kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201109. Juli 2011 · #1Hallo zusammen,
ich plane eine Selbstfahrer-Tour im September durch Namibia- viel Landschaft, viel Tierbeobachtungen.
Mein jetziges Equipment: a33, Tamron 18-250 Suppenzoom, CZ1680, und n paar alte Minoltas.
Nun überlege ich, was ich noch brauche, um die Reise vernünftig abzulichten.
Komme ich mit dem Zoom aus oder sollte ich ein zusätzliches Tele anschaffen?
Ich dachte zB an das Minolta APO 100-300?
Und dazu ein UWW?
Wenn ja, welches?
Was meint Ihr?
Günter Franz915 Beiträge · seit 201009. Juli 2011 · #2Zu den von Dir aufgeworfenen Fragen und Themen hat es erst kürzlich hier im Forum ausführliche Diskussionen gegeben.
Ich weiß leider nicht wo sie auf die Schnelle zu finden sind.
Vielleicht begibst Du Dich selbst mal auf die Suche danach.
vg günter
panda71110 Beiträge · seit 201009. Juli 2011 · #3Hallo kleinerhase78,
ist schon eine grundsätzliche Frage, die im Bereich Foto bereits mehrfach diskutiert worden ist. Schau mal in die dort bereits vorhandenen Diskussionen rein.
Die genauer Frage nach Deinem Objektiv wird hier auch schwierig, da Minolta eher wenig vorhanden ist. Da dürfte eine google Suche mehr bringen.
Grüße
Mischa
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200909. Juli 2011 · #4Auch die größte, teuerste und schwerste Fotoausrüstung macht von alleine
noch keine tollen Bilder.
Wenn Du mit Deiner jetzigen Ausrüstung zufrieden bist,
wirst Du es auch in Namibia sein.
Der Brennweitenunterschied von 250 auf 300 mm ist in der Praxis
nicht so gross.
An meiner uralten Minolta X-700 (Analog) war das vor ca. 8 Jahren gekaufte Minolta 100-300 eine Gurke (Kontrast, Gegenlichtverhalten).
Es wird aber ein anderes 100-300 sein, als das Du genannt hast.
Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)
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kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201109. Juli 2011 · #5Ja, bin ganz zufrieden. Das Zeiss ist eine tolle Linse, aber mit 80mm am langen Ende natürlich sehr kurz.
Das Tamron Superzoom ist schön universell, schwächelt aber am langen Ende etwas in Schärfe und Kontrast, und erscheint mir für Tieraufnahmen auch ggf. noch etwas kurz.
Ich dachte nun noch über eine 500er Festbrennweite nach.......
Ist natürlich nicht so flexibel.
Oder- das wäre die low Budget Lösung, einen 1,4 Konverter....
panda71110 Beiträge · seit 201009. Juli 2011 · #6Irgendwie erinnert mich das Ganze an den Vollformatthread den wir vor ein paar Tagen hatten.
Informationen, was vorhanden ist, welche Gedanken laufen, tröpfeln so nach und nach ein.
Also erst ein 100-300, jetzt ist ein Zeiss 80mm ganz toll (gab es im ersten Post gar nicht), dann ist das Tamron nicht gut und jetzt geht es um eine 500er Festbrennweite (teuer!!!)?
Könntest Du bitte nochmal schildern, was Du eigentlich hauptsächlich fotografieren willst, was mit Deinem jetzigem Equipment dafür nicht stimmt. Dann mit welchen Gedanken Du spielst (100-300, 500er kennen wir jetzt schon) und Dein Budget.
Dann geht da vielleicht etwas...
