Route Kaokoveld

4 Antworten · 876 Aufrufe · gestartet 27. Juli 2011 von Giselbert
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Themenstarter699 Beiträge · seit 201027. Juli 2011 · #1
Hallo,
wir hatten an eine unserer Unterkünfte die Frage nach Zustand der folgenden Routen erkundigt:
Route 1:
Dolomite Camp - Khowarib Schlucht - durch den Hoanib nach Amspoort -
Purros - Sesfontein - Palmwag
Route 2:
Dolomite Camp - Khowarib Schlucht - Sesfontein - Purros - über D3707 nach
Opuwo - Palmwag
Dann haben wir folgende Antwort bekommen: "...Wir hatten eine extrem gute Regenzeit und teilweise laufen unsere Riviere jetzt immer noch. Daher sind im Moment alle Riviere unbefahrbar. Daher würde ich Ihnen anempfehlen Route 2 zu fahren. Unsere Straßen sind inzwischen alle wieder befahrbar, nur im Rivier entlang fahren geht nicht. Der
Untergrund ist einfach noch zu feucht."

Ich frage mich, wie kann das sein, dass da noch alles feucht ist? Die Regenzeit ist doch längst vorbei, oder? Weiß jemand hier im Forum Bescheid über die Befahrkbarkeit der Strecken oder wie der Zustand dort ist? Wir fahren erst im November und es wird unsere erste Offroad-Erfahrung.
Grüße Giselbert
7'272 Beiträge · seit 200627. Juli 2011 · #2
Hallo Giselbert

Wenn Du im November reist, bist Du jetzt mit der Anfrage wegen befahrbarkeit noch sehr früh dran. Du schreibst ja selber "Die Regenzeit ist doch längst vorbei, oder?". Im Mai hat es aber noch geregnet. So lange ist das auch nicht.
Grundsätzlich würde ich aber auf die Einheimischen in solchen Belangen hören.

Frag doch Mitte Oktober nochmals.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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1'086 Beiträge · seit 200927. Juli 2011 · #3
Hallo Giselbert,

Chrigu hat recht. Mit etwas "Glück" regnet es dann in der kleinen Regenzeit wieder.
Also sicherheitshalber kurz vor Reisebeginn nochmals nachfragen.

Gruß Klaus
2'346 Beiträge · seit 200627. Juli 2011 · #4
Hallo Giselbert,

die "Trocken"-Riviere in Namibia sind nicht mit unseren Flüssen und Bächen vergleichbar. Gerade im Kaokoveld sind die Flussbetten meist sehr sandig. Dort hält sich das Wasser unterhalb der Oberfläche oft noch sehr lange. Auf den ersten Blick sieht das Flussbett trocken aus, aber wenn man hineinfährt merkt man schnell, dass die oberflächliche Trockenheit trügerisch ist. Schnell hat man sich festgefahren. Auch bleiben große Pfützen und Schlammlöcher lange über das Ende der Regenzeit hinaus bestehen. Diese Situationen ermöglichen es den Wüstenelefanten ja auch erst, sich ganzjährig in den Rivieren aufzuhalten. Sie brauchen oft nicht allzu tief im Sand zu graben, um an offenes Wasser zu kommen. Trotzdem könnt ihr kaum einen günstigeren Monat für eine Befahrung der Riviere finden, als den November, sofern es noch keinen neuen Regen gegeben hat.

Viel Spaß
Armin
Themenstarter699 Beiträge · seit 201027. Juli 2011 · #5
Vielen Dank für die Antworten, die sehr hilfreich waren.
Grüße Giselbert