Reiseroute

11 Antworten · 2'250 Aufrufe · gestartet 29. Dez. 2011 von klocks911
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201029. Dez. 2011 · #1
Hallo,
wir(2 Ewachsene,2 Kinder,11 u.6 Jahre alt) fliegen im Februar zum 2.Mal nach Namibia,diesmal für 3 Wo.Wir sind schon mehrfach zuvor durch Südafrika gereist.Wir werden mit einem Hilux von Hester mit 2 Dachzelten reisen,werden aber auch zwischendurch auf Lodgen schlafen.Unsere grobe Reiseplanung ist: direkte Fahrt nach Wagenübernahme Richtung Kalahari(2-3 Nächte),anschließend Weiterfahhrt nach Rooiklip(2 Nächte),weiter nach Swakopmund(3 Nächte),danach Richtung Norden Cheetah-Farm(2 Nächte),weiter Etosha(Dolomite 2 Nächte,Okaukuejo 1 Nacht),anschl.evtl.2 Nächte Vreugde oder Gabus Game Lodge in Otavi.Da dies ca.15 Übernachtungen bedeutet,haben wir noch 6 Nächte 'frei'.Wir möchten Fish River Canyon,Sossusvlei,Dino
Tracks,Vingerklip,Petrified Forest nicht noch einmal anlaufen und Lüderitz aufgrund der Streckenführung auslassen,daher wäre ich für Routentips für die weiteren zur Verfügung stehenden Tage sehr dankbar.Unsere Kinder sind langstreckenerprobt und machen auch bei 7-8stündigen Fahrten dank Ipod,Nintendo u.DVD-Spieler keine Probleme,wenn anschl,2-3 Tage interessante(Pool,Tiere,Umgebung)Unterkünfte auf sie warten.
Welche Tips betr. Route u. Unterkünfte könnt ihr uns geben??
215 Beiträge · seit 201029. Dez. 2011 · #2
Hallo klocks911,

ich würde nicht direkt nach Wagenübernahme Richtung Kalahari fahren, sondern erst noch eine Nacht in Windhoek bleiben. Oder, was für die Kinder bestimmt interessanter ist, am Ankunftstag zur Okambara Elephant Lodge weiterfahren (1-2 Nächte), die liegt ca. 45 min östlich vom Flughafen. Dort haben sie eine tolle Tierwelt, die auf verschiedenen Gamedrives erkundet werden kann.
Von dort kann es dann weitergehen Richtung Kalahari.

Auch toll wären sicherlich (im Anschluss an die Kalahari) ein paar Nächte im KTP (dürfte aber wohl schwierig sein, dort für Februar noch Unterkünfte zu bekommen).

Liebe Grüße
Ulrike
5'538 Beiträge · seit 200829. Dez. 2011 · #3
Hallo Klocks,

meine Vorschläge

1. Lake Oanob Resort als erste Anlaufstation nach der Wagenübernahme in Windhoek. Das sind etwa 80 - 100 km und für die Kinder bestimmt ganz interessant. Da würde ich zu dieser Jahreszeit wahrscheinlich zwei Tage bleiben und mir das Afrika-Feeling holen. Du kannst im dortigen Naturpark auch Pirshfahrten machen und siehst mit Glück Giraffen, Zebras, Antilopen.
2. zwei Tage entweder Bagatelle Kalahari Game Ranch, die sehr schöne Campingplätze haben oder
zwei Tage Anib Lodge. Man kann da auch selbst etwas zu Fuß unternehmen oder mal zum Hardap rüber und einen Tagesbesuch machen. Ist ähnlich wie am Lake Oanob.
3. nach Rooiklip und Swakopmund würde ich (noch) nicht zur Cheetah Farm fahren, sondern entweder zum Brandberg - White Lady Lodge, wo Ihr auch campen könnt - oder nocht weiter bis Palmwag. Palmwag ist allerdings eine sehr lange Fahrt von Swakopmund. Ihr müsstet morgens gegen 8.00 Uhr los und seid dann am späten Nachmittag da. Palmwag ist mindestens 3 Übernachtungen wert.
4. Fahrt dann den Joubert Pass hoch nach Opuwo. Die dortige Lodge hat auch Campingmöglichkeiten. Da wiederum 2 Nächte.
5. Von Opuwo dann zum Dolomite Camp 2 Nächte, danach Okaukuejo als Zwischennacht, denn Elefanten oder Löwen findet Ihr dort wahrscheinlich im Februar nicht.
6. Von Okaukuejo aus würde ich nach Namutoni fahren und mindestens drei Nächte bleiben.
Das wären dann bis hierhin 18 Nächte. Auf dem Rückweg könnt Ihr dann zur Gabus fahren oder noch weiter zur Okonjima. Da habt Ihr dann die Katzen oder noch weiter bis Düsternbrock.

