Guma Lagoon Camp oder Drotzkys Cabins Camping

8 Antworten · 4'364 Aufrufe · gestartet 24. Aug. 2011 von Andrea 1961
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Themenstarter306 Beiträge · seit 200824. Aug. 2011 · #1
Hallo Zusammen,
kennt jemand das Guma Lagoon Camp? Lohnt es sich dorthin zu fahren?
Drotzkys Cabins waren wir schon, aber nicht zum Campen. Das liegt ja sehr schön, hat uns auch gut gefallen in den Häusern.
Über die Campsite selbst sind wir nur gelaufen. Ich denke dort war zum Wasser hin alles zugewachsen? an die Santitäranlagen kann ich mich nicht erinnern.
Die Idee mit dem Guma Lagoon ist eigentlich noch mal was anderes kennenzulernen. was meint ihr, lohnt sich das? Wir kommen von den Tsodilo Hills
vorher, also nur kurze Strecke.
Danke und Liebe Grüße
Andrea
290 Beiträge · seit 200725. Aug. 2011 · #2
Hallo,

ich kenne Drotzkys Cabins nicht, deshalb fällt mir ein Vergleich schwer. Das Camp war schön, aber nichts besonderes fand ich. Die Lagune war fast ausgetrocknet, trotzdem war der Blick über das Delta noch toll.

Wenn Du magst schau in meinen Reisebericht Okavango-Delta.

Viel Spaß, Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
2'610 Beiträge · seit 200725. Aug. 2011 · #3
Hallo Andrea,

ich kenne beide Campplätze und würde auf jeden Fall das Guma Camp vorziehen. Drotzkys war nicht mein Ding, als Camper hatte ich nicht so sehr das Gefühl "dazu zu gehören". Die Bootsfahrt mit "Mr. Fish" im Guma war sehr schön und auch günstiger als bei Drotzkys (frag mich aber nicht nach dem Preis, den hab ich im Tagebuch leider nicht notiert).

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'737 Beiträge · seit 201025. Aug. 2011 · #4
Hallo Andrea,

Guma Lagoon lohnt sich eigentlich nur als der ideale Ausgangspunkt, um für 2-3 Nächte auf einer Insel im westlichen Delta zu zelten. Wir haben dies allerdings mit Bushways gemacht und nicht privat. Ich weiß jedoch, dass in den letzten beiden Jahren der Campingplatz bis in den Juli/August hinein unter Wasser stand und von den 12 km Zufahrt die letzten 10 bereits per Mokoro zurückgelegt werden mussten. Die Lodge soll wohl ein Inseldasein geführt haben.

Du solltest Dich erkundigen, welche Aktivitäten Du als Camper angeboten bekommst. Ich hatte den Eindruck, dass Camper sehr auf Distanz zu den Lodgegästen gehalten werden.

Wenn es Dir nur um eine Zwischenübernachtung mit einer Motorboottour geht, ist der Sepupa Swamp Stop ebenfalls zu empfehlen.

LG
Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'125 Beiträge · seit 200626. Aug. 2011 · #5
Guten Abend, Andrea,
ich bin in beiden Camps schon mehrfach gewesen. Drotsky ist schön, aber man hat von den Stellplätzen keine Sicht aufs Wasser, dafür viel Schatten. Sanitäre Anlagen sind gut. Wenn man abends essen gehen will, kann man das nicht mehr auf der großen, ins Wasser hineingebauten Holzterrasse tun, sondern muß zur (relativ) neuen Lodge (derselbe Besitzer) ein paar hundert Meter flussaufwärts - man kann sich mit dem Boot fahren lassen.
Guma Lagoon Camp kam mir uriger vor. Es liegt an einer großen Lagune. Schattige Plätze. Ich habe (ich war dreimal dort) immer eine Tagestour mit dem Mokoro gebucht. Diese Fahrten gehören zu meinen schönsten Afrika-Erinnerungen. Schwierig ist die Zufahrt, geb ich zu (ab Etsa 13 etwa 12 km durch tiefsten Sand). Ich habe schon mal einen 4x4-Wagen (ich habe vergessen, welcher Wagentyp das war) aus dem Sand gezogen.
Solltest Du Dich für Guma entscheiden, solltest Du Dich erkundigen, wie der Wasserstand normalerweise zu Deiner Reisezeit ist. Mein Poler hat mir an manchen Stellen, durch die wir(bei einer Wassertiefe von vielleicht gut 60 cm) glitten, erklärt, hier grasten bei Niedrigwasser die Büffel, weil das dann Festland sei. Aber die Ursprünglichkeit der Natur, die unglaubliche Ruhe, das sanfte Dahingleiten und die Tiersichtungen (Elefant, Lechwe, Vögel) sind etwas Einzigartiges. Man kommt sich vor wie in einer anderen Welt. Das kannst Du bei Drotsky nicht haben.
Ich empfehle übrigens, bei einer solchen Tour einen Schirm, einen breitkrempigen Hut und die schärfste Sonnencreme mitzunehmen. Ich habe Lehrgeld bezahlt ...
Gute Fahrt!
Rodrigo

PS: Ich lese, dass manche als Camper das Gefühl hatten, nicht angemessen behandelt worden zu sein. Ich kann das in KEINEM Fall bestätigen, das müssen sehr subjektive Eindrücke sein. Gerade in Drotsky's ist das Personal ausgesprochen hilfsbereit - und ich war immer reiner Camper.
Omnia vincit amor
290 Beiträge · seit 200726. Aug. 2011 · #6
Man kann sich auch von Etsha 13 abholen lassen, wenn man nach Guma will, aber die Sandstrecke nicht fahren möchte. Wir hatten damals ein kleines Problem mit einem Baum...
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2011
1'125 Beiträge · seit 200626. Aug. 2011 · #7
Ja, Flip, Du hast recht - und das kann Andrea auch als Hilfe vielleicht gebrauchen. Vor meinem ersten Besuch habe ich von Gumare aus angerufen (die Mobiltelefonverbindung funktionierte) und gesagt, wenn ich nicht bis zu dem oder dem Zeitpunkt bei Euch eingetroffen bin, kommt mir entgegen. Ich gebe zu, dass ich ein wenig Schiss vor dem Tiefsand hatte. War nicht nötig, Gott sei Dank, aber es hat mir Mut gemacht, es alleine zu versuchen. Ging ja auch gut. Und Andrea würde es genauso gehen.
Vergnügliches Wochenende!
Rodrigo
Omnia vincit amor
290 Beiträge · seit 200727. Aug. 2011 · #8
Hallo Rodrigo,

guter Hinweis, _vorher_ anzurufen! Wir hatten das nicht gemacht...
Auf der Sandstrecke gibt es keinen Handy-Empfang (zumindest 2006 nicht), deshalb mussten wir die letzten 5 km zu Fuß laufen, um Hilfe zu holen. Kein Spaß in der Mittagshitze und ich hatte kein gutes Gefühl, den Landy in einem Bereich abzustellen, in dem es noch Glutnester vom Bushbrand am Vortag gab...

Viel Erfolg!
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
Themenstarter306 Beiträge · seit 200812. Sept. 2011 · #9
Hallo Zusammen, ich danke Euch für Eure Einschätzungen und die Tipps. Wir werden uns im Vorfeld im Guma Logoon über die Zufahrt erkundigen. Insgesamt hört sich das aber für uns ziemlich gut an.
Liebe Grüße Andrea