Raubüberfall in Sambia: Zambesi River Livingstone

46 Antworten · 16,8k Aufrufe · gestartet 30. Dez. 2011 von Explorer
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201130. Dez. 2011 ·
Raubüberfall in Sambia: Zambesi River Livingstone


Im Rahmen einer auf drei Wochen geplanten Afrikarundreise mit meinem italienischen Freund wurden wir Anfang november 2011 an den Victoriafällen in Sambia Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Dabei wurden meine komplette umfangreiche Kamerausrüstung, Bargeld und mein komplettes restliches Gepäck unter Androhung von Gewalt vor unseren Augen aus dem vorher verschlossenen Fahrzeug geraubt. Mit Messern, Spaten und Macheten bedroht mussten wir dem Geschehen hilflos zusehen.

Die Tat ereignete sich unmittelbar nach dem Sonnenuntergang, gegen 18:30 h. an der öffentlichen Picnic Site im Mosi-Oa-Tunya Nationalpark zwischen Victorio Falls (Simbabwe) und Livingstone (Sambia),

Kartenausschnitt und Koordinaten google maps: -17.908489,25.858662

Nach einem Besuch der Victoriafälle passierten wir gegen 17.30 h Grenze von Victoria Falls (Simbabwe) nach Sambia. Wenige Kilometer nach der Grenze stoppten wir an einer öffentlichen Picnic Site im Mosi-Oa-Tunya Nationalpark, direkt rechts von der Hauptstraße nach Livingstone.

Wir parkten und verschlossen unseren gemieteten Landrover und machten direkt am Auto einige Bilder der untergehenden Sonne am Ufer des Zambesi River. Dann setzten wir uns in unsere Campingstühle direkt vor das Auto und genossen bei einem Getränk den Sonnenuntergang mit im Flussbett grasenden Elefanten.

Nach dem Sonnenuntergang stand ich auf und wollte gerade das Auto entriegeln, als ich plötzlich zwei dunkelhäutige Personen direkt am Auto entdeckte. Im gleichen Moment wurde ich schon von einem dunkelhäutigen Mann mit einem Messer und Spaten bedroht. Ein anderer schlug sofort meinen Freund mit einem Stein nieder und bedrohte ihn mit einer Machete.

Zeitgleich wurde die Scheibe auf der Fahrerseite (rechts im südlichen Afrika) mit einem lauten Knall eingeschlagen. Mindestens zwei weitere dunkelhäutige Täter begannen sofort das Fahrzeug auszuräumen, später kamen weitere Täter hinzu.

Mit lautem Brüllen wollten die anderen beiden Täter „Money“ und bedrohten uns mit Messer, Spaten, Machete und Stein „auf die Knie“ und herrschten uns an so zu verharren, andernfalls würden wir „tot im Fluss schwimmen“. Ich habe sofort meine Geldbörse herausgegeben, in der sich aber nur etwa 200 Euro und wenige USD befanden. Mein Kollege tat dies ebenso. Aufgrund der geringen Geldmenge wurde die Täter immer wütender und wollten den Verbleib des restlichen Geldes wissen. Dies war an verschiedenen Stellen unseres Reisegepäcks und in unseren Fotorucksäcken versteckt.

Wir beteuerten, dass wir nicht mehr Geld hätten, nur unsere Bank- und Kreditkarten. Daraufhin räumten die Täter das Fahrzeug komplett aus. Die Schlafsäcke des gemieteten Autos vervendeten sie dabei, wie einen großen Sack. Wir wurden von den zwei Haupttätern immer weiter vom Fahrzeug abgedrängt und konnten den anderen Täter nur hilflos beim Flüchten mit unseren Fototaschen, meinem gelben Samsonite Koffer und Karls großer schwarzer Reisetasche zusehen.

Nachdem Sie das Fahrzeug ausgeräumt hatten drohten Sie uns, auf dem Boden kauernd zu warten, bis man uns erlaube sich zu bewegen, dann verschwanden die Täter in den umliegenden Büschen.

Nach einigen Minuten standen wir auf, die Fahrzeugschlüssel hatte ich noch in der Hose, stiegen ein und fuhren die wenigen Kilometer zurück zur Grenze und erstatteten sofort Anzeige bei der dort ansässigen
Zambia Police Service.

Zusammen mit einem bewaffneten Polizisten fuhren wir am Abend zum Tatort zurück. Dort fand ich zwei Bankkarten von mir und meinen Personalausweiß. Glücklicherweise wurden unsere Pässe und die Fahrzeugpapiere von den Räubern unter dem Fahrersitz nicht entdeckt.

