Routen und Mitwagen

16 Antworten · 7'279 Aufrufe · gestartet 31. Juli 2006 von MIKI
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Themenstarter3 Beiträge · seit 200631. Juli 2006 · #1
Liebe Namibia-Freunde,

meine Frau und ich fliegen nächste Woche zum ersten Mal nach Afrika/Namibia. Da wir unsere Hochzeitsreise nachholen, haben wir schöne Hotels/Lodges gebucht. Dabei wollen diese mit dem Mitwagen (habe bei AVIS einen Nissan Almera gemietet; es wurde mir gesagt, dass man das Land mit normalem PKW gut befahren kann) erreichen. Freunde meiner Frau, die vor kurzem in Namibia gewesen sind, waren fast "entsetzt", dass wir a) keinen Führer ("zur eigenen Sicherheit") und b) kein 4x4 ("gefährliche Straßen") gemietet haben.

Unsere Route sind folgendermaßen aus:
1) C28 Windhoek-Swakopmund (oder lieber B1 und B2?)
2) B2 bis Karibib und dann C33 nach Otji
3) über die C38 Richtung Etosha NP und durch den Park nach Namutoni
4) B1 über Tsumeb nach Otji oder C39 nach Outjo und weiter nach Khorixas
5) wie komme ich am Besten nach Cape Cross? Über die C39 bis zur Küste und dann über die C34 der Küste entlang Richtung Süder (salted road !!); oder lieber von Khorixas über die C35?
6) Brauche ich für Cape cross einen Permit?
7) Danach Richtung Namib Rand über die C14, C19 und C27.
8) wie komme ich von hier aus am einfachsten nach Windhoek zurück?

Sorry, für die Details, aber ihr kennt die Straßen bestimmt gut und könnt uns dabei hilfreiche Empfehlungen und Tipps geben. Lediglich zwei Straßen könnten problematisch sein: südlich vom Etosha, die D2695 in Richtung Epacha Game Lodge und die D2612 bei Khorixas um den Mowani Camp zu erreichen.
Sollte ich für diese Rundreise es beim Nissan Almera belassen (die meisten Straßen dürften gut befahrbar sein) oder doch lieber einen 4x4??

Letzte Frage (endlich!!!): ist der Flug mit dem Heißluftbalon über die Wüste zu empfehlen?

Besten Dank
3'491 Beiträge · seit 200631. Juli 2006 · #2
Hallo MIKI,
lasst Euch nicht verrückt machen. Man kann Namibia sehr gut ohne Führer bereisen - mit Führer ist die Eingewöhnung nur leichter und man sucht nicht lange herum. Aber inzwischen sind alls touristischen Ziele so gut ausgeschildert, dass man sie problemlos findet. GROßER Vorteil eines Führers ist, dass er einem so ganz nebenbei sehr viel über Land und Leute vermitteln und auf manches aufmerksam machen kann, woran Ihr vielleicht achtlos vorbeifahrt. Dann muss man aber auch eine Guide haben, der davon was versteht - und das kann man auch nicht immer voraussetzen. Lest Euch gut ein und hört zu, was Euch die jerweiligen Gastgeber zu erzählen haben - dann werdet Ihr schon sehr viel sehen und mitbekommen.

Man braucht in Namibia auch keinen 4x4 - und auf Eurer Route schon gar nicht. Und ein 4x4-Fahrzeug nutzt auch herzlich wenig, wenn man damit nicht umzugehen weiß. "Alte Namibiaweisheit" : wenn man irgendwo stecken bleibt, liegt es meist nicht am Auto, sondern am Fahrer. Ein Almera ist ( wenn ich den richtig in Erinnerung habe) nicht unbedingt das ideale Auto für Namibia, weil zu klein und zu niedrig. Man braucht viel Platz im Auto - das ganze Gepäck ist mit dabei, Ihr braucht auf jeden Fall ein komplettes 2. Ersatzrad und dann ist es angesichts der zu erwartenden Wärme immer gut, wenn man etwas mehr Raum um sich hat ( Ihr habt doch einen Wagen mit Klimaanlage ???!!!). Ein etwas höheres Fahrzeug ist auch deshalb besser, weil man eine bessere Übersicht hat ( gerade in Etosha wichtig ) und weil die Steine nicht so stark gegen das Bodenblech donnern - das nervt auf die Dauer schon etwas. Aber man kann ohne weiteres mit einem Micra, Polo o.ä. solch eine Tour machen.

