route -countdown läuft

12 Antworten · 3'666 Aufrufe · gestartet 06. Aug. 2006 von lale
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Themenstarter92 Beiträge · seit 200606. Aug. 2006 · #1
Hallo ihr lieben,
der countdown läuft, noch vier wochen bis nam 🙂
und je näher der urlaub rückt, um so unsicherer werde ich, denn ich will überall hin und 26 verplanbare nächte sind viiiiiiiiel zu wenig zeit 🙂.
ich war schon mal in nam, das wird meine zweite tour.

jetzt wollte ich euch mal meine route vorstellen... und meine offenen fragen loswerden.

1. ankunft und fahrt in richtung etosha mit übernachtung unterwegs
(lohnt die waterberg wilderness lodge? Ich war schon im barnabe de la bat, da würde ich jetzt nicht zwingend noch einmal hinfahren... dennoch: die auf der hp beschriebene geführte wanderung klingt reizvoll...)
2. etosha - halali
3. etosha (vielleicht bleiben wir da auch länger... je nach lust und laune. dann müssten wir eben ein anderes ziel streichen)
4. otijtotongwe cheetah farm
5. fahrt nach khorixas – camp xaragu
6. weiterfahrt brandberge – ugab river campsite
7. ugab river campsite
8. spitzkoppe
9. spitzkoppe
(ist hier mitte september noch eine einschränkung durch das filmteam zu fürchten?)
10. swakopmund
11. namib
12. namib
13. camp gecko
14. spreetshoogte pass
lohnt ein stop auf der spreetshoogte guestfarm zum wandern?
15. spreetshoogte pass
16. hauchabfontain camping - wandern
17. hauchabfontain camping
wir wollen von hier aus nach sesriem – ich fand letztes mal den campingplatz dort fürchterlich – und dann eine übernachtung in der
18. a little sossus lodge – auf dem campsite
19. d 707 - tirasberge
welcher campsite ist der schönste? Wir wollen am liebsten abgeschiedenheit und wandern auf eigene faust
20. d 707 - tirasberge
21. aus - klein aus vista
22. fahrt richtung quivertree forest – Garas Quivertree Park & Camp
23. brukkarros
24. brukkarros
25. rückfahrt windhoek


... so, jetzt hätten wir noch genau eine nacht als puffer übrig 🙂
veränderungsvorschläge, andere ideen, tolle campsite - tipps würden mich sehr freuen!
ist die tour so noch gut machbar? wir wollen schließlich genießen 🙂

Danke an alle, die bis hierher durchgehalten haben.

Herzliche grüße,
die lale 🙂
349 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #2
lale schrieb:
1. ankunft und fahrt in richtung etosha mit übernachtung unterwegs
(lohnt die waterberg wilderness lodge? Ich war schon im barnabe de la bat, da würde ich jetzt nicht zwingend noch einmal hinfahren... dennoch: die auf der hp beschriebene geführte wanderung klingt reizvoll...)
Hallo lale,

ich war vor kurzem in der wilderness lodge. Wollt ihr da campen oder in den Bungalows übernachten? Falls Bungalow, da kann ich Dir die auf dem Waterberg Wilderness Plateau empfehlen, das sind drei kleine Häuschen, die direkt am Rand stehen, man hat einen extrem weiten Blick auf die Ebene hinaus. Die Bungalows sind etwas entfernt von der Lodge, Fahrzeit ca. 10 Min., und man muss zum Essen jedes Mal zur Lodge fahren. Eine Lapa ist noch im Bau da oben. Die Auffahrt zur Plateau Lodge ist auch für Nicht-4x4-Fahrzeuge zu schaffen, auch wenn es beim ersten Mal nicht so aussieht!
Habe schon Gegenteiliges gehört über den Waterberg, aber für mich war es einer der Höhepunkte. Die Landschaft auf dem Plateau ist wirklich einzigartig, die Gastgeber sind sehr nett, sehr schöne Atmosphäre und die geführte Wanderung war sehr sehr schön.
Viel Spaß da

Daniel
www.daniel-gutmann.de
527 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #3
Hi,

unter Zugrundelegung meines Geschmackes ist ein einziger Tag in Swakopmund viel zu wenig.

Ich kenne in den Tirasbergen nur die Farm Kooimasis und dessen Campingplatz war mit Abstand der beste von allen Campingplätzen, die wir in Namibia nahezu täglich in drei Wochen aufgesucht haben. Er wird auch hier ium zu Recht sehr oft gelobt. Allerdings soll es auch in der Umgebung noch gute Plätze geben. WIe gesagt: da fehlt mir der Vergleich...