Liebe Grüße
Gerd
180 Beiträge · seit 201029. Dez. 2011 · #4
Hallo
so wie es aussieht würdet ihr eher eine Nordtour machen, aber ich möchte euch gerne sagen, wo wir uns letzten Juli als Familie (Kinder 10 und 17) sei es auf der Capsite oder auch mal in einem Zimmer sehr wohlgefühlt haben. Bambatsi hat eine tolle Campsite mit Blick über das Tal (hier unbedingt den vorderen Platz nehmen). Rooiklip war genial (an meinem 50. Geburtstag), und auf dem Weg in den KTP waren wir eine Nacht auf Terra Rouge. Das tolle war, dass wir auf allen Farmen die einzigen Gäste waren.
Ganz speziell gut hat es uns auch in den Bungalows auf der Farm Namtib gefallen. Hier konnten wir uns gut verpflegen lassen und wurden durch Thorsten und Lynn hervorragend betreut.
Mesosaurus Camp war etwas komisch, da wir kurz vor Sonnenuntergang ankamen und kein Mensch dort war. Wir wussten nicht, wo die Toiletten waren und konnten glücklicherweise diejenigen bei einem unverschlossenen Bungalow benützen. Wo unser reservierter Buschcampplatz war, wollten wir nicht mehr herausfinden. Am nächsten Morgen wurden wir dann zur Fossilientour abgeholt und konnten den Platz bezahlen.

Liebe Grüsse
Jacqueline
http://www.TickerFactory.com/
Themenstarter7 Beiträge · seit 201030. Dez. 2011 · #5
Hallo Ulrike,
danke für die schnelle Antwort,warum aber nicht gleich nach Ankunft bis Bagatelle fahren?

LG
Klocks911
Themenstarter7 Beiträge · seit 201030. Dez. 2011 · #6
Hallo,
danke für deine Tips,Namtip u.Mesosaurus liegen leider nicht auf unserer Route,Bambatsi hatte ich auch schon im Internet angeschaut,wir wollen aber lieber im Porcupine Camp übernachten,

LG
Klocks911
Themenstarter7 Beiträge · seit 201030. Dez. 2011 · #7
Hallo Gerd,
danke für deine Vorschläge.Wir wollen aber lieber direkt bis Bagatelle fahren u.dort 2-3 Nächte verbringen.Über Palmwag und Düsternbrock habe ich schon unterschiedliche Meinungen bisher gelesen,6 Nächte Etosha finde ich etwas zu lang, da wir schon vor 2 Jahren ausgiebig in Etosha gewesen sind.Opuwo und Epupa Falls haben wir auch im Visier.Weist du wie die aktuellen Streckenverhätnisse sind?Kann man die Fahrt auch mit wenig 4x4 Erfahrung bewältigen?

Viele Grüße
klocks911
215 Beiträge · seit 201030. Dez. 2011 · #8
klocks911 schrieb:Hallo Ulrike,
danke für die schnelle Antwort,warum aber nicht gleich nach Ankunft bis Bagatelle fahren?

