Bushcamper oder Dachzelt?

6 Antworten · 3'176 Aufrufe · gestartet 19. Feb. 2005 von rembrandt
Bilder klein
Antworten
ThemenstarterGast19. Feb. 2005 · #1
Hallo zusammen,

wir wollen in diesem November zum 1. Mal nach Namibia reisen und überlegen, welches Fahrzeug am sinnvollsten ist.
Ein Allrad sollte es schon sein, weil wir auch unzugängliche Gegenden besuchen wollen. Anders als in Australien haben die Bushcamper in Afrika aber meist einen Alkoven und machen einen etwas "kopflastigen" Eindruck. Die Streckenanforderungen in Namibia kennen wir natürlich nicht (die im australischen Outback schon). Ein fester Aufbau wäre uns grundsätzlich lieber, weil man drinnen kochen kann, ohne dass einem die Insekten in die Suppe plumpsen (Igitt). Oder ist wegen des besseren Fahrverhaltens ein 4x4 mit Dachzelt vorzuziehen?
ThemenstarterGast19. Feb. 2005 · #2
Hallo

in welche unzugänglichen Gegenden möchtet Ihr denn? Namibia ist im grossen und ganzen einfach zu bereisen. Viele benutzen dazu nicht einmal einen 4x4 von dem her müsst Ihr Euch wegen der Kopflastigkeit erstmal keine grossen Sorgen machen, eher schon wegen der grösseren Wind-Angriffsfläche. Andererseits findet Ihr deutlich weniger Anbieter von Bushcampern und der Preis ist doch einiges höher. Im November habt Ihr im Zelt auch kein Temperaturproblem. Zum Thema kochen, was gibt es schöneres als am Lagerfeuer zu sitzen und zu grillieren oder ein leckeres Bobotie zu kochen und zu geniessen, das geht draussen viel besser als in den beengten Verhältnissen des Bushcampers.

Somit plädiere ich für das Dachzelt!


Kein Problem mit Insekten 😄

Liebe Grüsse
Chrigu
ThemenstarterGast20. Feb. 2005 · #3
Hi,
ich habe einige Buschcamper erelebt, die in extrem schwierigem Gelände und auf den Waschbrettern die Innereien verloren haben. Da ihr zum ersten Mal unterwegs seid, glaube ich nicht, dass ihr in solche Gegenden kommt. Außerdem denke ich, dass ihr öfters in Lodges übernachten werdet. Aus diesen und den preislichen Gründen halte ich ein Dachzelt für vollkommen ausreichend, in den Sommermonaten ( Nov-Feb ) sogar für besser, da die Hitze aus dem Camper schlecht rauskommt. Die Betten im Camper sind für zwei Personen bis zu 180 cm ausreichend bei normaler Konfektionsgröße, ansonsten wirds eng.
Axel
ThemenstarterGast20. Feb. 2005 · #4
Hallo, danke erstmal für die Tips.
Wo wir genau unterwegs sein werden, wissen wir noch nicht genau. Haben uns erst vor ein paar Tagen entschieden, statt (zum 5. mal) nach Australien nach Namibia zu fliegen. In Lodges wollten wir nicht übernachten und dass wir durch schwieriges Gelände fahren, können wir uns jedenfalls gut vorstellen. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen eigenbrödlerisch, aber wir haben uns gerade für Namibia entschieden, weil es so dünn besiedelt ist. Im Outback hat uns auch gerade die Einsamkeit gefallen und so hoffen wir auf ähnliches auch in Namibia.
ThemenstarterGast20. Feb. 2005 · #5
Hi aus München,
dann ein bischen mehr. Bushmannland Bushcamper m.E. zu breit und zu hoch, Kunene Region zu kopflastig, Kaokeveld sehr viele Waschbrettpisten und deshalb starke Veränderungen im Innenraum. Wie sich ein Buschcamper ausgraben läßt habe ich noch nicht probiert.
Axel
ThemenstarterGast20. Feb. 2005 · #6
Hallo Rembrand,
wenn Ihr Einsamkeit sucht, dann braucht Ihr dafür in Namibia kein 4x4. Mit Eurer Australienerfahrung seid Ihr nun nicht gerade die klassischen "Erstbesucher" Namibias; aber dennoch meine ich, dass für einen Erstbesuch das "normale" Straßennetz allemal ausreicht, um einen unvergesslichen Namibia-Urlaub zu haben - auch ohne 4x4. Versteht mich nicht falsch: 4x4 ist bestimmt etwas Feines, aber eben nicht erforderlich und- weil teurer - deshalb überflüssig.
Gruß Joli
ThemenstarterGast20. Feb. 2005 · #7
Hallo Rembrandt
Wir haben uns beim ersten Mal ähnliche Überlegungen gemacht. Bushcamper oder Dachzelt. Wir haben uns dann aus den erwähnten Gründen für das Dachzelt entschieden und haben es nie bereut. In Namibia siehst Du anders als in Australien sehr viele Dachzelte und nur wenig Bushcamper. Wird wohl schon einen Grund haben... . Ob Allrad oder nicht hängt natürlich von der Streckenwahl ab. Wir sind bis an den Kunene rauf und entlang des Oranje runter gefahren und auch sonst etwas abseits der Pads. Oft war der Allrad nötig und wenn er nicht nötig war, dann fühlte man sich auf jeden Fall sicherer. Wenn die Preisdifferenz keine (grosse) Rolle spielt und Ihr ausschliesslich campen wollt, gibt es eigentlich keine Alternative zum 4x4. Gruss, Thomas
Dieses Thema ist geschlossen — neue Antworten sind nicht möglich.