Nach einer Nacht auf dem Polizeirevier, erhielten wir am nächsten Morgen den Polizeibericht. Mit nichts mehr als dem, was wir anhatten, fuhren wir in zwei Tagen 1250 km über Simbabwe und Botswana zurück nach Johannesburg (wir hatten 180 Liter Diesel gebunkert).

Glücklicherweise konnten wir unseren Rückflug umbuchen und 14 Tage vor dem geplanten Ende der Reise heimkehren.

Mit nichts als einem T-Shirt, einer Shorts, Badeschlappen, meinem Pass und 2 Bankkarten kehrte ich so nach Deutschland zurück. Zu dem abgesagten Urlaub und etwa 3.100,00 Euro Reisekosten, kommt ein Verlust von etwa 10.000,00 Euro an Ausrüstung, Wertsachen und mitgeführtem Hausrat. PRO PERSON !!!

Mein Freund lies die im Rahmen des Rauüberfalls ihm zugefügten Verletzung im Krankenhaus diagnostizieren und behandeln. Zu einer Platzwunde am rechten Auge kommt einer gebrochener kleiner Zeh am linken Fuss. Ich blieb beim Überfall unverletzt.

Die Schäden am Fahrzeug durch den Raubüberfall sind ein abgerissener Griff und eine eingeschlagene Scheibe Fahrertür. Die Rechnung der Beschädigungen beläuft sich auf: 3,150.00 südafrikanische Rand (etwa 315,00 Euro).

Zur Einschätzung: Wir sind seit einem Jahrzehnt im Team Welterfahrene Reisende und haben schon das gesamte südliche Afrika sowie alle mögliche Wüstenregionen dieser Erde individuell bereist. Der Tatort liegt nicht in der Nähe von Menschenansiedlungen, es gab keine äußerlichen Warnindikatoren. Ganz im Gegenteil, man fühlte sich dort mitten in Afrika.
zuletzt bearbeitet 30. Dez. 2011
1’335 Beiträge · seit 200630. Dez. 2011 ·
Lieber Explorer, danke, dass Du Deine Erlebnisse geschildert hast.
Es ist immer wieder wichtig zu erfahren, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn wir gesund und heil nach Hause kommen.
Bestelle bitte Deinem Freund gute Besserung.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft für die Integration des Geschehenen.

Liebe Grüße
Cora
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557 Beiträge · seit 200930. Dez. 2011 ·
Hallo,

ich bedauere sehr, dass Ihr eine derartig böse Erfahrung erdulden musstet und hoffe gleichzeitig darauf, dass dieser Alptraum mit der Zeit verblasst.

Für Euch wünsche ich auf zumindest teilweise Regulierung des materiellen Schadens durch Versicherungen.

Alles Gute

Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
1’525 Beiträge · seit 201130. Dez. 2011 ·
Guten Abend Explorer,

Das ist sehr, sehr hart und das wird (leider) noch lange nachwirken....
Die Stelle ist, wenn ich richtig liege, ca 240 m vom Sicherheitszaun des -Royal Livinstone Hotel entfernt an der Hauptstrasse, die doch von vielen Fahrzeugen befahren wird........????

Mit lieben Grüssen,

BMW
983 Beiträge · seit 201130. Dez. 2011 ·
Hallo,
zunächst einmal meine aufrichtige Anteilnahme und besten Wünsche, das Verbrechen zu verarbeiten.
Ich kenne die Stelle, an der es geschehen ist. Bin dort Mal vorbeigefahren, habe im Royal Livingstone gewohnt.
Du schreibst:
"Die Tat ereignete sich unmittelbar nach dem Sonnenuntergang"
Das ist wieder ein Beleg für die eiserne Regel. Nach Sonnenuntergang ändert sich das Gesicht Afrikas. Nicht nur in den Städten ... Wie krass das in Städten ist, finde ich schon gruselig.
Ich denke, dein offener Bericht ermahnt uns, sich nie nach Sonnenuntergang außerhalb einer Lodge/Campsite aufzuhalten bzw. dies nur in begründeten Ausnahmen mit entsprechender Vorsicht zu tun.
Beste Grüsse
Ralf
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 30. Dez. 2011
1’335 Beiträge · seit 200630. Dez. 2011 ·
@Ralf:

Nach Fehlern oder Fehlentscheidungen bei Opfern zu suchen ist psychologisch aus Deiner Sicht durchaus verständlich.