LG
Klocks911
Hallo Klocks911,

natürlich kann man gleich am Ankunftstag weiterfahren, aber ich persönlich finde einfach eine Nacht Aufenthalt in Windhoek oder in der Nähe des Flughafens entspannender und weniger stressig. Du musst ja nach Ankunft noch die Zeit für die Wagenübernahme sowie evtl. Einkäufe einrechnen, dann den ungewohnten Linksvekehr, und wenn sich dann noch irgend was verzögert, hat man schon am ersten Tag ganz schönen Stress.

Daher bleiben wir lieber am 1. Tag noch in Windhoek oder Umgebung und kommen erst einmal richtig und in aller Ruhe in Namibia an!

Liebe Grüße
Ulrike
1'927 Beiträge · seit 200830. Dez. 2011 · #9
klocks911 schrieb:......Opuwo und Epupa Falls haben wir auch im Visier.Weist du wie die aktuellen Streckenverhätnisse sind?Kann man die Fahrt auch mit wenig 4x4 Erfahrung bewältigen?

Viele Grüße
klocks911
Wenn Du auf der C 43 bleibst, brauchst Du hoch bis zu den Epupa Falls keinen Allrad. Schlüsselstelle ist eine Flussdurchfahrt ca. 10 km vor Warmquelle, die Furt ist aber durchgehend betoniert. Es kann sein, dass man bei hohem Wasserstand mal ein paar Stunden warten muß.

Wir sind auch wieder im Februar in etwa auf Deiner Route unterwegs. Ich fahre aber ganz gerne gegen den Uhrzeiger, also erst in den Norden, weil dort die Straßenverhältnisse unberechenbarer sind. Wenn Du die Bagatelle ans Ende der Reise setzt, bist Du auf jeden Fall wieder zuverlässig und pünktlich zum Rückflug in WHK.

Gruß
Peter
zuletzt bearbeitet 30. Dez. 2011
5'538 Beiträge · seit 200830. Dez. 2011 · #10
Hallo Klocks,

Wir wollen aber lieber direkt bis Bagatelle fahren u.dort 2-3 Nächte verbringen

Das ist sicher kein Problem von der Strecke, allenfalls von der Müdigkeit. Aber Ihr seid ja genügend Menschen, die den Fahrer wach halten.

Über Palmwag und Düsternbrock habe ich schon unterschiedliche Meinungen bisher gelesen

Die Landschaft in und um Palmwag ist einfach nur schön und deshalb war ich im Oktober auch mal wieder da. Die Zimmer sind ordentlich und sauber, das Essen befriedigend bis ausreichend. Der Campingplatz sieht ordentlich aus und Ihr habt große Chancen, dass die Wüstenelefanten sich an der Lodge/dem Campingplatz zeigen oder in nicht allzu weiter Entfernung sind. Die Preise für den Campingplatz, zu dem übrigens ein eigener Pool und eine Lappa, an der man Kleinigkeiten essen kann, kenne ich allerdings nicht.

Bis Epupa würde ich nicht fahren. Wahrscheinlich sind die Fälle in dieser Jahreszeit auch nur mit mehr 4 x 4 - Erfahrung erreichbar. Ein Problem könnte dann auftreten, wenn ein Rivier nicht zu durchqueren ist und Ihr warten müsst, wann Ihr weiterfahren könnt und die Kinder unruhig werden.

Von Palmwag nach Opuwo gibt es zwei Möglichkeiten:
Palmwag - Grootberg - Kamanjab (ab da geteert) - Opuwo. Dafür braucht man von Palmwag ca. 4,5 Stunden.
Von Opuwo zurück dann über den Joubert Pass und über Palmwag und Khorixas nach Outjo und weiter in die Etoscha. Dann habt Ihr zwar die schönere Fahrstrecke, da es mindestens 10 x schöner ist, den Joubert Pass runter, statt rauf zu fahren, aber Ihr verpasst Dolomite Camp.