Solltet Ihr am Brukkaors-Krater auf dem direkt am Krater gelegenen Community-Campingplatz nächtigen wollen, dann müsst Ihr Euch auf sehr, sehr einfache Plätze gefasst machen. Außer einem Latrinenhäuschen gibt es dort keinerlei Infrastruktur wie Strom oder Wasser. Die Sanitäreinrichtung war zwar nicht die schlimmste, die wir gesehen haben, aber dennoch nicht gerade einladend. Mein Fall wäre es nicht.

Das Camp Xaragu ist sicher eine gute Wahl, weil die ganze Anlage sehr einfallsreich gestaltet ist.

Bitte beachtet, dass Ihr für die Fahrt zum Campingplatz des Brukkaros-Krater einen hoch liegenden Wagen benötigt. WIr waren mit 4x4 unterwegs, aber ein VW-Bus, möglichweise sogar ein Condor sollten es auch schaffen. Die Fahrt dort hoch mit einem Kleinwagen, halte ich für nicht schadenfrei durchführbar (tiefe Schlaglöcher, spitze Steine, der Weg ist dermaßen zerstört, dass er eigentlich nicht mehr vorhanden ist).
Ihr könnt zwar auch unten parken, der Fußmarsch bis zum Campingplatz, wo auch die Wanderwege rund um den Krater anfangen, dürfte aber gute 50-60min steil bergauf sein.

Obwohl ich es nicht für möglich gehalten hatte, kommt man zum Xaragu-Camp dagegen wohl auch mit einem normalen PKW.
Themenstarter92 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #4
danke euch beiden schon mal für die antworten!

@daniel: wir werden definitiv durchgehend campen. kennst du den campsite?

@hiluchs: kooimasis werden wir auf jeden fall besuchen - lohnt sich das deiner auffassung nach auch für eine nacht?
danke auch für den tipp mit dem brukkaroskrater - haben uns schon gedacht, dass es dort eher spartanisch ist. das macht uns nichts 🙂
wie hat dir denn das wandern dort gefallen, sofern du das gemacht hast?

camp xaragu ist sehr nett, das kann ich bereits jetzt bestätigen - und mit normalem pkw befahrbar 🙂
349 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #5
Wir sind an der Campsite nur vorbeigefahren. Es gibt einen eigenen swimming-pool dabei und nachmittags Kuchen. Die Stellplätze selbst habe ich nicht gesehen, dürfte aber alles in Ordnung sein. Die Plätze sind so ca. 10 Min. Fußweg von der Lodge entfernt. In der Gegend gibts ne Menge Kudus, Dik-Diks und mind. zwei Giraffen.
Grüße
Daniel
www.daniel-gutmann.de
527 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #6
Hi Lale,

wir waren leider auch nur eine Nacht auf Koiimasis, d.h. wir sind am einen Tag gegen 16.00Uhr angekommen und am nächsten vormittag gegen 11.30Uhr gefahren. Hier kann man sicherlich gut ausspannen und einige Zeit verbringen. Allerdings muß man schon sagen, dass die Zufahrt über eine recht holprige und beschwerliche 20km lange Feldpiste geht. Dafür braucht man schon ca. 30-40min würde ich sagen. In der Umgebung ist weit und breit ersteinmal GAR NICHTS, außer einer sehr beschaulichen Landschaft. Ich weiß nicht, ob es dort Wanderwege gibt, jedenfalls leben in der Gegend Leoparden. Auf der Farm selbst kannst Du die Straußen- und Ziervogelzucht besichtigen, wofür man allerdings auch maximal eine Stunde benötigt.

Natürlich hängt die Frage, ob man da mehrere Tage verbringen kann von den eigenen Präferenzen ab: Der eine geht lieber in ein Museum, der andere macht Sport, der nächste erfreut sich an der Landschaft oder wandert.

Ich persönlich bin eher der Typ Eil-Tourist, der in kurzer Zeit möglichst viel sehen will. Auf Koiimasis hätte ich aber sicher auch noch einen weiteren Tag zu Entspannung verbringen können.

Zum Brukkaros:
Wie immer hatten wir nur recht wenig Zeit dort, weil wir noch nach Mariental wollten. Aber ich kann Dir die Wanderung durchaus empfehlen. Wir sind bloß insgesamt eine Stunde gewandert, aber der Ausblick ist traumhaft und hunderte von Km weit gewesen. Uns kamen Touristen entgegen, die offenbar auf dem Rückweg von einer Tageswanderung waren und die waren ebenso begeistert wie wir. Wenn Ihr könnt, dann würde ich also schon vormittags dort aufschlagen und bist zum Nachmittag dort herummarschieren. Aber denkt daran mehrere Liter Wasser mitzunehmen. Es gibt dort weder Handyempfang, noch Wasserhähne und die Wege sind zwar in Ordnung, aber sicherlich nicht ganz ungefährlich, wenn man mal einen Augenblick unaufmerksam ist! Unbedingt festes Schuhwerk!