Aber:
Bitte suche nicht nach eben diesen! Nicht nur, dass jeder von uns Opfer werden kann, auch ohne Fehlverhalten, einfach nur so, weil wir am falschen Platz zur falschen Zeit waren.

Der Blick auf vermeintliche Fehler, Fehlentscheidungen, Nicht-100-prozentrichtiges Verhalten suggeriert, dass ein solcher Überfall vermeidbar gewesen wäre, wenn das Opfer sich ja nur an die Regeln gehalten hätte.


Du hast das wahrscheinlich nicht so gemeint, ich möchte dies aber schon mal vorsichtshalber äußern.

Es grüßt Cora
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983 Beiträge · seit 201130. Dez. 2011 ·
@Cora:
Ich suche nicht nach Fehlern bei Explorer!
Ich habe deshalb auch ausdrücklich gesagt, dass ich den Bericht als Ermahnung an alle sehe, vorsichtig zu sein, sobald es dunkel wird!
Beste Grüsse
Ralf
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 30. Dez. 2011
723 Beiträge · seit 201130. Dez. 2011 ·
Hallo Explorer,
ich bedaure sehr, dass ihr eine derart schlimme Erfahrung machen musstet und bin sehr dankbar dafür, dass ihr hier darüber berichtet!
Vielen Dank auch für dein Statement Ralf! Es ist wichtig, dass wir uns auch immer an unsere eigene Verantwortung (was die Einhaltung der Regeln betrifft) erinnern!
Gruß Reinhard
4’132 Beiträge · seit 200830. Dez. 2011 ·
Hallo, Explorer!

Ihr habt unser volles Mitleid! Wie furchtbar, sowas!

Das einzige was man da noch richtig machen kann, hast du beschrieben: nicht wehren, alles hergeben, was man nicht vermeiden kann. Die Jungs haben nix zu verlieren, ein unversehrtes Leben ist da leider nicht so viel wert.
Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung.

Wir wünschen deinem Freund gute Besserung und euch beiden, dass ihr wenigstens eine gute Versicherung habt.
Danke noch mal für deine Warnung. Wir werden in Zukunft doch noch vorsichtiger sein.

Alles Gute von lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 31. Dez. 2011
852 Beiträge · seit 200630. Dez. 2011 ·
Danke für diesen Bericht. Ich wünsche Euch eine gute Erholung von diesen fürchterlichen Ereignissen. Ich kann es aus eigener Erfahrung nachvollziehen.

Christian
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1’182 Beiträge · seit 200631. Dez. 2011 ·
Hallo zusammen,

ein solch schlimmes Ereignis kann leider immer wieder und überall passieren - egal ob nach Sonnenuntergang und kurz davor oder auch zu einer anderen Tageszeit. Einen sicheren Schutz gibt es nicht.

Mir scheint, Explorer, dass Ihr Euch da ganz vernünftig verhalten habt, weil Ihr gleich Euer Geld angeboten habt - der Rest war nur Glück.

Das alles wird Euch noch ganz lange belasten. Trotzdem oder gerade deshalb wünsche ich Euch, dass Ihr die physischen und insbesondere die psychischen Folgen bald überstehen werdet.

Beste Grüße,
Bernd
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201131. Dez. 2011 ·
rhh64 schrieb:Hallo,

Ich denke, dein offener Bericht ermahnt uns, sich nie nach Sonnenuntergang außerhalb einer Lodge/Campsite aufzuhalten bzw. dies nur in begründeten Ausnahmen mit entsprechender Vorsicht zu tun.

Ich denke, das muss wohl die Konsequenz für alle Sambia (oder Afrika) Reisenden sein,
wobei das gerade für die Fotografen unter uns - zumindest bis Sonnenuntergang und kurz danach - natürlich eine harte Erkenntnis ist.

Wie schont erwähnt, kennen wir die ganze Welt und das komplette südliche Afrika. Wo immer es ging, haben wir die Nächte direkt in der Natur verbracht, unter wilden Tieren jeglicher Art und Größe. Uns war stets bewußt, dass die Wildniss Gefahren birgt, die man durch das richtige Verhalten aber relativ sicher kalkulieren kann. Dabei habe ich immer gesagt: "So lange es dort, wo wir sind keine Menschen gibt, passiert uns auch nichts." Nun auf der letzten Reise hat sich dies leider bestätigt.

