Namibiareise Januar2012

19 Antworten · 3'861 Aufrufe · gestartet 25. Dez. 2011 von dominik333
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201125. Dez. 2011 · #1
Hallo,
wir fliegen am 2.januar nach Namibia um dort eine Campingrundreise zu machen,nun bin ich auf euer forum gestossen und hoffe das ihr einige Tips für uns habt.Wir haben 20 tage zeit.......
Würde mich freuen wenn ihr uns helfen könntet.
gruss Dominik
2'610 Beiträge · seit 200725. Dez. 2011 · #2
Hallo Dominik,

zuerst ein Willkommen im Forum!!!

Du solltest speziell fragen "wo der Schuh drückt" und wie eure Route geplant ist.

Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter6 Beiträge · seit 201125. Dez. 2011 · #3
Dnke für die schnelle Antwort,aber wir haben noch gar keine Route geplant...
Wir haben Vorgestern erst gebucht und sind nun am überlegen.
Auf jeden Fall wollen wir viele Tiere und einiges vom Land sehen. Wir haben auch Wüstenerfahrung...
2'610 Beiträge · seit 200725. Dez. 2011 · #4
da wird es aber Zeit!!!!!!

Aber ein Auto mit Campingausrüstung werdet ihr doch wohl schon gbucht haben????

Schau dir mal eine Straßenkarte von Namibia an - ein Reiseführer (wir bevorzugen den von Reise-Know-How oder den vom Hupe Verlag) ist auch in Muss zur Planung. Berücksichtigt, dass ihr in der Regenzeit unterwegs seid d.h. besser in den Süden als in den Norden fahren.

Grober Vorschlag - Windhoek, KTP (falls überhaupt noch Camps zu bekommen sind, würde ich sofort nach den Feiertagen telefonisch klären), Sossousvlei, Swakopmund,Brandberg,Etosha (Camps ebenfalls telefonisch buchen), Windhoek.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter6 Beiträge · seit 201125. Dez. 2011 · #5
Auto mit Ausrüstung haben wir schon. Glaubst du das wir Campgrounds wirklich vorbuchen müssen?(wir wären lieber zeitlich ungebunden)
hast du uns einen tip für die erste übernachtung? kommen um 7 uhr in der früh an und würden dann gerne noch etwas fahren.....
grüsse dominik
248 Beiträge · seit 200925. Dez. 2011 · #6
Hallo Dominik,

Respekt, das wird ein Abenteuer.
Was die Reiseführer betrifft, so wie Jambotessy sagt bzw. auch der von Ivanowski. Je nach Gustus. Die drei jetzt genannten sind die informativsten.
Ergänzend schlage ich euch vor zwischen KTP und Sossouvlei bei Interesse den Fish River Canyon einzubauen und auf einer Farm in den Tirasbergen zwei Nächte einzulegen. Ihr müsste sehen, was euch gefällt/interessiert und dann weitere Fragen stellen.

Schöne Weihnachten
Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
1'927 Beiträge · seit 200825. Dez. 2011 · #7
dominik333 schrieb:Auto mit Ausrüstung haben wir schon. Glaubst du das wir Campgrounds wirklich vorbuchen müssen?(wir wären lieber zeitlich ungebunden)
hast du uns einen tip für die erste übernachtung? kommen um 7 uhr in der früh an und würden dann gerne noch etwas fahren.....
grüsse dominik
In welche Richtung möchtest Du den am ersten Tag fahren?

Bis Mitte Januar sind noch Schulferien in SA, d.h. es kann auf einigen CP eng werden. Buchungen für den KTP halte ich in der Ferienzeit für hoffnungslos.

Gruß

Peter
zuletzt bearbeitet 25. Dez. 2011
Themenstarter6 Beiträge · seit 201125. Dez. 2011 · #8
danke für eure antworten,ich weis es ist alles sehr kurzfristig aber wir wollen ja ein abenteuer. sollten wir unsere route richtung norden oder doch (wie die meisten pauschalangebote) richtung süden beginnen? wir siind uns da noch nicht sicher.was sagt denn eure erfahrung?? gerade wegen der schulferien in SA
gruss dominik
1'182 Beiträge · seit 200626. Dez. 2011 · #9
Hallo Dominik,

in der Tat bist Du sehr spät dran. Ich würde die 1. Nacht am Lake Aonab buchen, die zweite in Bagatelle und dann KTP, was immer da noch frei sein sollte - ist vermutlich keine große Auswahl mehr.

