Schon wieder!!

17 Antworten · 6'696 Aufrufe · gestartet 03. Juli 2006 von beate
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Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #1
Hallo, habt Ihr das gelesen:

http://www.namibian.com.na/

Langsam mache ich mir schon Gedanken.

(Ich hoffe, mein Link funktioniert, da ich computertechnisch eine absolute Null bin)

Gruss Beate
Gast03. Juli 2006 · #2
Moin,

ich gehe davon aus, dass Du diesen Artikel meinst:

"Nujoma backs Katali"

Gruß, Michael
726 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #5
Mal wieder ein Vorfall, der aber nun mal nichts besonderes ist. Verrückte mit Waffen gibt es doch überall!

Als Beispiel hier mal eine Meldung aus dem kleinen, beschaulichen Bonn von vorgestern:
"Vier Schwerverletzte nach Schießerei in Kneipe
Bonn...Bei einer Schießerei in einer Bonner Kneipe sind vier Menschen von unbekannten Tätern schwer verletzt worden. Zuvor war eine Gruppe von zehn zum Teil bewaffneten Menschen in das Lokal gekommen und hatte Streit mit den anwesenden 15 Gästen angefangen. Bei einem Handgemenge fielen am Abend dann die Schüsse."

Einer erhielt einen Kopfschuss und wird es wahrscheinlich nicht überleben.

Wo ist jetzt der Unterschied zu Namibia? So etwas passiert dort, aber eben auch bei uns und überall sonst auf der Welt. Sicher ist man davor nirgendwo!
Kann ich mich jetzt nicht mehr in Bonn auf die Straße trauen? Ich denke schon, also werde ich mich von solchen Meldungen nicht verrückt machen lassen. Weder für mein Leben hier in Bonn, noch in Hinblick auf meine Tour durch Namibia.

Meine Meinung!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
2'462 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #6
Dieser Meinung schließe ich mich gern an. Solange sich die Vorfälle nicht häufen und die Kriminalität prozentual nicht höher als bei uns ist, sind es Verrückte mit Waffen. Schlimm genug, aber meiner Meinung nach nicht namibia-spezifisch oder afrika-spezifisch.
Man vergleiche hier die sog. Unfälle in den USA. Und das ist im großen und ganzen auch ein sicheres Urlaubsland.

Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
852 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #7
Hallo!

Meine Meinung ist nach der Ermordung Jouberts etwas gekippt, das Beispiel
von derfreed kann ich nicht gelten lassen, das passiert in namibia täglich in den Shebeens. Diese Orte kann jeder meiden. Raubüberfälle nehmen aus meiner sicht aber ständig zu. Dabei werden gezielt Farmer und Reisende als Opfer gewählt. Die Justiz ist zudem in diesem Land völlig überfordert, eine Abschreckung gibt es nicht. Jeder Reisende sollte Gewaltkriminalität als reale Gefahr betrachten, nur durch vorsicht ist dieser Gefahr zu begegnen.

Gruß Christian
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726 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #8
gebt mal "raubüberfalle" bei den google News ein!
Deutschland ist ein gefährliches Land! Man kann alle nur vor einer Reise nach Deutschland warnen! Wenn man noch dazu die Übergriffe mit rassistischen Hintergrund nimmt, sollten am besten auch alle dunkelhäutigen das Land verlassen!

Das mal in Relation....

Ist natürlich schlimm, dass es zu diesen Raubüberfällen kommt, aber das Problem gibt es in jedem Land. Egal ob man nach Mallorca, Kreta oder eben Namibia fährt.

Als ich vor ein paar Jahren auf Mallorca war, gab es einen tödlichen Raubüberfall auf Touristen, die da mit einem Mietauto die Insel erkundet haben. Sie wurden erschossen....Am Tag darauf bin auch ich mit einem Auto unterwegs gewesen und habe überlebt!

Immer noch meine Meinung!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
1'130 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #9
Ich habe mich ja im "alten" Forum des öfteren bei solchen Posts geäußert. Warum wissen wir eigentlich, das das passiert ist? Weil wir alles lesen, was über unser Reiseland geschrieben wird. Haben wir das auch getan, bevor wir nach Thailand, Nepal, Apulien, Mallorca, Brandenburg, Dom.Rep. an den Strand gefahren sind? Wenn ja, wären wir dann noch hingefahren.
Ich sags doch immer wieder gerne,
letztes Jahr knapp 80 Überfälle auf Wohnmobile entlang der A7 während der Reisezeit, dieses Jahr sind es erst 15, trotzdem ist die A7 voll.
1996 sagte mir ein Farmer in Nam, dasss die Kriminalität "so groß" geworden ist. Früher hat er bei seiner 3 wöchigen Abwesenheit nie die Tür zugeschlossen, jetzt muss er das machen. Eine "weiße" Farmerin bewunderte mich, der allein mit 18 Studentinnen unterwegs war, ob meines Mutes, weil doch alle weißen Frauen vergewaltigt werden, wie jeder wüßte.
Wenn ich hier in München die Polizeireports durchblättere, müßte ich mich eigentlich einschließen oder nur im Konvoi durch den Olympiapark ziehen.
Laut "Namibian" hat der SA Fahrer in 200m Entfernung einen bewaffneten Mann in Socken ausgemacht, der dann aus "nächster Nähe" auf das Auto schoß, als er an ihm vorbeifuhr ????????
Ob mein Karma jetzt sinkt?
😮 😮
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
1'036 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #10
Hallo Axel

Dein Karma kann nicht sinken es ist ausgeschaltet, ich hoffe das ist nicht die einzige Sorge die man haben muss.