Etwas Vorsicht ist dennoch anzuraten, weil die meisten Pad so wunderschön harmlos aussehen; man vergisst nur allzuleicht, dass man meist auf lockerem Schotter fährt. Also fahrt nicht über 80 km/h ( auch wenn´s schwer fällt) und vermeidet schnelle Lenkbewegungen; Autos kommen sehr schnell ins Schleudern - und das ist der sicherste Weg zu einem Überschlag.

Windhoek-Swakopmund über die C28 ist etwas für "Pad-Feinschmecker" - insbesondere wegen des Boshua- Passes. Da dies Eure erste Tour durch Namibia ist, hebt es Euch für später auf. Ein klein bisschen Pad-Erfahrung kann für die C 28 nicht schaden. Über die B1 /B2 gehts außerdem viel schneller nach Swakopmund.

Von Khorixas nach Hentiesbai nehmt lieber die C35. Ist kürzer und meistenteils auch interessanter - vor allem um Uis herum. Die Küstenstraße dagegen kann wegen des Salzbelags bei Nebelnässe sehr gemein sein. Außerdem ist sie wenig abwechslungsreich.

Für Cape Cross braucht Ihr ein Permit. Kann aber am Parkeingang gelöst und bezahlt werden.

Von Sossusvlei zurück nach Windhoek gibt es mehrere Alternativen. Da Ihr von Swakopmund aus über die C 14, C19 gefahren seid, würde ich mal zur Abwechslung die C 19 über Maltahöhe nehmen. Aber der Remhoogte Pass ( C24 ) ist auch nicht zu verachten. Generell sei gesagt, dass die Pässe ( mit ganz wenigen Ausnahmen ) nicht deshalb immer wieder erwähnt werden, weil sie besonders schwierig zu fahren wären, sondern weil sie besonders schöne Ausblicke ermöglichen - vor allem natürlich in Ost-West-Richtung.

Die beiden Pads im Norden D 2695 und D 2612 sind absolut harmlos zu fahren. Statt der D 2695 würde ich aber trotzdem die D 2710,D 2694 und D 2666 nach Khorixas nehmen - ist landschaftlich schöner.

Eine Ballonfahrt ist in jedem Fall ein besonderes Erlebnis - nur weiß man nie, wo es lang geht, denn darüber befindet der Wind. Leider sind die Ballonfahrten auch nicht ganz so still, wie man sichs wünscht - der Brenner wird häufig betätigt und macht einen Höllenlärm. Eine Alternative könnte deshalb ein Rundflug sein - Ziel und Dauer nach Wunsch und Bankkonto. Leiser ist das zwar auch nicht, aber dafür lässt sich die Flugrichtung genau festlegen. Beides aber sind bestimmt Höhepunkte Eurer Reise.

Denn mal los. Ich wünsche Euch viel Spaß.
Gruß Joli
778 Beiträge · seit 200631. Juli 2006 · #3
Hallo MIKI,

haben im Mai einen Ballonflug ab Sesriem gemacht und ich kann es dir nur empfehlen: die Dünen im Morgenlicht von oben - einfach klasse! Und danch ein Champagnerfrühstück in der Wüste 🙂

Zu deinem Mietwagen: wir sind bisher zweimal durch Namibia gereist, auch auf der "Hauptroute"(jedoch auch Tirasberge), und wir sind mit dem Toyota Corolla sehr gut zurecht gekommen. Alos macht euch mal keine Sorgen! Wenn ihr auf den Lodges abends mal eine Sundownertour o. ä. mitmacht, erfahrt ihr bei dieser Gelegenheit sicherlich auch einiges Wissenswertes über Tiere und Pflanzen.