Den Rest der Reise kannst Du dann locker angehen.

Gruß,
Bernd
0
211 Beiträge · seit 201126. Dez. 2011 · #10
Lege den Kgalagadi ans Ende und buche über www.sanparks.org. Ab dem 7. 8. sind noch jede Menge Camps frei und:

We are offering 30% discount when you book for Kgalagadi Transfrontier National Park (Twee Rivieren, Mata - Mata and Nossob) accommodation & camping - only for the period 10 Jan to 15 March and 1 Nov to 15 Dec.

Den Rest würd ich nicht vorbuchen.
1'927 Beiträge · seit 200826. Dez. 2011 · #11
dominik333 schrieb:danke für eure antworten,ich weis es ist alles sehr kurzfristig aber wir wollen ja ein abenteuer. sollten wir unsere route richtung norden oder doch (wie die meisten pauschalangebote) richtung süden beginnen? wir siind uns da noch nicht sicher.was sagt denn eure erfahrung?? gerade wegen der schulferien in SA
gruss dominik
Hallo Dominik,

vermutlich denkst Du an eine ungebundene Rundreise. Eigentlich ist es egal, wie Du beginnst. Zwangspunkt ist ja nur der Heimflug und für die letzten Tage ist daher eine sicher Rückfahrt nach WHK wichtig.

Genau planen mußt Du nicht, dennoch würde ich einen groben Verlauf festlegen, damit man unnötige Fahrerei vermeidet. Ich habe mir die CP anhand der aktuelle Liste ausgesucht http://www.thomasrichter.de/namibia/namibia-camping-liste-2011.pdf

Die Routen auf unbefestigten Straßen sollten am Tag nicht mehr als 350 km betragen.

Viel Spaß noch

Peter
5'538 Beiträge · seit 200826. Dez. 2011 · #12
Hallo Dominik,

erst mal willkommen im Forum. Zu Zweit im Zelt sehe ich keine Problem für Eure Rundreise. Ich würde am ersten Tag von Windhoek noch bis zum Lake Oanob Resort fahren. Das sind so rund 80 km und die sind trotz Müdigkeit gut zu schaffen.
Meine zweite Etappe wäre dann Sesriem - entweder im NWR-Camp oder in dem Campingplatz der zur Sossusvlei Lodge gehört. Dort wäre ich mindestens zwei Tage.

Dann würde ich mir in Sesriem ein Permit kaufen für die Namib Naukluft - Straßen und zur Blutkuppe bzw. nach Tinkas zum Arch Rock fahren. Keine sanitären Fazilitäten außer halbwegs sauberem Plumpsklo, aber wunderschöne Gegend.

Danach dann nach Swakopmund. Dort könnt Ihr viel unternehmen. Es ist die Frage, was Euch interessiert. http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html Hier kannst Du sehen, was man alles machen kann.

Meine nächste Station wäre der Brandberg. Dort würde ich mindestens zwei Tage bleiben und entweder dort morgens oder abends wandern oder auf Wüstenelefanten-Pirsch gehen.

Jetzt hast Du viele Möglichkeiten in die Etoscha zu kommen. Die schnellste ist über Khorixas, Outjo zum Camp Okaukuejo zu fahren. Dort bei der Rezeption fragen, wo (Okaukuejo, Halali, Namutoni) noch Plätze frei sein. Obwohl ich Okaukuejo-Fan bin, würde ich da nur eine Nacht bleiben, denn Tiere sind wahrscheinlich überwiegend im Norden und Osten zu finden. Ich würde deshalb noch eine oder zwei Nächte Halali machen und dann mindestens 3 Nächte in Namutoni verbringen.

Auf dem Rückweg könnt Ihr noch bei der Okonjima oder bei Düsternbrock vorbei und dort den Abschluss Eurer Tour verbringen. Ich ziehe Düsternbrock vor, weil man dort "tierisch" mehr erlebt. Die haben sogar Flusspferde.

Liebe Grüße und viel Spaß bei Eurer Spontan-Tour. Um diese Jahreszeit sollte sie aber wirklich gut gelingen.