Die zweite Möglichkeit ist genau anders herum: Von Palmwag an Sesfontein vorbei den Joubert Pass hoch bis Opuwo. Fahrzeit ca. 4 bis 5 Stunden. Vielleicht legt Ihr eine Zwischenübernachtung in Camp Aussicht ein.
Von Opuwo aus dann über die Teerstraße bis zum Westeingang Etoscha. Das sind max. 3 Stunden Fahrt.

Egal wie rum - über den Joubert Pass kommt Ihr auch mit wenig 4 x 4 - Erfahrung. Allenfalls ein paar laufende Riviere und beim Warten quengelnde Kinder.

Als ich im Oktober von Opuwo gekommen bin, war die Strecke von Opuwo bis zum Pass erste Sahne. Beim Pass waren Bauarbeiten, die inzwischen aber sicherlich abgeschlossen sind, so dass ich davon ausgehe, dass die gesamte Strecke okay ist.

6 Nächte Etosha finde ich etwas zu lang, da wir schon vor 2 Jahren ausgiebig in Etosha gewesen sind.

Das ist für mich in erster Linie eine Frage der Tiersichtungen. Ob im Westteil im Februar Elefanten sind, weiß ich nicht, aber ich glaube es nicht. Meistens sind die mehr im Nordosten. Aber auch da sind Elefantensichtungen sehr, sehr selten.

Zu Düsternbrock haben viele Leute unterschiedliche Meinungen. Man kann m. E. aber nichts gegen die Campingplätze sagen. Und wer daran interessiert ist, Cheetahs und Leoparden zu sehen, der ist da für meine Begriffe am besten aufgehoben. Außerdem haben die dort inzwischen drei Hippos, die man gut beobachten kann. Ich war dieses Jahr zweimal da und es war alles okay.
Natürlich könnt Ihr auch zur Okonjima fahren. Ich kenne weder die Preise für Campingplätze dort noch bei Düsternbrock.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch
Gerd
Themenstarter7 Beiträge · seit 201011. Jan. 2012 · #11
Vielen Dank für die Tips,unsere Rote steht im Groben jetzt fest.
2 Nächte Düsternbrook
2-3 Nächte Ottavi (Gabbus)
2-3 Nächte Etosha
2-3 Nächte Kamanjab (evtl.Otjitambi Farm,da Besitzer Verwandte eines Freundes sind)
2 Nächte Palmwag
2-3 Nächte Swakopmund( Sophia Dale Restcamp)
2-3 Nächte Rooiklip
2 Nächte Bagatelle
1 Nacht Immanuel Wilderness Lodge

Insgesamt werden wir 21 Nächte in Namibia verbringen,einen Hilux haben wir bei Hester gebucht,da fast alle Beurteilungen gut waren.Vielleicht gibt es noch Tips für Unterkünfte in der Nähe von Kamanjab.

So long
klocks911
5'538 Beiträge · seit 200811. Jan. 2012 · #12
Hallo Klocks911,

eine schöne Route. Bei Gabus reichen m. E. 2 Tage und den gewonnen Tag würde ich bei der Etosha einsetzen. Dann könntest Du eine Nacht beim Osttor, eine in Halali, eine in Okaukuejo und eine im Dolomite Camp verbringen. Das hätte den Vorteil, dass Du sehr schnell bei Jürgen auf der Otjitambi bist. Das war übrigens der erste Mensch in Namibia, den ich dort kennengelernt habe.
Übrigens würde ich von da nach Palmwag die große Schleife über die C 35 bis zum Abzweig C 41 und dann nach Opuwo nehmen. Dort mal eine Stunde Pause in der Opuwos Country Lodge und eine Stunde durch den Ort laufen. Dann über die C 43 und den Joubert Pass nach Palmwag.

Viel Spaß im Ulaub und liebe Grüße
Gerd