Viel Spaß
Tanja
2'346 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #4
@joli

Ich widerspreche dir selten, aber diesmal muss ich es tun. Bin in diesem Jahr zum ersten Mal die "Standardstrecke" B2 gefahren und zwar von Karibib nach Swakopmund. Diese Strecke habe ich zumindest in großen Teilen in allerschlechtester Erinnerung und würde sie einem Anfänger keinesfalls empfehlen. Sie ist stellenweise ungewöhnlich schmal mit hohen, ausgefransten Fahrbahnrändern. Dazu kommt die recht hohe Fahrzeugdichte, insbesondere durch Lkw, deren Fahrer meist keinerlei Rücksicht nehmen. Bei Gegenverkehr von Lkw muss man schon ganz schön "zirkeln", um nicht zu weit an den Fahrbahnrand und damit "ins Abseits" zu geraten. Mich hat eine Fahrt selten so sehr "genervt", wie diese und ich habe von der wunderschönen Fahrt über den Gamsbergpass nach Walvis Bay und weiter nach Swakopmund geträumt.

Gruß
Armin
2'462 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #5
Hallo Miki,

ich würde mich gern Joli anschließen, was das Fahrzeug angeht. Einen Nissan Almera hatten wir dieses Jahr auch und würden es nicht wiedernehmen. 2. Reifen und unser Gepäck ließ sich zwar gut verstauen, dass Auto liegt aber extrem tief.
Zum einen kann man dadurch viel weniger von der Umgebung und den Tieren sehen, noch schlimmer fanden wir aber den kaum vorhandenen Abstand zwischen Bodenblech und Straße. Gerade die Farmstraßen, auf denen Du oft 20 km und mehr fährst, werden durch den fehlenden Abstand zur Tortur. Permanent knallt und kracht es. Unterbodenschäden sind auch grundsätzlich nicht mit versichert und Schäden hast Du ganz schnell.
Also, wenn Du es noch abändern kannst und willst, würde ich zwingend dazu raten. 4x4 muss es ja nicht sein, aber ein höheres Auto ist sicher stressfreier und schöner.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
3'491 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #6
Hallo Armin,
endlich sind wir zwei mal unterschiedlicher Meinung😄 . Im Ernst: so, wie Du die B2 beschreibst, habe ich sie noch nicht erlebt. Ich kann mich lediglich an die Schlaglochstrecke nach Okahandja erinnern - mit entsprechenden Warnschildern am Ende der Schlaglochstrecke. Ist aber schon eine Weile her.

Ich glaube aber trotzdem, dass Du mir zustimmst, wenn ich sage, dass die C 28 über den Boshua-Pass für einen Namibia-Erstbesucher nicht unbedingt empfehlenswert ist. Ich erinnere mich auch noch an die dringenden Warnungen unserer namibischen Freunde vor dieser Strecke - und wir sollten sofort anrufen, wenn wir sie "überlebt" hätten. Anderenfalls wolle man einen Suchtrupp losschicken. Ja - die Pad war etwas " holperig" und daher langsam - aber wir haben sie genossen.

Gruß Joli
74 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #7
wir haben all diese strecken damals bei unserem ersten namibiaurlaub mit einem mazda midge zurückgelegt. bis auf zwei drei stellen problemlos...ein bisschen spannung gehört doch dazu. letztes jahr waren wir drei monate in namibia unterwegs von oktober bis dezember. die strassen waren alle hervorragend präpariert. und eine führer braucht man in namibia wirklich nicht. einen guten reiseführer in buchform ist zu empfehlen, dann kann man namibia getrost in zweisamkeit geniessen.

grüsse reto
931 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #8
Die 'Schlaglochstrecke' hinter Okahandja ist zum Teil schon gefixt, an der B2 wird weiter gearbeitet.

@Armin,

ich kann deine Anmerkung zur B2 nicht so ganz nachvollziehen. Die Strecke ist zwar keine deutsche Autobahn. Aber ich sehe nun wirklich keine Schwierigkeiten darin auf dieser normalen Teerpad mit seinem PKW nach Swakop zu fahren. Falls doch sollte man vielleicht in Namibia überhaupt nicht selber fahren, oder? Und wie stellst du dir Rücksicht der LKW Fahrer denn vor? Sollen die bei jedem entgegen kommenden Touristen, der vielleicht Probleme mit dem Linksverkehr und dem gemieteten Auto hat, auf dem Seitenstreifen anhalten?