Danke für die rege Anteilnahme. Wir haben den Überfall bereits in Afrika verarbeitet und uns plagen deshalb keine posttraumatischen Dämonen. Sicher wird sich der Vorfall aber natürlich auf mein zukünftiges Reiseverhalten auswirken. Völlig unbeschwert und mich wirklich sicher fühlend werde ich wohl nicht mehr zum Sonnenuntergang an einem fernen Flussufer sitzen können.

Als Versicherungs-Tipp für alle Reisenden empfehle ich eine Überprüfung der Hausrat-Versicherung. Diese deckt mit der immer integrierten Aussenversicherung tatsächlich Raub und Diebstähle des gesamten Reiseequipments auf Reisen (von nicht mehr als 3 bis 6 Monaten) mit einer bestimmten Deckungsgrenze (10 bis 40 % der Versicherungssumme). Mit einer normal kalkulierten Hausrat (650 Euro Versicherungssumme pro Quadratmeter, 20% Deckung auf Wertsachen in der Aussenversicherung) sind so selbst teure Kamerausrüstungen und Ausrüstungsgegenstände zum Wiederbeschaffungswert (Neuwert) voll versichert. Zusätzliche Reisegepäckversicherungen usw. sind dadurch obsolet.



Das Bild im Link zeigt den Tatort noch einmal aus der Luft (dort, wo am rechten Bildrand, die Straße nach Livingstone das zweite Mal direkt am Sambesi vorbeiführt):

http://www.adventuresuedafrika.ch/images/content/Foto%20Owona%202008/Victoria%20Fall.jpg
zuletzt bearbeitet 31. Dez. 2011
1’558 Beiträge · seit 201131. Dez. 2011 ·
Hallo zusammen,
Lieber, Ralf, ganz herzlichen Dank für den offenen Bericht, der nichts verherrlicht und Tatsachen beschreibt, wie sie nun einmal sind. Solche Erlebnisse wünscht sich niemand auf Reisen und dennoch muss man damit rechnen, wenn man sich in bestimmten Gebieten bewegt. Aber - ähnliche Erlebnisse kann man auch in Europa, z. B. Südfrankreich erleben!
Wir waren bisher noch nicht im südlichen Afrika, starten erst im Juli und August 2012 durch. Wir zählen aber auch zu den Globetrottern, die immer gerne frei in der Natur nächtigen, umso dankbarer bin ich für solche Infos in für uns noch unbekannten Gebieten.
Ich wünsche euch weiterhin tolle Reisen ohne solche "Abenteuer", guten Rutsch
Birgit
Meine Reiseberichte
461 Beiträge · seit 200831. Dez. 2011 ·
Hallo Ralf

Danke für den Bericht, der einfach zu noch mehr Vorsicht mahnt. Speziellen Dank auch, dass du uns das mitteilst.

Bei unserer Reise durch Sambia/Zimbabwe in diesem Jahr ist uns speziell diese Stelle aufgefallen. Auch am Tag sind hier kleine Gruppen von zwielichtigen Gestalten unterwegs. Wir von den Fällen unterwegs am Ufer um Fotos zu machen - wir wurden angesprochen, vorne einer der Zigaretten will und hinten im Busch zwei weitere. Ich wurde sofort sehr bestimmt - und dann rechtsumkehrt ... Dies insbesondere weil auf den T4A Karten auch entsprechende Hinweise vorhanden sind.
Ist für euch echt sch... gelaufen und ich fühle mit Euch.
Wir hatten auf alle Fälle den Eindruck, dass genau an diesem kurzen Abschnitt ein völlig anderes Sambia herrscht als sonst im Land.

Gruss von einem jetzt noch Vorsichtigerem
392 Beiträge · seit 200801. Jan. 2012 ·
Schrecklich, da habt Ihr Glück gehabt, dass Ihr 'nur' mit Platzwunden davon gekommen seit. Aber ist so eine Day-picnic-area direkt an einer Schnellstraße nach Livingstone nicht eh gefährlich und dann nach Sonnenuntergang?

