Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200721. Okt. 2011 · #46„Jetzt schreibt der Guide“ oder „Eine 4-tägige Reise in den Süden“
Alles begann mit einem Anruf einer guten Freundin, und der Frage, ob ich denn noch Touren fahren würde. Eine Bekannte von Ihr würde nach Namibia kommen. Am 10. Aug kam dann die SMS von meinem zukünftigen Gast. Eigentlich fahre ich ja keine Touren mehr und seit der Festanstellung seit Mitte Juli hier auf der Farm hab ich dazu auch gar keine Zeit. Und so hab ich dann noch mit Mühe 5 Tage rauschnitzen können. Der Reisetermin sollte vom 5.-9.Okt sein.
Also schnell noch eine Kurztour ausarbeiten und versuchen vernünftige Unterkünfte zu bekommen. Was nicht so einfach war, in der kurzen Zeit und zur Hauptreisezeit. In Zusammenarbeit mit dem Reisebüro meines Vertrauens in Swakop konnten wir dann doch noch moderat untergebracht werden.
Die Tour sollte so aussehen: WDH – Keetmanshoop – Fish River – dann am Oranje entlang nach Tiras, dort dann 2 ÜN und zurück nach WDH.
Etwas stressig aber machbar. Wie mir mein Gast schon sagte, war sie schon öfters in NAM und somit sei es ok.
Die Tour war akzeptiert und die Preise klar, ich berechnete einen fairen Preis, im Hinblick auf meine langjährige Bekannte.
Auto + Fahrer NAD 1300,- pro Tag excl. Kraftsoff und Verpflegung und Unterkunft.
Fzg: Nissan Hardbody 3,3 V6 Baujahr 2006, letzte Inspektion 2 Tage vor Reiseantritt.
Dann eine Woche vor Beginn kam der Anruf meines Gastes, sie wäre jetzt in Swakopmund und da böte es sich doch an, wenn sie sich auf meine Farm nahe Karibib bringen lassen würde und wir die Tour dann von da aus starten würden. Klar doch, kein Problem.
Also kam mein Gast dann am 4.10 hier auf der Farm und ich hatte aber noch zu tun, das normale Farmleben eben, ich habe auch meinen Gast da mit eingebunden. Abends haben wir dann noch lekker gebraait, Oryx und Zebra.
Am nächsten Morgen ging’s dann los, es würde ein langer Fahrtag werden, Karibib-Keetmanshoop, ca. 700km. War aber zu schaffen, da alles Teerpad.
Dann erster Stop in Okahandija, Holzmarkt. Kein Problem, wir lagen ja noch in der Zeit, die Cheetah Fütterung im Köcherbaum Rest Camp würde so gegen 17h sein.
Also, zurück auf der Pad, wurde dann etwas mehr Speed gemacht, immer so knapp über dem gesetzlichen Limit, um im Kontrollfall glimpflich davon zu kommen und ohne unnötiges Risiko, aber doch so schnell, daß noch etwas Zeit übrig blieb. Viel erzählen konnte ich nicht, da mein Gast über ein großes Wissen verfügte.
Nächster Stop: Mariental, der Zeitplan war ok und so konnten wir einen Lunch zu uns nehmen. Meinem Gast verlangte nach Rauchfleisch, gutes namibisches Rauchfleisch. Also, dann noch schnell einen Metzger gesucht, lekker Oryxrauchfleisch gekauft, den Tank aufgefüllt und dann weiter. Es waren nur noch etwa 250km.
Ankunft dann im Quivertree Forest Camp, 16h30, also, rasch einchecken und dann zur Cheetah Fütterung. Es ist alles sehr touristisch, meinte mein Gast. Tja, was sollte ich sagen, das haben Touristenziele wohl so an sich, daß sie touristisch sind. Allgemein musste ich nicht viel dazu sagen, da mein Gast ein großes Wissen hatte. Dennoch durfte sie den Cheetah streicheln und natürlich wurden auch Fotos gemacht. Danach sind wir noch zum Giants Playground gefahren. Wir hatten einen schönen Tag, die Stimmung war gut und nun begaben wir uns zum Diner.