Also MIKI, ich würde mir wirklich keine Sorgen machen. Die B2 ist keinesweges schlechter als eine kleinere Landstraße bei uns.

Gruss

Ulli
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1'036 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #9
qrmin und Joli

Armin hat da recht. Die Strasse ist durch die starken Regenfälle sehr schlecht geworden.

@ Joli

Hat sich geändert seit deinem letzten Besuch Der Anschein trügt und man hat schnell Probs wegen einem übersehenem Schlagloch. Fahren kann man sie schon, aber mehr Vorsicht ist angebracht.

Das macht eben aktuelle Berichte so wertvoll.

Die Unfälle der letzten Monate haben es gezeigt......

Drum lobe ich mir die Pad D 1918 von Hentie bis Spitzkoppe oder umgekehrt. Ist allemal schöner und wenig Verkehr. Doch auch hier muss man langsam fahren.

Fazit: Zeitmäßig ist man auf der B2 immer noch schneller und kürzer. Doch wir wollen ja die Fahrten geniessen...

Grüsse Georg
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3'491 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #10
Hallo Armin, hallo Georg,
habt Dank für Eure Warnung - in 2 Monaten steht uns diese Strecke wieder bevor.Es ist schon so: Erfahrungen sind schon viel wert - aktuelle Erfahrungen aber sind Gold wert.
Gruß Joli
2'346 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #11
@Ulli

Den versteckten Vorwurf, bei Problemen mit der B2 besser auf das Selbstfahren zu verzichten, muss ich mir nach mindestens 20.000 km Fahrpraxis auf den Pads Namibias wahrscheinlich nicht gefallen lassen. Ich bleibe jedoch bei meiner Meinung, die meine Frau als Beifahrerin gerne bestätigt. Die B2 ist aktuell zwischen Usakos und Swakopmund ungewöhnlich schmal und hat unregelmäßig ausgefranste Ränder, die relativ tief zum Bankett hin abfallen. Außerdem herrscht auf dieser Strecke recht viel Verkehr und es wird insgesamt sehr schnell gefahren. Davon bringt mich niemand ab! Es erfordert sehr viel Aufmerksamkeit, bei Gegenverkehr nicht auf den Fahrbahnrand und damit ins Abseits zu geraten. Ab Aranis Richtung Swakopmund geht´s dann wieder besser. Diesen aktuellen Hinweis betrachte ich insbesondere als Ratschlag für Anfänger.

Gruß
Armin
931 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #12
@Armin,

das sollte überhaupt kein Vorwurf sein, vielmehr der Hinweis aus meiner persönlichen Sicht an den angesprochen 'Anfänger'. Denn ich bin die komplette B2 letzte Woche gefahren und fand den Zustand wirklich nicht so schlimm das man davon abraten müsste.

Vielleicht ist mein Kommentar auch nur etwas gnatzig ausgefallen weil ich mich etwas über den LKW Hinweis geärgert hatte. Ich fahre nämlich so ein Ding. Und da kann man dauernd erleben, dass einem PKW oder auch 4x4 fast mitten auf der Strasse entgegen kommen weil die Leute die Ausmaße ihrer Fahrzeuge nicht einschätzen können und den Linksverkehr nicht gewöhnt sind. Nur mal so als Blick von der anderen Seite...

Also nichts für ungut

Ulli
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40 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #13
Hallo

also ich möchte einen Punkt aus der ausführlichen Antwort von Joli nochmal aufgreifen:

"Etwas Vorsicht ist dennoch anzuraten, weil die meisten Pad so wunderschön harmlos aussehen; man vergisst nur allzuleicht, dass man meist auf lockerem Schotter fährt. Also fahrt nicht über 80 km/h ( auch wenn´s schwer fällt) und vermeidet schnelle Lenkbewegungen; Autos kommen sehr schnell ins Schleudern - und das ist der sicherste Weg zu einem Überschlag."

