Camping beim Selous GR

6 Antworten · 3'075 Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2012 von Topobär
Bilder klein
Antworten
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200910. Feb. 2012 · #1
Wir wollen 2 Tage/3 Nächte im Bereich des Selous GR verbringen. Aufgrund der exorbitanten Camping-Gebühren im Selous GR, wollen wir die erste Nacht außerhalb in der Nähe des Mtemere Gates und die 3.Nacht außerhalb des Parks in der Nähe des Matambwe Gates verbringen und nur die zweite Nacht im Park selbst verbringen.

Nun haben sich an beiden Gates jeweils mehrere Campingplätze etabliert. Welche sind empfehlenswert und welche nicht? Wer hat hier schon übernachtet und kann mir von seinen Erfahrungen Berichten.

Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.:)
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
167 Beiträge · seit 200924. Feb. 2012 · #2
Ich fand den campsite des selous river campsites ausserhalb des mtemere gates sehr nett. Die eigentümer Kenneth und Katie wren sehr bemüht! Im park ist der campsite am Lake Tagalala sehr schön einsam. Keine weitere Infrastruktur vorhanden - zumindestens als wir 2006 da waren.


VG
Ruaha
852 Beiträge · seit 200624. Feb. 2012 · #3
Hi!

Wir waren anfang 2010 im Park. Eine übernachtung lag bei 240$ für 2 Personen. Eine Campsite die wir gefunden haben war verfallen. Die zweite haben wir nicht gefunden und dann bei Einbruch der Nacht wild gezeltet. Individualreisende sind nach unserem empfinden in diesem Park nicht besonders willkommen.
Nach unseren erfahrungen wird von offizieller seite gewildert.
Hast Du info zu aktuellen Preisen?

Christian

Ps: 2005 wurde der Park von der gtz mit viel Geld in Stand
gesetzt, seitdem befindet sich alles im verfall, bis aus die luxus-lodgdes.
0
zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2012
50 Beiträge · seit 201025. Feb. 2012 · #4
Hi Topobär

Im Sommer 2011 sind wir von Morogoro her in den Selous gefahren und haben vor dem Matambwe Gate auf der Mbwega Campsite Kisaki Annex (GPS: S7 30.469 E37 38.292) übernachtet. Eine neue Anlage mit mehreren Stellplätzen und ein Tented Camp. Preis war ca. $10 pp. Kalte Duschen, saubere Toiletten und warmes Bier (kein Strom).
Andere Campsites haben wir nicht gesehen beim Matambwe Gate. Aber es gibt auch diverse Möglichkeiten vor dem Gate wild zu campen.
Beim Mtemere haben wir beim Selous River Camp übernachtet, hatten Pech mit unserem Stellplatz (neben einer Overlandergruppe und deren Küche), aber für eine Nacht okay. Duschen und Toiletten sauber. Essen im Restaurant geht nur auf Vorbestellung für Camper. Im Park würde ich am Lake Tagalala übernachten. Schöne Lage, aber keine Infrastruktur. Laut Freunden darf man im Park nur in Begleitung eines Rangers übernachten. Den muss man am Gate mitnehmen. Sie haben gar keine Freude, wenn sie nicht wieder am gleichen Ort abgeladen werden. Aber extra nochmals zurückfahren ist bei den Distanzen auch nicht gerade ohne. Ich habe auch schon von Reisenden gehört, die haben beim Gate gesagt, sie wollen in einem Tag durch, haben dann doch alleine am Lake Tagalala übernachtet und haben am nächsten Tag den zusätzlichen Tag und die Campinggebühren bezahlt.

Die Fahrt von Morogoro zum Selous ist traumhaft, eine wunderbare einsame Strecke.

Die Strecke vom Mtemere Gate bis Mkongo eine schlechte, sandige Piste (Dauer 3 Stunden); danach bis Kibiti gute Gravelpiste.

Robert

Robert
6'369 Beiträge · seit 201126. Feb. 2012 · #5
Hoi Topobär

Wir haben wie Robert beim Matambwe Gate im Annex Camp vom Selous Mbega Camp übernachtet, ist halt kein Campingplatz sondern ein Tendet Camp und bis zum Parkeingang waren wir doch etwa 30 Minuten unterwegs.
Ich kann Robert nur zustimmen, hier noch Bilder:


Dann gings durch den Selous hindurch und nach dem Mtemere Gate in's Hauptcamp des Selous Mbega Camps direkt am Rufiji River.
Etwas heruntergekommen, aber geht schon, hier Bilder:



Ist natürlich beides nicht Camping, aber Campsite's kenn ich dort nicht...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200927. Feb. 2012 · #6
Vielen Dank für die Infos.

Mal sehen, wie wir uns vor einem Begleiter im Park drücken können. Auf einen Mitfahrer für 2 Tage haben wir nämlich überhaupt keine Lust.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
167 Beiträge · seit 200909. März 2012 · #7
Uns wollten sie auch einen Guide aufdrängen! Wir haben gebettelt und gefleht, dass wir prima alleine zurecht kommen. Nach einer Stunde war plötzlich gar kein Guide "on duty". Und so waren wir alleine unterwegs! Dafür haben wir uns im Park aber auch x-mal verfahren und die Campsites erst gar nicht gefunden. Nach langem Suchen wurden wir in der Dämmerung fündig. Es gibt so gut wie keine Schilder und es kamen und keine anderen Autos entgegen. Am Campsite waren wir natürlich auch allein! Nachts hatten wir lebhaften Tierbesuch im Camp ... Vermutlich Hyänen die nach Resten suchten. Und einen schönen frischen Elefantenklos direkt neben unserem ZeltB)