Routenplanung Richtersveld und Südnamibia

6 Antworten · 1'989 Aufrufe · gestartet 29. Juli 2011 von Silvi aus H.
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Themenstarter52 Beiträge · seit 201129. Juli 2011 · #1
Hallo, ich bin die Silvi und neu hier.
Letztes Jahr waren wir in Südafrika unterwegs, dieses Jahr wird es der Süden von Namibia mit einer kleinen Schleife durch das Northern Cape.
Mit einem Allradfarhzeug, aber ohne campen. Wir möchten in festen Unterkünften schlafen.

Wir haben eher geringe Allraderfahrung, es darf holprig werden aber nicht steil bergab über Felsränder gehen...
Daher überlegen wir noch, ob wir Richtersveld mit in die Route aufnehmen wollen. Die beiden Wilderness Camps in der Einsamkeit reizen uns ja sehr.

Wir würden aus dem Kagalagadi kommen, im November. Vielelicht noch eine Nacht in Augrabies verbringen.

Plan1: Augrabies 1 N - Spingbok 1 N - Sendlingsdrift 1 N - Ganakouriep 2 N -Tatasber 2 N = 7 Nächte. Dann mit der Fähre rüber nach Namibia.

Eigentlich würden wir aber gerne eine Nacht sparen. Sendlingsdrift reizt uns weniger, wir haben aber Respekt vor der Strecke nach Ganakouriep am Nachmittag des Tages uns würden die gerne ausgeruht in Angriff nehmen.
Lohnt sich ein Stopp in Port Nolloth? Und ist von dort aus Ganakouriep in einem Tag bequem für Anfänger zu erreichen?

Dann würde ich so planen:
Plan2: Augrabies 1 N - Port Nolloth 1 N - Ganakouriep 2 N -Tatasber 2 N = 6 Nächte. Dann mit der Fähre rüber nach Namibia.

Ich habe im Zusammenhang zu De Hoop immer viel von Tiefsand gelesen, da haben wir ordenlich Respekt vor. Muss man nach Tatasberg auch Tiefsandstrecken fahren? Laut Karte gibt es dorthin noch einen anderen Weg als den am Ufer des Oranje.

Viele Fragen, vielelicht ein wenig verworren, aber ich kann die Fahrzeiten und den Schwierigkeitsgrad einfach nicht richtig einschätzen.

Danke für Hilfe!

Silvi
935 Beiträge · seit 200629. Juli 2011 · #2
Hallo Sivi aus H
Du schreibst:
„Mit einem Allradfarhzeug, aber ohne campen. Wir möchten in festen Unterkünften schlafen.
Wir haben eher geringe Allraderfahrung, es darf holprig werden aber nicht steil bergab über Felsränder gehen...“
Holprige Pisten, Tiefsand, teilweise steile Strecke - all das kannst du im Richtersveld haben, aber wenn du es nicht möchtest, dann würde ich nicht hinfahren.
Auf alle Fälle ist die Strecke zum Ganakoeriep Wilderness Camp genau das, was ihr nach deinen Angaben nicht machen wollt. (Meine Einschränkung – wir waren im Dezember 2005 dort und wir wären ohne Guide schon auf den ersten Kilometern umgekehrt. Evlt. hat sich das geändert). Landschaftlich ist es traumhaft auch wenn im November die Blütezeit schon vorbei ist, so sieht man doch noch viele interessante Pflanzen.
Genaue Informationen bekommst du bei SanParks, auch was den Zustand des Camp Tatasberg betrifft. Dies wurde durch die reichlichen Regefälle wohl weggeschwemmt.
Hier noch die Karte vom Park.

Port Nolloth: Dort war genau solch ein schönes kalt-feuchtes und nebliges Wetter wie wir es zzt. hier haben, mit Temperaturen um die 15°C. Mehr kann ich dazu nicht schreiben da wir nach einem ganz kurzen Stopp sofort weiter gefahren sind.

LG Rebecca
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2011
3'766 Beiträge · seit 200629. Juli 2011 · #3
Hallo Silvi,

grundsätzlich musst du mit anspruchsvollen Pisten rechnen, auf eine Skala von 1-10 würde ich meinen liegen die Pisten zwischen 5-7. Das allerwichtigste, plane etwa 30-50% mehr an Zeit ein als gewohnt. Hier ein paar Impressionen aus dem RVNP

Grüsse Kurt

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www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2011
3'766 Beiträge · seit 200629. Juli 2011 · #4
Hallo,

was man nebenbei noch erwähnen könnte,

je nach Strecke die ihr erwischt kann es ein das die

Querneigung 20° beträgt
Steigungen bis über 25°

Das ist gelegentlich über dem Wert wo mancher austeigt, weil das Popo-Meter anschlägt 😄

Grüsse Kurt

PS
Das Popometer wirkt so ab 15-20°
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zuletzt bearbeitet 29. Juli 2011
Themenstarter52 Beiträge · seit 201101. Aug. 2011 · #5
Danke, wir haben uns am Wochenende intensiv beraten.
Viele Bilder, Berichte und Youtube-Filme im Internet gesehen...

Ich glaube, wir trauen uns das doch noch nicht zu und werden auf Richtersveld verzichten. Für uns als Anfänger sind es zu viele Risiken. Erst einmal im weniger schwierigen Gelände erkunden, wie man überhaupt mit 4x4 zurecht kommt.

Im Kglagadi waren wir letztes Jahr mit einem normalen Auto, da musste man mal langsamer fahren aber es ging sehr gut.

Vor allem Ganakouriep hätte uns interessiert, aber dort mus man ja auch erst einmal hinkommen. Die echten Offroad Freaks sind wir nicht, ich glaube das ist für uns einfach das falsche Ziel. 🙁

Silvi
3'766 Beiträge · seit 200601. Aug. 2011 · #6
Hallo Silvi,

ich persönlich möchte euch für den mutigen und wohl auch richtigen Entscheid beglückwunschen.

Es ist nicht einfach seine persönlichen Grenzen anzuerkennen und braucht etwas Rückgrat.

Mit dieser Einstellung werdet ihr *Weiterkommen" als so manch Anderer.
Es wird die Zeit kommen da ihr zunehmend mehr 4x4 Erfahrung habt und dann könnt ihr den RVNP
auch geniessen.

In diesem Sinne wünsche ich euch gute Pad und immer genügend Voraussicht, Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Gast01. Aug. 2011 · #7
Guten Abend Silvi aus H, „Richtersveld light“ von Springbok über Eksteenfontein nach Kuboes und hinunter zum Fluss ist durchaus lohnend und bietet schöne Aussichten. In Ecksteenfontein kann man problemlos eine kleine Runde Richtung Berge machen und man kriegt einen schönen Eindruck von der Landschaft. Siehe http://www.south-north.co.za/rich_rt_circlert.html betr. Beschreibung und Übernachten.
Grüße, Werner
PS. In Augrabies kann man locker 2 bis 3 schöne Tage verbringen, die Ausflüge zu den Aussichtspunkten flussabwärts, per Auto oder zu Fuß, bieten viele schöne Ausblicke.