Der nächste Tag dann, nach dem Frühstück, auf nach FRC, über Naute Damm. Wir sind dann alle Ecken abgefahren, und ich hab dann meinem Gast auch eine schöne Aussicht gezeigt, auf dem Gelände von NamWater. Eben nicht so touristisch. Dann weiter über Canon Road House, zum Lunch, zu unserer nächsten Unterkunft, Canon Village.
Wir entschieden uns für erstes einchecken, dann ein kurzes Nap, um dann am Spätnachmittag an den Canon zu fahren, wegen dem besseren Fotolicht. Also, so gegen 16h ging’s dann los und ich zeigte meinem Gast alle mir bekannten Viewpoints, eben auch die, die touristisch nicht so stark frequentiert sind. Viel erklären konnte ich nicht, da, wie gesagt, mein Gast über großes Wissen verfügte. Wir kamen dann rechtzeitig zum Abendessen wieder in der Lodge an.
Der nächste Tag sollte auch nochmal hart werden, viel Fahrerei. Mein Gast hatte ja ein großes Wissen und war schon öfters in NAM, da würde das schon gehen. Also, dann los nach dem Frühstück, über Ai Ais, neu aufgebaut und wirklich sehr schön, nach Aussenkehr, entlang am Oranje, nach Rosh Pinah, weiter nach Aus. Tank auffüllen, Lunch, dann raus zu den wilden Pferden der Namib. Von dort aus steuerten wir unsere letzte Unterkunft an, Farm Tiras bei Familie Koch, dort sollten wir zwei Nächte bleiben.
Wir wurden auch freundlich empfangen, nach guter alter Südwester Manier eben. Ich bin mit den Kochs schon lange Jahre befreundet und so war das Wiedersehen rau aber herzlich, wie Südwester eben sind. Nach einem Tässchen Kaffee begab sich dann mein Gast mit der Frau des Hauses auf einen Farm und Flora Drive, der am nächsten Morgen früh dann fortgesetzt wurde. Für den nächsten Tag war eine Rundfahrt über die D 707 durch die Tirasberge geplant. Da ich die ersten Jahre in Namibia mich hier in den Tirasbergen aufgehalten hab, sind mir natürlich alle Farmer bekannt, und zu manchen pflege ich auch heute noch eine Freundschaft.
Der nächste Tag sollte ein schöner Tag werden, wie die Tage zuvor, jedoch wurde es ein rabenschwarzer Tag !!
Nach der morgendlichen Farmrundfahrt und Frühstück ging’s dann los. Erste Station war die Farm Gunsbewys, bei Frau Gräbner, Tante Gertrud, wie ich die Dame respekt- und liebevoll nenne. Ich wollte meinem Gast ihr liebevoll eingerichtetes „Wüsten-Info-Center“ zeigen, was so alles rund um die Namibwüste dem Gast näher bringt. Die Begeisterung meines Gastes hielt sich in Grenzen. Wie ich von Tante Gertrud erfahren hatte, wurden auf der Farm Aubures Bushmanzeichnungen entdeckt. Das traf sich gut, lag es doch an unserer Route Gunsbewys-Kanaan-Koiimasis-Sinclair-Helmerinhausen-Tiras, und sind nur 5km von der Gästefarm Sinclair entfernt. Nächster Halt Farm Kanaan, bei Hermi und seinem Campingplatz D707, den mein Gast unbedingt sehen wollte, für spätere Reisen. Danach sind wir noch kurz bei Hermi vorbei gefahren um Hallo zu sagen und einen frischen Drink zu nehmen. Ich erkundigte mich bei ihm, welche Straße nach Sinclair besser zu fahren sei, die direkt von Kanaan weg oder die über Koiimasis. Hermi empfahl mir dann die F407 über Koiimasis. Also, fuhren wir weiter, besuchten noch kurz Roland auf Fest-Inn-Fels, und fuhren dann weiter Richtung Norden zu den Hoffmanns nach Sinclair. Das Gras wurde nun etwas höher, aber ich wußte, daß es nur für ca. 2km über die Farm Mount Valley so extrem hoch sein würde und daß es danach wieder weniger wurde. Außerdem kam das Fzg. frisch aus der Werkstatt und war also sauber “untenrum“ Nach 3 Farmtoren kamen wir dann am Grenztor an und der Grasbewuchs wurde wie erwartet etwas weniger. Am letzten Tor war nichts auffälliges mehr, und so war ich etwas beruhigt. Auf Sinclair sollte dann das Auto vor der Weiterfahrt unten gesäubert