Uns ist ähnliches vor Jahren in Brasilien widerfahren… Überfall mit Machete und Steinen. Wir sind eigentlich vorsichtig Reisende und ich habe hier im Forum schon Fragen dazu gestellt, aber in unserem Fall war es definitiv 'unsere Schuld'. Wir waren durch wochenlanges Herumreisen in abgelegenen Gebieten Brasiliens so eingelullt und haben doch tatsächlich für 10 Minuten 'vergessen', dass in den Städten (in unserem Fall eine 500.000 Einwohner zählende Stadt im Nordosten) ein ganz anderes Klima herrscht. Dort angekommen sind wir einfach am Strand zu weit gelaufen… es wurde immer einsamer und einsamer bis dann Menschen aus dem Gebüschen kamen. Dabei waren wir zu Beginn der Reise in Rio und Sao Paulo so vorsichtig.
Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
Gast14. Jan. 2012 ·
So hart ich die Geschichte finde, aber ernsthaft es wird überall gewarnt nicht nach Sonnenuntergang außerhalb des Camps sein. Diese Warnungen gibt es nicht umsonst. Den Sonnenuntergang kann man auch ganz bequem von diversen Lodges, Bars Resataurants etc. Beobachten. Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber wer dierse warnungen missachtet ist ein Stück selber schuld. Gerade ihr als Reiseerfahrene Personen hättet das wissen müssen.

Es klingt hart, aber egal wo ich in Sim. Sam oder Bots oder nam war die Warnungen blieben immer die gleichen. Viele Touristen Warnungen halte ich für übertrieben, aber gerade Nachts unterwegs zu sein machen schon die Einheimischen nicht gerne. Der kleinste Schutz ist der, wenn man sich an die Einheimischen hält, warn bestimmungen.

Ich habe Sambia als sehr friedliches Land mit freundlichen Menschen kennen gelernt. Idioten gibt es immer wieder. LEIDER!

Ich stelle mir nur gerade eine Frage, was willst du mit dem Bericht bewirken?
4’450 Beiträge · seit 200814. Jan. 2012 ·
Hallo Malealea,

Du schreibst :
Ich stelle mir nur gerade eine Frage, was willst du mit dem Bericht bewirken?

vielleicht ließt man mal die Posts vom Anfang an,;) dann wird es klar warum manche Geschichten geschrieben werden, das Forum schreibt positive und negative Nachrichten um uns zu erfreuen und uns auch mal wieder zu sesibilisieren. 🙂

nichts für Ungut

Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2012
2’772 Beiträge · seit 200614. Jan. 2012 ·
malealea 2.0 schrieb:Idioten gibt es immer wieder. LEIDER!
Wie recht Du hast! (Das bezieht sich jetzt nicht auf Ralf, sondern auf Leute die der Meinung sind, dass sie ja ach so fehlerfrei sind!) 😈 Aber Dir malealea wird ja so ein Unglück nie passieren...

Verdammt noch mal, ich glaube jeder von uns ist schon einmal in eine Situation gekommen, nach der er sich hinterher gesagt hat: "Puuuh,.. ist noch mal gut gegangen. Da habe ich nicht richtig gehandelt", oder?
malealea 2.0 schrieb:Ich stelle mir nur gerade eine Frage, was willst du mit dem Bericht bewirken?
Ich findes es gut, dass Ralf seine Erfahrunge hier ins Forum gestellt hat, denn solche Berichte sensibilisieren uns wieder (wie Cecile schon schreibt). Nur zu schnell wird man leichtsinnig, weil bisher alles gut gegangen ist.

Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2012
4’450 Beiträge · seit 200814. Jan. 2012 ·
DO NOT FEED THE TROLL 🤢 🤢 🤢 🤢 🤢 🤢
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2012
Gast15. Jan. 2012 ·
@ Eneglstrompete + Pascalinha

Ok das mit der Sesibilisierung hab ich nicht darüber nachgedacht, aber ihr habt schon Recht.

@ Pascalinha

Natürlich machen wir Fehler, keiner ist Fehlerfrei. Aber das man bei Sonnenuntergang nicht mehr durch die Gegend latschen soll ist bekannt. Von daher finde ich das was Ralf geschrieben hat schon fahrlässig. ich finde Ralf hat, in der Situation an sich, gut reagiert. Ausnahme, Geld sollte man nie an verschiedenen Orten verstecken. Denn viele fangen dann an zu suchen. Ich weiss viele Reiseführer geben oben geannter Punkt als Tipp. Ich würde es so nicht machen. Ralf ist nun mal der beste Beweis. So ein Verhalten der Räuber ist keine Seltenheit. Die Erwarten viel Geld und wenn es nicht reicht suchen sie. aber das kann ja jeder halten we ein dachdecker. in diesem sinne mfg