Walking with lions – Conservation or abuse?

18 Antworten · 6'296 Aufrufe · gestartet 07. Jan. 2012 von schoelink
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Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200707. Jan. 2012 · #1
Walking with lions – Conservation or abuse?. Please read this to gain a perspective about why its not okay to wander about with cute cubs and called it 'helping' lion conservation. It's not.

http://www.wildlifeextra.com/go/world/alert-lions.html#cr

Es Grüsst,
Hans
1'523 Beiträge · seit 201107. Jan. 2012 · #2
Guten Tag Hans,

....ich teile diese Ansicht ebenso. Wenn "Walking with Lions" als
kommerzielles Angebot verkauft wird, ist es noch tolerierbar. Wenn
aber die Betreiber als "Verkaufsargument" eine spätere Auswilderung
versprechen, wie das offenbar teilweise und in der Vergangenheit
der Fall gewesen sein muss (und vielleicht immer noch praktiziert
wird), um den Kunden das "schlechte Gewissen " auszureden, ist es
aus meiner Sicht obsolet......

mit Grüssen,

BMW
2'610 Beiträge · seit 200707. Jan. 2012 · #3
Hallo,

auch uns wurde erzählt, dass die Tiere anschließend ausgewildert würden.

Wenn man dann aber liest, das gut betuchte Jäger Löwen für viel Geld in kleinen, abgeschlossen Gehegen vorgesetzt bekommen, die sie dann abschießen dürfen, fragt man sich, ob es nicht gerade diese Löwen sind, die in ihrer "Jugend" mit den Touristen gelaufen sind. Gerade männliche Löwen sind da wohl sehr beliebt und wie und wo soll/kann man 1-jährige, fast ausgewachsene Löwen auch auswildern. Einen George Adamson, wie früher in Kenia gibt es wohl nicht mehr.

Ich persönlich würde diesen Lion Walk nicht mehr machen!!!!!

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
459 Beiträge · seit 200616. Feb. 2012 · #5
Es gibt sehr viele verschiedene zweifelhafte Organisationen / Farmen / Logdes
die zum Vergenügen der Menschen Wildtiere einpferchen, anbinden .... etc
JEDER TOURIST ist selbstverantwortlich ob es unterstützt oder
nicht.
Auffällig ist aber das gerade die vermeintlich Tierlieben solche
Plätze gezielt ansteuern ....

Gruss
anddor
1'723 Beiträge · seit 200916. Feb. 2012 · #6
Auffällig ist aber das gerade die vermeintlich Tierlieben solche
Plätze gezielt ansteuern ....

womit wir mal wieder bei persoenlichen angriffen und irgentwelchen pauschalaussagen waeren.
Ich, als bekennende Tierliebhaberin (und zwar in freier und lebender form) fahre absolut NICHT an solche ziele .. Im Gegenteil ich halte, wenn ich kann, Leute davon ab in Lodges wie Amani zu fahren.. Ich bin auch strikt gegen Zoos und Zirken...

Tiere gehoeren in Ihren natuerlichen Lebensraum. !

Und walking with lions (auch wenn ich zugebe, dass die vorstllung schon reizt) ist sicher nicht im sinner der tiere und um diese wieder auszuwildern !!
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'462 Beiträge · seit 200616. Feb. 2012 · #7
@Miss Ellie
Du springst aber auch gern auf vermeintliche persönliche Angriffe an, oder?

Ich hatte das eher so verstanden, dass die, die dort hinfahren, sich als besonders tierlieb einschätzen und nicht das jeder Tierliebhaber automatisch solche Dinge unterstützt und dort den Walk mitmacht oder Geparde auf Harnas knuddeln will 😗
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
479 Beiträge · seit 200616. Feb. 2012 · #8
ich möchte einen Satz von Miss Ellie aufgreifen:

Tiere gehoeren in Ihren natuerlichen Lebensraum. !

Ich bin in meinen persönliche Überlegungen noch einen Schritt weiter gegangen. Im Medienzeitalter, mit einer Schwemme richtig guter Tierfilme brauchen wir in Europa auch keine Zoos mehr, weg mit dieser tierunwürdigen ""Käfighaltung", man muss nicht jedes Tier live gesehen haben, oder gar gestreichelt und gefüttert.
So nun könnt ihr mich verbal lynchen, ich grüße trotzdem alle Tierliebhaber
Gabi
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
459 Beiträge · seit 200616. Feb. 2012 · #9
Danke sanne genau so war es gemeint ...
unser Forum ist aber sehr EXPLOSIV !