Man kan immer Deutschlands Kriminalität vergleichen ja. Man muss aber auch alles in Relation stellen..... Bevölkerungsdichte dürfte hier auch zählen.

Herunterspielen ist genauso schlecht wie aufputschen.

Was so manch Weisser dort sagt stimmt leider.

Ich wusste selbst nicht wo der Hausschlüssel ist, es war immer offen auch Nachts. Das würde ich heute kaum wagen.

Mich besorgt eher was diein Nam wie in Zimbabwe nachmachen wollen. Das wäre ja das Ende unserer Reisen oder bereist du Zimbabwe und wenn nicht warum nicht ?????

Ich wollte eigentlich auf solche Themen keine Kommentare schreiben, aber es musste auch mal gesagt werden.

Wie auch immer, ich war gerade erst dort und hab es genossen, würde es weiterhin tun....


Grüsse ein nachdenklicher Georg<br><br>Post geändert von: Georg, am: 03/07/2006 17:39
HOME mit Afrika Links http://www.dersofaladen.de/home/ www.dersofaladen.de
1'130 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #11
Hallo Georg,
ich habe ein Problem mit " wie sicher ist NAM", deshalb habe ich versucht, den Beitrag etwas sarkastisch zu formulieren.

vergleichen? Berlin mit München, Bayern mit BW usw? Du mußt jetzt in NAM abschließen, wann konntest du in Deutschland das letzte mal dein Fenster im Erdgeschoß bei Abwesenheit auflassen, vor 1700?
Wir können nicht vergleichen, denn die Situationen sind völlig unterschiedlich, aber wir sind extrem hypersensibilisiert, weil wir nach Afrika fahren. Wenn wir am Ballermann bestohlen werden oder in Barcelona oder beim Papst Sightseeing in Rom, das ist normal, wenn wir nach Namibia fahren, werden wir bereits am Flughafen von *** überfallen, auf dem Weg ins Hotel stehen Löwen und Ellis im Weg, das Essen ist verseucht und es gibt kein Trinkwasser.
Ich kenne NY und LA bei Nacht, Kenia während der Unruhen in den 70´, ich war in CPT während des "Heiligen Kriegs" in den 90, bei gewissen einfachen Vorsichtsmaßnahmen muß ich nirgendwo Angst haben.
Ein Freund wurde in Zimbabwe während einer Rast überfallen, er "lieh" dem Jungen das dafür abgezählte Geld und wies diesen bei erneuter Nachfrage auf seinen auf dem Schoß liegenden Revolver hin. Der Junge wollte auch nur überleben und kam mit dem Geld sicher eine Woche weiter.
Aber da gibt es andere, die in SA wohnen ( haben die dort keine Kriminalität?), die fahren aus 200m auf einen mit einer Automatik bewaffneten, schlecht gekleideteten Mann zu, andere werden gewarnt und fahren weiter.
Naja, auch bei uns glauben immer noch Leute, dass Hütchenspiele ein Gewinnspiel sind oder Hinweise auf einen Defekt am Wagen auf Spaniens Autobahnen ernst gemeint sind.<br><br>Post geändert von: Axel, am: 03/07/2006 18:39
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
1'457 Beiträge · seit 200603. Juli 2006 · #12
. . . ich bin ein paar Monate durch Botswana, Namibia, Sambia, Lesotho, Südafrika und Simbabwe getrampt. Abgesehen von 2 Dummheiten (Jacke in einem Kinderdorf liegen gelassen und Geld in Zim auf dem falschen Schwarzmarkt getauscht) ist mir nichts abhanden gekommen.

Nach meinem (WANDER ! ) Urlaub auf Malle wurde mir auf der einzigen Nacht auf dem Flughafen mein wertvoller (da persönliches Erinnnerungsstück und immerhin 70 € WErt) Original Rouge Leatherhead geklaut. 🙂 . . . zum Glück nicht Kamera oä.
527 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #13
Bonn...Bei einer Schießerei in einer Bonner Kneipe sind vier Menschen von unbekannten Tätern schwer verletzt worden. Zuvor war eine Gruppe von zehn zum Teil bewaffneten Menschen in das Lokal gekommen und hatte Streit mit den anwesenden 15 Gästen angefangen.
Hi Fred,

dieser Vergleich hinkt allerdings, da es sich bei dem "Lokal" um ein Türkencafe in einem einschlägigen Viertel handelt. Viele dieser Brüder haben eben ihre eigenen Gebräuche. Viele haben solche Neigungen allerdings zum Glück auch nicht angenommen. Jedenfalls würde sich in eine derartige Lokalität kein Tourist oder Nicht-Türke verirren.