Mischa
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201109. Juli 2011 · #7Klar gab es das Zeiss schon in meinem ersten Beitrag: CZ1680 (= Carl Zeiss 16-80mm).😁
Ich finde meinen Beitrag eigentlich nicht so unverständlich, aber gut, nochmal:
Schwerpunkte: Landschaft und Tiere
Vorhanden: Das Zeiss mit der eher "universellen" Brennweite- super für Landschaft, für Tiere zu wenig Brennweite, und das Superzoom, zwar schön universell, aber am langen Ende mit Abstrichen bzgl. der Abbildungsleitung und ggf. auch noch zu kurz (in der Massai Mara hatte ich noch ne Bridge mit 400 mm brennweite, und das war mir manchmal noch zu wneig).
Gewünscht: Auf jeden Fall bessere Abbildungsleistung beim Telezoom (Superzooms sind halt immer irgendwo ein Kompromiß, auch wenn das Teil absolut seine Berechtigung hat!), am liebsten mit mehr Brennweite. Überlegungen: 100-300 APO Minolta, oder ein Minolta 500 F8 Reflex
Wenn dann noch Platz im Buget ist hätte ich gern noch ein UWW, zB das Tokina 9-11mm F2,8.
Buget insgesamt: ca. 800 Euro. Wenns drunter geht: Gerne! (Kommt eh nur Gebrauchtkauf in Frage,a lles andere sprengt mein Buget um ein Vielfaches!)
panda71110 Beiträge · seit 201009. Juli 2011 · #8Im DSLR-Forum (einmal kurz nachgeschaut), verkauft jemand ein 100-400 APO Minolta. Soll 375 Euro kosten.
Das wäre doch etwas, oder?
Mischa
Günter Franz915 Beiträge · seit 201010. Juli 2011 · #9Hallo Ulli,
ich verwende ein Tamron 18-270mm.
Alle Aufnahmen in meinem Reisebericht (sh.unten), auch die aller Tiere und der kleineren Vögel, sind mit diesem Objektiv gemacht.
Kannst ja mal schauen, ob sie Deinen Vorstellungen und Ansprüchen genügen würden !
vg günter
carl1'287 Beiträge · seit 200810. Juli 2011 · #10Hallo,
nach nun mehr 5 Jahren mit meinem 100-300 Objektiv, habe ich in diesem Jahr (Geburtstag machte es möglich) auf 150-500 aufgerüstet, weil mir so manches Tier auf den Fotos zu klein war.
Ob das neue Objektiv dabei wirklich hilft, kann ich Dir allerdings erst nach meiner nächsten Reise sagen.
Gruß
Carl
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Kiboko1'250 Beiträge · seit 200911. Juli 2011 · #11Superzooms wie das 18-250 sind kleine, leichte sehr flexible Reisezooms. Damit kann man ordentliche Bilder machen. Die Bildqualität ist (natürlich) kompromisbehaftet, gegenüber hochwertigen Zooms und Festbrennweiten.
Ein Telekonverter macht eine optische Ausschnittvergrößerung.
Damit werden auch alle Fehler und Schwächen des Objektives mitvergrößert.
Der Autohokuspokus geht nicht mehr, das zu wenig Licht bis zur Kamera
vordringt.
Mit 250 mm am Crop kann man schon sehr viel Fotografieren.
Mehr Brennweite braucht es in erster Linie für kleine Tiere (Vögel) und
für Detailsaufnahmen von Tieren.
Holt man weit entfertne Objekte heran, dann besteht die Gefahr,
dass durch Luftturbulenzen, Staub, Luftfeuchtigkeit, die Auflösung
so weit begrenzt wird, das keine weiteren Details sichtbar werden können.
70-300 mm gibt es für einen Überschaubaren Preis.
Das neue Tamron mit VC soll recht gut sein. Ich kenne es selber nicht
und ich weiss nicht, ob es das auch für Minolta gibt.
Sigma hat ein 150-500 OS. Das ist ein guter Kompromis aus Kosten und Bidlqualität. Neu leigt es knapp unter 1000 EUR. Ob es das auch für
Minolta gibt, musst Du selber mal schauen.
