Namibia für einen Monat

2 Antworten · 865 Aufrufe · gestartet 04. Okt. 2011 von Sony
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Themenstarter15 Beiträge · seit 201104. Okt. 2011 · #1
Hallo Zusammen

Wir, ein Schweiz-Deutsches Päarchen, sind seit 2 ½ Jahren in den Amerikas und Australien unterwegs gewesen. Unsere letzte Etappe, bevor wir wieder Europäischen Boden unter den Füssen haben werden, soll nun Afrika sein. Eigentlich sind wir immer einfach drauflos gefahren, da kein Zeitplan nötig. Diesmal besuchen uns aber die Eltern und da gibt’s einen Abflugtermin. Sie haben einen 4x4 Camper gemietet. Wir starten in Cape Town und enden in Windhoek. Jetzt bin ich schon seit Tagen am Reiseführer wälzen und im Forum am Rumstöbern und langsam bildet sich eine Route ab.

Tag 1 – 3:
Fahrt zur Namibischen Grenze, in Sendelingsdrift die Fähre über den Oranje nach Namibia (Wahrscheinlich schaffen wirs auch schneller sind ja gerade mal 677 km, aber Worst Case)

Tag 4:
Fahrt entlang des Oranje (D212, bei Aussenkehr links gen Norden oder schon vorher auf dem 4x4 Track) bis Ai-Ais Hot Springs (Mutter liebt heisse Quellen)

Tag 5:
Fahrt „über“ die Aussichtspunkte des Fish River Canyons nach Keetmanshoop zu den Köcherbäumen und Giant’s Playground

Tag 6:
Fahrt in den Namib Rand Nature Reserve (Schaffen wir die Strecke an einem Tag? Sie ist doch sehr lang! Oder lohnt sich sogar ein Abstecher in die Tiraberge? Nach Lüderitz wollen wir nicht.)

Tag 7:
Weiterer Tag im Namib Rand NR

Tag 8 + 9:
Sesriem/Sossusvlei

Tag 10 – 12:
Namib-Naukluft Park / Namib Teil mit Blutkuppe, Archer’s Rock und Welwitschias Trail (3 Nächte habe ich hier geplant, da ich nicht genau weiss, wie die Strassenverhältnisse sind. Vielleicht kann mir da jemand helfen.)

Tag 13 + 14:
Swakopmund (Mola Mola-Tour)/Cape Cross

Tag 15:
Fahrt durch den Skeleton Coast Park bis Palmwag (Hinsichtlich dieses Trips bin ich mir in der Zwischenzeit aber schon absolut nicht mehr sicher. Gem. den Angaben im Forum soll die Strecke äusserst langweilig sein. Allerdings weiss ich nicht genau, wie wir sonst wieder „auf die andere Seite“ kommen, ohne die gleiche Strecke noch einmal zu fahren. Unsere Devise: So wenig wie möglich doppelt, und natürlich solls auch interessant sein. Grundsätzlich würde sich die Route über den Messum Krater anbieten, aber mit dem Mietwagen unserer Eltern? Sie haben zwar nur den Van Zyl’s Pass ausgeschlossen, aber ….. Kann hier vielleicht jemand von seinen eigenen Erfahrungen berichten?)

Tag 16 + 17:
Fahrt nach Purros / Besuch eines Himbadorfes

Tag 18:
Fahrt nach Orumpembe

Tag 19:
Fahrt nach Opuwo

Tag 20:
Epupa-Falls (Lohnt sich das im November/Dezember überhaupt noch, wg. dem wenigen Wasser? Falls nicht hätte noch jemand einen Tip für einen schönen Track durch das Kaokoveld? Jemand hat mal etwas von einem Mt.Kandua geschrieben, ähhhhh wo genau ist der? Konnte ihn noch nicht auf unserer Karte ausmachen.)

Tag 21:
Zurück in Richtung Palmwag

Tag 22 – 27:
Etosha NP (Die Campingplätze stehen noch nicht fest. Vielleicht 2:2:2. Sind noch ein Bisschen verunsichert wg. den Elefanten, wo sie sich wohl zu unserer Reisezeit im Dezember aufhalten)

Tag 28 + 29:
Gästefarm Düsternbrook

Ein Tag Reserve

Tag 31: Abflug Windhoek

Ich wäre für alle Hinweis und Verbesserungsvorschläge dankbar. Die Spitzkoppe und Umgebung würden wir dann später alleine machen, da dafür einfach die Zeit zu knapp wird. Mir scheint es sowieso, dass wir sehr zügig unterwegs sind.
Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Hilfe.
Sonnige Grüsse von Down Under
Sony
7'267 Beiträge · seit 200604. Okt. 2011 · #2
Hallo Sony

Herzlich Willkommen im Forum. Da habt Ihr Euch ja eine ungewöhnliche und spannende Reise gebastelt.