Der Überfall in Nam fand hingegen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe auf offener Straße!

Viele Grüße
Hiluchs
211 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #14
Das Erste, was mich überhaupt an diesem Thread nervt: Die toll aussagekräftige Betreffzeile (über die ich mich schon des öfteren ausgelassen hab). Wozu ist da so viel Platz? Hm?

Das Zweite: Soll hier jetzt "jeder" Überfall aufgelistet und bewertet werden? Wem soll das nützen? Was soll das nützen? Auf erste Frage von mir ein klares Nein.
Auf die anderen beiden Fragen: Nützen tut es nichts, denn so bekommt man nur ein falsches Bild von Namibia. Statistiken außen vor gelassen, wenns einen trifft, weil er zur falschen Zeit am falschen Ort ist, dann ist es so.

Ich bin neulich einen Kurztrip nach Italien gefahren, über den Gotthard. Ich stand vor dem Gotthardtunnel nachts im Stau, und hab mich über das Parkplatzschild "Gurtnellen" lustig gemacht.
Tage später lese ich von einem riesen Steinbrocken auf der Gotthardautobahn, der ein Auto samt Insassen unter sich begraben hat. Im Bildhintergrund war etwas, da habe ich dem Herrn gedankt: Das Parkplatzschild Gurtnellen, in meiner Fahrtrichtung. In etwa da stand ich im Stau, genau einen Tag vorher.

Was ich damit sagen will: Grundregeln beachten, der Rest liegt außerhalb unseres Einflusses.

Allzeit sicheres Reisen wünscht
Joe
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470 Beiträge · seit 200604. Juli 2006 · #15
Gut gebrüllt, joe. Habe zwischen 1992 und 2000 insgesamt 6 Jahre in Südafrika gearbeitet. Cape Town und Jo'burg. Bin während dieser Zeit auch in die damalige Transkei, nach Namibia, Mocambique Botswana, Zimbabwe und Zambia gereist. Mittlerweile habe ich einen zweiten Wohnsitz im Cape. Wer immer mich darauf anspricht, wie gefährlich es in Afrika doch sei, dem kann ich nur eines zur Antwort geben: Keiner schert sich einen Deut darum, hier täglich in ein Auto zu steigen und rumzukurven. Huderte Strassenverkehrstote werden kommentarlos akzeptiert. Dazu kommen zahlreiche Alpinisten, Motorradfahrer, Gleitschirmpiloten etc. die jährlich unplanmässig ihr Leben lassen müssen oder sich schwer verletzen. Im Vergleich dazu ist es also nicht überdurchschnittlich gefährlich, in vielen Regionen Afrikas zu reisen oder zu leben.

Einige Forumsteilnehmer haben vielleicht noch Caprivi während dem Krieg in Angola erlebt, da ging es aber anders zu und her dort... In meinen Reiseplänen steht u. A. noch Maya Nord und solche Spässe im Kongo, auch dort sieht die Welt wieder etwas anders aus. Für das südliche Afrika schliesse ich mich joe an:

"Was ich damit sagen will: Grundregeln beachten, der Rest liegt außerhalb unseres Einflusses."

Happy Tuesday,

Patrick
www.mywilderness.net
1'910 Beiträge · seit 200605. Juli 2006 · #17
Hallo um schon wieder,

wenn man selbst davon betroffen ist oder Anteil daran hat redet man anders!

Ein "gebranntes Kind scheut das Feuer", wohlbemerkt scheut, aber gänzlich meiden wird es das Feuer auch in Zukunft nicht!

Und so lass mir deswegen nicht meine Lust auf Namibia nehmen, nur
werde ich mehr aufpassen, ein Patentrezept gegen solche Übergriffe gibt
es natürlich nicht.

allerbester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
129 Beiträge · seit 200606. Juli 2006 · #18
Hallo,

der thread ist ja in allen Richtungen ausgeweitet worden, daher denke ich mal das diese, leider nicht schöne Nachricht, auch hier reinpasst:

Caretaker found killed

DENVER ISAACS
A WINDHOEK couple returned from an overseas holiday to a horror discovery on Tuesday: they found their caretaker dead and tied up in a chair in their home.





Setson Namashana (27) was dressed only in a pair of trousers.

His hands were tied behind his back and his legs were tied together.

Namashana was found at a house situated just metres away from the Parliament building.

The owner of the Love Street house, Wolfgang Rapp, declined to speak to The Namibian yesterday.

Police suspect that Namashana was killed at least two days before his body was discovered.

The cause of death had not been determined by yesterday, although sources indicate that he could have been suffocated.

Police have opened a case of murder and robbery.

The suspects, Police say, made off with at least N$9 000 that was stored in a safe on the premises, as well as a number of household items, including a digital camera and a cellphone.

Namashana had apparently been in the employ of the Rapps since January.

His family has been informed of his death.

The Police have asked the public to assist them in their investigation.

Anyone with information on the crime can contact Inspector Unandapo at 081 124 0521, or the nearest Police station.


Zu finden im unter: www.namibian.com.na

Gruß
Olaf<br><br>Post geändert von: kabolski, am: 06/07/2006 11:18