Sambezi schrieb:Hi,
Du wirst doch mal die paar Stunden für die Durchfahrt ohne Facebook Statusmeldung Deines 798- igsten Freundes, der gerade aufm Kloo sitzt auskommen....
Für die Khowarib Schlucht benötigt man nun wirklich keinen Empfang....
Gruß
Hallo Sambezi!
Ich muss über deine Antwort schmunzeln, weil ich den Apple/Facebook-Hype ebenfalls nicht nachvollziehen kann. Ich bedaure die, die in ihrem Namibiaurlaub beruflich online sein müssen, aber umso mehr diejenigen, die sich diesen Zwang selbst auferlegen.
Lass es mich so erklären. Ich bin 28, von Beruf mutig 😉 und möchte den Khowarib Trail fahren. Es wird das erste Mal sein, dass ich so eine offroad Strecke fahre. Ich habe einen 10 Jahre alten Hilux unter mir, eine Freundin neben mir, die zwar mir aber natürlich nicht auf meine nicht-vorhandene 4x4 Erfahrung vertraut.
Da wir die Schlucht zwar in zwei Tagen aber nicht mit zwei Fahrzeugen durchfahren können, wäre es eine kleine Gewissenserleichterung gewesen, wenn man von überall dort Hilfe rufen könnte, wenn es denn nötig wäre und gerade keine Schluchtbewohner/anderen Hilfsbereiten in der Nähe sind.
So weiß ich nun Bescheid. Nach Mast Ausschau halten, 30km hinlaufen und Facebookfreunde alarmieren 😉 Nur in Kenntnis aller Fakten kann man das Risiko versuchen abzuschätzen.
Ich habe, glaube ich, alle Berichte zur Khowarib hier im Forum und im englischsprachigen Internet gelesen. Grundsätzlich komme ich zu der Einschätzung, dass man die Schlucht als Anfänger mit viel Bedacht und Vorsicht überstehen kann und noch Spaß dabei hat. Dennoch fehlen mir Infos über
die eine (???) "tricky rocky section" und das damit verbundene Risio. Einen Fehlschlag meinerseits kann ich so also nicht ausschließen.
Über diesen Streckenabschnitt:
(Bild von Savannah Sunset, toller Artikel)
habe ich nur dieses eine Bild gefunden. Spontan wüßte ich nicht, wie genau ich da drüber fahren soll. Klar, theoretisch Gräben überwinden im spitzen Winkel, aber...
🙂 tom