werden, da sich dort eine Rampe befindet. Aber soweit kam es ja nicht mehr, nach ca. 100-200m sagt mein Gast dann, es riecht verbrannt, ich roch es dann im selben Augenblick auch. Auf der rechten Seite des Wagens konnte ich nix erkennen, und dann sagte mein Gast, das Auto brennt, dann sah ich es im linken Außenspiegel auch. So, nun war guter Rat teuer. Ich stoppte das Auto dann langsam, um zu beobachten was geschah. Das Feuer wurde größer und das Auto stand, ich schrie dann „raus“ und schon hatte sich das Gras entlang dem Auto ausgebreitet, so daß mein Gast auf der Fahrerseite aussteigen musste. So standen wir dann da, überall Feuer, ich versuchte dann noch über Handy Roland zu erreichen, aber wir hatten keine Netzabdeckung. Als eine größere Fläche abgebrannt war, begaben wir uns auf die abgebrannt Fläche. Mir ging dann im Kopf rum, dass ich vorher in dem Kamp noch Rinder gesehen hatte und ich wollte das brennende Auto so schnell wie möglich aus der Zone bringen, um den Schaden zu minimieren und nicht das Vieh zu gefährden. Also, rief ich meinem Gast zu, sie solle hier warten, auf dem relativ sicheren abgebrannten Gras. Auf Höflichkeitsfloskeln hab in Anbetracht der Situation verzichtet, sprang in das Auto, ließ es an und fuhr weg, in der Hoffnung, einen Platz zu finden, wo der Grasbewuchs noch spärlicher ist. Nach ca. 200m starb dann der Motor ab, und ich sah im Spiegel schon Flammen aus dem hinten Teil des Autos schlagen. Also, schnell noch die Handtasche meines Gastes geschnappt und raus. Leichter gesagt als getan. Als ich dann die Tür offen hatte und das erste Bein bereits draußen hatte, schlug eine Stichflammen unter dem Auto hervor und verbrannte mir die Beine, im gleichen Augenblick gab es Explosion und ich wurde aus dem Auto und so 5-6m durch die Luft geschleudert. Ich lag dann da, wie lange weiß ich nicht, schüttelte mich und griff nach meinem Hut (einfach so reflexartig, warum, weiß ich auch nicht). Ich rannte dann nochmal zurück zum Auto, aber da war bis auf 2 m kein Herankommen. Die Tasche meines Gastes und alle meinen Habseligkeiten befanden in dem Auto. Als ich ein Zischen hörte, hab mich dann schleunigst entfernt und kurz darauf ist wohl der 2 Tank explodiert. Ich lief dann zurück, um nach meinem Gast zu sehen, musste mich aber erst mal orientieren, und lief dann in die Richtung. Wie lange ich gebraucht habe, weiß ich nicht mehr, jedenfalls hab ich immer ihren Namen gerufen, und als ich sie dann sah, war ich erleichtert. Sie war augenscheinlich unversehrt, hab sie dann auch gleich gefragt, ob ihr was zugestoßen sei und ob sie „olright“ wäre, was sie mir dann auch bestätigte. Also liefen wir zusammen Richtung Auto. Da erst bemerkte ich die Hautfetzen und die Verbrennung an meinen Beinen. Das Auto brannte lichterloh. Wir liefen dann die Farmpad entlang, immer der Farmpad entlang, diese würde uns nach Sinclair bringen, wo man uns dann helfen konnte. Das sagte ich auch meinem Gast und zeigte ihr in der Ferne die Stelle, , wo sich die Farm befand. Mein Gast war etwas schneller zu Fuß, als ich und so lief sie voraus. Ich lief dann etwas langsamer hinterher, manchmal merkte ich, wie die Grashalme an mein verbranntes Bein schlugen und manchmal merkte ich nix. Wie lang wir liefen, wußte ich nicht, es konnten aber noch höchsten 5km bis Sinclair sein. Also weiter. Was einem da so alles durch den Kopf geht, wenn man so dahin trottet. Da ist in den letzten Minuten deine ganze Existenz abgebrannt, und man läuft „in the middle of nowhere“ durch die Pampa. Am Himmel zogen Wolken auf und es drohten Gewitter, Donner war auch schon zu hören und es wurde kühl. Mein Gast hatte sich nun doch schon ein ganzes Stück entfernt, und