Ich halte diesen Punkt bei einem ersten Besuch Namibias und dem Befahren von Gravel-Pads mit einem PKW für den wichtigsten. Für uns in Deutschland ist 80 km/h nichts schnelles. Auf den Schotterstraßen sollte aber mit einem PKW und eventuell normalen Reifen hier wirklich Schluß sein. Das Auto benimmt sich sonst wie hier beim Aquaplaning und schwimmt auf dem Schotter. Es ist dann nicht mehr kontrollierbar und wenn die Reifen dann irgendwann beim schleudern wieder Grip bekommen, kommt es zu Überschlag. Man kann diesen Effekt sehr gut bei Übertragungen von Motorradrennen sehen. Da rutscht das Motorrad weg und plötzlich fliegt es sammt Fahrer hoch (Highsider).

Aus diesem Grund sieht man auch auf geraden Strecken hin und wieder
A utowracks am Straßenrand und ich glaube es hat auch einen Einfluss auf die hohen Miet- und Versicherungskosten für Leihwagen in Namibia.
Wir sind selbst mit unserem Toyota Corolla beim ersten Urlaub ins schleudern gekommen (bei ca: 100 km/h) zum Glück blieben wir dann ohne Schaden abseits der Straße vor einem Felsbrocken stehen. Seit dem kontrolliert auch der jeweilige Beifahrer hin und wieder den Tacho.

Mit einem 4x4 und entsprechenden Reifen hat man schon mehr Sicherheit aber mit entsprechender Vorsicht geht es natürlich auch mit einem PKW. Ein kleiner Tipp noch. In Südafrika fuhren wir einen Toyota Condor ohne 4x4. Das Auto war sehr geräumig und man saß schön hoch um alles gut zu sehen. Der Wagen kostete nicht viel mehr als ein PKW, machte aber viel mehr Spaß.<br><br>Post geändert von: Iris_Dieter, am: 01/08/2006 20:10
Themenstarter3 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #14
Schön, so viele Beiträge zu meinen Fragen zu lesen. Es ist nicht nur interessanter und spannender als jeder Reiseführer, es sind dabei auch die aktuellsten Infos die man braucht !!!!!
Lohnt sich eigentlich auf den Weg von Otji (wo wir in der Nähe übernachten werden) zum Etosha NP, ein kurzer Ausflug zum Waterberg NP??? Wenn ja, schafft man es von der Zeit, diesen Park vormittags zu besuchen ??

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank!
3'491 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #15
Hallo Miki,
ein Ausflug zum Waterberg lohnt sich schon. Aber nur mal kurz vorbeifahren, ist nicht so sehr anzuraten. Da gibt es schon einiges zu sehen und zu erfahren. Und dann möchte man ja auch mal rauf aufs Plateau. Wenn man etwas vom Waterberg haben will, dann sollte es schon mindestens ein ganzer Tag sein. Wegen dieser auffallenden Felsformation muss man nicht extra hinfahren - das sieht man auch schon von Weitem.
Gruß Joli
197 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #16
da ihr gerade über unfälle/geschwindigkeit/4x4 etc. redet, habe ich diesen beitrag von christine nochmal hervorgekramt. ( sowas geht ja leider unter. )
auf alle fälle lohnt es sich, den bericht zu lesen und die bilder zu betrachten. um dieses auto und seine insassen müssen jede menge schutzengel herumgeflattert sein.

www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=17731&catid=10&limit=6&limitstart=0

ich wünsch uns allen allzeit "gute pad".
http://www.TickerFactory.com/
1'036 Beiträge · seit 200601. Aug. 2006 · #17
Iris_Dieter schrieb:
Hallo

Seit dem kontrolliert auch der jeweilige Beifahrer hin und wieder den Tacho.
Das finde ich eine gute Vorsichtsmaßnahme da man selbst ganz leicht zu dösen anfängt und das Tempo nicht mehr registriert.

Wenn alle hier ehrlich sind haben sie selbst schon mal das schlittern erlebt, es kommt sehr schnell und unerwartet. Gut gegangen.... ????

Öfter mal anhalten und ein paar Bilder machen, etwas trinken und die Beine vertreten ist eine gute Zeitinvestition. Nicht zu sehr an die noch vor dir liegenden Strecke denken. Besser später ankommen als nie...


So wünsch auch ich allzeit gute Pad.

Grüsse Georg
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