Gruß
Themenstarter92 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #7
... ach ja, noch eine frage 😊

auf kooimasis soll es einen köcherbaumwald geben. kennt den auch wer? ist der so sehenswert dass der quivertreeforrest verzichtbar wäre?

danke schon jetzt 🙂
lale
1'335 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #8
Hallo Lale!
Auf Koiimasis gibt es auch einen Köcherbaumwald, also einen Berghang der voller Köcherbäume steht, allerdings ist der Weg dahin nicht erschlossen. Da muss schon ein wenig kraxeln.

Ich fand den Köcherbaumwald in Keetmanshoop sehr sehr schön. Dort kann man bei untergehender Sonne sehr schöne Bilder machen.

Die Frage nach Verzichtbarkeit kann sich nur jeder selbst beantworten. Ich wollte nicht auf den Keetmanshoopwald verzichten.

Auf Koiimasis haben wir uns herrlich entspannt und die Gegend sowie das leckere Straußenfilet von Anke Izko genossen. Da kann man über die Farm wandern, kilometerlang! Man kann auf Berge gehen und die Aussicht genießen, Vögel beobachten und und und

Zum Genießen gehört Zeit! So wie Euer Plan aussieht, habt Ihr dort unten nicht allzu viel davon. Denke daran, dass die Sonne früh untergeht und man dann nichts mehr machen kann außer an der Feuerstelle sitzen o.ä.

Alternativ könntet Ihr auch auf der Farm Tiras auf der Camp-Site übernachten. Wenn man wenig Zeit hat, ist das eine verkehrsgünstige Lage und auch schön. Dort kann man ggf. sogar eine kleine Hütte mieten, mit Bett drin. Schnuckelig.

Viel viel Spaß!
Grüße
Cora
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Themenstarter92 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #9
...dann wird es wohl schon kooimasis werden, denn mich reizt
a) die abgeschiedenheit und
b) das was du schreibst, cora

wir werden dann wohl nur eine nacht brukkarros (dürfte ja von keetmanshoop nicht so weit hin sein) machen oder unseren puffertag nutzen...

aber wandern, vögel, köcherbäume... ach, wenn wir nur schon dort wären 🙂

könnt ihr mir noch etwas zu meinen fahrtstrecken sagen? ist das gut machbar oder wird das stress pur?
das filmteam sollte mitte september die spitzkoppe verlassen haben, oder?

viele grüße,
lale 🙂
1'312 Beiträge · seit 200607. Aug. 2006 · #10
Hallo Lale,

wir sind im Mai die 707 gefahren. Wir haben auf Namtib bei den Theiles gecampt. Der Campground ist neu, abseits von der Guestfarm gelegen und superschön.
Die Zufahrt ist ca. 12km von der 707 entfernt und gut mit einen normalen PKW zu bewältigen.
Auf der Farm kannst du wandern, auf die Granitfelsen klettern und die Aussicht geniesen.
Wenn du zur 707 zurückfährst, blickst du auf die Dünen. Superschön.
Wir können diesen Platz uneingeschränkt empfehlen.

Viel Spaß bei der Entscheidung
Jaffles
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
62 Beiträge · seit 200608. Aug. 2006 · #11
Hallo Lale,

wir waren in diesem Jahr zwei Tage auf Koiimasis und auch ich kann Dir das Camp uneingeschränkt empfehlen. Wir waren ein bisschen wandern auf der Farm und haben eine Farmtour mit Roland gemacht. Der baut z.Z. zusammen mit den Itzkos ein paar Bungalows inkl. Restaurant und Pool in der Nähe der Campsite und kann Euch viel erzählen und zeigen, wofür die Farmer meist ja keine Zeit haben-
935 Beiträge · seit 200608. Aug. 2006 · #12
Hallo Lale,
wir hatten auf Koiimasis die campsite siesta. Wenn es sehr heiß ist, dann steht dort ein schöner Baum unter dem du ein wenig Schatten findest und diese Campsite ist noch ein wenig weiter von den restlichen weg.
Traumhaft ruhig.
Schau mal im Hauptmenu unter Links - Gästefarmen und Lodges auf die HP von Koiimasis da gibt es ein schöne Foto "unterkunft_camp1" das ist Campsite Siesta.<br><br>Post geändert von: rebecca, am: 08/08/2006 10:56
257 Beiträge · seit 200613. Aug. 2006 · #13
Hallo lale !

Vor 2 Wochen aus Namibia zurückgekommen, kann ich die Strecke D707 wirklich empfehlen. Ebenso einen Aufenthalt auf Namtib. Wir haben in den Bungalows gewohnt, bei einer Farmrundfahrt mit Herrn Theile ( sehr empfehlenswert) aber auch den Campingplatz gesehen: sehr schön, totale Einsamkeit.
Besteigst du die "Namtib- Hausberge" hast Du einen herrlichen Blick auf die Dünen.
Viele Grüße
Hans