plötzlich brach ich dann zusammen. Wie lange ich so da lag wußte ich nicht, plötzlich hörte ich Stimmen, und als ich die Augen öffnete, blickte ich in 4 Nama Gesichter. Jetzt wurde mir klar, das sind die Arbeiter von Sinclair, und einer von ihnen erkannte mich. Sie gaben mir etwas Wasser, ich trank in kleinen Schlucken, und kühlte meine Beine, die langsam zu brennen begannen. Ich fragte, ob sie meinen Gast gesehen hätte und ob es Ihr gut geht, sie bejahten das ich sagte ihnen dann sie sollen weiterfahren und das Auto löschen, und dann den Veldbrand. Das Auto war die größte Gefahrenquelle. Dann lief ich weiter, es begann nun leicht zu nieseln, und mir wurde kalt, dann brach ich erneut zusammen. Irgendwann wurde dann mein Name gerufen, was mich verwunderte. Kurz darauf erkannte ich dann Björn Miller, von Aubures, er war den Hoffmanns zu Hilfe gekommen und war mit seinem Löschgerät im Einsatz. Ich hab mich bei ihm nach meinem Gast erkundigt, und er sagte mir, sie sein unverletzt auf dem Weg Richtung Farm. Er hat mich dann eingeladen und wir sind dann löschen gefahren. An meinem Auto angekommen, stand nur noch ein schwarzes Gerippe da, das Feuer war gelöscht, und so konnten wir uns dem noch sehr schwachen Veldbrand widmen. Inzwischen war dann auch das Gewitter da, und es begann zu regnen, was uns sehr zu Hilfe kam. Nur noch 2 Feuerlinien, die brannten, das andere Feuer hatte den Weg in die Berge eingeschlagen und würde sich dort todlaufen, dann versagte die Wasserspritze. Wir reparierten dann die Düse und ich begab mich dann hinten auf den Bakkie um das Feuer zu löschen. Inzwischen hat dann das Gewitter auch wieder zugenommen, und noch 4 andere Farmen in der Umgebung in Brand gesteckt. Als alles hier dann soweit unter Kontrolle war, sagte Björn, zu mir, wir fahren jetzt nach Sinclair, und ich hätte Glück, denn dort befinde sich zufällig ein Arzt. Ach ja, meine Beine, an die hatte ich gar nicht mehr gedacht, und nun war auch schon das pure Fleisch zu sehen. Wie der Körper doch durch Ausschüttung verschiedener Chemikalien sowas unterdrücken kann?? Unterwegs hatten wir dann auch meinen Gast wiedergefunden, und eingeladen. Nach wenigen Minuten kamen wir dann auf Sinclair an, und wurden dort von den Hoffmanns mit Entsetzen begrüßt. Die Tochter, die Ärztin ist, verweilte zufällig auf der Farm und kümmerte sich um uns. Meinen Gast fragte sie des Öfteren, ob alles ok sei, ob sie sich auch verletzt hatte, und wie es ihr ginge. Dann hat sie sich meiner Beine angenommen, und erst mal die ganze abgerannte und geplatzte Haut weggeschnitten, und sie dann fachkundig verbunden. Danach wandte sie sich wieder meinem Gast zu, und erkundigte sich nochmal nach ihrem Befinden, aber es schien alles ok zu sein, Gott sei Dank. So, nun mussten wir ja wieder zurück nach Tiras. Wir organisierten dann, dass Herr Hoffmann und bis zur Kreuzung Helmeringhausen bringt, und Herr Koch uns dort dann aufnimmt. So kamen wir dann so gegen 19h auf Tiras an. Ich war noch immer benommen. Wir organisierten dann noch alles, weil mein Gast ja nach WDH und am übernächsten Tag dann wieder nach D fliegen musste. Es ist alles verbrannt, die ganzen Dokumente von meinem Gast, Reisepass, Kreditkarte, Bargeld, einfach alles und von mir auch. Glücklicher Weise wollte Familie Koch am Sonntag sowieso nach WDH, und so war das schon mal geklärt. Dann noch ein zwei Anrufe bei der Notrufnummer der Botschaft und alles war soweit geklärt. Wir gingen dann zu Bett, ich wußte nicht, wie ich schlafen sollte, die Beine, die nun anfingen zu schmerzen, der Brand, und die Gewissheit, alles verloren zu haben, die Sorge um meine Gast, der ja auch alles verloren hatte. Aber auch diese Nacht ging rum.