Gerd
248 Beiträge · seit 200926. Dez. 2011 · #13
Norden oder Süden zuerst? Reine Geschmackssache. Wir waren zuerst im Süden, haben die Einsamkeit genossen und uns den Etosha aufgehoben. Mit KTP und Sesriem hatten wir Höhepunkte zu Anfang, mit Etosha am Ende und dazwischen viele kleine schöne Erlebnisse. Langweilig ist es nirgends richtig. Ihr habt ja nun schpn viele Anregungen bekommen,
leichter wirds, wenn ihr uns sagt, was euch am meisten interessiert. Ich persönlich zum beispiel kann wunderbar auf Windhoek verzichten, andere nehmen sich daür drei Tage.

Der Tipp mit dem Camp am Lake Oanob kann ich nur befürworten. Falls ihr gen Süden fahrt erreicht ihr den immer, selbst wenn Flug, Mietwagen, Einkauf sich verzögern, was immer sein kann. Aber in rund 90 Minuten seid ihr dort, könnt Holz kaufen und gleich am ersten Abend ein Feuer machen. Hat uns supi gefallen.
LG, Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2011
Themenstarter6 Beiträge · seit 201126. Dez. 2011 · #14
Hallo,

danke für die vielen Tipps und Anregungen!

Haben da mal ne Route zusammengestellt - was haltet ihr davon, bzw. ist das realistisch in 20 Tagen?

http://g.co/maps/qcdfj

Gruß,

Dominik
2'772 Beiträge · seit 200626. Dez. 2011 · #15
dominik333 schrieb:

Haben da mal ne Route zusammengestellt - was haltet ihr davon, bzw. ist das realistisch in 20 Tagen?
Hallo Dominik,

sorry, aber bei nur 20 Tagen, ist das doch recht unrealistisch. Die Hälfte davon und Dir bleibt auch noch etwas Urlaub.
Streich die lange Strecke bis hoch nach Epupa und lass Mata Mata auch aus, denn vom KTP wirst Du nach der langen Anfahrt vom FRC sowieso nichts mehr haben.

Mein Tip: nicht südlicher als Sesriem, nichts nördlicher als Etoscha - dann bleibt Dir noch etwas Zeit um Namibia zu geniessen und nicht nur durch zu hetzen und ab zu haken.

Lass Dir Deine Route noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen, denn gerade am 1. Tag brauchst Du viel Zeit... Fahrzeug übernehmen, einkaufen, Du kennst dich noch nicht so aus in Whk, wie wir, die schon zig mal da gewesen sind. Und die 300 km für den 1. Tag nach dem Flug sind schon sehr, sehr anstrengend.

Lass es ruhig angehen!!!!


Gruß Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
172 Beiträge · seit 201126. Dez. 2011 · #16
Hi Dominik

Da muss ich mich leider Pascalinah anschließen. Für 2 Urlaube ja aber bei 20 Tagen sitzt du nur im Auto - rechne mal die Fahrtstrecke zusammen bzw. die Fahrzeiten, dann siehst du selbst.

Ich würde den Norden oder den Süden weglassen, im Hinblick auf deine Reisezeit eher den Norden.

LG Luigi
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2011
248 Beiträge · seit 200926. Dez. 2011 · #17
Hallo Dominik,

ja, das ist wirklich zu viel. Man kann immer diskutieren was optimal ist, ab wann es Stress wird und jeder empfindet Kilometer anders. Ich bin auch eher ein Vielfahrer, aber deine Tour ist zu groß. Lass den äußersten Norden weg, auch die ewig lange Küstenroute nach Swakop.
Wir sind damals in 21 Tagen so gefahren:

W-Lake Aonab (1Ü)
Oanob-Mata Mata (1Ü) war ein sehr langer Ritt
Mata Mata-Nossob (2 Ü)
Mata Mata (1 Ü)
Köcherbaumwald (1Ü)
Canyon (1Ü)
Tirasberge (2Ü)
Sesriem (1Ü)
Swakop mit Zwischenübernachtung
Swakop (2Ü)
Spitzkoppe (1Ü)
Khorixas (1Ü)
4 Nächte Etosha (2 im Park, zwei davor mit Tagesausflug)
Rückweg und 1 Ü in Wind

Eine Nacht war noch in der Wildnis. und hat es gefallen, auch unserem damals sechsjährigen Shn, wir empfanden es nicht als Stress und wir haben wiel gesehen, viel erlebt. Aber wir sind eingefleischte Camper, sehr flexibel und waren schon auf der ganzen Welt unterwegs.
LG Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2011
5'538 Beiträge · seit 200826. Dez. 2011 · #18
Hallo Dominik,

es ist alles eine Frage der persönlichen Freude. Viele fahren sehr gerne sehr lange Autostrecken, sehen einen Teil der Landschaft und erholen sich gut.

