Hallo Fomis,
liebe Grüße aus Namibia von unserem Tourstart! In Frankfurt lief alles glatt, kein Anstehen am Schalter beim Einchecken, kamen mit 45,8 kg für 2 Personen ohne
Probleme durch.
Die Zimmer in den Guesthauses sind so zwischen 8-11 Grad in der Nacht. Daran muß man sich wieder gewöhnen! Das geht aber nicht so ohne weiteres, wenn man schon einen Hexenschuß mitbringt!Und wir haben leider in Windhoek keine Wärmflaschen kaufen können-jeder schickt uns woanders hin und es war nichts vorhanden.
Genauso ging es mit den Permits: 4 Stationen von Mitarbeitern des NWR weitergeleitet, bis endlich die richtige Stelle gefunden wurde! Nicht mal die Mitarbeiter wußten Bescheid! Das kostet Zeit!
HH hat uns einen guten Preis fürs Auto gemacht und sich sehr gekümmert.Und das Auto lief gut trotz der
409 000 km!!Wir haben ein eigenes Bodenzelt mitgebracht und das Dachzelt zun Campen.
Die ersten 3 Tage im Namibrand Family Hideout waren
wunderschön: idyllische Lage des Camps,schöne Landschaft mit den Tieren und sonnig. Leider waren die Nächte für uns genau das Gegenteil. Die Temperatur sank bis auf minus 6 Grad! Und wir drehten uns mit den Schlafsäcken auf harter Unterlage wie die Hähnchen am Grill: nur mit weniger "Hitze".Dazu kam, dass ich in
Windhuk bei einem plötzlichen Aufstehen, als Ulla in Not war (warum gibts später im Bericht) mir ein
Stechen im re. Knie durchschoss - ich vermute Außenbandanriss oder -riss,so dass das Knie später anschwoll.
Verhängnisvoll war auch, dass ich mit dem lädierten Knie eine Dünenwanderung mit Ulla am Abend machte, was
allerdings schmerzfrei war. Aber dann in der Nacht gings los: das Knie schwoll an bis zum Ofenrohr, der
Schmerz pochte heftig und der Rücken meldete sich ob der Kälte! Das war die zweitschlimmste Nacht, die ich je verbracht habe! Wir beschlossen nur noch im März-April oder Sept-Oktober zu fahren.
Das Auftreten wurde immer schmerzhafter, so dass ich mit den Teleskopstöcken laufen musste.Und die Rüttelpiste war natürlich alles andere als förderlich für den Rücken!Da ich praktisch nicht mehr laufen konnte, mußte die arme Ullas das Laden ziemlich alleine durchführen. Ich habe im Sitzen geholfen.
Und dann zum Auto humpeln-fahren ging auch nicht!
Gestern sind wir in Büllsport angekommen und fühlen uns sehr wohl hier. Wir haben sofort von Campen auf ein Zimmer umgestellt - warme Betten,heißes Wasser:
welch ein Gedicht! Und das Allerschönste: die Chefin hat mir im Haus ein paar Krücken aufgetrieben, so dass ich einigermaßen mobil bin.Das Essen ist spitze und wir fühlen uns sehr wohl. Ulla ist gerade auf der Kokerbaumschlucht-Wanderung, ich sitze mit heftigen Rückenschmerzen am PC.
Ich hoffe, wir müssen die Tour nicht abbrechen. Weiß jemand einen guten Arzt in Swakopmund? Gibt es einen Orthopäden dort? Außer Schmerztabletten und Tapes und Schonung haben wir hier keine Möglichkeiten. Und unser
Kältegel finden wir im Moment nicht.
Wir werden dann wohl am Mo nach Swakopmund kommen für 4 Tage.
So long, Gerd
liebe Grüße aus Namibia von unserem Tourstart! In Frankfurt lief alles glatt, kein Anstehen am Schalter beim Einchecken, kamen mit 45,8 kg für 2 Personen ohne
Probleme durch.
Die Zimmer in den Guesthauses sind so zwischen 8-11 Grad in der Nacht. Daran muß man sich wieder gewöhnen! Das geht aber nicht so ohne weiteres, wenn man schon einen Hexenschuß mitbringt!Und wir haben leider in Windhoek keine Wärmflaschen kaufen können-jeder schickt uns woanders hin und es war nichts vorhanden.
Genauso ging es mit den Permits: 4 Stationen von Mitarbeitern des NWR weitergeleitet, bis endlich die richtige Stelle gefunden wurde! Nicht mal die Mitarbeiter wußten Bescheid! Das kostet Zeit!
HH hat uns einen guten Preis fürs Auto gemacht und sich sehr gekümmert.Und das Auto lief gut trotz der
409 000 km!!Wir haben ein eigenes Bodenzelt mitgebracht und das Dachzelt zun Campen.
Die ersten 3 Tage im Namibrand Family Hideout waren
wunderschön: idyllische Lage des Camps,schöne Landschaft mit den Tieren und sonnig. Leider waren die Nächte für uns genau das Gegenteil. Die Temperatur sank bis auf minus 6 Grad! Und wir drehten uns mit den Schlafsäcken auf harter Unterlage wie die Hähnchen am Grill: nur mit weniger "Hitze".Dazu kam, dass ich in
Windhuk bei einem plötzlichen Aufstehen, als Ulla in Not war (warum gibts später im Bericht) mir ein
Stechen im re. Knie durchschoss - ich vermute Außenbandanriss oder -riss,so dass das Knie später anschwoll.
Verhängnisvoll war auch, dass ich mit dem lädierten Knie eine Dünenwanderung mit Ulla am Abend machte, was
allerdings schmerzfrei war. Aber dann in der Nacht gings los: das Knie schwoll an bis zum Ofenrohr, der
Schmerz pochte heftig und der Rücken meldete sich ob der Kälte! Das war die zweitschlimmste Nacht, die ich je verbracht habe! Wir beschlossen nur noch im März-April oder Sept-Oktober zu fahren.
Das Auftreten wurde immer schmerzhafter, so dass ich mit den Teleskopstöcken laufen musste.Und die Rüttelpiste war natürlich alles andere als förderlich für den Rücken!Da ich praktisch nicht mehr laufen konnte, mußte die arme Ullas das Laden ziemlich alleine durchführen. Ich habe im Sitzen geholfen.
Und dann zum Auto humpeln-fahren ging auch nicht!
Gestern sind wir in Büllsport angekommen und fühlen uns sehr wohl hier. Wir haben sofort von Campen auf ein Zimmer umgestellt - warme Betten,heißes Wasser:
welch ein Gedicht! Und das Allerschönste: die Chefin hat mir im Haus ein paar Krücken aufgetrieben, so dass ich einigermaßen mobil bin.Das Essen ist spitze und wir fühlen uns sehr wohl. Ulla ist gerade auf der Kokerbaumschlucht-Wanderung, ich sitze mit heftigen Rückenschmerzen am PC.
Ich hoffe, wir müssen die Tour nicht abbrechen. Weiß jemand einen guten Arzt in Swakopmund? Gibt es einen Orthopäden dort? Außer Schmerztabletten und Tapes und Schonung haben wir hier keine Möglichkeiten. Und unser
Kältegel finden wir im Moment nicht.
Wir werden dann wohl am Mo nach Swakopmund kommen für 4 Tage.
So long, Gerd