Der Anfang bis Tag 5 hat mich etwas ins Grübeln gebracht. Aber ich denke das funktioniert.
Erwartet am Tag 4 nicht zu viel von dem 4x4 Track Richtung Ai-Ais. Wenn das der Weg ist, den ich meine ist das seit mehreren Jahren eine normale Strasse.
Ai-Ais ist jetzt auch nicht das super Ding einer heissen Quelle. Aber vielleicht gefällt es Euch da trotzdem. Für eine Nacht wird es schon gehen.

Am Tag 5 würde ich das Mesusaurus-Camp besuchen. Das ist in der Nähe von Giant’s Playground. Es hat eine schöne, einfache Campsite direkt bei den Köcherbäumen.

Tag 6. Die Fahrzeit ist etwa 5:30. Das geht, speziell weil Ihr am nächsten Tag einen Ruhetag habt.

Tag 10-12. Die Fahrt ist nicht schlimm. Das könnt Ihr auch alles mit einer Übernachtung machen. Das Gebiet ist aber schön und so könnt Ihr da problemlos mehrere Nächte verbleiben. In Serssriem das Permit nicht vergessen.

Tag 13 + 14: Wenn Uhr Mola-Mola macht braucht Ihr CapeCross nicht mehr. Meine Empfehlung für die Übernachtung: Sophia Dale Base Camp.

Tag 15: Es ist einfach eine Fahrt der Küste entlang. Dem einen gefällts dem anderen nicht. Im Dezember sind viele Südafrikaner und Namibier auf dieser Strecke die zum Angeln fahren. Wenn Ihr die Strecke macht, braucht Ihr die Zeit bis Palmwag. Es wird nicht reichen auch noch den Mesum-Krater anzufahren.

Tag 16-21: Fahrt ins Camp Aussicht und macht mit Marius Steiner eine Tour zu den Himbas. Wenn es trocken ist, lohnt sich auch eine Fahrt in die Trockenflüsse (Hoanib und Hoarusib). Da habt Ihr gute Chancen auf Wüstenelefanten.
Bis nach Epupa rauf und wieder zurück wird aus zeitlichen Gründen nur auf der Hauptstrasse gehen. Für nur eine Nacht bietet Epupa dann aber zu wenig.

Tag 22 – 27: Je nachdem wann Ihr nach Etosha fahrt, solltet Ihr unbedingt vorbuchen. Im Dezember beginnen die Ferien und dann kann es mit den Plätzen knapp werden. Wenn es noch nicht so viel geregnet hat sind überall viele Tiere zu sehen. Nach dem ersten Regen ziehen die Elefanten gerne Richtung Norden. Dann ist die beste Möglichkeit zwischen Namutoni und Andoni, also im Osten.

28-31: Das passt gut.


Die Spitzkoppe hätte ich auf der Tour auch eingeplant. Vielleicht von Sakop aus eher Richtung Spitzkoppe, Brandberg, Kamanjab nach Palmwag. Das braucht mehr Zeit ist aber schön und gut in mehreren Etappen zu fahren.

Viel Spass und Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter15 Beiträge · seit 201105. Okt. 2011 · #3
Hallo Chrigu

Vielen Dank für Deine Antwort und die Tips.
Ohhhh, das Permit um zur Blutkuppe etc. zu fahren bekommt man auch in Sesriem?! Super, das wäre meine nächste Frage gewesen. In meinem Führer steht nur Walvis Bay und Swako. Klasse!
Dann werden wir uns wohl gegen den Epupa entscheiden und mal auf die Suche nach Wüstenelefanten machen. Danke für die neue Idee.
Ja, grundsätzlich haben wir uns nicht die beste Reisezeit ausgesucht hinsichtlich der Ferien, werden uns auch in den nächsten Tagen sofort an die Reservierungen machen, zumindest die Tage im Etosha.
Hinsichtlich der Spitzkoppe gehen wir noch einmal über den Plan. Das Kaokoveld wollen wir allerdings auf keinen Fall auslassen.
Was meinst Du zu der Strecke durch den Messum Krater? Wäre das machbar in zwei Tagen? Wir überlegen die Skeleton Coast auszulassen.

Kühle Grüsse aus Sydney
Sony