Ich habe das 50-500 (noch ohne OS) und bin damit ganz zufrieden. Obwohol das 50-500 einen grösseren Zoombereich hat, ist es von der Bildqualität etwas
besser als das 150-500. Es ist aber auch deutlich teurer.
Ein 500er Reflex hat nur eine feste Blende und ist damit wenig flexibel.
Viele Reflexobjektive sind sehr Temperaturempfindlich und das kann auch
wieder zu unscharfen Bildern führen. Das Bokeh (unscharfer Bereich) sieht
teilweise sehr unschoen aus. Gegenlichtreflexe bilden "Donat"-Kringel.
Noch eine gemeine Frage:
Ist es überhaupt noch sinnvoll in ein "totes" System, wie Minolta noch
größere Investitionen zu tätigen?
Gruss Bernd
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Kiboko schrieb:Superzooms wie das 18-250 sind kleine, leichte sehr flexible Reisezooms. Damit kann man ordentliche Bilder machen.
Ja, man glaubt der Fotoindustrie immer zu gern, dass man nur den neuen besseren Body und das neue Objektiv XY braucht, um bessere Fotos zu machen... Letztlich sind andere Aspekte wichtiger. Michael Poliza, einer der bekanntesten Natur- und Wildlife-Fotografen unserer Zeit, hat in Hamburg gerade eine Ausstellung in der Hafencity (primär Afrikafotos). Sämtliche Bilder kann man in 180 x 120 cm Größe bewundern. Darunter sind Fotos, die er mit einer Canon-Ixus-Kompaktknipse geschossen hat. 🙂
Kiboko schrieb:Der Autohokuspokus geht nicht mehr, das zu wenig Licht bis zur Kamera vordringt.
Mit lichtstarken Objektiven geht das noch. Bei dem Tamron wahrscheinlich nur bis etwa 30-40mm. Bei längeren Brennweiten dürften man mit 2fach-Konverter über f8 sein und der AF steigt dann bei den meisten Kameras aus. Ich stimme ansonsten völlig überein, dass ein Telekonverter an dem Objektiv nur wenig Sinn macht.
Kiboko schrieb:
Ist es überhaupt noch sinnvoll in ein "totes" System, wie Minolta noch
größere Investitionen zu tätigen?
KonicaMinolta hat seine SLR-Restmasse an Sony verkauft und Sony führt das Bajonett als Alpha-Bajonett an seinen DSLR-Kameras fort. Alte Minolta-Optiken funktionieren deshalb auch an den neuesten DSLRs von Sony. Das System ist also (noch) nicht tot.
Beste Grüße
Guido
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201111. Juli 2011 · #13Danke für die vielen Kommentare! 🙂
@Bernd: Hättest Du mein Eingangsposting gelesen, wäre Dir nicht entgangen, dass ich nicht mit Minolta fotografiere sondern mit einer Alpha33 (Sony).
Lg
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200911. Juli 2011 · #14Ich gebe zu, dass ich mit beim aktuellen Programm von Sony nicht so auskenne. Die Bezeichnung a33 hat mir da nix gesagt und ich habe es für ein älteres Modell gehalten.
Gruss Bernd
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kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201111. Juli 2011 · #15Ist eins der neusten Sony Modelle, keine klassische DSRL, sondern eine SLT, also mit feststehendem Spiegel.
Sehr klein und handlich.ideal für Frauenhände! 🙂
Ich mag sie!😂
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200911. Juli 2011 · #16kleinerhase78 schrieb:Ich mag sie!😂
Das ist natürlich das Wichtigste.
Bevor Du ein größeres Teleobjektiv kaufst, würde ich im
Laden eine Passprobe machen.
Mit zunehmender Brennweite werden die Teile dann richtig schwer.
Was nützt das schönste Teleobjektiv, wenn man es nicht mitnimmt,
weil es zu schwer ist.
Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)
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kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201111. Juli 2011 · #17Da hast Du Recht!