Gruss
anddor
843 Beiträge · seit 200817. Feb. 2012 · #10
Hallo Miss Ellie: Bin grundsätzlich Deiner Meinung.
Und, ich habe ein paar Fragen zu Amani: Weißt Du etwas konkret über die? Warst Du schon mal da? Weißt Du evtl. woher die Katzen dort stammen? Wildern die aus?

Erzähl doch mal... .

Vielen Dank und Grüsse

D.
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zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2012
1'723 Beiträge · seit 200918. Feb. 2012 · #11
Hallo Matou,

hab deine frage leider eben erst gesehen..

Zu Amani : ja ich war schon einmal dort..
Die erste Reaktion ist ja immer "oh toll" und soo nah etc etc .. wenn man aber genau hinsieht ist das alles nicht wirklich lustig was die machen, auf jeden fall aus meiner perspektive.

Loewen : die haben 2 (mein stand 2009) loewen in einem gehege. Leider kann man von der aussichtsplattform absolut nicht abschaetzen wie gross das gehege ist, ich glaube aber nicht allzugross. Die loewen sind total fett !!! damals hatten sie muehe sich ueberhaupt noch zu bewegen.. woher das wohl kommt. diese loewen werden sicherlich niemals ausgewildert werden.

Leoparden : damals hielt man einen leoparden in einem kleinen gehege, sehr sehr zoo aehnlich, leopard auch zu fett.. naja dann legt man jeden nachmittag fleisch in einen baum und das sehr nah, man kann also sehr gute leoparden aufnahmen machen. das kann ich aber auch im zoo.
Auch der leopard hat wenig chancen wieder ausgewildert zu werden.

Bei den cheetahs sieht es so aus, dass mehrere cheetahs wie hunde bei denen im haus wohnen und man sich auch damit beglueckwuenscht, dass diese cheetas mit dem sohn (olivier) im bett schlafen.. hoert hoert.. zum auswildern muss man hier wohl keine fragen mehr stellen.
diese cheetahs werden abend, waehrend des abendessens in einem geheege gefuettert welches mit einer glasscheibe zur boma getrennt ist. also quasi cheetah frisst, und du frisst auch.. prima .. wie gesagt erst findet man das alles ganz nett aber eben hat das alles einen bitteren beigeschmack.

und dann gibt es die anderen cheetahs im aussen gehege. die werden alle zumindest zugefuettert, es gibt den bekannten cheetah feeding gamedrive... das waren damals 5 oder 6 glaube ich .. also auch hier wage ich zu bezweifeln das die mal wieder in freiheit kommen.
Abgesehen davon, jemand der die tiere so commerziell einsetzt, auch wenn er erzaehlt, dass es ein auswilderungsprogramm gibt, dem traue ich nicht ueber den weg...

ach ja, und dann wollen natuerlich alle; die cheetahs streicheln ...
da wird dann ein ganz grosser kaese draus gemacht.. es wird einem erklaert, das gesetzlich man das nicht mehr duerfe.. aber wenn man feste nachlegt und einige bierchen oder weinchen mit dem besitzer trinkt, dann kann man in privatem rahmen darueber reden... huestel huestel..

dazu muss man wissen, dass olivier, der sohnemann, son frauenversteher typ mit langen wallenden haaren und gemeisseltem koerperbau (haesslich is der wirklich nicht) sich dann auch gerne als gepardenfluesterer feiern laesst und sich zum beispiel in der franzoesischen serie hat einladen lassen, wo 20 im absterben befindenden stars und sternchen in suedafrika auf eine "ranch" gehen... und da wird dann im abspann auch auf Amani hingewiesen .. und und und..
nicht mein fall....
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
179 Beiträge · seit 200918. Feb. 2012 · #12
Savuti schrieb:ich möchte einen Satz von Miss Ellie aufgreifen:

Tiere gehoeren in Ihren natuerlichen Lebensraum. !