Am nächsten Morgen dann, brachen wir früh auf, um rechtzeitig in WDH zu sein. Ich bestellte meinen Schwager von Omaruru nach WDH um dort mobil zu sein und wollte die Hilfsbereitschaft der Kochs nicht überstrapazieren. In WDH angekommen trafen wir uns dann an der Polizeiwache, wo wir dann uns den Report von der Polizei ausstellen ließen, was natürlich auch seine Zeit und meine Nerven beanspruchte, danach brachte ich meinen Gast auf die deutsche Botschaft, um für sie einen Notfallpass ausstellen zu lassen. Er sollte 290 NAD kosten und ich bot meinem Gast an, die Kosten zu übernehmen, mein Schwager hatte mir ja Geld mitgebracht, aber sie lehnte ab und zauberte irgendwo aus ihrem Gepäck noch Geld. Nachdem das alles erledigt war, brachten wir sie noch zur Airport Farm, wo ihre letzte Übernachtung sein sollte. Ich hab meinen Gast, trotz meiner Verletzungen, die ganze Zeit begleitet und bin alle Gänge mit ihr gegangen. Ich wurde dann dort von meinem Gast im Beisein der Chefin von der Airport Lodge als „Bleddy Gerry“ bezeichnet. Ich bat dann meinen Gast, mir eine Kopie der Bilder von dem Brand von meinem Auto zu überlassen, sie würden mir die ganzen Behördengänge hier in Namibia einiges erleichtern. Sie weigerte sich, mit irgendwelchen Begründungen, sie brauche sie für eine Reportage, oder so. Sie versprach mir die Bilder dann zu schicken, aber mir war klar, dass sie ihr Versprechen nicht halten würde.
Wir fuhren dann des Nachts noch nach Hause auf die Farm. Am nächsten Morgen begab ich mich dann zum Arzt hier in Karibib. Der stellte dann eine 20% Hautverbrennung zwischen 2-3 Grades fest, und hat die Wunden wieder versorgt. Auch begann nun meine Schulter zu schmerzen, sie ziert nun ein riesengroßes Hämatom. (Das mit der Landung sollte ich noch üben!) Die nächsten 5-6 Tage konnte ich so gut wie nicht gehen und mich nur mit Stöcken fortbewegen.
Eine Woche nach diesem schrecklichen Vorfall war ich nun wieder in Karibib in unserem Büro und auch im Internet. Und da musste ich dann den Beitrag in Forum sehen.
Leider habe ich beim Kauf meines Autos versäumt, mir alle Anbauteile und ihre materielle Beschaffenheit, ebenso wie die Reaktion auf Feuer, zeigen zu lassen.
Wenn nun mein Gast hier im Forum schreibt, sie wäre mit ihrem „Guide durch“, so möchte ich noch anmerken, daß ich von meinem Gast nicht einen Cent des vereinbarten Betrages gesehen hab, dass ich noch keine Nachfrage nach meinem Befinden erhalten, wohl aber am nächsten Tag ein Thread im Forum geschrieben wurde. Auf meine SMS an sie bekam ich keine Antwort. Die Kosten für die Übernachtungen auf Tiras habe ich auch übernommen.
Wenn nun mein Gast mit mir als Guide „durch“ ist, so bin ich als „unbezahlter Guide“ auch mit meinem Gast durch. Wahrscheinlich lesen mehr „Gäste“ dieses Forum, als Guides, aber vielleicht liest das ja auch der eine oder andere meiner Kollegen.
Zitat: „Alle Gäste rühren dich zu Tränen, die Einen, wenn sie kommen, die Anderen, wenn sie gehen.“
Es tut mir sehr leid was geschehen ist und ich wünsche meinem Gast alles Gute und mögen ihre seelischen Wunden rasch verheilen.