der SIcht von Highlight touris. Ich kenne zwei Mädels die mit einem normalen Auto (also Tazz oder Ähnlichem ) nach Tsumkwe sind, weil ihnen das irgendein Spassvogel als ausreichend verklickert hat. Das ist aber nicht der Fall !! also Allrad sit durchaus angebracht. Die Straße Richtung Botswana ist aber logischerweise super in Schuß
ThemenstarterGast24. Feb. 2005 · #4
Hallo,

wir waren mal rund um Tsumkwe unterwegs, naja Tsumkwe selbst ist nicht unbedingt ein Highlight, da gibts ne handvoll Häuser, ne große Schule und jede Menge Blechhütten. Nicht zu vergessen die ENGEN Tankstelle OHNE Benzin. Übernachten kann man in der Tsumkwe Lodge, die, nachdem das Feuer angeheizt war sogar warmes Wasser zum Duschen hatte, ich denke aber die Lodgen etwas Ausserhalb (ca 12 km C44 und dann Richtung Süden D3303 sind besser, allerdings hat es unser VW-Bus nach dem Abdreher Richtung süden ca 500 m geschafft, danach wurde der Sand einfach zu tief. Es muss aber unheimlich viele wilde Elefanten dort geben, haben jede Menge Elefantensch... rumliegen sehen.
ThemenstarterGast24. Feb. 2005 · #5
Hallo Bernhardt,

die Strecke Gobabis - Tsumkwe wurde erstmalig durch die Dorstlandtrekkers "bereist". Wenn die Buren die Tiere zu Bilton verarbeitet hatten, sind sie weitergereist. Es gibt dazu ein GPS-Koordinatenbuch mit guten Zeichnungen über die Handelskammer in Gobabis.
Chamber of Commerce P.O.Box 1276, Gobabis
Tel/Fax (++264 62) 56 4026 e-mail : gobsake@iafrica.com.na
Allrad zwingend notwendig.

Man kommt in der Nähe des alten Grenzübergangs Rietfontein nach Betschuanaland vorbei. Hier hat Paul Graetz bei seiner Afrikaquerung nach fast zwei Jahren im April 1909 die Grenze zur damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika gequert. Es ist noch ein Zollgebäude als Ruine erhalten.

Für die Strecke Otjinene - Gam - Tsumkwe: In Otjinene ist das Otjinene Gästehaus und Campingplatz am Herero Kulturcenter zu empfehlen. Tankstelle hat zuverlässig Benzin.
Die Sandstrassenstrecke D 3806 ist auf den ersten 159 km hervorragend ausgebaut ( VW Golf tauglich.) Bauarbeiten gehen zur Zeit weiter.
Ab Übergang auf die D 3832 76 km herrlich schlechte Straße durch / entlang eines Trockenflussbettes, mit einem schönen Mini - Canyon.
Danach für 18km fast unerträgliches Wellblech mit Tiefsandpassagen. Mit Distriktgrenze noch einmal 17 km Wellblech und Tiefsand, genannt Straße D 3314. Von Gam nach Tsumkwe wieder ( alter ) VW Golf Strecke.

Bei dieser Strecke handelt es sich um die Fluchtstrecke einer größeren Herero -Gruppe, die es nach der Schlacht am Waterberg 1904 auf Bostwana -Gebiet one Verdursten geschafft hat.

Tsumkwe Benzin: Fehlanzeige
in Gam gibt es zuweilen eine Benzintonne am Griechen -Supermarkt. Fon 067 245508
Alle Hereros sind englischsprachig, da sie Mitte der 80er Jahre aus Botswana "rübergemacht" haben. Tolles staubiges Drecksnest.


Mit sonnigen Grüßen aus Wiesbaden

Carsten Möhle
ThemenstarterGast24. Feb. 2005 · #6
Hallo Carsten,
Sonnige Grüße aus WIESBADEN ????? - Erst Bush, dann Du ( mit dem Unterschied, dass Du uns willkommen bist ). Ich warte auf Deinen Anruf.
Gruß Joli
ThemenstarterGast26. Feb. 2005 · #7
Hallo Joli,

war nur auf der Durchreise. Habe keinen Parkplatz für den Unimog gefunden. Und die Kanaldeckel waren noch verschweißt.
Bin jetzt im Nahen Osten, in Ellrich vor unserer jährlichen Brockenbesteigung ohne Sauerstoffmaske.

schnelle Grüße
Carsten
ThemenstarterGast26. Feb. 2005 · #8
Mööönsch Carsten!!

Ich denke du krabbelst auf dem Brocken rum. Statt dessen postest du hier wie ein Wilder. Wie machst du das bloß??? 🙄

LG von Cabird 8)

PS: haraka haina baraka
ThemenstarterGast11. März 2005 · #9
Was genau kann man in der Gegend um Tsumkwe sehen?

Ist die Strecke Gobabis-Tsumkwe für einen Allrad-Anfänger unbezwingbar? Reicht es, dort nachmittags anzukommen und am nächsten Mittag wieder zu fahren oder empfiehlt Ihr mehr Zeit (haben wir doch nicht... 🙂 )
Kann man dort mit Bushmen in Kontakt treten?

Gruß
Thilo
ThemenstarterGast11. März 2005 · #10
Wie lange brauche ich für die Strecke Gobabis-Tsumkwe etwa im September/Oktober?
ThemenstarterGast11. März 2005 · #11
Hallo Thilo,
als Erstbesucher musst Du Dir den Osten Namibias nicht unbedingt antun - das ist wirklich eine Gegend für Freaks. Wenn Du eine Begegnung mit Buschmännern suchst, dann tu´ das in Ombili ( Nähe Etosha) oder wohl auch auf der Bagatelle Lodge ( Nähe Mariental ).
Gruß Joli
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