Ich bin in meinen persönliche Überlegungen noch einen Schritt weiter gegangen. Im Medienzeitalter, mit einer Schwemme richtig guter Tierfilme brauchen wir in Europa auch keine Zoos mehr, weg mit dieser tierunwürdigen ""Käfighaltung", man muss nicht jedes Tier live gesehen haben, oder gar gestreichelt und gefüttert.
So nun könnt ihr mich verbal lynchen, ich grüße trotzdem alle Tierliebhaber
Gabi
Es ist sicher erlaubt, dies nicht unkommentiert stehen zu lassen. Meine persönliche Meinung zu Zoos ist die:
Es ist selbstverständlich und unbestritten, dass in Zoos noch einiges im Argen liegt und verbessert werden kann. Die Verantwortlichen sollten, und machen es m.M. nach auch sehr gut, überlegen welchen Tieren sie ein gutes zu Hause bieten können. Viele haben auch schon Grosstiere abgeschafft, da die Platzverhältnisse nicht ausreichend waren. Man ist sehr bemüht, den Tieren ein angenehmes Leben zu ermöglich. Die Zoohaltung von grossen Wildtieren sehe ich auch etwas problematisch bei den jetzigen, wenn auch teilweise grosszügig ausgelegten, Platzverhältnissen.
Ich denke, man darf in diesem Zusammenhang nicht nur die kleinen europäischen Zoos sehen. Wie steht es z.B. mit dem Safari Park in San Diego. Etwas weit weg ok, aber sollte so eine Einrichtung etwa auch abgeschafft werden?
So viel ich weiss, sind Wildfänge seit Jahrzehnten in Zoos streng verboten. Es sind alles Nachzuchten. Somit kann man die Zootiere nicht mit den in freier Wildbahn lebenden Tieren vergleichen. Dann denke ich, es sind nicht alle Menschen in so priviligierter Stellung sich eine Reise z.B. Afrika leisten können. Sicher gibt es einzigartige Filme zu sehen, aber einem Tier real gegenüber zu stehen ist doch ein ganz anderes Erlebnis als es auf der Leinwand zu sehen. Soll das all den Menschen die sich Reisen nicht leisten können verwehrt werden? Sind wir als Kinder nicht alle gerne in den Zoo gegangen? Dann denke ich an die gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Tiere. Sollen wir in Zukunft all diese Geschöpfe einfach verschwinden lassen, nur weil wir die Zoos abschaffen? Der Bestand vieler Tierarten wird dank der Zoos sehr gewissenhaft mit Zuchtbüchern und –nachweisen erhalten. Wie viele Tierarten sind schon wieder in langjähriger Arbeit ausgewildert worden? Zählt diese engagierte Arbeit der Menschen nicht? Leider ist es in Europa so, dass man nicht einfach in den Busch fahren kann und einem die exotischsten Tiere über den Weg laufen.
Gruss von einem nachdenklichen
Nacktmull
1'309 Beiträge · seit 200919. Feb. 2012 · #13
Hallo,
und wenn man dem folgenden Link Glauben schenken darf, dann handelt es sich bei den Lion Walks in Südafrika um ein Nebenprodukt der Löwenaufzucht für die Trophäenjagd:
While some estimates suggest that there are less than 20,000 wild lions remaining in Africa, the International Fund for Animal Welfare reports that another 3,000 languish in captivity, bred as targets for trophy-hunters. But breeders have found a lucrative sideline to the bloody business of feeding canned hunts. By removing cubs from mothers after about four days – to induce another breeding cycle – they can rent them out to tourist parks to participate in lion-walking attractions. (By Chris Haslam From The Sunday Times February 10, 2008
)

http://www.irresponsibletourism.info/forum/forum_posts.asp?TID=81
oder hier:
http://www.lonelyplanet.com/thorntree/thread.jspa?threadID=1559913
Widerlich!
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
843 Beiträge · seit 200819. Feb. 2012 · #14
@nacktmull: Du fragst, wie viele Tieraten dank Zoos denn schon wieder ausgewildert wurden? Das frage ich mich auch immer wieder... .
Ausser dem Przewalski Pferd in der Mongolei und evtl. dem Bartgeier in Österreich, fallen mir so direkt keine ein. Und, der Wanderfalke in Deutschland zählt eher nicht, denn das lief in den 70igern auf Initiative der AG Wanderfalkenschutz des damaligen DBV (Dt. Bund für Vogelschutz, jetzt NABU) an.
Ansonsten: Bali-Tiger (ausgestorben), Tiger allgemein, Schneeleopard, Beutelwolf (auch ausgestorben) usf. hat's alle im Zoo gegeben oder gibt es, aber dass die durch Zoos gerettet werden oder wurden - nadan, niente, null. Und so liesse sich diese examplarische Auflistung beliebig fortsetzen.
Letztlich sind Zoos teilweise schon jetzt "lebende Museen". Das mit der Arterhaltung zur Auswilderung, so wurde jüngst in einer kritischen Zoodoku von den Herren Direktoren selber zugegeben, ist ein offenbar weit verbreiteter "Wunschglaube". Zoos sind häufig auch nur eine Art "Firma" mit der schlicht und ergreifend Geld verdient wird.

