Fahrrad in Namibia

8 Antworten · 4'060 Aufrufe · gestartet 27. Okt. 2011 von Korth59
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201127. Okt. 2011 · #1
Hallo Leute vom Forum, sind schon einige von Euch mit dem Fahrrad in Namibia gewesen. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Schildert mal Eure Erlebnisse.

Gruß Korth 59:
306 Beiträge · seit 200827. Okt. 2011 · #3
Hallo Korth59,
wir sind selbst leidenschaftliche Radfahrer, fahren auch gern längere Touren, auch hohe Temparaturen sind nicht schlimm. Trotzdem haben wir nie in Erwägung gezogen in Namibia Rad zu fahren.
Man sieht auch nur sehr selten jemand der längere Strecke fährt. Vor 2 Jahren haben wir uns einmal mit einem deutschen Radler ein Abend am Lagerfeuer unterhalten. Dieser hat ähnlich, iwe im AZ Bericht weite Strecken überall auf der Welt zurückgelegt. Als wir ihn trafen war er am Waterberg von Windhoek kommend, Richtung Vicfalls unterwegs.
Problematisch sind die langen strecken auf denen du wirklich nichts zu trinken bekommst. Außerdem sind viele Straße zwar geschoben, aber nicht wirklich Radtauglich. Ich denke, dass für so ein Unterfangen schon allerhand gehört.
Liebe Grüße Andrea
Themenstarter9 Beiträge · seit 201127. Okt. 2011 · #4
Hallo Gerd , war im März 2010 für 5 Wochen in Namibia.
Ist extrem mit dem Fahrrad auf den Pisten zu fahren. Bin auch gestürzt.
Linker Oberschenkel verletzt.In Swakomund mich 3 Tage kuriert mit Schmerztabletten und Anikasalbe. siehe unter Fotos" Namibia 2010"

Gruß Werner
1'159 Beiträge · seit 200727. Okt. 2011 · #5
Hallo Korth59,

sieh aber auch einmal hier:
http://www.az.com.na/lokales/allradwagen-kollidiert-mit-radfahrer.88259.php

Mir wird immer Angst und Bange, wenn ich hier Fahrradfahrer sehe. Sehr viele der hiesigen Auto- und LKW-Fahrer(innen) haben sehr wenig Erfahrung mit Fahrradfahrern weil (sie selbst nie gefahren sind? und weil) sehr wenige auf den Straßen unterwegs sind. Ich habe noch nie gesehen, dass ein entsprechender seitlicher Sicherheitsabstand von den Kraftfahrern beim Überholen von Radfahrern eingehalten wird. Wenn ich selbst (als Kraftfahrer) abbremse um den Gegenverkehr vorbei zu lassen und dann mit entsprechendem Sicherheitsabstand an Radfahrern vorbei zu fahren zu können, wurde ich deswegen schon oft verständnislos an/ausgehupt.

Ich selbst würde freiwillig nie auf einer namibischen B Straße mit dem Fahrrad fahren; das wäre mir selbst viel zu gefährlich. Und selbst auf einer relativ breiten, nicht viel befahrenen C Straße passieren leider diese Unfälle (s.o.)

Das ist meine, ganz persönliche, subjektive Meinung und ich bin in Berlin oft und viel mit dem Fahrrad gefahren nur eben hier nicht (außer zu Weihnachten in Swakopmund 😉 )...

Sonnige Grüße!
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
Themenstarter9 Beiträge · seit 201127. Okt. 2011 · #6
Hallo Andrea, schau mal unter Fotos " Namibia 2010"

Ich war im März dort.Sehr heiß und auch viel Regen.

2009 +2010 war ich mit dem Fahrrad in Marokko. Dort ist es nicht so anstrengend gewesen. Aber trotzdem Namibia ist eine Herausforderung.
Ich fahre wieder dorthin. Lieben Gruß Werner
Themenstarter9 Beiträge · seit 201127. Okt. 2011 · #7
Hallo Oshivambo,

stimmt es ist gefährlich mit dem Rad. Auf der C28 bin ich gestürzt.
Ich verbrachte eine Nacht an der Piste im Zelt und verletzt. Wenn man alleine unterwegs ist ist das Risiko hoch . Auch in Berlin kann man tödlich verunglücken. Ich denke man sollte alles alles genau abwägen.
Meine nächste Tour geht wieder nach Namibia per Rad nach Kapstadt. Dann per Leihwagen in entlegene Gebiete Botswana. Schau mal unter Foto Namibia 20110 Gruß Werner
236 Beiträge · seit 201028. Okt. 2011 · #8
Hallo,
im Februar 2011 habe ich Heiko Hildebrand aus Görlitz mit 5 Mitfahrern in der Mahangu-Lodge getroffen, die haben das ganze Land mit dem Fahrrad durchgemacht.
Ein Trikot von denen hängt im Brauhaus in Swakop.Die AZ hat groß darüber berichtet.

Gruß Albrecht
126 Beiträge · seit 200928. Okt. 2011 · #9
Schaut mal hier:

.. kontaktiert mal BikeAfrica (Wolfgang) hier im Forum... vielleicht meldet er sich hier auch noch, wenn er das gelesen hat. Ich habe da auch schon mal was geschrieben, das größte Problem sind die weit entfernten Versorgungspunkte (Wasser und Essen). Den Straßenverkehr halte ich nicht für problematischer als in vielen anderen Ländern (auch in Europa) - man muss sich darauf einstellen und am besten den Verkehr per Spiegel (am Rad oder am Helm) im Blick halten. Wolfgang ist immer allein gefahren - ich habe da eher Bedenken (was mich bisher davon abgehalten hat).

Geht auch mal ins Radreiseforum und sucht dort nach dem Stichwort *Namibia* (*Wolfgang* und ich - *juergens* - sind dort auch vertreten)

VG Juergen
Nächste (Auto-)Tour Namibia 28.11.-17.12.2011
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2011