Andere - ich zum Beispiel - machen das so, dass sie gerne die Landschaft zu Fuß erkunden oder stunden-/tagelang Tiere beobachten und hin und wieder einfach nur am Wasserloch sitzen und gar nichts tun als gucken, auch wenn kein Tier da ist.

Diese Entscheidung musst Du für Dich selbst treffen und dann die lange Tour machen oder den Vorschlägen von Pascalinah bzw. den anderen Fomis, die gerne in Ruhe genießen, folgst. Ich habe Dir ja meine Route genannt und ich glaube, dass ich das Land sehr gut kenne. Um diese Jahreszeit ist es tagsüber teilweise unerträglich heiß und da wird das zu viele Fahren sehr, sehr anstrengend.

Viel Spaß noch bei den Planungen und erst Recht bei Eurer Tour.

Liebe Grüße
Gerd
1'927 Beiträge · seit 200826. Dez. 2011 · #19
dominik333 schrieb:Hallo,

danke für die vielen Tipps und Anregungen!

Haben da mal ne Route zusammengestellt - was haltet ihr davon, bzw. ist das realistisch in 20 Tagen?

http://g.co/maps/qcdfj

Gruß,

Dominik
Passt schon, Dominik,

wie meine Vorschreiber würde ich auch das ein oder andere Ziel weglassen, im Einzelnen:

- schenk Dir den Waterberg und halte Dich Richtung Tsumeb. So kannst Du die Etosha von Ost nach West durchfahren

- nach Punkt I würde ich bei "Spes Bona"?? nach Westen abbiegen und über die D 707 durch die Tirasberge fahren, landschaftlich eine der schönsten Strecken Namibias

Danach kannst Du die Restdauer der Reise gut abschätzen und evtl. noch ändern oder kürzen

Gruß

Peter
126 Beiträge · seit 200926. Dez. 2011 · #20
Hallo, hier meine 5 Cents zu eurer Route (bin vor einer Woche zurück gekommen):

- Vorbuchen braucht ihr nix (evtl. an der Küste, wo jetzt alle Urlaub machen)
- Erste Übernachtung: Düsternbrook Gästefarm, ab 15 Uhr Leoparden- und Geparden-Fütterung, Hippos u.w.)
- Nord oder Süd zuerst würde ich vom aktuellen Wetter abhängig machen
- Lohnt sich der Abstecher nach / zur SA-Grenze ? Für Einsteiger ist evtl. Anib mit Sundowner-Tour und Quivertree geeigneter
- Warum fahrt ihr von Ai-Ais wieder die gleiche Strecke zurück nach Seeheim. Interessanter ist die Strecke via Aussenkehr (Abstecher, anschauen!) - Oranje ist ein Higlight - Rosh Pinah (modern aber uninteressant) - Aus - Kolmanskoop ist ein Muss.
- Die ganze Küstenregion ab Walvis Bay halte ich für relativ uninteressant und weitläufig (Swakopmund einmal durchkurven reicht)
- Dafür Brandberg, White Lady Lodge, dort sind im Dezember die Wüstenelefanten nachts um mein Zelt getingelt...
- durch den westlichen Teil der Etosha Pan dürft ihr nicht duchfahren, ihr müßt also über Tsumeb
- Waterberg ist eigentlich nur wichtig für historisch Interessierte
- Spitzkoppe ist ganz nett, aber nur für absolute Selbstversorger !

- und nicht zuletzt: lauft mal in ein wenig herum, z.B. habe ich diemal am Sossusvlei auf die Transporteure, die auch viel zu teuer sind, vezichtet und bin ein paar Stunden bis zum Ende incl. Deadvlei reingelaufen, da sieht man zu Fuss viel mehr und genießt das auf eine andere Weise.... ähnliches gilt für viele andere Ecken..


MfG
Juergen
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2011