Hallo Miss Ellie,

meines Wissens nach stammen die Tiere auf Amani aus miesester "privater Haltung" oder kleineren "Zoos" und sind dort regelrecht "versaubeutelt" worden. Daher stellt sich hier evtl. nicht die Frage, ob sie es auf Amani besser haben als in der Natur. Natürlich nicht. Allemal besser als da, wo sie vorher leben mussten, wohl schon. Auswildern kann man die nicht mehr. Die Löwen haben übrigens ein ziemlich großes Gelände, das man von oben gut einsehen kann.
Der Leopard, den sie ebenfalls in einem Riesenbereich haben, war in so schlechtem Zustand, als er aus "Privatbesitz" auf knapp 10 x 10m aus RSA kam, dass er nicht mal mehr auf Bäume klettern konnte. Kann er wieder. Auswilderung? Fehlanzeige - der hätte draussen keine Chance mehr.
Etwas anders sieht das bei den Geparden aus. Hier konnte sich Amani, angeblich zusammen mit dem CCF, erfolgreich an mindestens einem Auswilderungsprojekt in der Namib btlg. Auch die Auswilderung von Geparden, selbst in NAM, ist vom Aufwand her nicht "von Pappe". Dies wird eindrücklich und exemplarisch in einem der ersten Bücher von Matto Barfuss geschildert.
Geparden im Amani-Privathaus habe ich nicht gesehen. Hätte ich auch unlustig gefunden. Und ich glaube auch nicht, dass die extra für uns weggesperrt worden wären.
Ansonsten haben die ebenfalls aus Privathaushalten stammenden Geparden relativ viel Freiraum in ihren Gehegen. Das man diese dann vom Restaurant aus sehen kann, ist sicher suboptimal für die Tiere. Jedoch sind das alles Tiere, die vorher woanders - und offenbar nicht gerade "artgerecht" - (was auch immer das sein mag) an Menschen "gewöhnt" wurden.
Die genannten Tiere bekommen hier so etwas wie ein Gnadenbrot. Nicht mehr, nicht weniger.

Dass man evtl. zu den Geparden in die Gehege kann und Olivier (hatte ihn vorher Alain genannt, aber das ist jemand aus der Nähe vom Sossusvlei) vielleicht auch mal "auf Show" macht, ist sicherlich sehr kritisch zu sehen.

Abschliessend eine herzliche Bitte: Nicht alles undifferenziert "in einen Pott schmeissen" und damit evtl. Leuten und Projekten schaden, die sicher nicht fehlerfrei, aber vielleicht mit einem als besser zu bewertenden Ansatz arbeiten als manch andere.

Und, es schadet nicht, mehr als ein paar Smalltalk-Sätze mit den Initiatoren solcher "Projekte" zu sprechen, sondern denen auch mal "ein Stündchen" kritisch "auf den Zahn" zu fühlen. Wobei ich natürlich nicht weiß, wieviel Gelegenheit ihr dazu hattet. Ich möchte da nichts unterstellen, sondern das gerne als generelle Anmerkung verstanden wissen.

Übrigens machen die den sunset drive bzgl. Erklärungen zu den Tieren, aber auch zur Situation ihrer frei lebenden Verwandten, in meinen Augen vorbildlích.

Frage: Was kommt denn als Nächstes "dran" - Okonjima, Africat, AfriLeo Foundation?


Zum Ausgangsthema: Egal, was zum walk with lions noch herausgefunden wird - wie will man die denn wieder auswildern??? Die Tiere sind an Menschen gewöhnt, haben keinem erwachsenen Löwen beim Jagen zusehen können usw.
George Adams hat schon in den 50/60igern an der Löwin Elsa dargestellt, dass das fast ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Das hier genannte Buch von Kobi Kruger ist ebenfalls ein (zeitgenössischeres) Beispiel, das zeigt, dass das letztlich bzw. meistens gar nicht mehr geht. Ergo: Der walk of lions ist m.E. nur zum Geldverdienen auf Kosten der Tiere da und sollte auf keinen Fall durch Besuche unterstützt werden.

LG

D.
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zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2012
1'723 Beiträge · seit 200920. Feb. 2012 · #15
Hallo Matou

danke fuer deine Reaktion .. Ich bin 100% bei dir.. Sicher, wenn die Tiere aus erbaermlichen privathaltungen kommen, haben sie es dort sicherlich besser... die frage stellt sich gar nicht.

aber : die sache mit den geparden privat ist NICHT ERFRUNDEN .. hat uns der Besitzer selber sehr sehr stolz erzaehlt, weil er die Gabe seines Sohns hier angepriesen hat, so quasi als geparden fluesterer .. vielleicht gibts die jetzt nicht mehr, unserer erfahrung stammt schlisslich aus 2009 glaube ich ..

wir haben sehr wohl mit dem besitzer gesprochen, da dieser franzose ist konnte auch mein mann "richtig" mitdiskutieren.

Fuer uns blieb ein sehr sehr fader nachgeschmack von reiner geschaeftemacherei.
Und ja, ich sehe einen riesengrossen unterschied zwischen okonjima und Amani..

Letztlich kann das ja auch selber fuer sich entscheiden, wo das nette Touri-Amusement aufhoert und wo es um echte Conservation geht.

Amani war bei uns auf des Messers Schneide und eben nicht widerholungswuerdig.
(abgesehen davon, dass die ein echtes sicherheitsproblem mit diebstahl hatten, aber das ist ein ganz anderes thema)

Gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
1'723 Beiträge · seit 200920. Feb. 2012 · #16
@ nacktmuell ..

also das argument, von wegen wir koennen es uns ja nicht alle erlauben nach afrika zu fliegen, hinkt fuer mich ein wenig. Ich behaupte mal ganz frech, eine echte gute Tierdoku lehrt einen viel mehr von echter wildniss als ein elefant der auf 100m2 auf ner betonplatte steht (ich spitze hier bewusst zu)

Wenn es um die arterhaltung geht, so bin ich der Meinung, dass Zoos quasi null Einfluss haben.
Weil seien wir doch mal ehrlich : was bringt uns noch ein Rhinoceros im Zoo (oder in den Zoos dieser Welt) wenn es in der Wildniss keines mehr gibt.
Das Rhino (nur als beispiel) welches in gefangenschaft geboren wird hat doch fast nix mehr mit seinen Artgenossen gemeinsam ..

Wenn wir wirklich, trotz aller Anstrengungen von teilweise wirklich hervorragenden projekten, das Aussterben einer Gattung nicht verhindern koennen, dann hilft und das arme Geschoepf im Zoo auch nicht mehr.

Meine Meinung..

Abgesehen davon sind die Lebensbedingungen von einer sehr hohen prozentzahl der Tiere doch mehr als fragwuerdig bzw kritikabel in Zoos..

Meine Meinung
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
843 Beiträge · seit 200820. Feb. 2012 · #17
Hallo Miss Ellie,

bielen Dank fuer Deinen Nachtrag mit den darin enthaltenen Infos.
Wieder was Neues erfahren. Uebrigens waren wir auch 2009 da.
Der Vater war auch nicht so mein Fall.
Das mit dem Sicherheitsproblem sehe ich aehnlich.
Wie so oft liegen Licht und Schatten auch hier dicht zusammen.

Viele Gruesse

D.
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21 Beiträge · seit 200626. Feb. 2012 · #18
Hallo,

habe gerade diesen Thread gelesen.
Da ich im Okt./Nov. eine Tour durch Zimbabwe mache und auch den Antelope Park bei Gweru besuchen will interessiert mich dieses Thema natürlich auch. Denn dort wird auch ein Lion-Walk angeboten und sogar auf das "ALERT lion rehabilitation programme" ( http://www.lionalert.org/ ) hingewiesen.

Hat jemand schon mal was von ALERT gehört, bzw. war schon mal wer im Antelope Park und hat den Lion-Walk mitgemacht?

Viele Grüße

Ralf
http://www.seethenature.de Natur- und Reisefotografie
1'309 Beiträge · seit 200926. Feb. 2012 · #19
Hallo,
hier: http://www.irresponsibletourism.info/forum/forum_posts.asp?TID=81
kommt Alert vor und der angesprochene Artikel der Sunday Times berichtet in keinster Weise positiv darüber.
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/